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1

Mittwoch, 28. Dezember 2005, 17:24

Fliegen - im Traum

Da ich nicht weiss, wo das hingehören könnte, schreib ich erst hier und bitte die Admins um Verschiebung in die richtige Ecke.


Was ist das: Man fliegt im Traum

Ich habe da so Erinnerungen an Träume, die ich als Kind hatte, in denen ich fliege.

Ich sehe unser Haus, die anderen Häuser, die Wäscheplätze, Spielplätze...halt alles von oben. Ich kann nicht oder schwer laufen (ist klar - die Bettdecke behindert einen, darum klappts nicht). Aber dann hebe ich die Arme und fliege. Ich schaue mir alles von oben an.

Mal versuche ich zu fliehen beim ganz normalen Fangenspielen mit anderen Kindern, mal fliege ich nur so, um die Gegend anzuschauen oder um zu sehen, ob das mit dem Fliegen noch klappt.

Was ich so im Nachhinein noch so phantastisch finde ist - als Kind kann man zB nicht groß die Welt von oben betrachten, rufe ich aber miene Erinnerungen zurück, und vergleiche meine Träume mit dem heutigen Wissen, so ist es doch verblüffend, wie gut ich die Welt von oben getroffen habe.....es sei denn meine Erinnerung spielt mir einen streich und ersetzt "falsch" geträumtes mit der Richtigkeit.


Sirius

2

Mittwoch, 28. Dezember 2005, 21:51

Hallo Sirius

Da dich deine Träume beschäftigen, vielleicht findest du hier was.Träume

Tschüß Heike
Leben ist ganz einfach, was das Leben so schwer macht, ist der Mensch selber

3

Mittwoch, 4. Januar 2006, 23:10

@Heike

Die Seite ist gut (almeda im Zusammenhang mit Traum) - danke.

Sehr interessante Ansätze.

Mich stört dabei die häufige Nennung der Erotik zu den diversen Symbolen, weil ich glaube als Kind hat mans da noch nicht "so" - aber wer weiss......

Sirius

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4

Mittwoch, 4. Januar 2006, 23:44

erotische Traumsymbolik - kindliche Erotik

Zitat

Original von Sirius

Mich stört dabei die häufige Nennung der Erotik zu den diversen Symbolen, weil ich glaube als Kind hat mans da noch nicht "so" - aber wer weiss......

Sirius


Lieber Sirius,

da es da einige "Tabus" gibt, werden wir uns vermutlich nicht mehr so genau erinnern (mögen), aber vor der von den Psychoanalytikern dann angenommenen "präpubertären Latenzphase" gibt es auch nach der oralen und analen schließlich im Kleinkindalter zuletzt die genitale "Triebphase". Ich habe es nicht so sehr mit der Analyse, bemerke das aber, weil viele moderne psychologische Traumdeutungen auf psychoanalytische und tiefenpsychologische Interpretationen zuurückgehen, übrigens auch Märchenausdeutungen.

Wenn man einfach nur beobachtet (bei sich früher und z.B. bei seinen Kindern heute), wird man bei genügender Sensibilität und Offenheit bemerken, dass schon Vier- bis (vorallem) Fünfjahrige sehr interessiert Fragen zu Zeugung, Schwangerschaft und Geburt stellen können, entsprechende Kinderbücher oder Illustrierten wälzen, sehr neugierig sind und im Alter von Sechs und Sieben sogar recht zotig sein können, bevor dann nach und nach immer stärker werdende Scham oft für Geschlechtertrennung und Einsilbigkeit zum Thema führen. Natürlich gibt es immer Abweichungen und Ausnahmen.

Selbstverständlich entsprechen die kindlichen erotischen oder gar sexuellen Vorstellungen nicht denen eines Jugendlichen oder gar Erwachsenen, z.B. gibt es kaum diese Sehnsucht und das Verlangen und es ist auch meist nicht auf eindeutige genitale (Selbst-) Stimulation oder gar Beischlaf gerichtet. Daher sind sexuelle Inzesthandlungen durch Erwachsen für Kinder immer eine nicht nur körperliche sondern auch psychische Überforderung mit Gefahr schwerer Traumatisierung. Der "Eros" ist auch im analytischen Sprachgebrauch eher als eine wichtige Lebens- und Triebenergie (z.B. im Gegensatz zur Tanatos- oder Todestriebenergie) zu sehen und unterscheidet sich hier vom genitalfixierten "Sexus".

LG, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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5

Freitag, 6. Januar 2006, 21:59

Soooo dann werd ich mal die Traumbilder der letzten beiden Nächte sortieren:

Flugträume habe ich seit vielen Jahren. Manchmal war das Fliegen zur Flucht vor irgendwelchen Verfolgern gedacht, manchmal war mir einfach das Laufen zu langsam oder zu mühsam. Aber eigentlich hatte ich immer Mühe damit Höhe zu gewinne. Sobald ich mit meinen hastigen SChwimmbewegungen aufhörte, sank ich jeweils sofort wieder zu Boden. Und wie erwähnt, ich bin in der Luft immer "geschwommen", d.h. ich hab mich vom Boden abgestossen, das war meistens recht effektiv und bin dann losgeschwommen. Aber eben, meine Schwimmbewegungen reichten meistens nicht aus, um mich längere Zeit in der Luft zu halten.

Vorletzte Nacht setzte ich mal wieder zum Fliegen an, einfach so, also ohne Verfolgungsgrund und keine Ahnung weshalb, diesmal bewegte ich meine Arme langsam und genüsslich, so wie ich mir das bei einem grossen Vogel vorstelle und es reichte völlig aus um mich in der Höhe zu halten, die ich wollte. Ich war ganz begeistert und wollte das sofort jemandem erzählen, es war irgendeine Bekannte. Die war ganz erstaunt und antwortete, dass unsere Arme doch niemals ausreichen würden für den nötigen Auftrieb beim fliegen. Ich antwortete ihr, dass ich das ja bisher auch gedacht hätte und deshalb immer geschwommen sei. Das hätte aber trotzdem nicht richtig funktioniert. Jetzt wäre mir klargeworden, dass es nur eine Frage der Einstellung sei. In dem Moment wo ich beschlossen hätte zu fliegen wie ein Vogel habe es geklappt. :-))

Nicht dass mir schon klar wäre, was das für mein Leben heissen soll, aber es fühlte sich schonmal vielversprechend an.

Im realen Leben bin ich übrigens überhaupt kein Fan von fliegen, schon eher das Gegenteil. Allerdings schwimme ich sehr gerne und kann das auch gut.

LG
Bea
The purpose of life is joy; its basis is freedom; its result is growth.
ABRAHAM - HICKS