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Dienstag, 31. Dezember 2013, 11:29

Traumhaft - Leben

Flüchtig ist das Jahr,
Schönheit wandelbar,
die erblüht, verweht,
und im Hauch vergeht.
Nichts vom Alten bleibt,
alles wird erneut
von uns geschaffen
und frei gelassen
von schönen Träumen
die's Leben säumen.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Freitag, 6. März 2015, 09:05

In's Land

Nicht auf das Land sind wir gezogen, sondern in das Land, amphibisches Land, um das Nordsee und Friesen seit Jahrhunderten ringen, feuchtes Land, fruchtbares Land, schönes Land, bedrohtes Land. Mensch, Land und Meer müssen sich einander anpassen, doch das Meer wirkt unendlich und stark, das Land endlich und kostbar, der Mensch endlich und verletzlich. Und der Kern dieser Verletzlichkeit ist das Herz, ein wunderliches Organ, das so weit werden kann, das alles hinein passt in ein liebevolles Fühlen und Ahnen, das ganze Land, das ganze Meer und mehr, die ganze Welt, das ganze Universum und dies dank des kleinen göttlichen Funkens, dieses Splitters einer großen Liebe, zu der wir fähig sind, wenn wir erlauben, dass der Funken sich ausweitet und überspringt... Heute feiern wir Richtfest mit dem Dorf. Der neue Stall hat sein Dach bekommen. Und wir kennen eine alte Sage: Ein Stall war die Geburtsstätte des Lichts der Welt. Vielleicht ist das kein Märchen, sondern die Wahrheit. Fragen wir unser Herz!

Enge Wände niederreißend
spann ich mein Dach über den Ort,
an dem mein Herz wohnen möchte,
zu versammeln Freundesgäste.
Und ziehe ich auch in die Weite,
kehr ich wieder zurück zu dir
in dies Land an deine Seite!
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)