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161

Sonntag, 23. März 2014, 14:14

Dasein bricht an

Während mein Mühen
mit meinem Ich
und um ein Du abnimmt,
lässt die Anstrengung nach
und Innen und Außen
ergießen sich in Weite.
Nichts muss hier wachsen,
noch muss es vergehen:
Dasein bricht ein
in das Veränderliche.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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162

Dienstag, 1. April 2014, 23:55

Die gute Nachricht zum Schluss

Das muss noch sein. Am Ende des Tages die gute Nachricht aus den Studien der Wissenschaft zum Klimawandel. Berechnungen haben ergeben, dass es der Menschheit gelingt, die Erderwärmung bei plus zwei Grad in den nächsten Jahren bis 2050 zu begrenzen und die Folgen des Klimawandels abzumildern. Die Menschen werden sich über ökologische Rettungsmaßnahmen verständigen, Verteilungskämpfe um Energie, Wasser und Boden zum Anbau von Lebensmitteln werden ausbleiben, obwohl die Weltbevölkerung auf 10 Milliarden Menschen anwächst. Diese Nachricht gilt aber nur am ersten April. Sollte die Welt hingegen am ersten April untergehen, war das nur ein Scherz. In Wirklichkeit ist die Lage hoffnungslos, aber nicht ernst! Darauf genehmigen wir uns heute einen. Gute Nacht!
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163

Sonntag, 13. April 2014, 12:39

Freude

Berauscht
von den Klängen des Meeres

beeindruckt
von der Schöhnheit des Himmels

betört
durch die Vielfalt der Blumen

amüsiert
über die Luftsprünge der fröhlichen Lämmer

fasziniert
von dem Treiben in den Cafés

entspannt
durch die Ruhe dieses Ortes,

erfreue ich mich des Lebens.

164

Sonntag, 4. Mai 2014, 12:09

Nach langem Warten

Erste Maikäfer
fliegen geräuschvoll durch die Lüfte.

Nach langem Warten
unter der Erde
bezaubern sie uns für eine kurze Weile

und sorgen dafür,
dass auch im nächsten Jahr,

nach langem Warten
im Dunkeln unter der Erde
das vielleicht das eigentliche Leben für sie ist,

wieder ein Zauber den Mai erfüllt.

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165

Freitag, 30. Mai 2014, 10:30

Acht Gladiolen

Acht Gladiolen,
rote Schwertblumen,
in einer alten
Gießkanne aus Zink,
grüßen aus einem
wilden Garten mich
in vollkomm'ner Zahl,
zusammen mit dir,
froher Gartenfreund
und mir, einziger
Bewundere hier
und einer blauen
Iris im Graben.
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Sonntag, 15. Juni 2014, 00:48

ängstliche Schönheit

Wo fliegst du hin,
du wunderschöner Vogel?

Prachtvoll ist dein Gefieder

stolz deine Haltung

klug der Ausdruck deiner Augen

und dennoch blicken sie
scheu, fast ängslich

dorthin
wo auch immer du hinfliegen magst.

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167

Sonntag, 22. Juni 2014, 21:05

Mittsommerfeste

Mitsommernacht ist,
launisch ihr Gesicht,
Weißnächte kommen
nach warmen Tagen.
Freudig Feiernde,
trunkene Trinker,
gierige Geister
vereinigen sich.
Fruchtbare Erde
küsst hellen Himmel,
die Sonne lacht nur,
der Mond lacht auch mit.
Passt gut auf euch auf,
der Sommer wird heiß,
nun liebt euch geschwind,
Winter kommt bestimmt.
Jetzt lebt noch der Tag,
weiß nichts von morgen
und nichts von gestern,
kannst dir nichts borgen
bei seinen Schwestern,
heut musst's besorgen.
beim Sonnenfeststern.



Überall gibt es in Europa, besonders in Nordeuropa (Skandinavien) und im Baltikum ab dem 21./22.6. Mittsommernachtsfeste, die einer alten, im magischen Denken verwurzelten Tradition folgen und später dann der neuen Religion angepasst und "christianisiert" worden. Die Johannisfeuer und ihre Verwandten brennen zur Sommersonnenwende und kurz danach, denn nach dem Julianischen Kalender fiel die Mitsommernacht auf den 24.6. Am Vorabend dieses Johannistages wird vielerorts gefeiert. In manchen Staaten ist in moderner Zeit festgelegt worden, dass die Feiern immer an einem Samstag zwischen dem 20. und 26.6. stattfinden, da seit alter Zeit sehr viel Alkohol getrunken wird und die Leute einen ganzen Tag brauchen, um wieder nüchtern zu werden - wenn überhaupt.
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168

Samstag, 19. Juli 2014, 18:07

Stille

In des Sommers Hitze
schlafen tags die Vögel träg.
Leise geht der Wind.
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169

Sonntag, 3. August 2014, 14:14

Sommerdüfte

Es riecht nach Sommer:
Sonnenmilch und Deodünste.
Grillkohle knistert.


170

Sonntag, 3. August 2014, 22:46

Sommernacht

Der Mond zeigt sich zur Hälfte seines Antlitzes

die Tiere legen sich in der Kühle
der anbrechenden Nacht zu Ruhe

nur die Grillen scheinen,
in ihren belassenen Lebensräumen,
noch wach zu sein

und erwecken durch ihr lautstarkes Zirpen
ein Gefühl des Fernwehs.

171

Freitag, 8. August 2014, 23:32

Vollmond

Du schenkst denjenigen
die noch nicht zur Ruhe gekommen sind

atemberaubende Anblicke
dadurch, dass du einfach nur da bist

und somit
jegliche Dunkelheit erhellst.

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172

Sonntag, 10. August 2014, 13:31

Großer Mutterzyklus (Mondkalender)

Ja, heute am 10.08.2014 gegen 20:09 MESZ ist Vollmond und da der Erdtrabant der Erde derzeit sehr nahe kommt, ist es sogar ein "Supermond". Zeit, an einige mit "Luna" verbundene "Supermoms" zu erinnern:



Es schwillt der Mond zum vollen Rund
umfließend weiblich unsern Grund,
stehend zwischen Isis Hörnern,
schwebend auf Kybeles Mauern,
grüßt aus der Vulva der Inana,
beschienen vom Stern der Istar,
Aphrodites Apfelkugel,
Demeters fruchtbarer Hügel,
erhellt er Dianas Jagdnacht,
die Orion kein Glück gebracht,
so nimmt er morgen wieder ab,
den Zyklus, der das Leben gab,
abwärts richtend zu dem Ende
absterbende Lebenswende,
von wo er wiederkommen wird,
wenn Maha Matar ihn gebiert.
Und so erinnert auch Maria,
bekannt als "Stella Maris" hier,
Gottesmutter der Christenheit,
an große Mütter alter Zeit,
Göttinnen des Auferstehens
und des wieder Untergehens,
so wie der Mond sich rundend füllt,
und sich danach wieder verhüllt,
doch dieses nur für kurze Zeit,
im Kreislauf schierer Ewigkeit.
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173

Donnerstag, 14. August 2014, 11:02

Deine Schatten

Eine Sonnenblume
begegnete dir auf deinem Weg
und ließ dein Herz
für einen kurzen Moment höher schlagen.

Doch du gingst weiter
in deinen dunklen Gedanken
und warfst lange Schatten
hinter dich,
in denen
die Blume verkümmerte.

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174

Donnerstag, 14. August 2014, 12:04

Unbekümmert

Eine Rose ist eine Rose, ist eine Rose.
Sie kümmert sich nicht um deinen Schatten,
noch um ihre Schönheit, noch darum,
dass sie eine Rose ist und duftet.
Sie blüht und verblüht und wenn Du willst,
siehst Du in ihr deine Wirklichkeit.
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175

Donnerstag, 14. August 2014, 17:49

liebevolle Unbekümmertheit

In der Wirklichkeit meiner Unbekümmertheit
sollten auch Rosen

gleichwohl wie schön sie sind

in Zeiten der Dürre

mit etwas Liebe begossen werden.

176

Donnerstag, 14. August 2014, 18:44

Schönheit vor Alter

Sonnig und heiß
treibt es den Schweiß,
in das Gesicht
und weiß wo nicht.

Zwei Gestalten
sieht man halten
auf den Busch zu
zur Schattenruh.

Schatten suchend,
Hitze fluchend,
kommt ein alter
Haarespalter.

Er setzt sich hin
ins Büschlein drin,
die Maid soll geh'n
und sonnig steh'n.

Den Rosendorn
zieht voller Zorn
der graue Greis
aus seinem Steiß.

Da springt er auf,
ist mürrisch drauf,
flucht noch lauter
und versauter.

Sitz nicht unter
'nem Busch drunter,
wenn du nicht weißt,
wie dieser heißt.

Denn Buschrosen
geh'n durch Hosen
alter Dackel
mit dem Stachel.

Die lächelnd Maid
raffte ihr Kleid,
sitzt auf Rüschen
wie auf Blüten.

Rose lächelt,
Mädlein fächelt
heil bleibt der Po,
drum ist sie froh.

Dann gießt Regen
Büschleins Reben,
Maid bleibt trocken
drunter hocken.

177

Samstag, 6. September 2014, 20:45

Behaglichkeit

In den Ästen der Bäume
leuchten die Kerzen der Laternen
und spenden durch ihr warmes Licht
ein Gefühl von Gemütlichkeit.

Das Licht des hellen Mondes zeigt die Silhouette des Waldes
und den sanft zudeckenden Nebel der Wiesen.

Dankbar lehne ich mich zurück.

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178

Donnerstag, 18. September 2014, 09:36

Herbstboten

Würziger Geruch
vom Herbst weht der Wind mir zu
und Pappelblätter.
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Sonntag, 21. September 2014, 13:43

Vorletzter Sommertag

Am Morgen ist der Himmel noch grau und dicht
und ein Nordwestwind schickt uns Regen vorbei,
Den Gesang der Amseln stört es aber nicht,
dem Eichhorn im Hasel ist es einerlei.
Morgenröte steigt über graue Nebel,
blaue Täler schimmern, rosige Höhen,
Luftschlösser formend und auch Bergeskegel,
darüber segeln kreischend weiße Möwen.

Ein schöner Sommer geht bald, sonnig und lind.
Es bläst Wolkentürme durch luftiges Blau
ein lustig blasender, gar böiger Wind.
Hinter der Hecke ist es duftig und lau,
es rauschen die Zweige, es riecht schon nach Herbst,
Birkenfrüchte wehen und Rosenblätter
taumeln im Radnetz: die Kreuzspinne merkt's,
windig frisch, sonnig mild: Spätsommerwetter!
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Dienstag, 30. September 2014, 22:14

Ade September

Freundlich geht nun der September:
in warme, feuchte Nebelluft
verhüllet er seine Länder
mit seinem herbstlich herben Duft.
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