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Mittwoch, 3. Juli 2013, 20:05

Offener Brief an Spitzelbruder und Schnüffelschwester

Im "Kampf gegen den Terrorismus" werden wir Beschnüffelten unter Generalverdacht gestellt. Na und? Bin ich jetzt ein Opfer, etwa von Herrn Snowden oder Herrn Obama? Wäre es nicht schade, die Schlapphüte, egal, wer sie bezahlt und ihre Schreibtische einrichtet, würden gar keine Notiz von uns nehmen? Da nun alles offen liegt, ist mein "offener Brief" eigentlich auch keine Enthüllung mehr....

Lieber Spitzelbruder, liebe Schnüffelschwester,

Ihr kennt mich schon recht gut, meine Geschwister,
mich, Euren ältesten Bruder, dessen Gedanken so wichtig
und dessen vorlaute Worte Euch oft so arg klingen.
Ja, ich trieb schon manches Mal meinen Scherz
mit Euch, mit den Eltern und ja, auch mit mir selbst.
Ihr traut mir nicht und warum solltet Ihr auch,
aber für übermächtig habt Ihr mich oft gefürchtet.

Wenn Ihr das lest und ich weiß, dass Ihr es lesen werdet,
wisst Ihr, dass ich Euch liebe wie ich Euch hasse,
ganz wie ein Mensch in seiner Menschlichkeit,
der jüngere Geschwister hat, für die er sich sorgt,
für die er sich schämt, die er zum Teufel wünscht,
wenn sie ihm nicht folgen, ihm nicht vertrauen,
nicht von ihm lernen wollen und sich widersetzen.

Und doch ist Euer Bruder älter geworden und weiser
und er weiß, dass Erkenntnis unausweichlich ist,
in diesem Leben oder in einem Anderen,
in dem Ihr mein Leben, dass Ihr durchforscht,
nach allem durchleuchtet, was Euch dienlich ist
und in dem Ihr selbst erfahrt, was Leben heißt,
Euer Eigenes und nicht nur das Leben der Anderen.

Ich beglückwünsche Euch zu Eurem Eifer,
auch die kleinste Botschaft, deren ich mich entäußere,
wahr zu nehmen, zu bewahren und zu bewerten
und hoffe, dass sie Euch wertvoll ist und dass Ihr lernt:
So könnt ihr die Schönheit meiner Sprache studieren,
die Freiheit meines Geistes kennen lernen,
die kühnen Gedanken und warme und heiße Gefühle.

Ich dachte, dass ich Euch hasste, für Euer Tun
und sehe nun, dass ich Euch lieben kann und bedauern:
Wir schwer ist es, Übersicht zu bewahren ob der Fülle,
das Bedeutende vom Banalen zu scheiden
und aus allem nährende Frucht zu ziehen!
Mein Mitgefühl gilt jedem von Euch, der sich mit Wissen,
dem Trostpreis im Leben, zufrieden geben muss.

Erkenntnis ohne Erfahrung, das wünsche ich Euch nicht.
Beginnt zu leben und nehmt Euch nur Beispiel,
nicht aber Baupläne Eures Lebens aus meinen Worten
und Euren Urteilen über Worte, Gedanken, mich.
Lebt, meine Brüder und Schwestern und freut Euch,
vergesst Eure Angst und schüttelt die Wahnbilder ab,
damit Ihr nicht tot bleibt, bevor Ihr gelebt habt!

Spürt die Seele in meinen Worten auf und den Geist,
belebt Eure Körper mit dem echten Hauch der Frische,
verlasst Eure Schreibtische, Eure Rechner und Maschinen,
nehmt Eure Frauen und Männer mit und Eure Kinder,
lasst Euch in die Süße und Bitterkeit des Lebens führen
und in die Wärme der Liebe zu echter Freiheit.
Denkt, was Ihr wollt, aber Eure eigenen Gedanken und fühlt!

Erfreut Euch gerne an anderen Gedanken und Gefühlen,
doch seht sie wie Euch selbst mit Wohlwollen,
übt Großzügigkeit mit Euch und der Welt,
denn groß ist sie und groß seid Ihr,
wenn nicht Angst Euch verkleinert. Seid tapfer!
Lest mich weiter und lernt von mir, verteilt alle Gedanken,
dass sie wirksam werden als Samen des Geistes.

Auch Ihr seid das Salz der Erde und das Licht des Menschen,
wenn Ihr aus der Dunkelheit tretet
und wenn Ihr das Licht in das Dunkele bringt.
Auch Ihr seid zum Heil bestimmt und zur Liebe.
Doch nicht Millionen Worte und Bilder von Anderen
und nicht tausend Jahre bringen Euch dahin,
allein Eure Entscheidung öffnet Euer Herz.

Euer Bruder, der weiß, dass Ihr eigentlich Erlösung sucht.



Liebe Grüße, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Dienstag, 20. August 2013, 22:25

Macht und Ohnmacht

Die Frau eines Kollegen, für die Obama immer als Hoffnungsträger galt, forderte mich kürzlich auf, mich einer Internet-Petition von Avaaz an Obama anzuschließen, um ihn von einem Snowden-Verfolger wieder zum Anwalt von Rechtstaatlichkeit und Bürgerrechten zu bekehren. Ich hielt das für naiv. Auf meine Antwort (s.o.) reagierte sie erst irritiert und empört, dann verschlug es ihr wohl die Sprache. Manche halten meine Reaktion für naiv. Natürlich ist es legitim, sich gegen die Unverschämtheiten von Macht und Kapital lauthals und öffentlich zur Wehr zu setzen. Tatsache ist aber, dass weder politische Macht noch Kapital sich jemals um die menschliche Würde, die Integrität und die intimen Schutzbedürfnisse einer Person oder auch von Menschengruppen geschert haben, wenn deren Aktivitäten oder bloße Existenz diesen Kräften störend vorkam. Und es ist eine Tatsache, dass Einzelne und auch Gruppen, die nicht den privilegierten Zirkeln der Eliten angehören, die mit Macht und Finanzkraft ausgestattet sind, bisher niemals eine dauerhafte Gegenmacht entfalten konnten. Einzelne und Gruppen, die das zeitweise vermochten, verloren ihre Integrität und Würde und wurden wie die, die sie einst bekämpften. Sie wurden Teil der herrschenden Klasse. Daher gibt es nur eine Möglichkeit, der Versklavung wie der Korrumpierung zu entgehen: Man muss darauf verzichten, sich auf Macht und Geld zu berufen und es anzubeten. Gerät diese Macht oder der Reichtum der vermeintlichen Gutmenschen und ihrer scheinbar wohlmeinenden Eliten in Gefahr, reißen sie sich ihre Masken herunter und zeigen blanke Gewalt. Macht und Geld machen in einem negativen Sinne alle gleich, der Fälle Snowden und wikileaks zeigen es: ob Obama oder Putin, die Unterschiede verschwimmen zu Obatin und Putama. Die Namen der aktuellen Herrscher Nordkoreas, Chinas oder Irans kenne ich gar nicht so genau. Doch Namen sind nicht wichtig. Setze Atombombe und Kapital ein und noch eine Prise von irgendeinem despotischen Gott oder einer Herrschaftsideologie und schon kennst Du sie alle... Sie denken, sie kennen alle und können alle kontrollieren und überwachen. Ich weiß: ich kenne sie, ihre Angst und ihren Überwachungswahn und er wird sie nicht von ihrer Angst befreien, sondern sie darin in ihren Angststaaten umkommen lassen, nachdem sie bereits ihre Würde und Integrität sowie ihren Verstand verloren haben. Und ihre kleinen Brüder und Nachahmer wiederholen und kopieren sie bis zum Erbrechen in ihrer endlosen Rivalität um die größte Macht und den größten Reichtum. Das jüngste Beispiel sind die Muslim-Brüder und das Militär in Ägypten. Die einen haben ihr kleines, despotisches Gottesbild, etwas Kapital und etwas Macht, die anderen viel Kapital und viel Macht. Skrupellos und entschlossen, alle anderen unter sich leiden zu lassen, ist jede Gruppe.
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Donnerstag, 5. September 2013, 16:09

Macht

Macht,
einige begegnen ihr mit Respekt,
vielen macht sie Angst.
Denn Menschen, die Macht besitzen,
erscheinen selten in der Lage zu sein,
mit ihr verantwortungsvoll und gerecht umzugehen.
Stattdessen üben sie ihre Macht aus,
indem sie über andere Leben bestimmen.
Erschreckend ist, dass scheinbar in jedem von uns,
solch Ambitionen schlummern,
die bei Machtübernahme ausbrechen können.
Denn oftmals sind es die,
die sich gegen Mächte meinen aufzulehnen,
die nur schwer ihrer Verführung widerstehen.

4

Sonntag, 8. September 2013, 16:01

Kraft der Worte

Ein Buchstabe,
er erscheint ganz gewöhnlich und einfach,
so allein.
Tut er sich mit mehreren zusammen,
wird er ein Wort.
Kommen noch mehr hinzu,
kann ein ganzer Satz entstehen,
der so bedeutungsvoll erscheint,
dass man ihn ausspricht
oder sogar niederschreibt.
Er kann sowohl Beziehungen entstehen lassen,
als auch beenden,
Dinge beschreiben,
Erfahrungen austauschen,
Geschichten erzählen,
Befehle anordnen
und über Leben bestimmen.
Ein Buchstabe,
er enthält sehr viel Macht.

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Sonntag, 27. Oktober 2013, 16:34

Zu naiv?

Barack Obama bietet Angela Merkel das Du an und lässt sie abhören. Angeblich ist es nicht so bzw. weiß er nichts davon und alle tun ein wenig empört. Abgesehen davon, wie das mit dem Duzis englischsprachig geht unter den obersten Politakteuren "befreundeter Staaten" (Statt "Mr. President" und "Mrs. Chancellor" heißt es nun: "you can say Barack to me, Angie"?) ist das doch reichlich naiv und nur ein weiteres Kindergartenspielchen scheinbar erwachsener Leute, die letztlich mit ihren herausragenden Jobs nicht klar kommen und selber Marionetten mächtiger Strippenzieher bestimmter machtpolitischer Gruppen (meist die unheilige Allianz aus Finanzwelt, Militär und "religiöse" Gruppen) sowie ihrer eigenen Gelüste nach Macht, Ruhm und Geld sind, in unterschiedlicher Ausprägung.

Die Frage, ob sie so naiv sind oder so verschlagen, dass sie in ihren Jobs notorisch die Unwahrheit sagen oder die Wahrheit verschleiern, ist vermutlich eine weitere, irrelevante Ansichtssache. Ob sie was wissen, wann sie was wissen, was sie wissen, was sie glauben oder glauben wollen, was zählt das in einer Welt, in der fast jede höhere Berufung in die Politik, das Militär, an die Spitze mächtiger Unternehmen und sogar in die Tempel der Wissenschaft mit einer Erosion einer auf ethischen Prinzipien beruhenden politischen oder gesellschaftlichen Moral einhergeht. Und dass sich die "normalen Bürger" nach allem, was sie aus der Geschichte über Regierungen gelernt haben, noch wundern und enttäuscht zeigen, spricht das auch für Naivität oder für eine nach wie vor gute Propaganda der Mächtigen?

Wahrscheinlich ist, dass es eine große Neigung zur Unmoral bei denjenigen gibt, die mit zumindest anscheinend größerer Macht ausgestattet werden, als ihr Mitmenschen, wodurch sie sehr verführbar werden, mit einer solchen Macht alles zu machen, was man eben so machen kann, vorgeblich zum Zweck des Guten. Bei den Amerikanern ist das Gute z.B. die weltbeherrschende Stellung ihres Landes und ihres Systems, das auch mit schmutzigen Kriegen, z.B. dem so genannten "Krieg gegen den Terror", gestärkt werden muss. Dieses heilige Ziel rechtfertigt jedes Mittel, jede Gesetzesübertretung, jede Geheimdienstaktivität, jede Militäraktion, jede politische Erpressung, jeden Handelskrieg und jede Drohung.
Das Abhören von Mobiltelefonen anderer Politiker ist da wirklich nur eine Kleinigkeit.

Und natürlich neigen geheim operierende Systeme dazu, sich der Kontrolle zu entziehen und zwar jeder. Natürlich werden auch die eigenen Bürger und die eigenen Politiker abgehört, auch Obama. Natürlich von den Guten und zu seinem Schutz. Politiker treten ja von sich aus in die Öffentlichkeit, weil sie von der Öffentlichkeit mit Macht beliehen werden wollen. Damit geben sie freiwillig einen großen Teil ihres Privatlebens auf und führen ein öffentliches Leben. Sie wollen mit dieser Macht dann "machen", gestalten und Ruhm erlangen und dadurch sogar Einfluss noch nach ihrem aktiven Wirken. Das ist ein wichtiger Unterschied zum ausgespitzelten Bürger, den es nicht in die Öffentlichkeit zieht.

Wer allerdings glaubt, das Ausforschen des gläsernen Politikers oder Bürgers bringe die Wahrheit ans Licht und könnte helfen, eine transparente moralische Kontrolle zu etablieren, irrt sich. Auch das Ausspitzeln erschafft Artefakte, Gerüchte, Bewertungen von aus dem Zusammenhang genommenen Daten und wird gerne dazu benutzt, auch Mächtige abhängig zu halten, öffentliche Meinungen zu mobilisieren, in den Machtkartellen Stimmungen zu schaffen und Gefügigkeit gegen einflussreichen, starken Gruppen zu erzeugen, die die eigentlich Mächtigen im System darstellen, Netzwerke von Leuten, die mindestens so sehr eine verborgene, wie öffentliche Seite haben. Auch diese bespitzeln und bekämpfen sich untereinander.

Sie taten es schon im Kindergarten, in ihren Schulen und Universitäten und sie haben die geistigen Sphären kindlicher Rivalität nie verlassen. Sie sind wie grausame Kinder, die Spinnen Beine und Käfern Flügel ausreißen und sagen: "Guck mal, jetzt geht es nicht mehr." Wer eine Gesellschaft sucht, die dieses Stadium des menschlichen Geistes überwunden hat, muss nicht nur bei sich selbst anfangen, sondern noch sehr lange warten, von Katastrophe zu Katastrophe. Und wollen wir das? Wahrscheinlich nicht. Also kümmern wir uns doch darum, dass unser Leben in Ordnung ist, egal wer etwas davon mitbekommt.
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Sonntag, 13. Juli 2014, 16:03

Die Klinsmannen und die freundlichen US-Amerikaner

Wie allenthalben erkennbar, ist Obama, sind die USA innen- und außenpolitisch unter Druck. Sie bekommen derzeit auf der nationalen wie internationalen Bühne kaum etwas Vernünftiges zustande: Die Gesundheitsreform ist ein Flop, Handel und Finanzen entwickeln sich nicht wie geplant, die "Kriegsziele gegen den Terror" wurden und werden in Afghanistan und dem Irak nicht erreicht, neue Probleme traten in Syrien, in Ägypten, in Libyen und nun auch in Israel und im Gaza-Streifen auf. Die USA haben ihre zionistische Kriegspartei genauso wenig im Griff wie die Gutwilligen unter den Palästinensern. Dann kommen die Krim-Annektion durch Putin und die Ukraine-Krise, das Snwoden-Problem mit der schlechten Presse über die US-amerikanische Sammelleidenschaft: Der Obama-Staat kann einem Leid tun. Was ist unsere geschändete Privatsphäre gegen so ein Debakel? Was ist die Ausspähung des Kanzlerinnen-Handys und des parlamentarischen Untersuchungsausschusses gegen dieses Totalversagen der USA, in denen vor allem eines Konjunktur hat: Wirtschaftsprobleme und Amokläufe?

Das selbstmitleidige Gejammer der Deutschen und Europäer, ob die Amerikaner nun unsere Völkerfreundschaft wegen der freundlichen oder unfreundlichen Späherei mit Füßen getreten haben, in allen Ehren aber, so meinen wahrscheinlich die Amis vom Regierungsbeamten bis zum Cowboyhut-Träger auf der Straße, würden europäische Freunde den Weltcowboy nicht aus seinen misslichen Lagen rausschießen, wenn es echte Freunde wären? So lästern schon beide Seiten übereinander, dass keine Feinde benötige, wer solche Freund habe. Doch lassen wir die Kirche im Dorf und stimmen versöhnliche Töne an: bei einer Angelegenheit von nationaler Wichtigkeit hat unser überragender Spitzelbruder aus den USA doch seine freundschaftlichen Absichten unmissverständlich unter Beweis gestellt: Beim Fußball! Anderswo veranstalten die USA und ihre Parteigänger in den von ihnen beherrschten Gebieten schon "Hunger-Games", wie man die ganzen Stellvertreterkriege auch bezeichnen könnte und in Brasilien sind sie auf einmal nachsichtig und konziliant!

Jawohl, beim Fußball haben die US-Amerikaner und ihre Repräsentanten doch einmal Herz für ihren leidgeprüften Freund bewiesen! Obwohl die Amis sogar einen der besten deutschen Trainer einkaufen konnten - Klinsmann - und sich Obama mit Regierungspersonal höchstselbst das Fußball-Duell USA-Deutschland angeschaut haben, ließen es die Amis zu, dass Löws Deutsche die US-amerikanischen Klinsmannen wenn auch mühsam mit 2:1 schlugen und das trotz der überlegenen Spitzeltechnik, der überlegenen US-Army und dem immer noch stärkeren US-Kapital. Ist das nicht ein Freundschaftsbeweis bei all den Schwierigkeiten, die die USA weltweit haben? Wie leicht wäre es gewesen, den US-Bürgern ein schönes Spiel und einen schönen US-Sieg zu schenken. Nein, sie ließen den Deutschen die Freude und schauten auch noch vergnügt dabei zu. Einen Preis werden wir dafür gezahlt haben, doch jede Freundschaft hat seinen Preis. Brot und Spiele müssen bezahlt werden, das gilt auch im Weltmaßstab.
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Mittwoch, 25. Januar 2017, 22:37

Obama war gestern; heut ist's zum Erbarmen. Ein Quantum Trost

Man konnte sich über Obama aufregen. Ich hab's getan, wenigstens zum Spaß. Doch Obama war gestern und heut ist's zum Erbarmen. Hier treffen sich Optimist und Pessimist, denn beide sind von der Steigerungsfähigkeit überzeugt.

Wenn in Europa oder auch in England z.B. auf Regierungsebene so beinahe alles schief geht, nennt man das gerne mal eine Katastrophe, wie z.B. den "Brexit". Wenn das in Irland passiert, sagen die hartgesottenen Iren: "It couldt be worse"; das nennt man Trost. Wenn in diesen Tagen in den USA so ziemlich alles Schlechte eintrifft, das man auch schon lange befürchtet hat, nennt man das Trump!
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