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Montag, 9. März 2009, 09:32

Alles und Nichts - ein Koan

Ein Mensch, der nach dem Prinzip "alles oder nichts lebt, möchte eigentlich das Ganze und vertrotzt sich in dem Moment dem Leben, in dem er scheinbar nicht alles bekommt und wählt dann das Nichts - als wenn es da eine echte Alternative gäbe. Wer wirklich alles bekommen und nehmen möchte, wählt am besten "alles und nichts", denn dann hat er alles, die ganze Fülle des Lebens dabei. Für die Meisten ist die Fülle doch einstweilen zu viel und sie begnügen sich (vorübergehend?) mit "entweder-oder-Ent-scheidungen". Ich kenne das ganz gut und nehme zum "Alles" auch noch die Zeit dazu. Damit könnte der Koan eines Tages "im Augenblick" zu "knacken" sein...

Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Samstag, 8. Juni 2013, 15:33

Klangbecken - Ein Tag für die Sinne

Ich genieße gerade einen wunderbaren Tag des Lustwandelns und Lauschens und betrachte versonnen die Waldlichschattmuster. Es riecht würzig nach Wald und feuchter Erde und die Zeit dehnt sich gerade auf das Angenehmste, während ich an ein Bach in der warmen Sonne sitze.


Nichts plätschert so hell und klar
und so innig im Becken meines Kopfes
als dieser Bach in diesem Augenblick,
in dessen Klang ich Ewigkeiten weile.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)