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Samstag, 24. Dezember 2005, 14:08

Frohe Weihnachten!

Liebe Forumsmitglieder,

ich möchte Euch allen von Herzen ein frohes und völlig stressfreies Weihnachtsfest wünschen.
Auf dass wir alle das Fest der Liebe für immer und ewig in unseren Herzen tragen mögen!

Liebe Grüße an alle

Tania

2

Samstag, 24. Dezember 2005, 17:27

Ja, auch ich wünsche euch allen frohe und schöne Weihnachtstage. Ich hoffe, dass ihr das Weihnachtsfest so erleben könnt, wie ihr euch alle das wünscht.

Frohe Weihnachtsgrüße von Schnute

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3

Samstag, 24. Dezember 2005, 22:35

das Gute und Schöne denken...und tun!

Oder dass Ihr Euch überhaupt über Glockengeläut, schlagartig nicht mehr so volle Innenstädte und einen freien Montag freut und Zeit habt, über das Schöne und Gute nachzudenken... und es zu tun!

Liebe Grüße, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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4

Sonntag, 25. Dezember 2005, 17:49

Danke für die guten Wünsche!

Ich wünsche euch natürlich auch fröhliche und erholsame Tage, nur angenehme Verwandtschaftsbesuche und viel Spass mit euren Geschenken. :grin

Liebe Grüsse
Bea
The purpose of life is joy; its basis is freedom; its result is growth.
ABRAHAM - HICKS

5

Sonntag, 25. Dezember 2005, 20:44

Auch ich wünsche Euch allles Gute zum Weihnachtsfest, liebevolle Menschen und Anrufe und Zeichen, und Bücher die Euch erfreuen.
Irene

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6

Montag, 24. Dezember 2007, 14:27

Die Fülle

Liebe LeserInnen und MitgliederInnen,

mögen besonders jetzt zu Weihnachten und dann natürlich auch alle weiteren Tage Eure freundlichen und liebevollen Wünsche für Euch und alle anderen in erfreuender und heilsamer Weise in Erfüllung gehen. Die schöpferischen Kräfte des Universums finden Euch mit ihren Möglichkeiten, sobald Ihr Euch in Eurem Inneren mit Euren wirklichen Bedürfnissen verbindet und in Dankbarkeit für das, was schon ist, um das bittet, was Ihr und Eure Nächsten benötigen. Nun fällt Heiligabend sogar in die Zeit des Vollmondes und seit gestern werden die Tage wieder länger: Wenn das keine Aufforderung ist, die Liebe in der Fülle zu realisieren... :D

LG, Michael
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Sonntag, 21. Dezember 2008, 13:01

Alle Jahre wieder ... Weihnachten bei den Hoppenstedts :D (Loriot)

Teil 1: http://de.youtube.com/watch?v=upFuCxYoKdc
Teil 2: http://de.youtube.com/watch?v=XhlovO0CEAU
Teil 3: http://de.youtube.com/watch?v=zsH31cHT4_w

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erik« (21. Dezember 2008, 13:01)


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8

Mittwoch, 24. Dezember 2008, 01:22

Geheime gute Wünsche

Allen Forumslesern wünsche ich schöne Weihnachts- und Festtage. Mögen auch die geheimen, die guten und heilsamen Wünsche in Erfüllung gehen, die man sonst nur seiner Seele sagt. Das aber ist das Gleiche, wie sie Gott im Gebet vortragen, denn die Äbtissin und Klosterärztin Hildegard von Bingen war sich gewiss, dass jede Seele ihren Ursprung in Gott hat und ihren Weg zu ihm zurück nimmt. In diesem Sinne Segen und Gesundheit für Jeden,

LG Michael
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Mittwoch, 24. Dezember 2008, 10:00

Tucholsky's Weihnachtstraum

[SIZE=3]Deutsche Weihnachts-Warnung[/SIZE]

gedichtet als Mahnung von einem aufrechten Republikaner und Demokraten: Kurt Tucholsky


Friedens-Weihnachten


Der Weihnachtsengel schwebt ins Zimmer,

Leise, ganz leis.

Es strahlt um ihn ein heller Schimmer

In Nacht und Eis.

Er weht um die Kerzen. Er weht um den Baum.

Es träumen die Kinder den Weihnachtstraum.


- Kurt Tucholsky -



Doch Tucholsky konnte auch verzweifelter klingen, denn er hatte den Ersten Weltkrieg selbst erlebt und dichtete:


Weihnachten


So steh ich nun vor deutschen Trümmern

und sing mir still mein Weihnachtslied.

Ich brauch mich nicht mehr drum zu kümmern,

was weit in aller Welt geschieht.

Die ist den andern. Uns die Klage.

Ich summe leis, ich merk es kaum,

die Weise meiner Jugendtage:

O Tannebaum!



Wenn ich so der Knecht Ruprecht wäre

und käm in dies Brimborium

– bei Deutschen fruchtet keine Lehre –

weiß Gott! ich kehrte wieder um.

Das letzte Brotkorn geht zur Neige.

Die Gasse grölt. Sie schlagen Schaum.

Ich hing sie gern in deine Zweige,

o Tannebaum!



Ich starre in die Knisterkerzen:

Wer ist an all dem Jammer schuld?

Wer warf uns so in Blut und Schmerzen?

Uns Deutsche mit der Lammsgeduld?

Die leiden nicht. Die warten bieder.

Ich träume meinen alten Traum:

Schlag, Volk, den Kastendünkel nieder!

Glaub diesen Burschen nie, nie wieder!

Dann sing du frei die Weihnachtslieder:

O Tannebaum! O Tannebaum!


- Kurt Tucholsky -



Kaspar Hauser

Die Weltbühne, 19.12.1918, Nr. 51, S. 589,

wieder in: Fromme Gesänge.


Quelle: "Kurt Tucholsky - Gedichte und Lieder Gesammelte Schriften (1907-1935)"


Dieses letzte Gedicht sollte uns Mahnung sein, Frieden zu suchen und zu halten, nicht dadurch, dass wir die Gegensätze ignorieren oder platt machen, sondern dass wir sie wahrnehmen und sie verstehen lernen. Kurt Tucholsky (1890-1935) verzweifelte nach der Machtergreifung der Nazis im Namen und mit Billigung eines nicht unerheblichen Teils des Deutschen Volkes und seiner Geld-und Militär-Elite am Leben und an seinen Mitmenschen und starb am 21.12.1935 im schwedischen Exil von eigener Hand. Sein letztes Weihnachten konnte er also nur noch als eine Art "Weihnachtsengel" erfahren.

Und zum Schluss: Alles ein Traum, ein Spiel, eine Chimäre der Einbildung? Das schrieb Tucholsky über bürgerliche Weihnacht in einer großen Stadt:


Groß-Stadt-Weihnachten


Nun senkt sich wieder auf die heim'schen Fluren
die Weihenacht! die Weihenacht!
Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren,
wir kriegens jetzo freundlich dargebracht.

Der Asphalt glitscht. Kann Emil das gebrauchen?
Die Braut kramt schämig in dem Portemonnaie.
Sie schenkt ihm, teils zum Schmuck und teils zum Rauchen,
den Aschenbecher aus Emalch glase.

Das Christkind kommt! Wir jungen Leute lauschen
auf einen stillen heiligen Grammophon.
Das Christkind kommt und ist bereit zu tauschen
den Schlips, die Puppe und das Lexikohn.

Und sitzt der wackre Bürger bei den Seinen,
voll Karpfen, still im Stuhl, um halber zehn,
dann ist er mit sich selbst zufrieden und im reinen:
"Ach ja, son Christfest is doch ooch janz scheen!"

Und frohgelaunt spricht er vom 'Weihnachtswetter',
mag es nun regnen oder mag es schnein.
Jovial und schmauchend liest er seine Morgenblätter,
die trächtig sind von süßen Plauderein.

So trifft denn nur auf eitel Glück hienieden
in dieser Residenz Christkindleins Flug?
Mein Gott, sie mimen eben Weihnachtsfrieden ...
"Wir spielen alle. Wer es weiß, ist klug."


- Kurt Tucholsky -



(aus "Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke, Bd. 1",
Copyright 1960 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek)


Quelle: "Winterliches"



LG, Michael
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