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1

Samstag, 25. März 2006, 22:36

Uhren umstellen zur "Sommerzeit"

Denkt daran, heute Nacht werden um 2 h die Uhren auf 3 h vorgestellt. Der Verlust einer Nachtstunde nutzt der Einführung der diesjährigen "Sommerzeit". Sie soll dazu dienen, die helle Zeit des Tages besser auszunutzen. Erstmal wird es am morgen wieder dunkler sein, aber da die Tageslänge bis zur Mitsommerwende unaufhörlich zunimmt, wird das bald aufgeholt sein. Man hat sich ursprünglich gedacht, dass damit Strom und Energie gespart würden, doch ließ sich das nicht nachweisen, offenbar, weil die meisten Verbraucher nicht tageslichtabhängig reguliert werden. Daher ist der zu betreibende Aufwand der Zeitumstellung vielen Kritikern zu hoch. Biologisch ist die Umstellung meist nach ein bis zwei Wochen im Großen und Ganzen vollzogen. Aktive mentale Einstellung auf die Veränderung kann hilfreich sein.

Ich selbst begrüße die Sommerzeit meistens: Das längere Tageslicht führt dazu, dass ich das Gefühl habe, nach Feierabend noch etwas vom Tag zu haben, sei es für Gartenarbeit oder um noch am Abend etwas länger draußen zu sitzen. Nachteil: Die Nächte bleiben kürzer, auch für die Kinder, die später einschlafen. Im Herbst verabschiede ich mich mit Wehmut von den helleren Tagen, weil es dann am Abend auf einen Schlag sehr viel dunkler wird. Früher war das alles dort, wo in landwirtschaftlich geprägten Gegenden sowieso vieles vom Sonnenstand abhängig war, überhaupt kein Problem, auch ohne Zeitumstellung. Man stand mit der Sonne auf und arbeitete von morgens bis abends. Da man heute mehr Freizeit hat, kann man die längeren Tage auch für sie benutzen.

LG, Michael
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2

Montag, 27. März 2006, 13:05

Pannen? Fit?

Und, habt Ihr es alle geschafft, oder gab es Pannen und gibt es überwältigende Müdigkeit und das Gefühl, um Zeit "beklaut" worden zu sein?

LG, Michael
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3

Mittwoch, 29. März 2006, 14:04

Ja klar, ich bin ja nicht nur um eine gewöhnliche Stunde beklaut worden, sondern um eine Stunde meines Geburtstages. Aber ich werde mir das nicht gefallen lassen und werde deshalb Ende September eine Stunde lang eine Geburtstagsparty veranstalten! *fg*
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Christoph

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4

Mittwoch, 29. März 2006, 22:21

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christoph« (7. Mai 2006, 18:39)


5

Freitag, 31. März 2006, 20:39

oder so ???

Zitat

Original von Christoph
Wer für seine Gesundheit oder Geburtstage sorgen will,

muß die Uhr viel länger anhalten, um Zeit zu sparen ! :P


je teurer das ist, was ich haben will, desto länger muss ich die luft anhalten .....

:red ;)
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

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6

Montag, 3. April 2006, 14:48

Eine Woche Sommerzeit: bald wieder im Rhythmus

Die erste Woche Sommerzeit ist vorbei und die meisten Klienten haben sich daran gewöhnt, auch wir selbst. Die Tiere (und besonders die Welpen) haben noch ein wenig länger festgehalten, aber sie richten sich sowieso entweder nach dem Licht oder nach dem Rhythmus der Menschen, die Füttern und die Ställe reinigen. Und wie läufts bei Euch?

LG, Michael
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7

Sonntag, 29. Oktober 2006, 07:12

Nun kommt die Winterzeit...

Leider ist sie ab heute schon wieder vorbei, die schöne Sommerzeit. Heute Nacht um 3 Uhr wurde die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Ich hoffe, alle haben die im März geborgte Stunde gut nutzen können...

LG, Michael
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8

Sonntag, 29. Oktober 2006, 16:22

Klar! Ich habe eine Stunde lang Geburtstag gefeiert. Das hat Spass gemacht. :D ;)
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9

Sonntag, 29. Oktober 2006, 21:05

Zitat

Original von Bea
Ja klar, ich bin ja nicht nur um eine gewöhnliche Stunde beklaut worden, sondern um eine Stunde meines Geburtstages. Aber ich werde mir das nicht gefallen lassen und werde deshalb Ende September eine Stunde lang eine Geburtstagsparty veranstalten! *fg*


Hi, Bea,

mal gut, dass Du es noch rechtzeitig mitbekommen hast, sonst hättest Du zweimal eine Stunde Geburtstag nachfeiern "müssen", im September und im Oktober...;). Jetzt sollten wir uns eigentlich nur noch merken, dass Du am 25.3. Geburtstag hast, aber da Du es nicht offiziell angegeben hast, wird das wohl seine Gründe haben...?(.

LG, Michael ?
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Montag, 30. Oktober 2006, 18:25

ich hab am 26.3. und ich geb meinen Geburtstag nie irgendwo an. Man wird ja wohl noch ein paar Geheimnisse haben dürfen. ;)
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11

Montag, 30. Oktober 2006, 19:02

Zitat

Original von Bea
ich hab am 26.3. und ich geb meinen Geburtstag nie irgendwo an. Man wird ja wohl noch ein paar Geheimnisse haben dürfen. ;)


Danke für die Korrektur :red . Auf diese Weise kann man es dann doch erfahren... :cool

LG, Michael :D

PS: Nach dem Jahrgang werde ich jetzt nicht fragen... :frech
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Dienstag, 31. Oktober 2006, 15:18

Zitat

Original von Michael

PS: Nach dem Jahrgang werde ich jetzt nicht fragen... :frech


Nö, es reicht vollkommen, wenn du deinen eigenen kennst.
:frech
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Dienstag, 31. Oktober 2006, 20:54

Zitat

Original von Bea

Zitat

Original von Michael

PS: Nach dem Jahrgang werde ich jetzt nicht fragen... :frech


Nö, es reicht vollkommen, wenn du deinen eigenen kennst.
:frech


...stimmt, wir sind ja von einem Jahrgang:oma :weins :opa ...
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Samstag, 24. März 2007, 13:14

Uhren umstellen zur SOMMERZEIT!

Zitat

Original von Michael

Zitat

Original von Bea
ich hab am 26.3. und ich geb meinen Geburtstag nie irgendwo an. Man wird ja wohl noch ein paar Geheimnisse haben dürfen. ;)


Danke für die Korrektur :red . Auf diese Weise kann man es dann doch erfahren... :cool

LG, Michael :D

PS: Nach dem Jahrgang werde ich jetzt nicht fragen... :frech

Einen Tag früher als im letzten Jahr und dadurch unschädlich für Bea's Geburtstag ;) erfolgt am Sonntag den 25.3.2007 um 1.59 Uhr die Umschaltung der Funkuhren, die ihre Impulse von der "Atomuhr" erhalten, auf 3:00 h. Die dadurch bedingte Verkürzung des Sonntags um eine Stunde leitet ähnlich wie bei vielen europäischen Nachbarn auch bei uns die "Sommerzeit" ein. Eine Stunde vor der MEZ wird es daher im Zeitraum vom letzten Märzwochenende bis in den Oktober (da gibt es die geborgte Stunde dann zurück durch einen 25stündigen Sonntag) ein halbes Jahr morgens eine Stunde später hell und abends eine Stunde später dunkel.

1980 bei der Einführung gemäß eines 1978 erlassenen Gesetzes erhoffte man sich Stromeinsparungen durch bessere Ausnutzung des Tageslichtes. Dieser Effekt ist inzwischen allgemein bezweifelt worden. Es gibt ja nur wenige Arbeiten, die noch vom Tageslicht abhängig sind und die Kernarbeitszeiten im Dienstleistungsgewerbe liegen im Sommer sowieso im Bereich des Sonnentages. Die Landwirte bzw. Selbstständige richten sich ggf. sowieso nach em Sonnenlicht und variieren ihre Rhythmen danach und nicht nach der Uhr bzw. müssen sich ihren Tieren anpassen.

Außenarbeiten, z.B. auf Großbaustellen, sind schon längst dank Flutlichtbenutzung vom Tageslicht unabhängig und in den vollklimatisierten Großraumbüros oder Ladengeschäften und Supermärkten kommt man fast zu keiner Zeit ohne künstliches Licht aus. Die EDV frißt den Strom für die Beleuchtung der Bildschirme Tag und Nacht und manch lichter Arbeitsplatz muß zur besseren Erkennbarkeit des Monitors sogar abgedunkelt werden. Die Tatsache, dass die Menschen ev. aufgrund der längeren Helligkeit später ins Bett gehen, kurbelt den Umsatz und den Energieverbrauch in der Gastronomie und den Biergärten an oder läßt die Leute noch längere Autofahrten unternehmen.

Alles in Allem scheint es ein Nullsummenspiel zu sein. Was es kostet, ggf. trotz der bloßen Uhrumstellung Fahrplanänderungen zu berücksichtigen, die Uhren teilweise noch manuell-mechanisch umzustellen und die Lohnbuchhaltungen den Stundenunterschied bei Nachtarbeitern (Sonntag mit 23 bzw. 25 Stunden) ausrechnen zu lassen, weiß vermutlich kein Mensch. Auch die biologischen Folgen für die vielen Beschäftigten und Schüler, die sich nicht dem natürlichen, sich allmählich verändernden jahreszeitlichen Tageslängenrhythmus anzupassen haben sondern sich dem verordneten, abrupt um eine Stunde sich ändernenden Uhrentakt der modernen Gesellschaft, kann niemand abschätzen.

Die "gefühlte Veränderung" als psychologische Größe wird dabei offenbar vielfach als bedeutsamer erlebt, als die Meßbare, sodass Viele von "Umstellungsproblemen" von mindestens ein bis zwei Wochen Dauer berichten. Auch in der kinderpsychiatrischen Praxis werden Probleme mit den Umstellungen der Zubettgehzeiten der Kinder berichtet. Aber sind es "tatsächliche Probleme"? Wie immer beschwert sich nur ein Teil, die anderen hört man nicht, die Zahlen sind m. W. nicht gemessen worden. Angebliche "Umstellungsprobleme" werden auf jeden Fall immer wieder an dieser Zeitumstellungsprozedur festgemacht. Bei Erwachsenen erstaunt das manchmal etwas, wenn man weiß, wie gut sich doch die Jüngeren unter uns z.B. dem Schichtdienst sogar mit Wechselschichten anpassen können. Aber das gilt eben nicht für alle und bei dauerhaftem Wechselschichteinsatz werden schon lange nachteilige Folgen für Viele diskutiert. Und es ist ein Unterschied, ob man das Phänomen zweimal im Jahr oder bei Transantlantikflügen noch öfter hat, oder sogar alle drei Wochen!

Für mich ist die Umstellung immer ein Anlass zum Innehalten und zur Nachdenklichkeit. Zeitrhythmen habe ich in meinem Erfahrungsbereich trotz ihrer Relativität und Veränderlichkeit offenbar teilweise so verinnerlicht, dass mir die abrupte Änderung das Thema Zeit und meine relative "Trägheit" diesbezüglich mehr bewußt macht, als wenn ich durch Rufbereitschaft z. B. einmal drei oder vier Stunden meiner Nacht opfern mußte, ohne sie auszugleichen. Ich frage mich immer erst bei verordneten Uhrenspielereien bewußt: wieso etwas verändern? Dann trauere ich fast erst mal ein paar Tage der Winterzeit nach, weil mein Morgen etwas dunkler geworden ist. Schon kurz vor Ende der Sommerzeit beginne ich ihr schon nachzutrauern, weil mich die Einführung der Winterzeit subjektiv zu früh ins Dunkel versetzt und ich weiß: Bald kommt die Zeit, in derich im Dunkeln ins Büro fahre und im Dunkeln erst nach Hause komme, sodass ich außer am Wochenende kaum am Tageslicht bin. In sofern begrüsse ich auf jeden Fall immer den Frühling und den Sommer, ob es nun regnet oder die Sonne scheint. Und irgendwie, dank meiner "Trägheit", habe ich mich nach ein paar Wochen wieder mit dem Winter versöhnt: Vielleicht auch dank des "Zeiterlebens" wird der Mensch allmählich zum "Gewohnheitstier".

LG, Michael
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Montag, 26. März 2007, 22:15

Sommerzeit / Schichtdienst

Lieber Michael, abgesehen davon, dass es viele Gründe geben mag, die Sommerzeit wieder abzuschaffen, ich für mich finde es wunderbar, dass die Abende länger sind und ich das Gefühl bekomme, mehr Zeit im Licht verbringen zu können. Wie du es selbst ja auch erlebst, ist es im Winter oft genug so, dass wir im Dunkeln morgens unseren Weg zur Arbeit antreten und wenn wir nach Hause kommen ist es auch schon wieder dunkel. Da freut es mich, wenn ich im Sommer noch lange draußen sitzen kann, oder wenigstens ohne künstliche Beleuchtung auskommen.
Was deine Äußerung zum Schicht- und Wechselschichtdienst angeht, muß ich einwenden, dass sich Menschen zwar in ihrer subjektiven Wahrnehmung an vieles gewöhnen können und dann nicht unbedingt das Gefühl haben, beeinträchtigt zu sein, aber man kann dennoch feststellen, dass gerade Schichtarbeit und Wechselschichten für den Organismus eine erhebliche Bedlastung bedeuten, hauptsächlich, weil die Körperfunktionen desynchronisiert werden. Über längere Zeit bedeutet dies für den Körper eine Belastung, der er sich immer wieder anpassen muß. Für Familien, in denen die Eltern im Wechselschichtdienst arbeiten bedeutet dies auch eine Belastung, weil der Rhythmus der einzelnen Familienmitglieder nicht mehr gleich ist. Das kann man sich ja vorstellen ,wie das ist, wenn Kinder tagsüber leise sein müssen, weil ein Elternteil schlafen muß etc. Dennoch wird die persönliche Einstellung zu Zeitumstellung, Wechselschichtdienst und anderen Dingen sicher auch, aber nicht nur, mitbestimmen, wie die Auswirkungen auf jeden Einzelnen sind.
Die Abschaffung des Ladenschlussgesetztes wird weiteren Menschen zu bislang ungewöhnlichen Arbeitszeiten verhelfen, wie es ja auch vorher schon viele Menschen gab, die an Wochenenden, Feiertagen und Nachts arbeiten mussten, durften oder wollten.
Also, ich wünsche uns einen warmen Sommer, der es uns erlaubt, die Sommerzeit an vielen Abenden zu genießen, wenn möglich im Freien und ohne zusätliche Wärmequellen, wie Gasbrenner oder Außenkamine.

Liebe Grüße, Sabine
Sabine

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16

Montag, 26. März 2007, 23:46

RE: Sommerzeit / Schichtdienst

Zitat

Original von Sabine
Was deine Äußerung zum Schicht- und Wechselschichtdienst angeht, muß ich einwenden, dass sich Menschen zwar in ihrer subjektiven Wahrnehmung an vieles gewöhnen können und dann nicht unbedingt das Gefühl haben, beeinträchtigt zu sein, aber man kann dennoch feststellen, dass gerade Schichtarbeit und Wechselschichten für den Organismus eine erhebliche Bedlastung bedeuten, hauptsächlich, weil die Körperfunktionen desynchronisiert werden. Über längere Zeit bedeutet dies für den Körper eine Belastung, der er sich immer wieder anpassen muß.

Liebe Sabine,
dem ist aus medizinischer Sicht sicher zuzustimmen. Ich glaube, dass diese Arbeitsweise für eine längere Zeit allenfalls relativ jungen Leuten ohne eigene Familie bekommt. Aber es mag wie immer Ausnahmen geben.

Zitat

Original von Sabine
Für Familien, in denen die Eltern im Wechselschichtdienst arbeiten bedeutet dies auch eine Belastung, weil der Rhythmus der einzelnen Familienmitglieder nicht mehr gleich ist. Das kann man sich ja vorstellen ,wie das ist, wenn Kinder tagsüber leise sein müssen, weil ein Elternteil schlafen muß etc.

Auch hier gebe ich Dir im Prinzip recht, insbesondere, wenn die Familien auf relativ engem Raum leben. Wenn man bedenkt, dass diejenigen, die "schichten", oft Arbeiter und jüngere bzw. (noch) nicht so gut bezahlte Angestellte oder relativ kleine Beamte (z.B. Lokführer) sind und seltener Flugkapitäne, so haben die Familien meist wenig Platz und Geld für Ausweichmanöver, Ablenkung und "Kompensation".

Zitat

Original von Sabine
Dennoch wird die persönliche Einstellung zu Zeitumstellung, Wechselschichtdienst und anderen Dingen sicher auch, aber nicht nur, mitbestimmen, wie die Auswirkungen auf jeden Einzelnen sind.

Als ich die angenehmen und interessanten Seiten von Schichtdienst genießen konnte, war ich ein gerade verheirateter Jungarzt auf einer Intensivstation ohne Kinder, direkt nach dem Studium und "hungrig" nach Aufgaben und Verantwortung. Unregelmäßigkeit und Überraschendes fand ich gut: eben ganz intensiv: So nahm ich jede Phase des 24-Stunden-Tages auch ganz intensiv und bewußt wahr.

Mit Familie hätte ich vermutlich auch damals eine etwas andere Einstellung dazu gehabt. Später kamen zwar die Schichten weg, dafür aber die Bereitschaftsdienste dazu. Die Arbeit ist dadurch nur mehr geworden, der Schlaf absolut weniger, zumal ich ja nach Arbeitschluß auch in Haushalt und Familie weiter arbeite. Der Schichtarbeiter muß kompensieren, der Mehrarbeiter müßte meist auch, tuts aber oft nicht, weil er die biologischen Folgen jahrelang nicht merkt und somit verdrängen, z. T. auch kompensieren kann. Aber wie dem auch sei, letztlich sucht man sich das selber aus.

Wie Du werde ich es auf jeden Fall genießen, abends länger in meinem Garten zu sitzen oder mit dem Hund am Deich zu spazieren... Und im Winter lebe ich halt wieder das Leben eines Bergmanns. Das war als Kind mein Lieblingsberuf, dank meines Großvaters und Onkels, beide Steiger. Noch heute fahre ich gerne an, wenn sich Gelegenheit ergibt... Und dennoch, wie die Bergleute gilt meine Sehnsucht dem Licht, selbst dem "schwarzen Licht", aber nicht der Dunkelheit.

LG, Michael
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Samstag, 29. März 2008, 13:09

Zeitumstellung - ein modernes Ritual ohne technischen und ökologischen Sinn

In der Nacht vom heutigen Samstag auf den morgigen Sonntag ist es wieder mal so weit: Die Uhr wird eine Stunde vorgestellt und somit die Sommerzeit am 30.03.2008 eingeleitet. Dieser Akt der zweimal jährlichen Zeitumstellung ist mit den üblichen Diskussionen verbunden. Untersuchungen haben offenbar ergeben, dass es keinerlei energiesparende Effekte gibt, dafür aber einen hohen technischen und organisatorischen Aufwand. Umstritten sind auch die gesundheitlichen und emotionalen Folgen. Der Mensch und z.B. die von ihm abhängigen Haus- und Nutztiere müssen ihren biologischen Rhythmus umstellen oder ihre Zeiten. Psychologen glauben heute, dass die meisten Menschen ohne große Probleme eine Stunde Zeitverschiebung verkraften. Aber tut sie not?

Subjektiv ist es für Viele schöner, während der Sommerzeit längere Tageslichtzeiten zu genießen. Umgekehrt gab es aber auch schon den Vorschlag, da man im Winter ja sowieso meist im Dunkeln aufstehe, die Uhr im Winter eine Stunde vorzustellen und damit zu ermöglichen, dass Arbeitnehmer noch im Hellen nach Hause kommen. Tatsächlich könnte es für einige Menschen deprimierend sein, die Wohnung im Dunkeln zur Büro- oder Fabrikarbeit zu verlassen und nach Feierabend wieder im Dunkeln zu betreten. Diese Menschen haben, wenn sie zudem nicht im Tageslicht und an der frischen Luft arbeiten, nur am Wochenende mal zwei Tage "Tag". Es wird vermutet, dass möglichst natürliches Licht während des Tages einen positiven Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden hat.

Sympathien scheint die seit 1980 gepflegte Übung des zweimaligen Zeitwechsels pro Jahr nach Umfrageergebnissen in der Bevölkerung jedenfalls nicht mehr zu haben. Die meisten Befragten empfanden die Zeitumstellung als "Unsinn" . Trotzdem geht das wenig effektive Ritual ins 28. Jahr. Vom kalendarischen Empfinden her müßte der Gedanke den Menschen stören, dass die Mittagszeit, also 12 Uhr, im Sommer nicht mehr den Mittag und damit den höchsten Sonnenstand des Tages (Sonne steht im Zenit) angibt, wie die Sonnenuhren ihn beispielsweise verzeichnen, die sich ausschließlich nach dem Sonnenstand richten. Aber selbst moderne, unsinnige Rituale sind langlebig, vielleicht weil sie technisch und Symbol für ein neues, "rationales Zeitalter" geworden sind?

Michael
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Samstag, 25. Oktober 2008, 23:00

Das zweimal jährliche Zeitumstellungsritual: Heute Nacht ist es wieder so weit!

Heute Nacht ist es wieder einmal so weit: Obwohl es keinerlei Energieersparnis bringt und außer den Nachteilen Verwirrung und organisatorischem Aufwand seit 1980 offenbar keinerlei meßbare Vorteile, wird das zweimal jährlich stattfindende Ritual der Zeitumstellung um 3 h am Sonntag morgen wieder einmal praktiziert, wie es das Gesetz verlangt: Die Uhr wird um 60 Minuten auf 2 h zurückgestellt. Wer Nachtschicht hat, arbeitet heute Nacht eine Stunde länger, wer schlafen kann, kann eine Stunde länger schlafen. Also, aufgepasst und spätestens Sonntagmorgen Uhren umgestellt, sonst kommt ihr am Montag zu früh zur Arbeit! Wenn die "Sommerzeit" morgen endet, haben wir dann übrigens einfach die mitteleuropäische Normalzeit. Die Umstellungen finden jeweils am letzten Sonntag des Monats März und am letzten Sonntag des Monats Oktober statt. Sie ist gesetzlich festgelegt und mittlerweile EU-weit koordiniert. Was es alles für Gesetze gibt...

LG, Michael
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Sonntag, 29. März 2009, 11:00

RE: Zeitumstellung - ein modernes Ritual ohne technischen und ökologischen Sinn

Liebe NutzerInnen und LeserInnen,

es ist mal wieder so weit. Seit 2 h nachts gilt für ca. ein halbes Jahr die (fast) gesamteuropäische "Sommerzeit" und der Blick auf unsere Uhren, auch in diesem Forum, zeigt eine Stunde mehr an, als es nach der mitteleuropäischen Zeit nach dem Stand der Sonne eigentlich wäre:

Zitat

Original von Michael
In der Nacht vom heutigen Samstag auf den morgigen Sonntag ist es wieder mal so weit: Die Uhr wird eine Stunde vorgestellt und somit die Sommerzeit am 30.03.2008 eingeleitet. Dieser Akt der zweimal jährlichen Zeitumstellung ist mit den üblichen Diskussionen verbunden. Untersuchungen haben offenbar ergeben, dass es keinerlei energiesparende Effekte gibt, dafür aber einen hohen technischen und organisatorischen Aufwand. Umstritten sind auch die gesundheitlichen und emotionalen Folgen. Der Mensch und z.B. die von ihm abhängigen Haus- und Nutztiere müssen ihren biologischen Rhythmus umstellen oder ihre Zeiten. Psychologen glauben heute, dass die meisten Menschen ohne große Probleme eine Stunde Zeitverschiebung verkraften. Aber tut sie not?

Subjektiv ist es für Viele schöner, während der Sommerzeit längere Tageslichtzeiten zu genießen. Umgekehrt gab es aber auch schon den Vorschlag, da man im Winter ja sowieso meist im Dunkeln aufstehe, die Uhr im Winter eine Stunde vorzustellen und damit zu ermöglichen, dass Arbeitnehmer noch im Hellen nach Hause kommen. Tatsächlich könnte es für einige Menschen deprimierend sein, die Wohnung im Dunkeln zur Büro- oder Fabrikarbeit zu verlassen und nach Feierabend wieder im Dunkeln zu betreten. Diese Menschen haben, wenn sie zudem nicht im Tageslicht und an der frischen Luft arbeiten, nur am Wochenende mal zwei Tage "Tag". Es wird vermutet, dass möglichst natürliches Licht während des Tages einen positiven Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden hat.

Sympathien scheint die seit 1980 gepflegte Übung des zweimaligen Zeitwechsels pro Jahr nach Umfrageergebnissen in der Bevölkerung jedenfalls nicht mehr zu haben. Die meisten Befragten empfanden die Zeitumstellung als "Unsinn" . Trotzdem geht das wenig effektive Ritual ins 28. Jahr. Vom kalendarischen Empfinden her müßte der Gedanke den Menschen stören, dass die Mittagszeit, also 12 Uhr, im Sommer nicht mehr den Mittag und damit den höchsten Sonnenstand des Tages (Sonne steht im Zenit) angibt, wie die Sonnenuhren ihn beispielsweise verzeichnen, die sich ausschließlich nach dem Sonnenstand richten. Aber selbst moderne, unsinnige Rituale sind langlebig, vielleicht weil sie technisch und Symbol für ein neues, "rationales Zeitalter" geworden sind?

Michael


Immer wieder erklären mir zumal auch ältere Leute, welche persönlichen Schwierigkeiten sie damit haben, die äußere Zeitumstellung auch innerlich zu vollziehen, obwohl dies für Rentner einfacher sein sollte, als für Berufstätige und Schüler. Eltern, die die Erziehungsberatungsstellen und Therapiepraxen oder -institutionen aufsuchen, klagen über Schwierigkeiten, ihre Kinder rechtzeitig zur Ruhe und ins Bett zu bekommen. Da es ohnehin abends länger hell ist und nun durch die Zeitvorstellung auch noch eine künstliche Stunde länger, kann die lichtempfängliche Zirbeldrüse gar nicht umhin, ihre Biorhythmuseinstellung auf früher und das Schlafbedürfnis auf später umzustellen. In der Pubertät beginnt sowieso die hirngesteuerte Tendenz junger Leute (auch schon älterer Kinder und Jugendlicher), später müde, aber auch später wach zu werden. Die Eltern und Kinder sind gezwungen, um ausreichend langen Nachtschlaf von bis zu acht Stunden (je jünger, desto mehr ist nötig) zu garantieren, Tricks wie die nahezu völlige Verdunklung des Zimmers auszuprobieren, was nur unvollständig gelingen kann, da mehr Trubel auf den abendlichen Strassen ist und die, die es sich länger leisten können, lange aufzubleiben und es auch dürfen, denjenigen natürlich als verlockendes Vorbild dienen, die schon früh zu Bett müssen. Ein vollständige Verdunkelung ist zudem bei vielen, noch unter natürlicher Ängstlichkeit leidenden kleineren Kindern gar nicht beliebt. Eine Lösung für die Gewährung einer ausreichend langen Nachtruhe wäre ein generell späterer Schulbeginn, der in einigen europäischen Ländern schon üblich ist, also ab 9 h. In der Tendenz wäre man mit so einer Lösung dann allerdings auch dem generellen Nachmittags- bzw. Ganztagsunterricht näher gekommen.

Da das biologisch, technisch, ökonomisch und ökologisch unsinnige Ritual der Sommerzeitumstellung auch im 29. Jahr seiner Zelebrierung keine Infragestellung durch die nationalen und europäischen Bürokratien und deren politische Zuarbeiter erfährt und dem Ablehungstrend der Bevölkerung zum Trotz weiterhin ein unsinniges, durch Wissenschaftler als bar jeder positiven Effekte gekennzeichnetes Gesetz zweimal im Jahr ausgeführt wird, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich auch in Zukunft daran zu gewöhnen und sich zumindest als erwachsener Biergartengänger und Gartenpartyfeierer auf lange Phasen eines milden, sommerlichen Abendlichtes zu freuen, um dann um so krasser mit Beginn der "Winterzeit", also Wiedereinsetzung der mitteleuropäischen Zeit (MEZ), mit der deprimierenden Dunkelheit ab dem späten Nachmittag und frühen Abend konfrontiert zu werden, die für manche Abeitnehmer bedeutet, dass sie im Dunkeln oder in der Dämmerung ihren Arbeitstag beginnen und in der abendlichen Dämmerung beenden, sodass sie, falls sie nicht im Freien arbeiten, lediglich am Wochenende einen "Tag" erleben. In gewisser Weise ist der Verlust der Zeit, des Zeitgefühls und der Verlust des Tages ein Phänomen der Technisierung unserer Leens- und Arbeitswelt, die es uns erlaubt aber auch von uns verlangt, unserer Arbeit in geschlossenen, künstlich beleuchteten und belüfteten Räumen nach zu gehen, so, als wären wir schon in einem riesigen Raumschiff auf einer Odyssee durchs Weltall. Die Erde ist zwar so eine Art Raumschiff und kommt dank ihrer allerdings durch den Menschen und seine Industrieabgase gefährdeten Athmosphäre noch ohne Plexiglaskuppel aus, aber sie bietet uns noch alle natürlichen und der Gesundheit auch dienlichen Umweltreize, auf die unser biologischer Organismus seit Jahrmillionen konditioniert wird. Wir sollten, wenn wir den Tag genießen wollen und unser Leben auf der Erde biologisch erfahren, so oft wie möglich aus unseren klimatisierten Räumen nach draußen gehen, bei jedem Wetter! Die einzige Ausnahme sollten natürlich die verheerenden Unwetter sein, die uns die menschlich verursachten oder verschlimmerten Klimaturbulenzen bescheren.

Ich wünsche allen viel Spass mit der Natur trotz Uhr,

LG, Michael
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Sonntag, 25. Oktober 2009, 11:04

Mitteleuropäische Zeit - "Winterzeit"

Zitat

Original von Michael
Heute Nacht ist es wieder einmal so weit: Obwohl es keinerlei Energieersparnis bringt und außer den Nachteilen Verwirrung und organisatorischem Aufwand seit 1980 offenbar keinerlei meßbare Vorteile, wird das zweimal jährlich stattfindende Ritual der Zeitumstellung um 3 h am Sonntag morgen wieder einmal praktiziert, wie es das Gesetz verlangt: Die Uhr wird um 60 Minuten auf 2 h zurückgestellt. Wer Nachtschicht hat, arbeitet heute Nacht eine Stunde länger, wer schlafen kann, kann eine Stunde länger schlafen. Also, aufgepasst und spätestens Sonntagmorgen Uhren umgestellt, sonst kommt ihr am Montag zu früh zur Arbeit! Wenn die "Sommerzeit" morgen endet, haben wir dann übrigens einfach die mitteleuropäische Normalzeit. Die Umstellungen finden jeweils am letzten Sonntag des Monats März und am letzten Sonntag des Monats Oktober statt. Sie ist gesetzlich festgelegt und mittlerweile EU-weit koordiniert. Was es alles für Gesetze gibt...

LG, Michael


Wer heute am Sonntag den 25.10.2009 ins Internet geht und z.B. auf diesen Seiten die Uhrzeitangabe beachtet, wird rechtzeitig merken, bevor er am morgigen Montag eines Stunde zu früh zur Arbeit erscheint: die meisten Länder in der Europäischen Gemeinschaft haben von der "Sommerzeit" (=MEZ + 1 Stunde) auf die Mitteleuropäische (Normal-) Zeit, "MEZ", geschaltet, vulgo "Winterzeit" genannt und dadurch die Nacht von Samstag auf Sonntag um eines Stunde verlängert. Dies geschieht immer am letzten Oktoberwochenende.

Über den Sinn und Unsinn kann man trefflich streiten (Siehe Zitat). Auf jeden Fall werden Tausende von Beamten, Eisenbahnern, Angestellten, Serviceleuten und auch einige Wissenschaftler dadurch beschäftigt und auch für die Opfer der Zeitumstellung gibt es immer ein wenig Abwechslung. Ich würde diese Aufregung jedenfalls nicht benötigen. Habe ich mich erstmal an die Sommerzeit gewöhnt, ist der Gewinn eines Monats Morgendämmerung nach dem Aufstehen im Oktober/November zwar ganz nett, aber das frühe Dunkelwerden noch während meiner Arbeitszeit, bevor ich nach Hause komme, manchmal schon ein wenig deprimierend.

Nach ein paar Tagen habe ich das aber wieder vergessen und es ist einfach, wie es ist. Die beste Zeit ist eben das Jetzt im Hier und dafür wünsche ich allen LeserInnen einen schönen Herbst und Winter im Hier und Jetzt.

LG, Michael
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