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Donnerstag, 3. Februar 2011, 01:58

Reformation, Aufklärung, Demokratie: Es wird Zeit für die islamische Welt

In den islamischen Staaten gärt es. Nach und nach werden die postkolonialen Gewaltherrschaften Arabiens und des Mittleren und Nahen Ostens durch spontane und sich nach und nach immer besser organisierende Volksbewegungen in die Enge getrieben.

In Tunesien, Ägypten, Algerien, Jemen und Jordanien melden sich nicht nur die radikalfundamentalistischen Islamisten zu Wort, die aus Armut, Unterdrückung und kulturellem Kolonialismus im Sinne panislamischer, antiimperilistischer Reflexe entstanden sind und die Religion im politischen Kampf missbrauchen.

Nun wollen auch die Armen einfach ein Stück des Wohlstandes, der ihnen von den reichen, prowestlichen Eliten und "Kleptokraten" vorenthalten bzw. gestohlen worden ist. Nun will das liberale Bürgertum und die Jugend Mitbestimmung und Demokratie. Die kleinen Leute wollen Wohlstand, die bisher politisch Verfolgten Gerechtigkeit. Die Throne der Potentaten wackeln!

Es wird höchste Zeit, dass der Westen, die USA, die EU, die Industriestaaten das Verlangen der mehrheitlich islamischen Bevölkerungen Arabiens und des Mittleren und Nahen Ostens nach Freiheit, nach Menschen- und Bürgerrechten und nach demokratischen Reformen verstehen und substanziell unterstützen.

Denn diese Bewegungen sind an sich nicht islamistisch. Im Gegenteil, wer den Despoten, Diktatoren und Königen wegen ihrer opportunistischen, prowestlichen Attitüden weiter beisteht, liefert Reformer und Revolutionäre den Islamisten und Moslembrüdern aus, die den Aufstand der sowieso oft zutiefst gespaltenen Bevölkerungsfraktionen gerne für eine einigende, pseudoreligiöse, islamistische Renaissance umlenken und missbrauchen würden.

Natürlich besteht die Gefahr, dass aufgeheizte Bevölkerungen den Nahostfriedensprozess gefährden könnten.Tatsache ist aber, dass die bisherigen Herrscher die Versöhnung nicht voran gebracht haben, sondern statt eines wahren Völkerfriedens ein für die jeweiligen Macht- und Militäreliten lukratives Patt anstelle eines heißen Krieges etabliert haben und zwar auf dem Rücken notleidender Bevölkerungen, die von Terrorakten, Intifada und massiver Blockadepolitik demoralisiert, ausgehungert und zur Geisel der Politik genommen wurde.

Auch Israel, Europa und die USA müssen sich nun schnellstens bewegen und zwar auf die demokratischen Reformkräfte zu. Es wäre wichtig, den sich emanzipierenden arabischen Gesellschaften Friedensgarantien von Seiten Israels und den USA zu geben, damit diese Muße haben, ihre Zivilgesellschaft aufzubauen und den Dialog mit den Nachbarn ohne Drohungen und Waffen zu suchen.

Wir müssen Reformation, Aufklärung, Freiheitsbestrebungen, Demokratie, Bürgerrechte und Pressefreiheit in den überwiegend islamischen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und Arabiens unbedingt ohne wenn und aber unterstützen und den Menschen für ihre Güter, z. B. das Öl, gerechte Preise zahlen, die statt den korrupten Macht-Eliten der Diktatoren nun der neuen Bürgergesellschaft zugute kommen müssen. Dadurch sichern wir den Frieden am ehesten!

In diesem Zusammenhang ist die internationale, weithin sichtbare, solidarische Unterstützung der Friedens- und Freiheitsdemonstranten in Ägypten notwendig, denen das abgehalfterte Regime Mubaraks das Internet und die Mobilfunknetze sowie die unabhängigen Rundfunkstationjen gesperrt hat, z. B. durch eine Unterzeichnung und Weiterverbreitung des bereits fünfhunderttausendfach signierten internationalen Aufrufs der Organisation "Avaaz":

Zitat

Aufruf von "Avaaz"

Schon unterschrieben? Weiter unten finden Sie mehr Möglichkeiten zum Helfen und Weitererzählen!


Die Demonstrationen in Ägypten könnten dem repressiven Regime, das seit drei Jahrzehnten an der Macht ist, ein Ende setzen und Ägypten endlich Freiheit und Demokratie schenken.

Das Regime versucht der Protestbewegung zwei ausschlaggebende Machtinstrumente vorzuenthalten: Informationen und Solidarität. Trotz der Internetsperre können ägyptische Radios und Satellitenfernseher jedoch Übertragungen aus angrenzenden Ländern empfangen -- aus diesem Grund wird Avaaz mit den Sendeanstalten zusammenarbeiten, die bis nach Ägypten reichen, um die Anzahl der Unterschriften auf dieser Solidaritätsbekundung zu veröffentlichen, zusammen mit Botschaften aus aller Welt, zur Unterstützung der Menschen in Ägypten.

Jede Stunde zählt. Wir alle bestimmen, wie es weitergeht. Lassen Sie uns den Menschen auf den Straßen Ägyptens zur Seite stehen und eine massive Protestwelle gegen die ausufernde Korruption, die politische Unterdrückung und für demokratische Reformen ins Leben rufen.Unterzeichnen Sie die Solidaritätsbekundung – und berichten Sie Freunden und Bekannten von dieser Kampagne!

"Wir stehen den Menschen in Ägypten in ihrem Verlangen nach Freiheit und Grundrechten, nach einer Beendigung des harten Vorgehens gegen die Demonstranten und einer Aufhebung der Internetsperre zur Seite, und unterstützen sie in ihrer Forderung nach sofortigen demokratischen Reformen. Wir rufen unsere Regierungen dazu auf, sich unserer Solidarität mit den Menschen in Ägypten anzuschließen."

Hier anklicken und unterzeichnen!


Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Mittwoch, 16. Februar 2011, 15:46

Man stellle sich vor, uns hätte während unserer Epoche der Aufklärung sagen wollen, wie wir das richtig machen. Es gab mal Zeiten, da hatten uns andere Kulturen erst einmal den aufrechten Gang beibringen müssen. Die Griechen den Römern, die Römer uns und später noch einmal die Araber, als wir noch im finsteren Mittelalter die Erkenntnisse der Antike schon wieder vergessen hatten. Wenn die Bewegung in den Maghreb-Ländern und in Ägypten für diese Region das sind, was bei uns die Frühaufklärung war, sollten wir uns da vielleicht mit unseren neunmalklugen Tipps zurückhalten. Zumal dort gerade so etwas wie eine Zivilgesellschaft am entstehen ist, die bei uns vor dem Markt gerade in die Knie geht.

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Donnerstag, 17. Februar 2011, 00:35

Neuer Aufruf zum Einfrieren gestohlener Vermögenswerte der Despoten

Zitat

Original von Jultomte
Man stellle sich vor, uns hätte während unserer Epoche der Aufklärung sagen wollen, wie wir das richtig machen.


Darüber haben sich die Philosophen und die sogenannten aufgeklärten Herrscher tatsächlich leidenschaftlich gestritten. Und dennoch sagt der persische Sufi-Weise Rumi: "Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, da können wir einander begegnen."

Zitat

Original von Jultomte
Es gab mal Zeiten, da hatten uns andere Kulturen erst einmal den aufrechten Gang beibringen müssen. Die Griechen den Römern, die Römer uns und später noch einmal die Araber, als wir noch im finsteren Mittelalter die Erkenntnisse der Antike schon wieder vergessen hatten.


Wenn man das Ganze nur aus der Sicht der antiken Philosophie sieht, mag das sein. Da haben selbst die mittelalterlichen Scholastiker für ihre christlichen Spekulationen viel von den arabischen Schriftstellern, Weisen und Wissenschaftlern profitiert, die an ihren polyglotten Höfen den Überlieferungsschatz antiker Autoren bargen, ins Arabische und in lokale Sprachen übersetzten und an ihre okzidentalen Kollegen weiter vermittelten.

Allerdings konnte man diese Höfe noch nicht als aufgeklärt betrachten. Es waren sehr offene, neugierige, interessierte Herrscher, die jedoch allesamt despotisch und absolutistisch regierten und ihren oft fundamentalen religiösen Standpunkt zu keiner Zeit in Frage stellten oder stellen ließen, auch wenn sie ein tolerantes Wissensinteresse und einen gewissen Respekt für andere, insbesondere Buchreligionen hatten, das Juden- und Christentum.

Zitat

Original von Jultomte
Wenn die Bewegung in den Maghreb-Ländern und in Ägypten für diese Region das sind, was bei uns die Frühaufklärung war, sollten wir uns da vielleicht mit unseren neunmalklugen Tipps zurückhalten. Zumal dort gerade so etwas wie eine Zivilgesellschaft am entstehen ist, die bei uns vor dem Markt gerade in die Knie geht.


Nun, die Gesellschaften dort müssen sich sicherlich selbst befreien und konstitutieren und die jungen Leute mit ihren Ideen von Demokratie, Menschen- und Bürgerrechten müssen schon selbst aufpassen, dass ihnen ihre Revolution nicht von den Militärs oder den Fundamentalisten gestohlen wird. Denn daran besteht für mich kein Zweifel: fundamentalistische Religionen, die politische und staatliche Macht anstreben, sind ein großes Übel für die Freiheit des Gewissens, für die Selbstbestimmung.

Der Aufruf zur Unterstützung der ägyptischen Volksbewegung gegen den Despoten und Kleptokraten Mubarak, wie er von Avaaz veröffentlicht wurde und den ich hier unterstützt habe, hat mit besserwisserischen Tips oder einer arroganten westlichen Haltung meiner Meinung nach nichts zu tun. Nun könnte das Land für seine weitere Wohlfahrt vorallem die 70 Milliarden (!) Dollar (70.000.000.000 $) benötigen, die der Diktator für sich, seinen Clan und die Günstlinge den ägyptischen Volk abgezockt hat. 2,33 Milliarden hat Ägypten jedes Jahr gekostet, das es den Dieb im Präsidentenpalast ertrug!

Avaaz hat deshalb eine neue Kampagne gestartet, um Druck auf staatliches Stellen und Banken in den insbesondere europäischen Steueroasen auszuüben, wo vermutlich die enormen Korruptionseinkünfte gebunkert worden sind. Die Konten sollen eingefroren und überprüft werden und die Gelder an die rechtmäßigen Vertreter der neuen demokratischen Staatlichkeit übergeben werden, damit sie den Volkswirtschaften zur Verfügung stehen, die die Diktatoren ausgeplündert haben.

Zitat

Aufruf von Avaaz

[SIZE=3]Sperren Sie Mubaraks gestohlenes Vermögen![/SIZE]

An den G-20-Gipfel und andere führende Weltpolitiker:

Wir fordern Sie auf, jegliche Vermögenswerte des ehemaligen Ägyptischen Präsidenten, Hosni Mubarak, seiner Familie und seines Freundes- und Beraterkreises einzufrieren -- damit sie untersucht und an die Bevölkerung von Ägypten zurückerstattet werden können. Bieten Sie den Ägyptischen Behörden die nötige Unterstützung und Hilfe an, wie es laut Artikel 51 der UN-Konvention gegen Korruption vorgesehen ist.


Der Aufruf kann hier (anklicken) im Internet gesehen und unterschrieben werden.

Michael
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Mittwoch, 23. Februar 2011, 23:59

Junge arabische Demokraten und Revolutionäre benötigen Unterstützung

Der dienstälteste arabische Diktator, der verschlagene [URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,746883,00.html]"Wüsten-Neurotiker"[/URL] Gaddafi, lässt die gewaltfrei begonnenen Demonstrationen der unzufriedenen Bürger und jungen Demokraten seines Landas zusammenschießen. Bezahlte Söldner und Mörderbanden, eigens aus Schwarzafrika eingeflogen, verüben Massaker, während das Internet in Libyen von Gaddafis Geheimdienst gesperrt wurde, Handyfunknetze abgeschaltet wurden und die ausländische Presse des Landes vewwiesen wurde. Gaddafi-treue Generale ließen Städte mit Demonstranten bombardieren. Doch der menschenverachtende Despot verliert nicht nur die Kontrolle über sich selbst, wie ein entlarvendes Video über einen irrlichternden Greis unterm Regenschirm und Berichte über einen wutschäumenden Auftritt des bizarren Irren ausweisen, sondern auch immer mehr Anhänger.

Die Opposition organisiert sich, Truppen verweigern dem Gaddafi-Klan den Gehorsam und schließen sich lieber den Demonstranten an, als auf das eigene Volk zu schießen. Es gibt bereits eine Anzahl befreiter Gebiete und Stammesführer, Diplomaten und Militärs beginnen sich unter dem Druck der Straße von Gaddafis Räuberklan abzuwenden. Dennoch droht in diesem Machtkampf um die Freiheit von der Despotie eine menschliche Tragödie, solange der milliardenschwere Gaddafi-Klan sich unnachgiebig an die Macht krallt und seine schwer bewaffneten Anhänger, die ohne Gaddafi nichts mehr zu verlieren hätten hemmungslos morden und zerstören. Daher müssen unverzüglich Sanktionen wie die Blockade des gesamten ergaunerten und im Ausland deponierten Vermögens der libyschen Regierungs- und Militärclique.

Nach dem schließlich zu erwartenden Sturz des derzeitigen Machtapparates benötigen die Demokraten weiter Unterstützung zum Aufbau einer funktionierenden Zivilgesellschaft durch Rückerstattung der außer Landes geschafften Vermögenswerte und durch faire Handelsbeziehungen mit realen Preisen für Libyens Bodenschätze, insbesondere die auch nicht unendlich vorhandenen Ressourcen Öl und Erdgas. Nur so kann der Westen mithelfen, dass die Errungenschaften der demonstrierenden Bürger nicht von den Militärs, den alten politischen Seilschaften und den Islamisten gestohlen werden. Der Westen muss sich entscheiden: Keine Toloeranz gegenüber Diktaturen!

Avaaz hat deshalb eine neue Kampagne gestartet:

Zitat

Aufruf von Avaaz

[SIZE=3]Libyen: Stoppen Sie das Blutvergiessen[/SIZE]

Verehrte Delegierte des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, Europäische Außenminister, und Hohe Vertreterin Catherine Ashton,

Die Gewalt in Libyen muss beendet werden. Ich fordere Sie auf:
a) Verhängen Sie ein Flugverbot, um die großflächige Bombardierung von Zivilpersonen zu stoppen.
b) Frieren Sie die Vermögen von Gaddafi, seiner Familie und seinem Führungsstab ein.
c) Verhängen Sie gezielte Sanktionen gegen das Regime.
d) Leiten Sie die internationale Verfolgung der am brutalen Vorgehen beteiligten Militärs ein.

Mit freundlichen Grüssen,


Der Aufruf kann hier (anklicken) im Internet gesehen und unterschrieben werden.

Michael
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Samstag, 26. Februar 2011, 02:17

Gnadenlose Spekulanten und Kriegsgewinnler

Die Abscheulichkeit und Absurdität des globalen Kapitalismus der Börsenspekulanten und multinationalen Rohstoffplünderern offenbart sich in den Ölpreisspekulationen auf den Weltmärkten und am Höhenflug der Spritpreise an den Tankstellen angesichts der Volksaufstände in den arabischen Ländern für mehr Freiheit und Demokratie und dem mörderischen Blutbad, das der Diktator Gaddafi unter seinem Volk in Libyen anrichtet.

Während in einem Ölförderland Tausende niedergemacht werden und eine Freiheitsbewegung in Blut ertränkt werden soll, wetten die Banker und Börsianer in den Industrieländern auf den Ausgang und versuchen, mit preistreibenden Spekulationen den maximalen Gewinn aus der Krise zu pressen. Egal, wie der Krieg Volk gegen Tyrannei ausgeht, sie werden Gewinne machen. Die immens steigenden Ölpreise, die nur den Ölmultis zugute kommen und niemals in den Förderländern ankommen, bescheren ihnen horrende Gewinne, die die Volkswirtschaften mit steigender Inflation und jeder Bürger über anschwellende Kosten für seine Mobilität an die modernen Energiediktatoren entrichten.

Es wäre gut, wenn die Regierungen der geschröpften Volkswirtschaften diese Spekulationsprofite der Kriegsgewinnler abschöpften und den Förderländern in der arabischen Krisenregion zur Reparatur ihrer Infrastruktur und zum Aufbau der Institutionen einer zivilen Demokratie zur Verfügung stellten. Das würde Vorsorge treffen für die Nach-Öl-Ära, würde die Gewinne aus der Verwertung der restlichen Bodenschätze gerechter verteilen, würde radikalen Hasspredigern des fundamentalistischen Islamismus das Wasser abgraben und den Menschen in ihren Ländern Einkommen und Perspektive sichern, sodass sie nicht zu Hunderttausenden dem wirtschaftlichen Elend ihrer Herkunftsländer entfliehen müssten und stattdessen ihre Kraft in die Entwicklung ihrer Heimat investieren könnten.

Wann würden die Pseudoweltregierungen aus Vereinten Nationen, Europarat und Nato diese Weitsicht entwickeln, statt von Sanktionen zu faseln, allen Ausbeutern an den Geldsack zu gehen, den Diktatoren und ihren Günstlingen genauso wie den diese fördernden großen westlichen Finanzmärkte und multinationalen Konzerne, die Rohstoffe und Wohlstand, Menschen, Land und Boden aufsaugen und um kurzfristiger Gewinne willen zu Asche verbrennen? Diese Trosshuren aller Rohstoffkriege und Weltbrände sind der Motor für Gier, Plünderung, Umweltzerstörung und Völkermord überall auf der Welt. Und keiner der politischen Schwadroneure wirtschaftsmächtiger Länder auf den Weltbühnen der wortreichen Solidaritätskomödie eitler Worte hat den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen, die Zahlen der Beschämung und der Ohnmacht der Regierungen vor den Börsen und Konzernen zu offenbaren.

Michael
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