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Dienstag, 16. Juli 2013, 13:31

Spirituelle Heilung mit Refuah

Hallo liebe Community,

ich bin
Oholiab, ein Refuah-Lehrer. Refuah kommt aus dem Hebräischen und
bedeutet ganz einfach Heilung. Refuah nach Salomo Baal-Shem ist ein
westlicher Weg zu spiritueller Heilung und eng mit der Qabbalah und
dem Baum des Lebens verbunden. Refuah umfasst 3 Anwender-, 3- Lehrer,
3 Experten- und 1 Meisterstufe. Bereits in der ersten Anwendetstufe
erfährst Du vieles über die verschiedenen Ebenen
spiritueller Heilung, über den Lebensbaum, Heilung von sich
selbst und anderen, Energieübertragung und erhälst
umfassende Informationen und Hintergründe eines ganzheitlichen Heilungssystem, das
in seiner Gesamtheit mit einem Einweihungsweg in den westlichen
Mysterien verknüpft ist.

Refuah bietet

  • ein
    spirituelles Heilungssystem, welches auf der westlichen
    Mysterientradition beruht, insbesondere auf der heiligen Qabbalah



  • hocheffektive zeitgemäße Konzepte der alternativen spirituellen
    Therapie



  • einen umfassenden traditionellen Zugang zu überlieferten Weisheiten
    und altbewährten spirituellen Heilungsmethoden


  • einen westlichen Weg zu spirituellem Wachstum


Auf eure Beiträge, Fragen und Berichte zu euren Erfahrungen
freue ich mich

Oholiab
Ob man durch Denken oder Nichtdenken glücklicher wird, kann man nur durch denken herausfinden.

Beiträge: 3 464

Wohnort: Deutschland

Beruf: "Heilberuf"

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2

Dienstag, 16. Juli 2013, 21:20

RE: Spirituelle Heilung mit Refuah


Auf eure Beiträge, Fragen und Berichte zu euren Erfahrungen
freue ich mich

Oholiab


Hallo Oholiab,

was heißt eigentlich Dein Name, nachdem Du "Refuah" so schön erklärt hast? Deine Form der Geistheilung (?) oder der spirituellen Heilung scheint ja tatsächlich relativ neu auf dem Markt zu sein, jedenfalls habe ich vorher noch nicht davon gehört, außer dass sich Madonna ja zum Erhalt ihrer Fitness und Attraktivität bei ähnlich inspirierten Quellen schöpfen soll.

Ich nehme an, entsprechend den Hinweisen auf Deiner Homepage, dass es sich eben nicht um die Heilung von Krankheiten im medizinischen Sinne und nicht um die Ausübung der Heilkunde im juristischen Sinne handelt, die Heilpraktikern bzw. Ärzten erlaubt ist. Ich finde, das könntest Du etwas deutlicher machen, um weder falsche Hoffnungen zu wecken, noch in einen falschen Verdacht zu geraten.

Dein Geistheilungssystem nach philosophischen und religiösen Vorstellungen westlicher (welche) Mysterienkulte und der Kabbalah benötigt also zig Einweihungsgrade und ist sicher nicht billig im Erwerb der gehüteten esoterischen Erkenntnisse und in ihrer Anwendung am Klienten. Was berappt denn der Adept, der sich vom Meister zum Meister schulen lässt und was zahlt der Klient pro Sitzung und wie sieht sowas dann aus? Da Du hier quasi für Deine Gewerbe wirbst und nicht als Selbsterfahrender schreibst, kann ich Dir kritisches Nachfragen nicht ersparen.

Was soll eigentlich genau geheilt werden und weshalb will ich, wenn ich mich selbst heilen kann, indem ich Erkenntnisprozesse durchlaufe, andere heilen? Wieso willst Du das? Wieso ist Deiner Meinung nach hier auf dem eh schon bunten Markt ein weiteres esoterisches System nötig? Ich kenne schon Tarot mit Lebensbaum und Kabbalah. Was ist das Spezifische an dem von Dir angebotenen Weg?

Ist es sinnvoll, sich in dieser Angelegenheit in immer mehr Spezifikationen mit vielleicht bloßen Pseudoinnovationen zu verästeln und somit ev. auch zu verzetteln oder macht es mehr Sinn, die allgemeinen Prinzipien spirituellen Heilens eher synoptisch und synergistisch zu studieren und die eigene "Heilerpersönlichkeit" durch Selbsterfahrung zu entwickeln um vor allem selbst als leuchtendes Vorbild des heil Seins zu wirken?

Meiner Meinung nach kannst Du keinen anderen heilen, sondern nur Dich selbst und Du kannst möglicherweise in einem aufrichtigen und präsenten Kontakt die psychischen Selbstheilungskräfte eines Menschen stimulieren und als vorübergehender Spiegel seiner Selbsterkenntnis fungieren.

Auch Jesus erklärte die Fernheilung des Knechtes des Römischen Hauptmannes mit dem Glauben des Knechtes und nicht mit seinem eigenen Wirken vermittelt durch den Hauptmann. Als Jesus seine Jünger zum Geistheilen aussendete, gab es den "heiligen Geist" dazu noch kostenlos ohne Bischofssegen und Meisterschule. Vielleicht waren die auch alle sehr naiv, damit aber eben auch Himmelreich-Anwärter.

Wieso glaubst Du denn überhaupt, dass den Leuten ein weiterer religiöser Bezug aus kulturellen Quellen nützt, die ihnen recht fremd vorkommen mögen? Ist es das gleiche Prinzip, wie das, dass der Arzt im eigenen Haus nichts gilt?

Die katholische Kirche hat doch schon ihre Heiligen, Wallfahrtskapellen und Teufelsaustreiber, die Evangelischen ihre pietistischen Gebets- und Versenkungstraditionen und Keltentum, Wiccakult, alte Religionen (Neuheiden), Sufismus, Buddhismus, Lamaismus, hinduistisches Yoga und drawidisches Tantra und Osho sowie Schamanismus aller Couleur sind doch schon auf dem Markt und jetzt Kabbalah?

Nicht, dass ich es nicht bunt mag, nur erschließt sich mir nicht die Notwendigkeit eines x-ten Sonderweges. Ich suche eher das Gemeinsame in allen Überlieferungen und davon das Nützliche. Andere scheinen eher das Besondere, Unterscheidbare und damit eben oft auch das Abgesonderte, Exklusive zu suchen. Der Trend der Zeit wäre aber eher Integration und Inklusion.

Ich bin auf die Antworten gespannt und hoffe, ich habe Dich nicht verprellt. Dann bitte ich Dich noch, in Deinen Veranstaltungshinweisen klar zu stellen, dass es nicht um die Ausübung professioneller Heilkunde geht, die die ärztliche Approbation bzw. die bestandene Heilpraktikerprüfung voraussetzt.

LG, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

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Mittwoch, 17. Juli 2013, 11:50

Hallo Michael,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Um es vorab zu sagen, Du hast mich überhaupt nicht verprellt. Ich finde Deine Anmerkungen eher sehr hilfreich und Deine Fragen berechtigt. Ich freue mich, dass du mir geschrieben hast und Fragen formuliert, die sicher auch andere Leser/innen bewegt.

Der Hinweis auf die Heilsversprechen und dass es nicht um eine Heilkunde-Ausbildung geht ist sehr wichtig, danke, dass werde ich auf alle Fälle berücksichtigen!

Du schreibst: "was heißt eigentlich Dein Name, nachdem Du "Refuah" so schön erklärt hast?"

Mein Name ist ein Pseudonym, da ich nicht unter meinem bürgerlichen Namen auftreten will, da ich befürchte, dass in meinem derzeitigen berufliche mfeld zu Schwierigkeiten kommen jkönnte. Ein Pseudonym zu verwenden ist auch nicht unüblich, da es zdem soetwas wie ein besonderes Motto darstellt. Der Name Oholiab kommt in der Torah vor, im Buch Exodus, u.a. in Kapitel 31. Er führt zusammen mit Betzalel die Aufsicht über das Kunsthandwerk und den Bau des Tabernakels. Oholiab besteht aus zwei hebräischen Worten, das eine bedeutet 'Zelt' oder auch 'hell scheinen
(unbefleckt)' und das andere Vater. Man könnte in etwas folgern, Zelt Vaters oder Schein Vaters. So ähnlich wie z.B. Rafael Heiler Gottes
bedeutet und aus Refuah (=Heilung) und El (Gott) zusammengesetzt ist. Der Name Schildmann ist eine Zusammensetzung aus den
Anfangsbuchstaben eines besonderen Satzes aus der jüdischen Mystik/Glaubenswelt (ich war Judaistik-Student), der für mich ein besonderes Motto darstellt und dem Zusatz Mann, der ein Teil meines bürgerlichen Nachnamens ist.

Ich denke, aus dem oben beschrieben, lässt sich die Bedeutung, die der Name für mich hat, herauslesen.


Du shreibst: "Dein Geistheilungssystem nach philosophischen und religiösen
Vorstellungen westlicher (welche) Mysterienkulte und der Kabbalah
benötigt also zig Einweihungsgrade und ist sicher nicht billig im Erwerb
der gehüteten esoterischen Erkenntnisse und in ihrer Anwendung am
Klienten."

Hoppla, so sollte es nicht rüberkommen. Die 10 Stufen sind eher wie eine Tppe zu verstehen und gliedern die Inhalte. Es ist ähnlich wie im Reiki, das die verschiedenen Inhate in Seminaren gelehrt werden und dann atürlich auch Kosten verursachenund von den TN bezahlt werden müssen.
Das es 10 Bereiche sind, durch die man gehen muss, häng besonders damit zusammen, dass es viele Inhalte sind die auf hohem Niveau sind und Teilnehmer können nicht sofort Dinge bspw. der 8 Stufe lernen, sondern logischerweise geht es nach und nach.
Ich würde es mal mit deiner mir bekannten Astrologie-Ausbildung vergleichen. Die Kosten im Monat betragen 135,00 € und es sind zwei Grundkurse mit insgesamt 22 Lektionen und ein weiterer Forgeschrittenen Kurs mit 14 Lektionen. Du kannst dir ja ausrechnen was das kostet. Damit kann man dann die Prüfung beim Astrologenverband machen, die auch wieder etwas kostet. Ist ja auch klar, dass dies nicht umsonst sein kann. Aber deshalb ist es nich automatisch Abzocke, die wäre es, wenn das Niveau schlecht und die Kalkulation zu hoch wäre, oder siehst du dies anders?

Einige Erläuterungen dazu:

Ich verwende seit 2008 sehr viel Zeit und Energie darauf, Menschen im spirituellen Bereich zu unterstützen. Dies habe ich bislang ehrenamtlich, neben Familie, Beruf, Hobbies ohne Bezahlung finanzieller Natur gemacht. Dieser Aufwand ist ein Lernprozess und "Hingabe an das Licht", wie ich es nenne. Der Lohn ist der, dass man dabei unendlich viel lernt, Erfahrungen sammelt und selbst wächst.

Auch ein spiritueller Mensch muss Miete, Strom und Nahrung bezahlen. Deshalb habe ich einen Beruf, dem ich nachgehe. Je mehr Arbeitszeit
jedoch aufgewendet wird, desto weniger bleibt für die eigentliche Berufung.
Und so liegt es nah, die beiden Bereiche des Gelderwerbd und der spirituellen Arbeit zu verknüpfen.

Dazu sagen muss ich, dass ie angebotenen Techniken und Lehrer allesamt ein hohes Niveau haben. Leider gibt es jaim esoterischen Bereich keine
Qualitätskriteien oder Grundprinzipien (wie zB solche für Universiäten in Deutschland bindend sind), die sicherstellen, dass Scharlatanerie und
Quacksalberei ausgeschlossen oder erkannt werden können.
Wer sich mit der Kalkulation von Seminaren auskennt bzw sich die Mühe des Vergleichs macht, wird feststellen, die Seminarpreise liegen im
üblichen Bereich.

Zudem ist zu bedenken, dass durch die schöne Location und die exklusive Atmosphäre von nur 12 TN pro Lehrer, die Preiskalkulation noch als
niedrig einzustufen ist. (+ nicht zu vergessen, die Seminare zeichnen sich durch ein hohes Niveau der Unterrichtseinheiten und Materialien aus
und werden von authetischen, erfahrenen Refuah-Lehrern angeboten).

Darüber hinaus ist Refuah nachSalom Baal-Shem als Teil einer spirituellen Organisation, der Bruderschaft des ewigen Lichts, entstanden. Die Bruderschaft (BOEL) bietet beispielsweise eine kostenlosen einjährigen Kurs zur Qabbalh und westlichen Mysterientradition an.
Es geht nicht um Geldabzocke, sondern darum ein breiteres Publikum zu erreichen, die eine Schulung auf hohem Niveau wollen.

Du schreibst: "Was soll eigentlich genau geheilt werden und weshalb will ich, wenn ich
mich selbst heilen kann, indem ich Erkenntnisprozesse durchlaufe, andere
heilen? Wieso willst Du das? Wieso ist Deiner Meinung nach hier auf dem
eh schon bunten Markt ein weiteres esoterisches System nötig? Ich kenne
schon Tarot mit Lebensbaum und Kabbalah. Was ist das Spezifische an dem
von Dir angebotenen Weg?"

Mein Ziel/bzw das von refuah nach Salomo Baal-Shem ist es, allen Menschen die ehrbare Mysterientradition des Westens näher zu bringen. Ich habe dort meine spirituelle Heimat gefunden. Viele Menschen machen zig-Kurse, Ausbildungen und Seminare und finden nicht das, was sie wirklich finden wollen (bezeichnen sich aber als Lehrer) oder suchen immer und immer weiter. Für einige dieser Menschen mag der westliche Weg da eine gute Idee sein, da er ganzheilich und umfassend ist, sowohl den Verstand als auch das Herz anspricht, unseren kulturellen Beitengraden entstammt, uns also nahe liegt und geeignet ist und weil er die Kraft hat, dass wir unser volles Potential ausschöpfen können.

Das volle Potential auszuschöpfen ist das spezifische an Refuah. Und dass es auf Weisheit und Verständnis der qabbalistischen Lehren beruht, die verknüpft sind mit moderneren Formen ist (also eine Synthese, von der Du auch schreibst bzw die Du forderst).

Du schreibst: "Meiner Meinung nach kannst Du keinen anderen heilen, sondern nur Dich
selbst und Du kannst möglicherweise in einem aufrichtigen und präsenten
Kontakt die psychischen Selbstheilungskräfte eines Menschen stimulieren
und als vorübergehender Spiegel seiner Selbsterkenntnis fungieren."

Dem stimme ich zu. Habe ich den Eindruck erweckt, das es nicht so ist?

Die Qabbalah ist in unserer spirituellen und religiösen Kultur stark verwurzelt, das hat teils historische Gründe. Ihre Prinzipien sind uiversell und mit diesem Verständnis gelingt es uns, auch viele andere Techniken und Systeme zu verstehen.
Neu ist es wahrlich nicht, neu ist die Idee es in Form von Refuah nach Salomo Baal-Shem der Öffentlichkeit vorzustellen, damit man davon profitieren kann.

Ich biete einen kostenlosen Vortrag an, bei dem man sich informieren und mich persönlich kennenlernen kann.
Nochmals vielen Dank für Dein Feedback und Deine Gedanken, Michael!

Lichtvolle Grüße
Oholiab
Ob man durch Denken oder Nichtdenken glücklicher wird, kann man nur durch denken herausfinden.

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Beruf: "Heilberuf"

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4

Mittwoch, 17. Juli 2013, 22:24

Hallo, Oholiab,

vielen Dank, dass Du Dir die Mühe einer ausführlicheren Antwort gemacht hast. Ich nehme an, um in das Verständnis der Kabbalah einzutauchen, gehört mehr, als ein Judaistik-Studium. Vermutlich könnte die genaue Kenntnis des Tanach, speziell der Tora, des Talmud und natürlich der sehr unterschiedlichen Schriften der Kabbalah nicht schaden. Vor allem sollte man ein Mystiker sein und sich tief in die Lehre es spirituellen Werdens, des Seins (und auch des Vergehens) einlassen und einweihen (lassen). Bist Du ein Mystiker? Deine Selbst-Erfahrungen auf diesem Weg wären interessant, auch wenn diese für Andere nur Anregungen bedeuten können, denn Erfahrungen muss ja jeder selbst machen. Wer ist denn der von Dir verehrte Lehrer?

Welche persönliche Beziehung hast Du denn zum (mystischen/esoterischen) Judentum und wie hält es Dein Lehrer mit nichtjüdischen Adepten, falls er selber, wie sein Name nahelegt und er nicht auch ein Pseudonym ist, Jude ist. Bekanntlich kann man nur durch eine jüdische Mutter Jude im religiösen Sinne mit voller Teilhabe am religiösen jüdischen Leben einer Gemeinde werden, es gibt keine Bekehrung, die einen zum gleichberechtigten Kultusteilnehmer machen könnte. Darüber sind die so genannten "Vaterjuden", die die Gleichberechtigung anstreben, sehr bedrückt und fordern eine Reform. Aber vielleicht stehen die Mystiker Deiner Schule über solchen Erwägungen, wie auch einige Sufi-Orden über der Konfession stehen oder die sich im Westen verbreitenden tibetischen Buddhisten und der Zen.

Was ist denn Dein bürgerlicher Beruf? Hat er Verbindung zu Deinen geisteswissenschaftlichen, religiösen, mystischen und heilkundigen Interessen oder sind das ganz verschiedene Welten? Wie kamst Du ausgerechnet auf Kabbalah und spirituelles Heilen? Was Deine Kursgebühren betrifft, scheint es mir den bekannten Rahmen nicht zu überschreiten, wobei interessant wäre, wie viele Stunden und Tage so ein Kurs dauert. Nicht klar ist mir, was in so einer Heilungssitzung abläuft, wie lange die geht, was Du machst und wieviel Du dafür nimmst. Wird die Hand aufgelegt, gebetet, werden Formeln rezitiert? Du erwähnst, dass sich Dein System nicht nur an den Verstand wendet, sondern auch an das Herz. Beinhaltet Dein System auch Körperarbeit, also Arbeit am und mit dem Körper?

Viele Grüße, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

5

Donnerstag, 18. Juli 2013, 00:39

Hallo Michael,

danke für Dein erneutes Posting und die interessanten Gedanken!

Du schreibst: "... Ich nehme an, um in das Verständnis der Kabbalah einzutauchen,
gehört mehr, als ein Judaistik-Studium."

Ich will es mal so sagen, um Arzt zu werden, ist ein Medizinstudium eine wichtige Vorausetzung.

Und weiter: "Vermutlich könnte die genaue
Kenntnis des Tanach, speziell der Tora, des Talmud und natürlich der
sehr unterschiedlichen Schriften der Kabbalah nicht schaden."

Es gibt in der Tradition auch Laien, die keine Juden waren und unterschiedlich guten Zugang zur Qabbalah gefunden haben (meist mit eher schlechten Sprachkenntnissen), um zwei zu nennen, die mir einfallen, MacGregor Mathers, einer der Golden Dawn Gründer und Dion Fortune, die Gründerin der Fraternity of the Inner Light und Autorin vieler Bücher zu Spiritualität und der westlichen Mysterientradition, u.a. "Die mystische Kabbalah".

Ich für meinen Teil habe das Studium nebenberuflich gemacht und nicht abgeschlossen und plane, es wieder aufzunehmen und zu absolvieren. Das Studium bietet vor allem Einsicht in die Sprache, die Kultur und die Religion des Judentums - aus wissenschaftlicher Sicht, aber es stellt eine gute Grundlage dar, um sich mit den von Dir angeführten Quellen auseinanderzusetzen, was sonst nur schwierig möglich ist. Diese Quellen, wie auch weitere, sind Teil der Qabbalah. Leider ist auf dem Esoterik-Buchmarkt recht viel "schlechte" oder ungenaue Literatur zu finden, was die Qabbalah angeht. Was wohl teils an den fehlenden Sprachkenntnissen und dem Verständnis liegen mag.

Du schreibst: "Vor allem sollte man ein Mystiker sein und sich tief in die Lehre es
spirituellen Werdens, des Seins (und auch des Vergehens) einlassen und
einweihen (lassen). Bist Du ein Mystiker?"

Es gibt qabbalistische Mystiker und das ist mit Sicherheit ein besonders interessanter Bereich, aber mein Zugang ist eher praktisch und auf die Entwicklung der Seele/Persönlichkeit bezogen. Der Zugang ist der, der in der westlichen Mysterientradition(auch der Hermetik und Alchemie) gepflegt wird. Die Qabbalah bietet einen Einweihungsweg, ja, ich bin allerdings kein Eingeweihter, in dem Sinne, wie es in er westlichen Mysterientradition und in der Bruderschaft, in der ich bin, verstanden wird. (Also kein Wochenendkurs zur Einweihung *zwincker)

Du fragst: "Wer ist denn der von Dir verehrte Lehrer? Welche persönliche Beziehung hast Du denn zum (mystischen/esoterischen)
Judentum und wie hält es Dein Lehrer mit nichtjüdischen Adepten, falls
er selber, wie sein Name nahelegt und er nicht auch ein Pseudonym ist,
Jude ist. Bekanntlich kann man nur durch eine jüdische Mutter Jude im
religiösen Sinne mit voller Teilhabe am religiösen jüdischen Leben einer
Gemeinde werden, es gibt keine Bekehrung, die einen zum
gleichberechtigten Kultusteilnehmer machen könnte."

Zu meinem Lehrer ein Auszug aus seiner Webseite:
"Salomo Baal-Shem studiert und praktiziert seit über zwanzig Jahren die
westlichen Mysterien. Er ist ein Eingeweihter und Adept der westlichen
Mysterientradition, ein persönlicher Schüler von Dolores
Ashcroft-Nowicki und der Großmeister der Bruderschaft des Ewigen
Lichtes. Er wurde von seinem eigenen Vater in die spirituelle
Überlieferung des Judentums, die spirituelle Tradition seiner Vorfahren,
eingeführt. Er hat Philosophie, Judaistik und Psychoanalyse mit
Spezialisierung auf Qabbalah und Hermetik an der Universität Frankfurt
studiert. Er wird von vielen Experten als eine der weltweit führenden
Autoritäten in Bezug auf die praktische Qabbalah und die westliche
Mysterientradition angesehen. Er ist der Autor von "Qabbalistic Magic..."
und hat Artikel in "The Magical Use of Thought Forms" und in
"Illuminations" von Dolores Ashcroft-Nowicki veröffentlicht. Er hat auch
schamanische Heilung (u.a. bei Felix Paturi) studiert und ist außerdem
Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnotherapeut und verfügt über
langjährige Erfahrung als spiritueller Lebensberater sowie in der
Erwachsenenbildung
."

Ich habe meine Beziehung zur Qabbalah innerhalb der bereits erwähnten Mysterientradition und dem Studium aufgebaut und über meine praktische Arbeit mit den Lehren und "Kräften" dieser Tradition.

Du schreibst: "Was ist denn Dein bürgerlicher Beruf? Hat er Verbindung zu Deinen
geisteswissenschaftlichen, religiösen, mystischen und heilkundigen
Interessen oder sind das ganz verschiedene Welten? Wie kamst Du
ausgerechnet auf Kabbalah und spirituelles Heilen?... Beinhaltet Dein System auch Körperarbeit, also Arbeit am und mit dem Körper?

Ich arbeite im Bereich der Pädagogik. Dadurch habe ich Bezug zu didaktischer und methodischer Arbeit und Freude am Lehren und Lernen. Unabhängig vom Beruf ist mein Streben bezüglich Refuah vor allem deshalb so groß, weil ich dort sinnvolle Methoden gefunden habe, die hilfreich sind und die man erlernen kann. Diese weiterzugeben möchte ich vor allem tun und tue ich.

Die Qabbalah bietet ein geschlossenes, ganzheitliches System zur Ausschöpfung seines vollen Potentials und einen Stufenweg zur Seelen- und Persönlichkeitsentwicklung. Vor allem ist die Qabbalah alltagstauglich und praxisnah, man kann und soll ihre Lehren anwenden. Zudem spielt Ethik eine wichtige Rolle. Wenn man sich mit derlei Dingen auseinandersetzt und nicht auf die östlichen Lehren zurückgreifen möchte, weil sie einem anderen fernen Kulturkreis angehören und nicht in ganzem Umfang in unserer Kultur umsetzbar sind, stellt sich die Qabbalah und Refuah nach Salomo Baal-Shem tatsächlich als ein ausgezeichneter Weg dar.

Refuah umfasst keine Körperarbeit und beschäftigt sich nicht mit konventioneller Medizin oder Therapie. Kein Inhalt von Refuah befaßt sich im juristischen Sinne mit Heilkunde, wie sie durch das Heilpraktikergesetz (HPG) oder das Heilmittelwerbegesetz (HWG) geregelt wird.
Allerdings lässt sich Refuah gut mit verschiedenen Heilverfahren kombinieren - zur ganzheitlichen Behandlung. Wenn also ein Mediziner oder Heilpraktiker sich mit Refuah auseinandersetzt, kann das sein Verständnis der nicht-körperlichen Ebenen von Heilungsarbeit durchaus erweitern und ein zusätzliches Potential erschließen.

Die Refuah-Anwendungen, die ich anbiete, sind nicht mein Hauptfokus, sondern viel mehr, die Möglichkeit, Refuah mehr Menschen vorstellen und weitergeben zu wollen. Aufgrund der von mir gemachten guten Erfahrungen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Ethik, Potentialerkennung- und Nutzung und beim, nennen wir es "Seelenwachstum". Ich halte es für sinnvoll, dass Menschen selber die Refuah-Methoden kennenlernen und anwenden. So würde natürlich auch ein viel breiteres Feedback entstehen.

Ich hoffe ich konnte alle Fragen beantworten. Freut mich, dass Du mir auf den Zahn fühlst ;)
Oholiab

P.S. Ist es erlaubt Links zu setzen? Ich habe diese in meinem Beitrag mal rausgelassen.
Ob man durch Denken oder Nichtdenken glücklicher wird, kann man nur durch denken herausfinden.

Beiträge: 3 464

Wohnort: Deutschland

Beruf: "Heilberuf"

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6

Donnerstag, 18. Juli 2013, 01:39


...
Es gibt in der Tradition auch Laien, die keine Juden waren und unterschiedlich guten Zugang zur Qabbalah gefunden haben (meist mit eher schlechten Sprachkenntnissen), um zwei zu nennen, die mir einfallen, MacGregor Mathers, einer der Golden Dawn Gründer und Dion Fortune, die Gründerin der Fraternity of the Inner Light und Autorin vieler Bücher zu Spiritualität und der westlichen Mysterientradition, u.a. "Die mystische Kabbalah". ...


Dion Fortune ist mir sogar bekannt. Ich habe zwei Bücher hier besprochen, die aber nicht die Kabbalah zum Thema haben.

Zitat

P.S. Ist es erlaubt Links zu setzen? Ich habe diese in meinem Beitrag mal rausgelassen.


Du kannst Links setzen, die vertiefen und erläutern, allerdings sollte es sich nicht um Werbung handeln, denn es handelt sich hier um ein privates und nicht um ein geschäftliches Forum. Und natürlich gilt es die üblichen rechtlichen Bestimmungen und die Forenregeln zu beachten.

Gute Nacht, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)