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Sonntag, 18. Dezember 2005, 23:01

augen und psyche

aus gegebenem anlass:

wann ist eine augen-op eurer meinung nach zumutbar ???

bei mir würde sich sehtechniisch nichts ändern - neues auge gibts noch nicht beim aldi ;)

muss erneut ein gutachten erstellen lassen, wo die frage geprüft wird, ob eine neue op (schon wieder) eine prothesenverträglichkeit verbessern kann (alter hut).

ich bin der meinung, dass hier meine psyche mit eine große rolle spielt.

bin nicht bereit, die verantwortung dafür zu tragen, dass es evtl. noch schlimmer werden kann ... deshalb grübele ich nach, dass ich auch ein psychologisches gutachten erstellen lasse.

michael - kennst du dich mit so was aus ???

ist dir der vortrag von frau prof. dr. med. erdmuthe fikentscher bekannt ??? :

"wenn das auge leidet" ... psychosomatik in der ophthalmologie

http://www.lptw.de/vortraege2004/pdf/04fikentscher.pdf

ich finde es sehr interessant, es geht ja auch um glaukom-betroffene etc.

die dvd des vortrages habe ich mir jetzt bestellt - wird aber noch 2 wochen dauern, bis sie hier eintrudelt.

kann jemand von eigenen erfahrungen berichten, inwieweit sich z.b. fehlsichtigkeit auf die eigene psyche auswirkt. da ich (zumindest noch) keine brille trage, bin ich da unwissend. kann es psychische probleme aufgrund der tatsache, dass man optische hilfsmittel benötigt geben ??? probleme, die in richtung neuröschen gehen ???

da ich das thema sehr interessant finde, würden mich alle meinungen hierzu brennend interessierten. in meinem fall habe ich DAS noch nie überdacht.

zur info für alle unwissenden, ich bin einäugig ---- von daher "königin" ..... unter den blinden ;)

LG*susa
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

Christoph

unregistriert

2

Montag, 19. Dezember 2005, 01:19

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Christoph« (7. Mai 2006, 18:49)


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3

Montag, 19. Dezember 2005, 02:02

RE: augen und psyche

Zitat

Original von susa...
ich bin der meinung, dass hier meine psyche mit eine große rolle spielt.

bin nicht bereit, die verantwortung dafür zu tragen, dass es evtl. noch schlimmer werden kann ... deshalb grübele ich nach, dass ich auch ein psychologisches gutachten erstellen lasse.

michael - kennst du dich mit so was aus ???

Liebe Susa,

mit was genau? Psychologische Gutachten vor Operationen? Falls es um Wahlleistungen der Krankenkasse geht: Wenn eine kosmetische Operation wirklich aus psychologischen und nicht funktionellen oder Heilungsgründen erstrebt wird, ist natürlich darzulegen, in wie weit die Belastungen durch die Entstellung sich bereits auf die psychische Gesundheit ausgewirkt haben und noch auswirken werden. Bei privaten Kassen kann das zweischneidig werden, wenn es zu bestimmten psychopathologischen Diagnosestellungen kommt und eine entsprechende Therapie benötigt wird, besonders, wenn man einmal an Kassenwechsel denkt. Dann gibt es ev. Risikozuschläge bzw. Risikenausschlüsse. Eine andere Frage ist, wenn es um Unfälle geht, die nicht selbstverschuldet (im juristischen Sinne) sind. Hier wäre unter Umständen ein Unfallverursacher oder dessen Haftpflichtversicherung in Anspruch zu nehmen oder es besteht eine Unfallversicherung. Dabei sind vermutlich auch rechtliche Dinge zu beachten. Psychologisch diffizil wird es u.a. auch, wenn der Unfallverursacher oder -beteiligte eine Bezugsperson ist, ein Bekannter, Freund...

Zitat

ist dir der vortrag von frau prof. dr. med. erdmuthe fikentscher bekannt ??? :

"wenn das auge leidet" ... psychosomatik in der ophthalmologie

Nein, noch nicht, aber Du hast ja den Link angegeben und bei Gelegenheit schaue ich gerne mal hinein. Dank an Christoph, der das einfacher lesbare Format verlinkt hat. Seinem Buchtip ließen sich noch andere anschließen, falls Interesse vorhanden.

Zitat

kann jemand von eigenen erfahrungen berichten, inwieweit sich z.b. fehlsichtigkeit auf die eigene psyche auswirkt. da ich (zumindest noch) keine brille trage, bin ich da unwissend. kann es psychische probleme aufgrund der tatsache, dass man optische hilfsmittel benötigt geben ??? probleme, die in richtung neuröschen gehen ???

Eigene Erfahrung als Betroffener: noch nicht wirklich. Allerdings beginnt bei mir ein wenig die Presbyopsie (ich übersetze das jetzt lieber nicht), eine Akkomodationsschwäche, die mit den Jahren langsam zunimmt und den Nahpunkt immer weiter weg verschiebt. Als früheres "Adlerauge" kränkt es mich schon ein wenig und es stört bei kleinen PC-Schriften. Meine Augen ermüden auch schneller durch die viele PC-Glotzerei mehr als durch vieles Lesen. Dafür schaue ich so gut wie kein Fernsehen. Aber bevor ich mir die Professorenbrille auf die Nase setze: Augenübungen...

Fachliche Erfahrung: Natürlich bedingen manche psychischen bzw. psychosomatischen Probleme Visusveränderungen und Fehlsichtigkeit wirkt sich auf die Wahrnehmung und die Psyche überhaupt aus, das ist doch klar.

Zitat

da ich das thema sehr interessant finde, würden mich alle meinungen hierzu brennend interessierten. in meinem fall habe ich DAS noch nie überdacht.

zur info für alle unwissenden, ich bin einäugig ---- von daher "königin" ..... unter den blinden ;)

LG*susa

Vielleicht wäre es gut, wenn Du die Fragestellungen präzisieren könntest oder schildern, was Dein Kummer oder konkretes Anliegen ist, damit man weiß, in welche Richtung Du Dich unterhalten möchtest. Außerdem gibt es da ja nicht nur das Auge, sondern auch das Gehirn und den Kopfschmerz, nicht wahr?

Da Du übrigens in Deinem Thema hauptsächlich auf psychologische und psychosomatische Fragestellungen abhebst und nicht auf die Technik der Augenchirurgie oder einer kosmetischen Operation bzw. Prothesenversorgung, habe ich das Thema mal hierher verschoben.

LG, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

4

Montag, 19. Dezember 2005, 10:09

Hallo Susa

So lange wie ich dich kenne, besteht nur eine Risiko für dich.
Das du Hoffnungen in so eine OP setzt, wo das Ergebnis hinter her, nicht mit deinen Erwartungen über einstimmt.

Geht es darum?

Tschüß Heike
Leben ist ganz einfach, was das Leben so schwer macht, ist der Mensch selber

5

Montag, 19. Dezember 2005, 10:16

RE: Einäugig

Zitat

Original von Christoph
Auch Prof.Hoppe, der Präsident der Bundesärztekammer,
ist einäugig ! Wo liegt das Problem ?
Psychosomatik der Augenheilkunde ist sehr interessant:
http://www.lptw.de/vortraege2004/e_fikentscher.htm

Vielleicht hilft dir weiter:
http://images-eu.amazon.com/images/P/342…03.LZZZZZZZ.jpg

Gruß von Christoph

:gutwer


lieber christoph,

die einäugigkeit ist für mich kein richtiges problem mehr - ist ja schon 20 jahre her. "mein" zuständiger richter ist ebenfalls einäugig .... da soll es also tatsächlich noch mehr auf der welt geben ;)

m.e. sollte bei d. erstellung von augenärztlichen gutachten GRUNDSÄTZLICH die psyche nicht vollkommen vernachlässigt werden (in speziellen fällen).

durch den o.g. vortrag kam ich erst mal auf die idee, dass so manch psychosomatische probleme damit zusammenhängen können. war mir vorher vollkommen egal - dachte nicht darüber nach. mir ging es vormals eher um kosmetische aspekte, wo ich dachte: oho, das könnte problematisch sein. da ich aber aufgrund meines äußeren keinen grund zur klage habe :D :] :D ... konnte ich das von mir weisen. aber ich zweifele nun, ob das wirklich so einfach ist, wie ich tue ?(

danke für die lit.-tipps.

LG*susa
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

6

Montag, 19. Dezember 2005, 10:40

RE: augen und psyche

Zitat

Original von Michael

Liebe Susa,

mit was genau? Psychologische Gutachten vor Operationen? Falls es um Wahlleistungen der Krankenkasse geht: Wenn eine kosmetische Operation wirklich aus psychologischen und nicht funktionellen oder Heilungsgründen erstrebt wird, ist natürlich darzulegen, in wie weit die Belastungen durch die Entstellung sich bereits auf die psychische Gesundheit ausgewirkt haben und noch auswirken werden. Bei privaten Kassen kann das zweischneidig werden, wenn es zu bestimmten psychopathologischen Diagnosestellungen kommt und eine entsprechende Therapie benötigt wird, besonders, wenn man einmal an Kassenwechsel denkt. Dann gibt es ev. Risikozuschläge bzw. Risikenausschlüsse. Eine andere Frage ist, wenn es um Unfälle geht, die nicht selbstverschuldet (im juristischen Sinne) sind. Hier wäre unter Umständen ein Unfallverursacher oder dessen Haftpflichtversicherung in Anspruch zu nehmen oder es besteht eine Unfallversicherung. Dabei sind vermutlich auch rechtliche Dinge zu beachten. Psychologisch diffizil wird es u.a. auch, wenn der Unfallverursacher oder -beteiligte eine Bezugsperson ist, ein Bekannter, Freund...


ich sitze gerade mitten in einem schadensersatzprozess mit dem haftpflichtversicherers des "täters". dieser täter war mein extreund, mit dem ich danach noch 10 zusammenwar und auch -lebte .... bis ich mit 30 meinen verstand fand ;)
also macht das die angelegenheit nicht einfacher. jetzt kommen nach vielen jahren alpträume (hey, das kann man sowohl mit "p" als auch mit "b" schreiben --- schon gewusst ??)

jetzt bin ich dran herauszufinden, wo das problem meiner seele liegt. das "auge" an sich, das evtl. doch vorhandene trauma, woher kommt der schmerz - von der kugel im kopf, von meiner schmerzenden seele, vom mega-stress momentan ???

jetzt kommt wieder ein neues gutachten - wieder auseinandersetzungen mit dem nächsten arzt, der mir evtl. erzählt, ER könne das super "reparieren". einfach alles wieder raus und neues rein .... und das mit der bindehaut, dess krieegen mir schon hin ;( ... standart, was ich hörte - problem: jeder arzt, verteufelte die methode des anderen - jeder will es auf eine ganz andere art machen - nur einer sagte: geht nicht !! problem liegt nicht am implantat, sondern an der mangelnden tränenflüssigkeit (mit trofen habe ich noch schlechtere egebnisse). und keiner will die verantwortung übernehmen.
versprechen, ja die kenne ich - und bin dann eines besseren belehrt worden. und nun wird evtl verlang, meine angst beiseite zu legen und mich unters messer - und von psychodocs wird eh nichts gehalten. so !!!!

ich meinte, ob du erfahrungen damit hast, wenn z.b. kinder operiert werden müssen - inwieweit ängste hier das übliche mass übersteigen. angst vor ops dürften die meisten menschen haben.


Zitat


Eigene Erfahrung als Betroffener: noch nicht wirklich. Allerdings beginnt bei mir ein wenig die Presbyopsie (ich übersetze das jetzt lieber nicht), eine Akkomodationsschwäche, die mit den Jahren langsam zunimmt und den Nahpunkt immer weiter weg verschiebt. Als früheres "Adlerauge" kränkt es mich schon ein wenig und es stört bei kleinen PC-Schriften. Meine Augen ermüden auch schneller durch die viele PC-Glotzerei mehr als durch vieles Lesen. Dafür schaue ich so gut wie kein Fernsehen. Aber bevor ich mir die Professorenbrille auf die Nase setze: Augenübungen...


einen freund von mir, seines zeichens facharzt für psychotherapie, hat es auch erwischt. als er auf seinem motorrad saß und die anzeige leicht verschwommen sah. ein ganz cooler mensch eigentlich, aber da fiel er in ein loch. zuerst beginn grauer haare mit mitte 40 und anfang 50 dann sehschwäche .... er hat es aber überwunden und lacht sich jetzt ein äffchen über sich selbst ;)


Zitat


Fachliche Erfahrung: Natürlich bedingen manche psychischen bzw. psychosomatischen Probleme Visusveränderungen und Fehlsichtigkeit wirkt sich auf die Wahrnehmung und die Psyche überhaupt aus, das ist doch klar.


siehst du .... und mir ist außer dem o.g. noch nie jemand untergekommen, der damit probleme hatte. ich habe einige freundinnen mit brille..... auch meine mutter mit ihren 76 jahren trägt seit einigen jahren eine - von denen, die ich kenne, hat keiner damit auch nur ein mini-problem - oder sie zeigen es nicht. deshalb fand ich das thema sehr interessant, da es mich im prizip auch betrifft.

Zitat


Vielleicht wäre es gut, wenn Du die Fragestellungen präzisieren könntest oder schildern, was Dein Kummer oder konkretes Anliegen ist, damit man weiß, in welche Richtung Du Dich unterhalten möchtest. Außerdem gibt es da ja nicht nur das Auge, sondern auch das Gehirn und den Kopfschmerz, nicht wahr?


HIER geht es mir lediglich um die auswirkungen von augenerkrankungen auf die seele !!! da ich für mich herausfinden möchte, ob das eine sache ist, wo ich mal genauer hinschauen sollte.

weiterhin: meine begründete angst vor einer erneuten op, die lediglich kosmetische gründe hätte, so dass ich das kunstauge länger tragen könnte und somit "gesellschaftsfähig" bin. müssen dann demnächst alle frauen ab einem gewissen alter eine busenstraffung vornehmen lassen ;)
LG*susa
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

7

Montag, 19. Dezember 2005, 11:00

Zitat

Original von Heike1
Hallo Susa

So lange wie ich dich kenne, besteht nur eine Risiko für dich.
Das du Hoffnungen in so eine OP setzt, wo das Ergebnis hinter her, nicht mit deinen Erwartungen über einstimmt.

Geht es darum?

Tschüß Heike


liebe heike, ja auch das .... angst davor, zu einer op gezwungen zu werden, die mit mega-hoher wahrscheinlichkeit alles noch schlimmer macht (denke ich mir nicht aus - dafür gibt es genug nachweise). positive erwartungen in sachen op-ergebnis habe ich nicht mehr - da wäre ich mega-naiv, nach dem wissen, was ich mir angeeignet habe.

mit geht es um auswirkungen von augenproblemen auf die psyche - daran habe ich noch nie gedacht. ich habe das einfach so angenommen und gut war es. jetzt bin ich am grübeln, ob da was gären könnte ...

LG*susa
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

8

Montag, 19. Dezember 2005, 12:27

Zitat

mit geht es um auswirkungen von augenproblemen auf die psyche - daran habe ich noch nie gedacht. ich habe das einfach so angenommen und gut war es. jetzt bin ich am grübeln, ob da was gären könnte ...


Hallo Susa
Die Antwort laut jein.
Auch mein Mann gehört zu den Einäugigen, will sich aber damit nicht abfinden, annehmen so wie es ist.
So was wirkt sich schon aus, er hat sich seitdem für mich verändert.
So wie du aber schreibst, kommst du damit klar, das so wie es ist, für dich o.K. ist.
Wenn man sich selber annehmen kann, so wie man geworden ist, dürfte die Seele/Psyche keinen Schaden nehmen.
Was hier unterschwellig anklingt, der Gesellschaft, Umfeld gerecht zu werden.
Ich würde sagen, um Anerkennung geht es dir da weniger.
Sondern das es dich eher nervt, das viele Leute sagen, die arme, arme Susa. Viele dir nicht glauben, wenn du sagst, eh mir geht es gut. Wie kann es einen Menschen mit einen Auge gut gehen? :D
Hier sehe ich eher eine Problem für deine Psyche.

Tschüß Heike
Leben ist ganz einfach, was das Leben so schwer macht, ist der Mensch selber

9

Montag, 19. Dezember 2005, 13:03

liebe heike,

treffer und versenkt :top !!!

zudem kommen noch die üblichen dinge, dass menschen, die ich schon ewig kenne, mich tatsächlich draußen ignorieren, wenn ich keine prothese trage. das trifft. grundsätzlich gehe ich dann auf die leute zu und beschäme sie :D ....

selbst hatte ich mit solchen dingen, auch vor meinem "unfall" niemals probleme. bei anderen - wohl otto-normal scheint das aber ein großes problem zu sein. man wird "geschnitten". manchmal sogar vollkommen unübersehbar, dass ich selbst mit viel fantasie mir nicht einreden, kann "das hast du dir nur eingebildet" .... mein bwl-studium lässt grüßen. seitdem habe ich vorurteile bwl´ern gegebüber ;) ... ist echt wahr.

jetzt spaziere ich (wenn mal schmerzfrei -also selten) ganz cool mit verspiegelter sonnenbrille durchs land :cool , da das schon eine zeitlang "in" ist .... bin ich richtig "stylish" *looool* .... nur wenn es regnet nervt das !!

ohne auge in der anonymität zu bewegen, ist für mich hardcore. face to face: kein problem !!! auch im kleineren menschenkreis, wo man sich mit mir "konfrontieren" muss - null problemo. ich brauche immer die chance, ein paar sekündchen zu reden, dann ist es für die menschen leicht !!! oder eben mit tolle im gesicht :D .... wobei dann auch texte kommen, weshalb ich die haare so ins gesicht baumeln lasse - wäre doch bei meinem gesicht überhaupt nicht nötig .... gruß an dieser stelle an ... er weiss schon wer ;) ;) ;)

aber das entsetzen anderer, wenn gefragt wird: wieso, weshalb, warum ... und ich wahrheitsgemäß antworte (ich sehe keinen anlass zur lüge) ist nervig. dann folgt ein ganzer schwullp der ängste der anderen vor irgendwas ... verpackt in mitleids- und schock-bekundungen in richtung meiner person, so dass ich dann beruhigen muss und man befindet sich in teils dramatischen dialogen .... wegene NIX !!! man gehe mal mit mir im amt zum kopierer - da habe ich eeeeewig gebraucht (wenn schale aufgrund von entzündung nicht getragen werden konnte und ich mit augenklappe herumlief - mache ich nie wieder, augenklappe tragen, meine ich).

du hast mir ja mit deinem mail in richtung "shen" schon sehr geholfen. damit möchte ich mich näher beschäftigen.

LG*susa
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

10

Montag, 19. Dezember 2005, 21:58

Hallo Susa,

da "Augen und Psyche" durch eine genetische Missbildung der Linse meines Sohnes seit der Diagnose vor 2 Jahren ein stets aktuelles Thema für mich ist, habe auch ich Gelegenheit gehabt, mich damit ein wenig auseinanderzusetzen. Im Gegensatz zu deiner Fragestellung, ob Augenprobleme Auswirkungen auf die Psyche haben können, ging es mir dabei eher um den umgekehrten Ansatz, nämlich inwieweit die Seele/Psyche Auswirkungen auf Augenkrankheiten hat. Meine Homöopathin brachte mich da auf die Spur eines wirklich tollen Buches von Dr. Robert-Michael Kaplan "Die integrative Sehtherapie". Absolut empfehlenswert. Es kam dann auch zu einem Email-Austausch mit dem Autor, bei dem ich ihn um Rat fragte (nun, nur wenig im leben gibt es umsonst), bis hin zu Treffen, als er ein Seminar in Deutschland abhielt. Er hat mir enorm Mut gemacht, OP's (von dem einen Arzt angeraten, von dem anderen abgeraten...) kehren wir in unserem Fall jetzt erstmal ohne innere Aufruhr den Rücken zu.
Augenprobleme unter einem ganz anderen Licht betrachtet,- eine unermessliche Bereicherung.
Kann ich nur empfehlen. Da dich das ganze Gebiet um Augenprobleme und Psyche interessiert, ist das ja vielleicht auch was für dich.

Liebe Grüsse,
Vera

Christoph

unregistriert

11

Dienstag, 20. Dezember 2005, 00:09

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christoph« (7. Mai 2006, 18:49)


12

Dienstag, 20. Dezember 2005, 11:17

RE: Revolutionärer UNSINN

Zitat

Original von Christoph
Unverantwortliche Volksverdummung

Zitat

Ausgebildet als Augenarzt und in der Tibetischen Heilkunde,
sind in der von ihm entwickelten "Integrativen Sehtherapie"
westliche und östliche Ansätze auf konstruktive und
wirksame Weise miteinander vereint.

Das war der zweitbeste Witz heute (der beste wird noch gesucht)

:box



hast du das buch gelesen ????

gruß, susa
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

13

Dienstag, 20. Dezember 2005, 11:23

@ vera - danke !!!

Zitat

Original von Vera
Hallo Susa,

da "Augen und Psyche" durch eine genetische Missbildung der Linse meines Sohnes seit der Diagnose vor 2 Jahren ein stets aktuelles Thema für mich ist, habe auch ich Gelegenheit gehabt, mich damit ein wenig auseinanderzusetzen. Im Gegensatz zu deiner Fragestellung, ob Augenprobleme Auswirkungen auf die Psyche haben können, ging es mir dabei eher um den umgekehrten Ansatz, nämlich inwieweit die Seele/Psyche Auswirkungen auf Augenkrankheiten hat. Meine Homöopathin brachte mich da auf die Spur eines wirklich tollen Buches von Dr. Robert-Michael Kaplan "Die integrative Sehtherapie". Absolut empfehlenswert. Es kam dann auch zu einem Email-Austausch mit dem Autor, bei dem ich ihn um Rat fragte (nun, nur wenig im leben gibt es umsonst), bis hin zu Treffen, als er ein Seminar in Deutschland abhielt. Er hat mir enorm Mut gemacht, OP's (von dem einen Arzt angeraten, von dem anderen abgeraten...) kehren wir in unserem Fall jetzt erstmal ohne innere Aufruhr den Rücken zu.
Augenprobleme unter einem ganz anderen Licht betrachtet,- eine unermessliche Bereicherung.
Kann ich nur empfehlen. Da dich das ganze Gebiet um Augenprobleme und Psyche interessiert, ist das ja vielleicht auch was für dich.

Liebe Grüsse,
Vera


liebe vera , danke für den tipp ... ich finde sämtliche ansätze in dieser richtung interessant. man kann nie zuviel an informationen aufnehmen. inwieweit sie dann für einem selbst nützlich sind oder nicht - kann man ja erst beantworten, wenn man sich genauer damit beschäftigt hat - nicht wahr ???

operationen sind für mich dann unerlässlich, wenn ansonsten ein großer schaden entstehen würde. hat man die option, abzuwarten, dann würde ich mich heute auch nicht mehr so einfach unters messer legen. dadurch, dass ich mehreren, kompetenten ärzten glaubte, habe ich meine situation eindeutig verschlimmert. bei mir wurde einfach nicht auf die kleine kleinigkeit geachtet, was mein spezielles implantat mit meiner bindehaut macht, die sowieso schon sehr schlecht durchfeuchtet wurde. dass durch die op, bindehaut sozusagen eingesaugt wurde (implantat ist sozusagen porös), daran dachte kein arzt und ich wusste es nicht.

man muss seinen weg gehen - wie gesagt, wenns nicht brennt, dass alternativen ausprobieren.

und sich nicht durch menschen, mit anderer meinung, die diese auch etwas unglücklich ausdrücken (lieber christoph, kauf dir einen knigge ;) , du bist etwas grobschlächtig ;) ) verunsichern lassen. keep cool !!!!

lieben gruß von susa
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

Christoph

unregistriert

14

Dienstag, 20. Dezember 2005, 13:15

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christoph« (7. Mai 2006, 18:50)


15

Dienstag, 20. Dezember 2005, 14:22

lieber chrisoph, danke für den link - da habe ich schon mal mehr zum lesen, als die buchbeschreibung !!!

persönlich kann ich von mir definitiv behaupten, dass ich auf "volksverdummung" achte und allergisch darauf reagiere.

nur, bis ich etwas als "mist" abtue, beschäftige ich mich erst mal ordentlich damit. sonst könnte mir jeder irgendwas erzählen und ich würde es glauben. oder nicht ??? wie soll ich wissen, wer verarscht, wer meschugge ist, wer eigentlich keine ahnung hat (wenn mir fachwissen fehlt).

ich möchte urteilen und nicht vorurteilen!!!!

damit bin ich schon immer gut gefahren.

:D :D :D :D :D

aber mit menschen, die deine einstellung haben, hatte ich auch schon genug zu tun - ist für mich auch kein problem. und aufgrund deines berufes, wirst du die dinge auch anders sehen, als andere !!! ist ja logisch !!!

grüße von susa ...................
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

Christoph

unregistriert

16

Dienstag, 20. Dezember 2005, 14:29

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christoph« (7. Mai 2006, 18:50)


17

Dienstag, 20. Dezember 2005, 14:35

sag ich doch: von berufs-wegen !!!

ich sehe dinge im rechtlichen bereich auch weitaus weniger blauäugig als andere !!!

nur meiner erfahrung nach, kannst du menschen nicht eines besseren belehren, wenn du auf informationsübermittlung verzichtest und einfach nur

doof oder verarsche oder scharlatanerie brüllst.

menschen, die dich nicht kennen, sehen vermutlich keinen anlass, dir einfach so zu "glauben". ist doch klar. wir sind hier im virtuellen raum.

also: wenn du aktiv etwas tun möchtest, dann kläre auf !!! das meine ich nicht zickig, böse oder oder oder - das ist mein ernst !!!

meine erfahrung in diversen foren hat gezeigt, dass man nur mit geduld und spucke und klaren auseinandersetzungen und auch klaren erklärenden worten, etwas bewirken kann. bei den meisten leuten zumindest. außer bei leichtgläubigen, die eh jedem alles abkaufen.

gruß von susa ..............
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Herbert Bayard Swope

Christoph

unregistriert

18

Dienstag, 20. Dezember 2005, 19:33

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christoph« (7. Mai 2006, 18:51)


19

Dienstag, 20. Dezember 2005, 20:47

mein guru - dein guru - gurus sind für niemanden gut !!!

Zitat

Original von Christoph

FRAGE: Würde dein "Guru" Kaplan kostenpflichtig "Integrative Sehtherapie" einsetzen?

:mahl



ähem ?( ?( ?( wieso MEIN "guru" ??? ich habe von dem mann vor dem gestrigen tag noch nie etwas gehört !!! ich bedankte mich für eine literatur-empfehlung. persönlich befinde ich mich derzeit "nur" in schulmedizinischer behandlung. beim augenarzt kreuze ich alle jubeljahre mal auf (ausnahme die gutachten, die jedoch NICHTS mit meiner sehfähigkeit zu tun haben - hier geht es lediglich um die unverträglichkeit eines kunstauges - symptome sind bekann bei kontaktlinsenträgern)

meine sehkraft ist noch top-die-qualle. einschränkungen durch die einäugigkeit kann ich nicht verändern (und da trauere ich nicht sonderlich - nur beim enparken fluche ich bestimmt mehr als andere frauen ;) - für unwissende: einäugigen fehlt das dreidimesionale sehen)

WAS kaplan machen würde oder nicht - keine ahnung - wie geschrieben, der mann ist mir noch niemals untergekommen und so schnell (von gestern auf heute) konnte ich weder das buch besorgen, geschweige denn lesen .... und das muss auch noch ein wenig warten.

was ich von dem mann halte - das kann ich dir erst sagen, wenn ich eine ahnung bekomme, um was es geht - was er denkt - was er vorschlägt.

anderes beispiel: hatte ein buch übers impfen von ravi roy .... oder war es buchwald ??? habe beide und orientiere mich an ganz anderen ;) , als ich in dem buch an den punkt kam, wo behauptet wurde, das down syndrom oder trisomie 21 (dort stand "mongoloismus", sei ein impfschaden, legte ich das buch knurrend weg (meine freundin bekam ihr down-kind 2 monate vor der geburt meiner tochter) und habe es seither nicht mehr angefasst. soviel zu büchern und meinen evtl. reaktionen.

ich finde es prima, dass du hier richtige beispiele nennst. danke !!!

meine freundin hatte auch über monate starke kopfschmerzen - tabletten halfen kurzfristig. dann ist sie zum optiker, sehtest und bekam eine neue, stärkere brille - kopfweh weg .... und sie wundert sich, was man alles so sehen kann ;)

klassisch sind auch die schulkinder, die aufgrund einer nicht erkannten sehschwäche, in der schule absacken, eltern und lehrer sauer - geschimpfe - psychische probleme, die durch eine nette brille mit rosa gestell für mädel ruckzuck aus der welt geschafft werden können.

wir leben nicht auf unterschiedlichen planeten, wir beide ;) ;) ;)

gruß von susa ............ die im übrigen auf guru´s sämtlicher gattungen mit schlimmsten körperlichen und geistigen und seelischen problemen reagiert X( . häwwe mer nitt - wolln mer nitt !!!
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

Christoph

unregistriert

20

Dienstag, 20. Dezember 2005, 21:29

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