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1

Dienstag, 18. August 2009, 08:51

Vom Suchen und vom Finden...

Du findest, was Du findest, aber nicht, was Du denkst, dass Du es suchst.

Oft hoffen wir es und dann glauben wir es auch, nämlich einmal das gefunden zu haben, wonach wir so sehnsüchtig suchen. Doch je mehr wir unseren Verstand einschalten, grübeln und uns erforschen: das ist es nicht!. Hingegen finden wir ständig, was uns angeht und was anliegt, es liegt sozusagen vor uns auf dem Weg: Wir finden, was wir finden und wir beachten es nicht. Doch darum geht es: Willst Du finden, höre auf zu suchen! Es ist scheinbar so einfach zu verstehen und doch so schwer umzusetzen.

Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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2

Donnerstag, 20. August 2009, 22:26

"Wir finden was wir finden und wir beachten es nicht" - denn wenn wir es beachten würden, hätten wir dann nicht vorher erwarten müssen, etwas zu finden was beachtenswert sein könnte und hätten wir es dann nicht gesucht? Das was wir finden, ohne es zu suchen kann auch das sein, was uns zufällt, aber damit fangen wir ja auch nicht immer was an. Ist nicht aber das Suchen ein recht kognitiver Vorgang? Und das Beachten des Gefundenen ebenso? Oder kann es auch ein wie auch immer geartetes Empfinden geben, dass mir ein Signal gibt, etwas gefunden zu haben, ohne es benennen zu können, wonach ich nicht gesucht habe?
Wir brauchen nichts zu suchen - und wir haben ja auch auf der Erde nichts zu suchen - weil es nichts zu finden gibt, denn alles, wovon wir glauben, dass wir es suchen müssen ist schon längst da, in uns selbst und wird eben dort nicht beachtet oder doch - ich fand diesen Beitrag von dir lieber Michael und nun wünsche ich allen eine gute Nacht und dass sie im Traum etwas Schönes finden.
Liebe Grüße, Sabine
Sabine

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3

Donnerstag, 20. August 2009, 23:03

Wir haben schon alles...

Zitat

Original von Sabine
Wir brauchen nichts zu suchen - und wir haben ja auch auf der Erde nichts zu suchen - weil es nichts zu finden gibt, denn alles, wovon wir glauben, dass wir es suchen müssen ist schon längst da, in uns selbst und wird eben dort nicht beachtet oder doch


Ja, liebe Sabine,

wir haben schon alles und wissen es eigentlich. Es dann noch so zu empfinden, hieße, es wahrhaft gefunden zu haben.

Gute Nacht, Michael
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4

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 08:08

Sein Geburtsrecht (wieder-) finden...

Willkommen zu sein und mit seinen Bedürfnissen nach Liebe, Wärme und Nahrung wahr- und angenommen zu werden sind die Geburtsrechte des neugeborenen Menschen. Der wachsende und lernende Mensch hat außerdem das Recht auf Kreativität und dies schließt das Recht auf Fehler und Irrtümer mit ein, ohne die es nichts Neues gäbe!

Michael
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5

Donnerstag, 26. April 2012, 22:47

Worin wurzelt unser Bewusstsein?

Alle Kontinente und die darauf befindlichen Länder dieser Erde sind Einwanderungsländer und waren es immer schon. Zu jedem Zeitpunkt des historischen Zeitalters, das durch aufgeschriebene Überlieferung dazu wurde, wuchs lokal etwas, was die neuzeitlichen Konservativen in ihrer Angst vor dem Neuen heutzutage in Deutschland mit dem merkwürdigen Begriff der "Leitkultur" umschrieben. Und natürlich wandelte sich das über die Jahrhunderte. Wenn sich Menschen, die gerade irgendwo auf der Welt in einem Land zusammen wohnen, nach ihren Wurzeln fragen, schauen sie zurück, schauen sie in die Vergangenheit und sehen niemanden, weder neben sich noch sich gegenüber. Wenn sie unzufrieden mit diesen Rückblick voller Angst und doch auch Hoffnung in die Zukunft schauen oder sogar träumen, sind sie wiederum allem entrückt, was um sie herum ist und geschieht. Doch direkt neben ihnen und vor ihnen und um sie herum sind all die Menschen der Gegenwart, die Nachbarn und Mitmenschen. Hier und jetzt geschieht das, was uns wirklich die Hoffnung geben kann, dass wir einander begegnen und kennenlernen. Denn was wir oder sie waren, sind wir und sie nicht mehr und was wir oder sie einmal sein wollen oder nicht, sind wir und sie noch nicht und werden es vielleicht nie. Alles geschieht jetzt und was wir nicht jetzt wahrnehmen und erfahren, ist nicht, war nicht und wird nicht. Integration, Inklusion, Assimilation, kulturelle Identität, was für wichtige und aufgeplusterte Begriffe für all die Ideologen der Angst. Sie wollen, dass wir alle ihre Ängste und Befürchtungen erben und lernen, uns so unwohl zu fühlen wie sie in ihrem Vergangenheitsdenken und ihrem Zukunftsbangen. Doch es geht ganz einfach nur um Dich und mich im Hier und Jetzt mit unserem Fühlen und unseren Bedürfnissen. Und ich bin sicher, wir finden einen Weg der Begegnung und können beide bestehen.

Michael
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6

Samstag, 26. Mai 2012, 08:51

Himmel und Hölle

Das Paradies finden wir im Hier und Jetzt, die Hölle in unseren Vorstellungen.

Michael
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7

Sonntag, 29. Dezember 2013, 11:37

Vertraut neugierig das Wunderbare erfahren...

Es kann ein unbeschreibliches Gefühl sein, sich jemanden so vertraut gemacht zu haben, dass man sich selbst diesem jemand gegenüber alles zutraut und sich dabei gleichzeitig als so neu und den anderen als so unbekannt wahrzunehmen, dass die Neugier auf die Begegnung jeden Tag neu geboren wird. Dann befindet man sich beständig auf dem Weg und kommt gleichzeitig jederzeit an. Ist das nicht wunderbar?
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8

Dienstag, 31. Dezember 2013, 15:17

Imago

Durch kahles Geäst
dringen die Strahlen
der Wintersonne
in mein Innerstes
und beleuchten ein
nie geseh'nes Bild,
das nie gemalt und
immer unberührt,
mir im Herzen liegt.
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9

Mittwoch, 1. Januar 2014, 11:39

Neujahrstag

Das Jahr ist noch jung.
Begrenze es nicht
durch dein eigenes Wissen,
denn es ist in eine
neue Zeit geboren.
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10

Donnerstag, 3. April 2014, 00:14

Schön in meiner Verletzlichkeit

Leicht schwebe dahin,
froher Falter
meiner Seele,
schön in deiner
Verletzlichkeit!

Schreckende Furcht,
neige dein Haupt,
rank' nicht empor
aus des Körpers
Angstgefängnis.

Zarte Flügel
streichelt die Haut
meines Kopfes
freundlich sanft beim
Schmetterlingsflug.

Legt euch zur Ruh',
beieinander.
Steigend, sinkend,
schwebend, ruhend:
seid willkommen!

Findet in mir
euch zusammen:
ihr seid's, ich bin's,
schön in meiner
Verletzlichkeit.
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