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1

Mittwoch, 26. November 2008, 09:59

Novembersonnenaufgang

Novembersonnenaufgang in der Nordseestadt


Morgenlicht bricht durch Birkenreiser,
durch Weidenzweige, hochgereckt.
Rotorange erst und hellgelb jetzt
Wird das Röhricht des Grabens geweckt,
als die Sonnenstrahlen in langen Fäden
über das Feld kriechen,
durch den Knick sich hintastend.

In den Novemberhimmel steigt höher
der hell scheinende Ball.
Wolkenbänder schieben sich grau
vor strahlendes Stahlblau:
Schatten huschen erneut
mit langen Armen und Beinen
über das gefrorene Feld.

Und die graue Zweigwand,
den Horizont wie eine hohe Hecke verdeckend
entlässt knisternde Geräusche
und einzelne Vogelstimmen
als ein leiser Wind sich erhebt
und eine Wolke Eiskristalle aus den Wipfeln heraus
über das Land treibt und zerstäubt.

Da entlässt das wolkengraue Band
das breit leuchtende Antlitz der Sonne,
das den Schneestaub in rieselndes Funkeln verwandelt
und den Raureif auf den Ästen der Bäume
zum Glühen bringt, zum Schmelzen
in glitzernde Tautropfen
mit tausendfach funkelndem Licht.

Höher steigt die glühende Scheibe,
blendend alles mit Licht übergießend,
frei über den tieferen Wolkenbändern,
die weißer nun schimmern
vor strahlendem Hellblau
bis hinauf über eine deckende Schicht
wolkiges Winterhimmelgrau.

Zartes Blau in Riefen
zwischen graue Schleier gezogen,
künden zuletzt noch
von den Hoffnungen des Morgens,
den Lichtverheißungen
nach sternenklarer Nacht:
Ein Novembertag beginnt am Meer


Michael 25.11.2008


Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern freudvolle und schöne Tage und natürlich auch Naturerlebnisse gerade im Herbstmonat November!

LG, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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2

Donnerstag, 27. November 2008, 22:32

Der November schielt an seinem Ende schon
Mit einem Auge nach dem Sohn
Und während die hellen Stunden sich neigen
Tanzen die künstlichen Lichter den Reigen
Wir mögen kitschig und verschwenderisch sie heißen
doch meint nicht das helle freundliche Gleißen
die Sehnsucht der Herzen nach einem anderen Licht
das von innen nach außen den Weg sich bricht
und geduldig seit zweitausend Jahren schon
wartet auf dieses Leuchten der geduldige Sohn

Sabine
Sabine

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Donnerstag, 22. November 2012, 23:00

Fliegender Teppich

Auf buntem Teppich
wirbelnden Laubes
in der Herbstsonne,
gestreichelt vom Wind,
fliegt unser Sehnen
und berührt sanft mit
erfrischendem Hauch
der Liebenden Bund.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Freitag, 23. November 2012, 23:37

Herbstfreude

Auch grau kann der November
und rot, braun, gelb, silbrig auch
und blaugrau, graublau, eisblau;
der Wind kann zart und hart und kalt,
die Sonne gelb, orange, gold,
Nebel dunstig weiß und flau,
so kann er's, so kann er sein,
herbstgrau und novemberrau! -

Doch Du kannst mir wohlig sein,
gibst dem Herbst Dein Feuer ein,
küssend unterm Kerzenschein.
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Freitag, 7. Dezember 2012, 14:04

Augenblick

Die tief stehende Wintersonne
Versprüht ihre Strahlen tausendfach
In das glitzernde Funkeln des Schnees
Und Deine Augen blitzen zurück
In der Wonne jedes Augenblicks.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)