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41

Donnerstag, 28. Juli 2016, 16:59

Schwarzsehen

Schwarz ist schwarz in
meinem Dunkelbewusstsein
und weiß ist auch schwarz.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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42

Samstag, 29. Juli 2017, 11:21

Luft-Schloss

An der Mauer der Zeit
hängt ein Körper aus Luft.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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43

Freitag, 29. September 2017, 21:12

Echo zeitweise rabenschwarz

schwarzer Rabe>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<Krähe weiß
dort am Grabe>>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<keiner weiß
schwarze Krähe>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<Rabe weiß
keine Farbe>>>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<keine Feder
kein schwarz>>>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<kein weiß
alle denken>>>>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<keiner weiß
wollen schenken>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<jeden Preis
fühl das Wesen>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<hinter Zeit
fühl den Raum>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<sei bereit

schwarzer Rabe
Krähe weiß
dort am Grabe
keiner weiß
schwarze Krähe
Rabe weiß
keine Farbe
keine Feder
kein schwarz
kein weiß
alle denken
keiner weiß
wollen schenken
jeden Preis
fühl das Wesen
hinter Zeit
fühl den Raum
sei bereit

schwarzer Rabe - Krähe weiß
dort am Grabe - keiner weiß
schwarze Krähe - Rabe weiß
keine Farbe - keine Feder
kein schwarz - kein weiß
alle denken - keiner weiß
wollen schenken - jeden Preis
fühl das Wesen - hinter Zeit
fühl den Raum - sei bereit

schwarzer Rabe - Krähe weiß - dort am Grabe - keiner weiß - schwarze Krähe - Rabe weiß - keine Farbe - keine Feder - kein schwarz - kein weiß - alle denken - keiner weiß - wollen schenken - jeden Preis - fühl das Wesen - hinter Zeit - fühl den Raum - sei bereit - Raum - Zeit - Raum - Zeit - bereit - bereit - bereit - bereit - bereit - bereit - bereit - bereit - bereit - befreit !
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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44

Freitag, 29. September 2017, 23:38

Scheint die Sonne durch den Staubmantel

Wandelhandel im Sandmantel:
es kann manchmal
ziemlich staubig sein.
Willst du wach sein
lad' den Sandmann
nicht ein.
Willst du sein
lass das nicht weg,
schalt das Licht ein,
sei durch-schein-end
und nicht Schein,
doch lass das
nicht sein
lass es nicht
schwarz sein
und nicht
weiß sein
lass es
grau sein.
Lass es
sein!
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45

Freitag, 29. September 2017, 23:55

Elohim

Als es mich streifte
hatte ich es vorher
nicht gesehen
und nachher
nicht gesehen
einen Hauch
spürend
einen Laut
hörend

ruchbar
war ich
nicht allein
war ein Flügel
war ein Windstoß
war ein Sturmbraus
war ein Feuerschein
ist in seiner Engelschar
ist allgewaltig gegenwärtig
ist ER da
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46

Freitag, 29. September 2017, 23:59

Wer ist wie ER?

Wer?
keiner!
Und doch
wollt ihr IHM gleichen
und in Wahrheit
gleicht ER Euch an
weil ER Euch
gleich gemacht hat
und ER zu Euch kam
als Ihr es nicht
vermutetet
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47

Samstag, 30. September 2017, 00:00

GONG
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48

Freitag, 13. Oktober 2017, 23:00

Trecker

Es bebt der Boden,
Es dröhnt im Ohr,
Staunend steht
Verschreckt davor
Der Enkelsohn
Und flüstert: Trecker!
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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49

Sonntag, 19. November 2017, 09:27

Grenzen-lose Verbindung

So wie die Grenzenlosigkeit
von uns nur wahrgenommen wird,
indem wir uns Grenzen geben,
so ist Verbindung
ohne Individualität sinnlos
und Freiheit
ohne Verbindlichkeit
leer.
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50

Sonntag, 19. November 2017, 09:43

Liebe leben

Hast du von Spanien gehört
und von Katalonien?
Von Irland, von Reformation?
Von Glaubens- und Bürgerkriegen?

Sahst du Bilder vom Krieg
von Vertreibung und Tod
in der Levante und
in der arabischen Wüste?

Hast du gelesen von den
kolonialen Truppen des Geldes
die Regenwälder auffressen
mit Dörfern und indigenen Völkern?

Hast du vom Gottesstaat gehört,
von Inquisition und Gericht?
Kennst du immer deinen Platz
in der Welt von "richtig" und "falsch"?

Zentralismus und Separatismus
sind das Echo
einer anachronistischen Idee
von einem Nationalstaat.

Gottesstaaten sind das Credo
einer Vergewaltigungsmission
zu Himmelsglück und Frieden
im Keller von Katakomben.

Ideologien sind Träume
von gottlosen Religionen,
die sich in die Erde pflügen lassen
und mit Schwertern einpflanzen.

Soldaten und Macht
Geld und Geiz
sind Werkzeuge unserer Angst
und Antworten der Verzweiflung.

Zweifelst du nicht
an all diesen Formen
und suchst du nicht auch,
dahinter zu schauen?

Menschen formen sich
und ihre Gefühle und Ideen
mit der Landschaft,
in der sie aufwachsen.

Menschen formen
ihre Liebe und Solidarität
und ihren Hass
mit ihren Familien und Nachbarn.

Menschen können
der Erde und ihren Mitmenschen
alles von sich geben
in ihren Partnern und Kindern.

Menschen wollen
sich erfahren
in ihrer Neugier
und in Sicherheit.

Menschen wollen
sich entwickeln und wachsen
und füreinander sorgen
und sich lieben.

Menschen benötigen Grenzen,
um sie zu durchwandern
um sich zu besuchen
und um gefunden zu werden.

Menschen glauben an Grenzen
um den grenzenlosen Raum
zu begreifen
und Gott ohne Bild zu finden.

Menschen suchen einen Bund
um Freiheit zu genießen
und Verbindung,
um sie selbst zu sein.

Das Land sehnt sich
nach Sonne und Samen,
nach Wasser und Wind,
nach blau, rot, grün und weiß.

Das Land ist wie wir,
es ist ohne Zäune schön,
ohne Mauern großartig
voller Wege und Pfade.

Die Landschaften
geben einander die Hand
verschränken Finger und Füße
liegen wohlig an Fluss und Berg.

Wie der Bach den Berg
hinab rinnt und der Fluss
dem Meer entgegen strömt
fließt die Seele der Völker.

Die Zeit hält sie nicht auf,
das Gebirge hemmt sie nicht,
das Land gibt ihr Wohnung,
das Meer Freiheit.

Wir sind Wind und Gebirge,
Tiefe Wasser und Meer,
kühle Luft und warmer Lehm
Gott hat uns zu allem gemacht.

Darum teile nur,
um zu lernen
und verbinde dich,
um in Liebe zu leben.
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)