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Mittwoch, 28. Dezember 2005, 17:14

Anfrage zu einem "Fall": V.a. Legasthenie, Dyskalkulie oder andere Lernstörung

@Michael:

wie kann man bei einem 8jährigen Trennungskind, 2. Klasse (hat nahezu täglich Kontakt zum Vater), feststellen, ob sie Leistung verweigert oder Leistung nicht bringen kann wegen Legastenie/Dyskalkulie?

Daheim schreibt sie zB Diktat mit 0-1 Fehler, in Schule mit 11.
Mal kann sie in Schule Rechnen mit geringer Fehlerzahl, mal weiss sie gar nix.

Es handelt sich um ein sonst recht normales Mädchen, welches auf Barbie, rosa, glitzer, Ballett und Röckchen steht. Sie spielt gern am PC und mit Freundinnen draussen. Ist recht folgsam (bis auf Zimmer aufräumen - eine Qual). Zickig kann sie auch sein.

Was mich etwas nachdenklich macht ist das ständige rumkuscheln bei Mama, ständige Küsschen geben, ständige "Mama, ich hab Dich lieb". Wie gesagt, "ständig". Denke halb so oft wäre normal (mein persönliches Empfinden).

Sie spielt auch mit Puppen und quäkelt was vor sich daher, was kaum einer versteht. Lauschattacken brachten aber keine definitive Problembewältigung mit sich, die man so denken könnte.

Ferner ist das Kind sehr hager, möchte sagen dünn. Mal isst sie viel, mal wenig, erbrechen tut sie nur bei Magenverstimmung. Sie hat aber eine wahnsinns Ausdauer. Könnte ja auch sein, dass sie "so ein schlanker Typ" ist.

Nein, ich bin nicht der Vater - es handelt sich um das Kind meiner Nachbarin (die schonmal über meinen account bei Tolzin schrieb). Ich bin auch nicht der neue Freund dieser Dame, wir haben nur einen guten Kontakt. Und wennich mal mit meinen Nichten und Neffen schwimmen fahre oder in den Freizeitpark, kommen die beiden Kidner der Nachbarin auch hin und wieder mal mit, wennich merke, sie braucht paar Stunden mal für sich.


Sirius

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2

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 02:55

kinderpsychiatrische und testpsychologische Diagnostik

Zitat

Original von Sirius
@Michael:

wie kann man bei einem 8jährigen Trennungskind, 2. Klasse (hat nahezu täglich Kontakt zum Vater), feststellen, ob sie Leistung verweigert oder Leistung nicht bringen kann wegen Legastenie/Dyskalkulie?


Lieber Sirius,

es kann durchaus beides vorliegen, nämlich dass das Kind z.T. eine geforderte Leistung nicht erbringen kann, in dem es durch eine Teilleistungsstörung (Legasthenie, Dyskalkulie, auch als kombinierte Störung möglich) oder gar durch eine Lernbehinderung (verminderte kognitive Fähigkeit z.B. im abstrakt-logischen Problemlösungsbereich mit IQ-Test-Meßwerten unterhalb der Durchschnittbegabung und oberhalb der leichten geistigen Behinderung) oder durch psychische Blockaden (momentan) daran gehindert ist oder mehr oder weniger Leistungen bewußt verweigert. Aber für alles gibt es sicherlich "sinnvolle" Gründe und die könnte man in einer sorgfältigen kinderpsychiatrischen Abklärung - falls notwenig unter Verwendung weiterer testpsychologischer Untersuchungen - mit Beteiligung beider Eltern zu ergründen suchen. Eine wichtige Frage hierbei wäre allerdings, ob es denn überhaupt einen Leidensdruck gibt und wenn ja, bei wem vorallem und warum!

Zitat

Daheim schreibt sie zB Diktat mit 0-1 Fehler, in Schule mit 11.
Mal kann sie in Schule Rechnen mit geringer Fehlerzahl, mal weiss sie gar nix.

Hier kommen also auch noch Faktoren in Betracht, die nicht zu einer typischen Teilleistungsstörung oder Minderbegabung passen. Die für den Schulerfolg wichtigen "Stützfunktionen" Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsfokussierung, Unablenkbarkeit, Ausdauer, Selbstmotivation, logische Handlungsplanung sind von sozialen und psychologischen Faktoren abhängig. Wie lernt ein Kind in einer Gruppe? Denkt es viel über Sorgen nach? Denkt es oft an Daheim, Mutter, Vater, ist im Außen unsicher, leidet unter Trennungsängsten? Ist es schnell frustrierbar? Gibt es Versagensängste, hohe Anforderungen an das eigene Können? Fühlt es sich angenommen oder ungeliebt und ausgegrenzt? Ist es schüchtern? Möchte es unbewußt, dass (beide?) Eltern sich mehr (und gemeinsam?) für seine Probleme interessieren und damit Aufmerksamkeit erzeugen, aber auch ein gemeinsames Handeln der Eltern?

Zitat

Es handelt sich um ein sonst recht normales Mädchen, welches auf Barbie, rosa, glitzer, Ballett und Röckchen steht. Sie spielt gern am PC und mit Freundinnen draussen. Ist recht folgsam (bis auf Zimmer aufräumen - eine Qual). Zickig kann sie auch sein.

Das "Normale" überwiegt bei meinen Klienten oft. Das spricht nicht gegen einen bestimmten Kummer. Wir arbeiten auch bei der Bewältigung des Kummers ressourcenorientiert mit den Stärken der Kinder und ihrer Familien, statt es dabei zu belassen, "Schwächen" aufzudecken.

Zitat

Was mich etwas nachdenklich macht ist das ständige rumkuscheln bei Mama, ständige Küsschen geben, ständige "Mama, ich hab Dich lieb". Wie gesagt, "ständig". Denke halb so oft wäre normal (mein persönliches Empfinden).


Könnte sich das Kind subjektiv verunsichert fühlen -z.B. durch Trennungsereignisse, Beziehungswechsel, neue Partnerschafdten der Eltern, Hin und Her bei den Eltern, Umgebungswechsel, sodass es ständig nach Sicherheit, Berührung, Bestätigung sucht?

Zitat

Sie spielt auch mit Puppen und quäkelt was vor sich daher, was kaum einer versteht. Lauschattacken brachten aber keine definitive Problembewältigung mit sich, die man so denken könnte.


"Lauschattacken"??? Wie gesagt, wenn man durch offenes Fragen und Beobachten nicht zu Lösungen kommt, mal nach Adressen von Familienberatungsstellen, Kinderpsychotherapeuten, Kinderpsychiatern, Institutsambulanzen von Kinderpsychiatrien suchen, Vorgespräch am Telefon, ggf. Überweisung durch den Kinderarzt/Hausarzt und dann einmal ein offenes Gespräch führen. Ich bevorzuge dabei die systemisch-familientherapeutische Therapierichtung. Bei all dem sollte man aber von vornherein eines schon einmal versuchen, bevor man Jemanden - auch ein Kind - auf die psych. Diagnostik- und Therapieschiene schiebt: Im vertrauensvollen Gespräch mit den Lehrkräften die schulische Situation verstehen lernen und Möglichkeiten des hilfreichen Eingehens dort ermitteln und im Gespräch mit dem Expartner die Möglichkeiten der gemeinsamen Verantwortungsübernahme als Eltern ausloten.

Zitat

Ferner ist das Kind sehr hager, möchte sagen dünn. Mal isst sie viel, mal wenig, erbrechen tut sie nur bei Magenverstimmung. Sie hat aber eine wahnsinns Ausdauer. Könnte ja auch sein, dass sie "so ein schlanker Typ" ist.


Gleiche Empfehlung, dabei wichtig: Falls regelmäßige Kinder- oder Hausarztkontakte (oder Heilpraktiker) bestehen: Diese kennen das Kind etwas besser, als ein neuer "Experte" und sollten als Erste um Rat zu dem o.g. Symptomkomplex Appetit/Essen/Konstitution gefragt werden, bevor man psychologisiert oder gar psychiatrisiert. Wie sind denn die Konstitutionen der Eltern/Geschwister und das Essverhalten der Umgebung, wäre dann eine wichtige Frage! Übrigens gehört zu einer sauberen Diagnostik bei V. a. Teilleistungsstörung im Lese-/Rechtschreibbereich auch die (z.B. ärztliche) Abklärung der Hör- und Sehfähigkeit.

Zitat

Nein, ich bin nicht der Vater - es handelt sich um das Kind meiner Nachbarin (die schonmal über meinen account bei Tolzin schrieb). Ich bin auch nicht der neue Freund dieser Dame, wir haben nur einen guten Kontakt. Und wennich mal mit meinen Nichten und Neffen schwimmen fahre oder in den Freizeitpark, kommen die beiden Kinder der Nachbarin auch hin und wieder mal mit, wenn ich merke, sie braucht paar Stunden mal für sich.

...und Du ein paar Stunden Kindkontakt; sehr gut! Ich hoffe, die Fragen/"Antworten" können weiter führen. Sollte man aber alles vor Ort klären, nicht hier im Internet. Vielleicht hat die Nachbarin ja inzwischen einen PC/Laptop und kann selbst hier mitmachen...

LG, Michael
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3

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 03:18

Lieber Sirius

Zitat

Original von Sirius
Was mich etwas nachdenklich macht ist das ständige rumkuscheln bei Mama, ständige Küsschen geben, ständige "Mama, ich hab Dich lieb". Wie gesagt, "ständig". Denke halb so oft wäre normal (mein persönliches Empfinden).


Wie lange ist denn die Trennung der Eltern her? Oft denken Kinder sie wären mitverantwortlich für die Trennung und sind deshalb massiv verunsichert. Es ist wichtig, dass die beide Eltern immer wieder betonen, dass es nicht mit dem Verhalten der Kinder, Unfolgsamkeit, Misserfolg in der Schule oder was auch immer zu tun hat, wenn sich die Eltern trennen. Genauso gut möglich ist auch einfach der Gedanke "wenn Mama den Papa plötzlich nicht mehr liebt, liebt sie mich vielleicht auch plötzlich nicht mehr?" Also wird der Mutter permanent versichert, dass man sie liebt, in der Hoffnung, sie bestätigt das genauso.

Mein jüngster Sohn war knapp 12jährig als ich mich von meinem Mann getrennt habe. Er war sicher zwei Jahre auffällig anhänglich und ängstlich um mich besorgt. Davor war er äusserst selbständig gewesen und fiel in Verhalten zurück, wie es vielleicht für 7 oder 8jährige altersgemäss gewesen wäre. Nach zwei Jahren war die Phase vorüber, seine Sicherheit und Selbständigkeit kehrte wieder zurück als wäre sie nie weggewesen. Auch die anderen beiden Kinder haben reagiert, jedes wie es halt seiner Art entsprochen hat. Auch bei ihnen kehrte nach ca. 2 Jahren wieder die "alte Art" zurück.

LG
Bea
The purpose of life is joy; its basis is freedom; its result is growth.
ABRAHAM - HICKS

4

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 08:08

Hallo Sirius,

wenn sie das in Rechnen UND Schreiben so bringt, dann spricht das gegen eine Legasthenie- bei einer Legasthenie/Rechtschreibschwäche gibt es auch meist eine "erkennbare Häufung" von immer den gleichen Fehlern.
Daher würde ich eher im Bereich der Konzentration nachforschen: Wie laut ist die Klasse, was wirkt ablenkend, steht sie unter Stress in der Schule, hat sie "über-ge-lernt", d.h. sie hat es zu oft geübt und denkt: sie kann es und sieht daher die Fehler gar nicht mehr bzw. das Ganze hat keinen Lern- An- reiz mehr usw.

Die Hauptsache ist doch, dass sie den Stoff kann und ob nun in der Schule eine schlechtere Note rauskommt oder nicht, ist doch piepegal-

... wenn sie im Diktat z.B. 11 Fehler hat, hat sie sicherlich über 30 Wörter richtig geschrieben und genau darum geht es: aufzuzeigen, was sie richtig gemacht hat...

1. um das Selbstbewusstsein zu heben und der Angst vor Versagen zu begegnen
2. um den Spaß an der Schule zu erhalten, sie hat ja noch eineige Jährchen vor sich
3. um wirklich das Wichtige vom Unwichtigen zu trenne, dazu gehört: Noten sind in diesem Alter völlig unwichtig- es geht doch eher um das Lernen und den Spaß daran, wer macht denn in der 2-3 Klasse schon so`n Stress..
4 Das Richtig-gemachte aufzuzeigen: was konnte sie schon alles ( oder lebt sie etwa in Bayern?)

Grüsse Lina

5

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 12:47

Hallo Sirius

Ich würde auch sagen, wenn das Mädchen zu Hause 0-1 Fehler macht, liegt keine Legasthenie vor.

Was man aber zuerst testen lassen könnte, wäre die Hörverarbeitung.
Wir hatten in der Klasse meiner jüngsten Tochter ein Mädchen, die in der Schule nicht viel mitbekommen hat, weil sie eine Störung in der Hörverarbeitung hat - besonders ausgeprägt, wenn "Nebengeräusche" da sind.
Zu Hause alleine mit der Mutter hat dieses Mädchen viel weniger Fehler beim Diktat gemacht als in der Schule.
Dieses Mädchen hat ausserdem eine Dyskalkulie und eine Legasthenie, wie kürzlich festgestellt wurde, und kam nun in eine Klasse, wo sie besser gefördert werden kann.

Zitat

Mal kann sie in Schule Rechnen mit geringer Fehlerzahl, mal weiss sie gar nix.


Das kann meine kleine Tochter auch gut:
Im Mathetest eine 1, in der Arbeit kurze Zeit später eine 5. ?(

lg
Nux
Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu unserem Wissen von der Natur.
(Augustinus)

6

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 13:45

Hallo,

habe soweit noch nicht gelesen, nur Michaels Beitrag ganz kurz grob überflogen:

1. heute Kinderarztbesuch: Kind organisch OK, ist "nur" ein schlankes Mädchen innerhalb der schlanken Linie der sogenannten "Persentylen-Linie" (??? - Habs so geschrieben, wie Jutta das hörte und sagte, sicherlich falsch).

2. Jutta (die Mutter) hat Termin bei psychologischen Erziehungshilfe am 4.1.

3. Jutta hat Adresse von einem guten Kinder-und Jugendpsychologen bekommen.

4. "Lauschattacke" = Wenn Kinder allein mit Puppen o.ä. spielen, verarbeiten sie ja oft Probleme oder spielen sowas nach. Aber sie spiele derartiges nicht nach, sondern was aus Heidi (Zeichentrick) oder anderen Märchen, die sie kurze Zeit vorher im TV oder Theater oder sonstwo gesehen hat. Deshalb Lauschattacke, das Kind belauschen, was es spricht, ohne dass es die Anwesenheit merkt.

So - ich les nachher gleich alles

7

Samstag, 31. Dezember 2005, 17:24

Zitat

Original von Bea

Wie lange ist denn die Trennung der Eltern her?

Sie leben seit 2003 getrennt, seit 2004 geschieden. Der Papa wohnt 5 min von den Kindern entfernt, er kommt oft "Hallo" sagen oder kommt auch rein - und wenn die Kleine zu ihm will, darf sie das auch

Oft denken Kinder sie wären mitverantwortlich für die Trennung und sind deshalb massiv verunsichert. Es ist wichtig, dass die beide Eltern immer wieder betonen, dass es nicht mit dem Verhalten der Kinder, Unfolgsamkeit, Misserfolg in der Schule oder was auch immer zu tun hat, wenn sich die Eltern trennen.

Wird immer betont (von Seiten der Mutter) dass man sich getrennt hat, weil man sich oft gestritten hat und dass Erwachse manchmal blöd sind und so einen Unsinn machen und dass durch die Trennung man besser miteinander reden kann und beide Eltern hfür sie da sind

Genauso gut möglich ist auch einfach der Gedanke "wenn Mama den Papa plötzlich nicht mehr liebt, liebt sie mich vielleicht auch plötzlich nicht mehr?" Also wird der Mutter permanent versichert, dass man sie liebt, in der Hoffnung, sie bestätigt das genauso.

Mein jüngster Sohn war knapp 12jährig als ich mich von meinem Mann getrennt habe. Er war sicher zwei Jahre auffällig anhänglich und ängstlich um mich besorgt. Davor war er äusserst selbständig gewesen und fiel in Verhalten zurück, wie es vielleicht für 7 oder 8jährige altersgemäss gewesen wäre. Nach zwei Jahren war die Phase vorüber, seine Sicherheit und Selbständigkeit kehrte wieder zurück als wäre sie nie weggewesen. Auch die anderen beiden Kinder haben reagiert, jedes wie es halt seiner Art entsprochen hat. Auch bei ihnen kehrte nach ca. 2 Jahren wieder die "alte Art" zurück.

LG
Bea



EDIT - das rote im Zitat sind meine Bemerkungen dazu

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sirius« (31. Dezember 2005, 17:26)


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Mittwoch, 4. Januar 2006, 23:03

Zwischenstand

Hallo,

ich möchte einen Zwischenstand melden:

Es wurde ein Termin bei einem Facharzt für Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, frühe Störungen, Sozialpsychiatrie (so stehts auf dem Flyer) gemacht.

Dieser termin ist am 26.1. dort sollen mitgebracht werden:
U-Heft, Foto, Lebenslauf des Kindes (KiGa, Schule, Hobbies, Problemdarstellung), Zeugnisse, Schulprobleme. (Letzteres macht die Klassenlehrerin zurecht)

Am 30.1. folgt ein weiterer Termin, dort ist das Kind allein für 90min und wird auf Legastenie/Dyskalkulie/Verweigerung gecheckt.

Ferner fand heute ein Termin der Mutter allein in die städt. Erziehungsberatung (EB) statt. Das ist die psycholog. Beratungstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern. Da war ein mehr als 1stündiges Gespräch. Jutta konnte sich dort alles von der Seele reden und die Probleme konkretisieren. Wie ich Jutta kenne hat sie einen recht neutral gehaltenen Bericht abgegeben (keine Schuldzuweisungen).

Am 17.1. muß die Kleine dort hin (macht sie mit Papa) und ist dort 3Std und wird gecheckt. Der Vater hat wohl geschluckt, "fügt" sich aber.

Am 18.1. muß Jutta wieder allein hin.

Die EB wird von sich aus sehr offen mit dem Psychologen zusammenarbeiten, so dass die eine Hand weiss, was die andere macht.


Wenn Interesse besteht, werde ich hier gern weitere Ereignisse, Fortschritte etc. posten.

Sirius