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21

Sonntag, 29. Juni 2014, 13:03

berührende Begegnung

Du hast mich berührt,
du hast etwas in mir berührt.

Diese Berührung halte ich ganz sanft umschlossen,
tief in meinem Herzen

und lasse sie nie mehr los.

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22

Montag, 30. Juni 2014, 10:48

Altes Hirn (vom Loslassen)

Zäher Sirup der Vergangenheit
konserviert mein Gehirn
zu braunem Kandis.
Ein lebendiges Zentrum
trauert über den gezuckerten Rest.
Die Zukunft ist eine Ausstellung
im Anatomischen Institut.
Das lebendige Zentrum
wünscht den Tod des Alten:
Endlich sterben, um zu leben,
Abschied ins Jetzt;
eine schmerzliche Operation.
Das Gehirn fühlt keinen Schmerz,
seine toten Teile faulen fühllos,
doch das Herz belauscht
den lebenden Kristall
und fühlt für ihn mit,
fühlt verjüngende Trauer
und jubelnde Freude,
die spüren lässt: ich lebe!
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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23

Montag, 30. Juni 2014, 13:07

Reinigung

Wenn Erinnerung
zur Verwesung wird,
ist es Zeit,
sie zu reinigen,
sie dem Feuer
zu übergeben
und die Asche
zu begraben.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Dienstag, 1. Juli 2014, 23:32

zukünftige Vergangenheit

Der Wind trägt sie fort,
die Asche der Vergangenheit

und die Luft ist gefüllt
von einer Schwere des Verglühten

und einen Lufthauch der Ungetrübtheit.

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25

Mittwoch, 2. Juli 2014, 23:35

Zum Horizont

In das Abendrot
gleitet eine Möwe
und berührt das Meer.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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26

Samstag, 19. Juli 2014, 18:09

Denkst Du

Die Gedanken sind frei,
singen Liberale;
sie sind ein Gefängnis,
wissen die Wissenden.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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27

Samstag, 2. August 2014, 11:29

Sehnsucht

Und es ward Meer
in dein Augenblau
geschüttet,
daraus trank ich
salzige Ewigkeit
und verdurstete.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

28

Montag, 11. August 2014, 20:30

Herzensfeuer

Es war ein Gedanke
zu verführerisch
ihm zu widerstehen

zu groß war die Neugier
ihm zu folgen

doch das Herz
widersprach dem Gedanken

zu sehr schmerzte es dabei
ihm nachzugehen

und so verglühte er.

29

Sonntag, 21. September 2014, 15:25

Wege

Entscheiden, zu gehen

um Altes zu verlassen
und Neuem zu begegnen.


Entscheiden, zu bleiben

um Altem neu zu begegnen.

30

Sonntag, 21. September 2014, 17:47

Ha, ha, ha, ja!

Alt oder neu,
wie ich mich freu,
ich bin so frei:
mir ist's einerlei!
Gehen, Bleiben?
Wie entscheiden?
Zurücksinken
ins Sofarund,
abwarten und
mal n'Tee trinken,
s'Glück anblinken,
sich ausklinken.
Dann der Mordsfund:
mir geht's jetzt rund,
bin jetzt reich und
ganz kerngesund,
nicht arm und krank,
verschnupft und blank!
Ha, ha, ha, ja,
da, da, da, ha!

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31

Freitag, 10. Oktober 2014, 00:27

Hurlyburly

When shall we three meet again?
In thunder, lightning or rain?
When the hurlyburly is done,
when the battle is lost and won.
It will be ere the set of sun."

Shakespeare, Macbeth, Vorspann



Will come the sun
or will appear rain,
at three again
at saturday
will be, I would say
a pretty good time
to make the next run...
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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32

Sonntag, 26. Oktober 2014, 11:19

Herbstzeit - Erntedank

Herbstzeit: Zeit meine Uhr umzustellen!
Ich ernte, was ich säe,
das ist meine Schuld und mein Recht.
Bin ich bereit, beides auf mich zu nehmen?
Bin ich auch bereit und würdig
für die Geschenke, die ich nicht verdient habe,
die mir vermacht wurden, wie mein Leben,
diese wunderschöne Erde mit ihren Wesen,
dieses leuchtende Universum
und die Liebe, die in allem wohnt
und in allem wohnen kann, auch in mir?
Und wenn es mich dürstet,
etwas zurückzugeben, der Mutter Erde,
den lebendigen Geschwistern um mich herum,
der universalen Liebe in allem,
lösche ich dann diesen Durst
und tue, wonach ich mich sehne?
Und wenn mich nach Gerechtigkeit verlangt
und ich nach göttlicher Liebe hungere,
bin ich Teil dieser Gerechtigkeit und Liebe
und sättige ich das Verlangen
nach meinem Vermögen?
Und wenn ich nur das eine kann
und nur zu dem einen reif geworden bin,
kann ich dann einfach nur schauen,
mit unverschleiertem Blick
und ohne zu urteilen?
Die Vergebung, die ich suche,
für das, was ich ausgesät habe
und für das, was ich zurückhielt,
ist die Vergebung, die meine Liebe
zu geben wagt.
Und ist sie nicht groß genug,
fürwahr, dann bedarf ich
der viel größeren Liebe.
Bin ich bereit, mich für sie zu öffnen?
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Samstag, 29. November 2014, 22:33

Verbundenheit

Gibt es sie, die wahre Liebe?

Wer sagt zu mir, dass es die falsche ist,
ist der nicht töricht,
es ermessen zu können?

So ist es still,
nur das Lodern der Flammen
ist zu hören
und ein Flüstern

welches tief aus meinem Herzen entspringt
und am durchdringendsten von allen Gefühlen
mir zuflüstert,

dass sich auch meine
wahre Liebe fügt.

34

Dienstag, 2. Dezember 2014, 22:45

Deep Throat

Der törichten Liebe Balz,
Narren sich damit schmücken,
ziemet wohl einem Auerhahn
in dem Röhricht mehr, als falls
Zeus Blitzkeil im Liebeswahn
dringt der Nymphe in den Falz,
dem Olympier zum Entzücken,
lachend tief ihr in den Hals.

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35

Mittwoch, 31. Dezember 2014, 07:58

Wandelbar

Das Alte ist das Alte
und kehrt doch in dem Neuen
gewandelt zu uns zurück.
Das Neue ist das Neue
und doch bleibt uns vom Alten
Erkennbares erhalten.
Wär' dem nicht so, so wären
wir auch nicht mehr die Gleichen,
würden dem Wandel weichen.
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Donnerstag, 1. Januar 2015, 23:16

Aus und vorbei - und immer neu...

Nun ist der erste Tag schon fast vorbei,
dafür kündigt sich an gleich Nummer Zwei.
Gerade noch ist da ein Augenblick,
da stirbt er auch schon und kehrt nie zurück.
Ein Neuer tritt sogleich an seine Stell,
so kreist das Leben immer ach so schnell.
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37

Mittwoch, 25. März 2015, 00:01

Gedanken

Und ließe ich sie
zum Himmel steigen
und Spuren schreiben,
wären sie bleibend
wie Wolkenbilder
vor blauem Äther,
wie der Wind vom Meer,
wie Wellenberge
und Täler der See,
wie grünes Meergras
und wie brauner Tang,
wie der Möwenschrei,
so ewig und frei,
so wären wir zwei,
mein kleines Ich und
Gedanken dabei.
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38

Mittwoch, 6. Mai 2015, 22:54

Hier und jetzt

Will tragen auf Schwingen mein Glück,
und säumen ängstlich nicht länger;
das Leben wartet meiner nicht
und nie es mir etwas verspricht,
denn es trifft nur im ganzen Stück
oder verpasst den Empfänger.
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Sonntag, 17. Mai 2015, 15:19

Mit dem Wind

Leben lässt sich nicht planen
und das Meer nicht beherrschen:
setz dein Segel in den Wind.
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Montag, 23. Mai 2016, 00:35

Geometrie

Ein Ball ist ein Ball,
ist ein Würfel ohne Ecken
mit Flächen überall.
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