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Freitag, 6. November 2009, 00:27

Täglich steht in der Zeitung ein Toter mehr

Der "Bodycount" der angeblichen Schweinegrippenopfer hat nun auch mit täglichen kleinen oder größeren Mitteilungen in den bundesdeutschen Gazetten pünktlich zum Anlauf der Massenimpfungen begonnen. Monate geschah nichts und nun steigen die geschätzten Infektionszahlen auf über 30.000 und auch die Zahlen der angeblich an Schweinegrippe Verstorbenen auf mittlerweile neun in Deutschland. Man habe bei Ihnen das H1N1-Virus gefunden, heißt es. Allerdings sind bei fast allen Patienten schwere ältere Grunderkrankungen und/oder Behinderungen bekannt geworden.

Außerdem hatten die Erkrankten Intensivbehandlungen und sogar Beatmungen erfahren. Durch den unkritischen Antibiotikamissbrauch haben sich in den Krankenhäusern auf den Intensivstationen multiresistente, zum Teil für immunologisch und körperlich geschwächte Kranke hochgefährliche bakterielle Keime eingenistet, die über die venösen und arteriellen Infusionzugänge eine lebensgefährliche Sepsis ("Blutvergiftung") verursachenn können, über den Blasenkatheter schwere Blasen- und Niereninfektionen und über den Beatmungsschlauch in der Luftröhre (Tubus) Lungenentzündungen.

Diese Leute sterben also weniger an den Grippeviren als an den Komplikationen der Intensivmedizin sowie den im Krankenhaus aquirierten bakteriellen Superinfektionen mit multiresistenten Problemkeimen. Zusammen mit vorbestehenden Erkrankungen kommt es zu Kreislaufzusammenbrüchen und Multiorganversagen. Mittlerweile gibt es auch Befürchtungen, dass die bei cder klinischen Behandlung angewendeten antiviralen Grippemittel wie Tamiflue nicht ungefährlich sind. Und wir müssen damit rechnen, dass die Verstorbenen zuvor durch andere kürzliche Impfungen und das Immunsystem beeinflussende schulmedizinische Pharmaka in ihrer Immunabwehr verändert, vermutlich sogar geschwächt reagiert haben könnten!

Interessanterweise bekommen wir neben den Mitteilungen über die irgendwie und sei es noch so entfernt mit dem Schweinegrippe-Virus in Zusammenhang gebrachten Todesfällen keine täglichen Todesfallzählungen von anderen Erkrankungen vorgeblich infektiöser Genese serviert, wie etwa Tuberkulose oder AIDS, wir hören nichts über Tote infolge von Hepatitis, Alkoholismus, Herzinfarkten und Tod durch soziale Vernachlässigung, Depression, Suizid... Mit diesen tendenziellen Berichten will man die spärliche Bereitschaft der Bevölkerung, am Massenimpfexperiment teilzunehmen, vermutlich erhöhen.

Und das scheint auch zu gelingen. Während sich kurz vor und nach den Massenimpfkampagnen gerade mal jeder zehnte Bundesbürger impfen lassen wollte, sol es jetzt z.B. in Niedersachsen nach ganz neuen Medienberichten einen regelrechten "Run" auf die Impfung geben, sodass die Kassenärzte Lieferprobleme bekommen und Impfwillige glauben wochenlang vertrösten zu müssen. Dass aber z.B. in Niedersachsen die gelieferten Impfdosen nicht ausreichen könnten, den - künstlich erzeugten - Bedarf zu befriedigen, ist schon ein alter Hut vom 21. Oktober, den sie Medien nun nach zwei Wochen wieder hervorzaubern, um den "Run" zu erzeugen. Das funktioniert genauso, wie bei der Abwrackprämie, nur mit dem Unterschied, dass es nun heißt: "Du stirbst, wenn Du Dich nicht als erster impfen lässt!" Die so erzeugten Impfwilligen werden dank der Panikmeldungen in den Medien - diese gehört vermutlich dazu - immer hysterischer und bangen um ihr Leben, da in den Schulen bereits bei jdem Schnupfen massenhaft ausgeschlossen wird. Überall hört man: "Schweinegrippeverdacht".

Doch mit den Impfzahlen steigen auch die Risiken für eine potentiell tödliche Komplikation wie z.B. den Ananaphylaktischen Schock nach einer Allergie auf den Impfstoff. Ein Dreißigjähriger überlebte diesen angeblich so seltenen Zwischenfall nach der Schweinegrippenimpfung nur knapp:

Zitat

Aus Kölnische Rundschau vom 3.11.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe

Immunschock nach Grippeimpfung[/SIZE]

In einer Düsseldorfer Arztpraxis hat ein 30 Jahre alter Mann nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe einen lebensgefährlichen Immunschock erlitten. Das Paul-Ehrlich-Institut betonte, solche anaphylaktischen Reaktionen nach Impfungen seien ausgesprochen selten.


DÜSSELDORF. Nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe hat ein Mann in einer Düsseldorfer Arztpraxis einen lebensgefährlichen Immunschock erlitten. Er habe den etwa 30 Jahre alten Mann binnen 90 Sekunden behandeln müssen, um ihn zu retten, sagte der Arzt Christian Wittig am Dienstag auf Anfrage und bestätigte damit Medienberichte. Anschließend habe er den Patienten vorsorglich in ein Krankenhaus bringen lassen, das er aber nach kurzer Zeit wieder habe verlassen können. Eine solche Überreaktion "kann bei jeder Impfung auftreten", sagte Wittig.

Das Bundesinstitut für Impfstoffe (Paul-Ehrlich-Institut) betonte, solche anaphylaktischen Reaktionen nach Impfungen seien ausgesprochen selten. Sie kämen in geschätzten 1 bis 10 Fällen pro einer Million Impfdosen vor. Das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen will den Vorfall nicht untersuchen. "Es ist ein Einzelfall", sagte ein Sprecher.

Zu dem Vorfall sei es am Samstag gekommen, berichtete Wittig. Der Impfpatient habe nach der Spritze mit dem Serum Pandemrix plötzlich Bluthochdruck bekommen, der Puls sei gestiegen und er sei in Atemnot geraten. "Der Patient war jung und gesund", betonte Wittig. Der Arzt informierte das Paul-Ehrlich-Institut in Langen über den Vorfall. Zugleich warnte er, dass die Impfwilligkeit der Bevölkerung nicht leiden dürfe.

Wahrscheinlich handele es sich in Deutschland um den ersten Fall eines lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schocks nach einer Schweingrippe-Impfung, sagte Wittig. Nach Angaben des Ehrlich-Instituts wurden aus Schweden, wo die Impfung bereits breit angewendet wird, bislang vier Fälle von anaphylaktischen Reaktionen berichtet, bei denen die Schweinegrippe-Impfung als Ursache gilt. Bei mindestens einem Patienten sei eine Hühnereiweiß-Allergie bekannt gewesen. Der Impfstoff wird in Hühnereiern angezüchtet. In keinem Fall sei es zu einem Schock gekommen. (dpa)

Quelle: Kölnische Rundschau


Was für eine Irreführung. Die anaphylaktische Reaktion dieses gesunden Mannes soll ein extrem seltenes Ereignis sein, mit einem Risiko von 1 zu 1.000.000 oder 1 zu 100.000 Menschen? Von den 25 Millionen Impfdosen wurden bestimmt weniger als ein Hundertstel verspritzt. Schweden hatte 4 gemeldete Fälle, aber sicher nicht schon die Hälfter aller 9,26 Mio. Einwohner geimpft. Ich vermute, dass das Ereignis eine sehr viel höhere Wahrscheinlichkeit hat. Da das zuständige Gesundheitsamt aber diesen Fall nicht mal untersuchen will, soll wohl alles unter den Teppich gekehrt werden. Dabei ist das Vollbild des anaphylaktischen Schocks nur die schwerste allergische Akutreaktion. Auch Vorstufen davon mit schweren Asthmaanfällen oder Zuschwellen der Atemwege können auch ohne das vollständige Schockbild in der Folge lebensbedrohlich sein. Und neben den akuten allergischen Folgen gibt es auch protrahierte und Langzeitfolgen für das Immunsystem, die sich noch gar nicht abschätzen lassen.

Michael
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Samstag, 7. November 2009, 01:39

Schulmediziner haben Angst und impfen, Homöopathen vertrauen auf Hahnemann und die Natur

Wie zu Pestzeiten gibt es schon seit dem Sommer kuriose Vorkehrungen der schulmedizinischen Ärzte, die sich vor der Ansteckung mit Schweinegrippe fürchten. Durch abweisende Praxisschilder werden Verdächtige mit Erkältungssymptomen weit vor der Türe abgehalten und von einem bekittelten Arzt mit Mundschutz und Haube befragt und untersucht, bevor es in einen Extraraum geht:

Zitat

Aus welt.de vom 23.7.2009

[SIZE=3]Arzt untersucht bei Schweinegrippe-Verdacht draußen[/SIZE]

Von Jürgen Voges 23. Juli 2009, 04:00 Uhr

Mediziner schützt sich auf ungewöhnliche Art vor Ansteckung - Niedersachsen hat bundesweit höchste Zahl an Infizierten


Hannover - "Menschen, die eine Schweinegrippe bei sich für möglich halten, haben keinen Zutritt zur Praxis." Seit Anfang der Woche prangt ein Schild mit dieser Aufschrift an der Praxistür des Hannoverschen Arztes Dr. Helmut Beermann. Möglicherweise mit der neuen Influenza infizierten Patienten will der Allgemeinmediziner ärztliche Hilfe dennoch keineswegs verweigern: "Bitte vier Mal Klingen und im gebührenden Abstand draußen warten!", empfiehlt das Schild weiter. Wenn das spezielle Influenza-Klingelsignal ertönt, zieht sich der Arzt Handschuhe über, legt den Mundschutz an und geht persönlich zur ersten Untersuchung nach draußen vor die Praxis.

"Ich mache dann eine Kurzanamnese vor der Tür", sagt er. Wenn sich dabei der Influenza-Verdacht erhärte, werde die Tür seines Wartezimmers geschlossen und der betroffene Patient daran vorbei direkt in ein separates Behandlungszimmer geführt. "Ich muss mich selbst und die anderen Patienten vor einer Infektion schützen", betont Beermann.

Quelle: welt.de


Doch Beermann ist kein Einzelfall:

Zitat

Aus kreiszeitung.de vom 29.7.2009

[SIZE=3]Ärzte gut vorbereitet auf Schweinegrippe-Fälle[/SIZE]

In den Praxen liegen Mundschutz und Handschuhe griffbereit / Teilisolierung


Bislang gab es in der Praxis von Kai Möller in Visselhövede noch keinen Verdachtsfall, aber „wir haben einen Notfallplan“, macht der Arzt im Gespräch mit der RK/VN deutlich. Das wird schon am Eingang zur Praxis sichtbar, denn vor der Tür steht eine Tafel mit dem Hinweis, dass sich Patienten mit Verdacht auf Schweinegrippe am Nebeneingang melden müssen. „Sie haben keinen Kontakt mit anderen Patienten im Wartezimmer – denn da ist die Ansteckungsgefahr richtig hoch“, so Kai Möller. „Wichtig ist erst einmal die Teilisolierung.“ Heißt im Klartext: Menschen, die möglicherweise mit dem Virus infiziert sind, haben lediglich Kontakt mit dem Arzt oder, für den Fall, dass dieser in dem Moment nicht greifbar ist, mit einer Sprechstundenhilfe. Nach dem Empfang mit Mundschutz und Handschuhen geht es dann gleich in einen separaten Raum, wo ein Abstrich im Rachen gemacht wird.

Auch in der Praxis Arndt Barop, Arzt in Bothel, liegen Schutzanzüge parat. „Es gibt hier noch keine Infektionsherde, noch ist alles ruhig“, bemerkt Barop. „Aber wir sind auf jeden Fall aufmerksam.“ Ein Warnschild an der Tür gibt es nicht, aber „wir sind so vorbereitet, dass wir Vorsichtsmaßnahmen bei einem möglichen Verdacht innerhalb kürzester Zeit umsetzen können.“

Quelle: kreiszeitung.de


Vor der neuen Medienhysterie zur Schweinegrippe waren die Ärzte noch gegen Massenimpfungen:

Zitat

Aus bild.de vom 27.8.2009

Schweinegrippe

[SIZE=3]Ärzte gegen Massenimpfung[/SIZE]

Während die Bundesregierung intensiv die erste große Impfwelle für knapp 30 Millionen Deutsche vorbereitet, halten viele deutsche Ärzte die Maßnahmen für übertrieben.


Laut einer Umfrage des Ärzte-Fachportals „Hippokranet“ halten 93 Prozent von 734 befragten Medizinern eine Massenimpfung für nicht angebracht. Grund sei der bisher milde Krankheitsverlauf bei den meisten Infizierten.

Experten des zuständigen Robert-Koch-Instituts halten eine Impfung hingegen für dringend erforderlich. Sie fürchten mit Beginn der normalen Grippesaison einen deutlich aggressiveren Krankheitsverlauf bei der Schweinegrippe.

Quelle: bild.de


Übrigens: Die (Schweine-) Grippe-Impfung ist weder für die Patienten noch für die Ärzte Pflicht:

Zitat

Aus badische-zeitung.de vom 4.11.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe: Ärzte müssen nicht impfen[/SIZE]

Einige Patienten klagen, dass ihr Arzt sie nicht gegen Schweinegrippe impfen will. Müssen sie das? Nein, sagt Achim Hoffmann-Goldmayer, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg.


Hoffmann-Goldmayer: Die Schweinegrippe-Impfung ist nicht nur für die Patienten freiwillig, sondern auch für die Ärzte. Es besteht in diesem Sonderfall der Pandemie kein Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigung. Wir haben eine Vereinbarung mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg, die aussagt, dass jeder Arzt freiwillig an dieser Impfaktion teilnehmen kann. Denn eigentlich ist diese Impfaktion eine Aufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Quelle: badische-zeitung.de


Aber die Panik siegt, dank Presse und der Andrang Impfwilliger nimmt zu. Jetzt wollen die Patienten den Stoff, aber die Ärzte sind immer noch nicht überzeugt. Außerdem ist ihnen die Vergütung für die Impfung zu gering. Wenn man sie besser bezahlt, wollen sie mitmachen:

Zitat

Aus berlin.de vom 4.11.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe: Ab Montag impfen 100 Berliner Arztpraxen [/SIZE]

In Berlin drängen nun mehr Bürger zur Schweinegrippe-Impfung. Endlich wollen auch einige Ärzte mitmachen und impfen.


Wer momentan versucht, eine der Beratungsstellen der Berliner Bezirke zur Schweinegrippe telefonisch zu erreichen, muss Geduld haben. Am Mittwoch waren die entsprechenden Telefonleitungen in manchen Bezirken stundenlang besetzt. "Wir hatten schon am Montag mehrere Hundert Anrufe auf unserer Hotline", hieß es beispielsweise in Tempelhof-Schöneberg, dem Bezirk mit den zurzeit meisten Schweinegrippe-Fällen.

Verstärkte Nachfrage nach Impfungen

Noch sind die Impfstellen in den Gesundheitsämtern damit beschäftigt, Schlüsselpersonal und Geschwächte zu impfen, die nun verstärkt auf die Impfung drängen. In Charlottenburg-Wilmersdorf war die Nachfrage am Mittwoch so groß, dass auch die Leiterin des Gesundheitsamtes, Amtsärztin Claudia Kaufhold, Hand mit anlegte und Spritzen mit dem Serum verabreichte.
Berlins Ärzte weiterhin in Verweigerungshaltung

Den telefonischen Beratern bei den Gesundheitsämtern fehlt es nicht an Wissen zur Neuen Grippe oder Risiken und Nebenwirkungen der Impfung. Doch Fragen danach, wo man einen niedergelassenen Arzt findet, der bereit ist, zu impfen, können bislang immer noch nicht konkret beantwortet werden. Grund ist nach wie vor, dass sich Berlins Ärzte wegen ihrer Meinung nach zu niedrigen Kostenerstattungen weigern, an der Impfaktion teilzunehmen.

200 Ärzte wollen mitmachen

Ab Montag könnte sich das ändern. Denn der Senat bemüht sich zurzeit intensiv darum, Einzelverträge mit Arztpraxen zu schließen und hat erste Erfolge erzielt. Rund 2000 Ärzte seien insgesamt angeschrieben worden. Daraufhin haben rund 100 Ärzte die Vereinbarung unterzeichnet, 100 weitere seien kurz davor, sagte Regina Kneiding, Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung.

Quelle: berlin.de


Auf jeden Fall schütteln Ärzte nicht mehr die Hand und auch der Arbeitgeber kann Begrüßungsformen verbieten und Schutzkleidung anordnen:

Zitat

Aus focus.de vom 22.10.2009

Schweinegrippe

[SIZE=3]Mundschutz statt Begrüßungsbussi[/SIZE]

Weder Handschlag noch Bussi: Chefs können vorschreiben, wie sich Mitarbeiter in Zeiten der Schweinegrippe verhalten sollen. Doch die Fürsorge hat Grenzen.


...Interessant ist, dass Chefs in Grippezeiten beim beruflichen Händeschütteln dazwischenfunken dürfen: Generell können sie jeglichen Körperkontakt zwischen Angestellten oder zwischen Angestellten und Kunden verbieten, sofern sie diesen für gesundheitsgefährdend halten. „Auch das Begrüßungsküsschen mit dem Lieblingskollegen kann der Chef untersagen“, sagt Tobias Neufeld, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Düsseldorf.

Zusätzlich darf der Arbeitgeber verlangen, dass die Mitarbeiter Mundschutz tragen und Desinfektionsmittel verwenden, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Existiert ein Betriebsrat im Unternehmen, muss sich der Chef vorab mit ihm auf entsprechende Regelungen verständigen.

Der vom Vorgesetzten verordnete Gesundheitsschutz hat allerdings Grenzen – und zwar dort, „wo massiv in das grundgesetzlich verankerte Persönlichkeitsrecht oder in das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Angestellten eingegriffen wird“, erklärt Neufeld. Eine Impfung zu verlangen, ginge beispielsweise zu weit. Auch darf der Chef keinen Arzttermin verordnen. „Das wäre ein starker Eingriff in das Persönlichkeitsrecht des Angestellten, hinter dem das Schutzinteresse des Arbeitgebers angesichts des derzeit milden Krankheitsverlaufes zurückstehen muss“, so Neufeld. Allerdings bestehen Ausnahmen: Medizinisches Personal etwa muss sich unter Umständen Vorsorgeuntersuchungen und andere Maßnahmen gefallen lassen. ...

Quelle: focus.de


Die Schweizer setzten schon im August auf totale Isolierung und Quarantäne von Grippeverdächtigen:

Zitat

Aus Basler Zeitung online vom 4.8.2009

[SIZE=3]Arztzeugnis bei Schweinegrippe? Bund droht ein peinlicher Streit[/SIZE]

Das Bundesamt für Gesundheit fordert, dass Schweinegrippe-Patienten zuhause bleiben – ohne ein Arztzeugnis abzugeben. Das Seco hält das Zeugnis jedoch für unabdingbar.


Die Pandemie rollt auf die Schweiz zu, bereits 500 Personen sind hierzulande an der Schweinegrippe erkrankt. Nun zeigt sich, dass der Grippevirus H1N1 auch juristische Probleme mit sich bringt: Müssen Angestellte ihrem Arbeitgeber nach drei Tagen ein Arztzeugnis abgeben oder nicht? Die Meinungen darüber gehen auseinander. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rät, «auf jeden Fall» zu Hause zu bleiben, wenn man mehrere Grippesymptome – Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen – verspürt. «So verhindern Sie, dass die Krankheit weiter übertragen wird.» Laut dem BAG sollte man die Grippeerkrankung vollständig zuhause auskurieren. «Warten Sie mindestens einen Tag bis nach Abklingen der Symptome, bis Sie wieder in den Alltag zurückkehren.»

Damit würde es dem erkrankten Arbeitnehmer aber nicht möglich sein, den Arzt aufzusuchen, damit dieser ein Arztzeugnis ausstellt. Auch ein Patientenbesuch läuft den Ratschlägen des BAG zuwider. Diese verlangen, gegenüber anderen Personen Abstand zu halten. «Unsere Priorität ist es, die Ausbreitung der Krankheit zu bremsen», sagt Sprecher Jean-Louis Zürcher in der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Quelle: Basler Zeitung online


Und somit soll der Schweinegrippeerkrankte in der Schweiz wohl ohne ärztliche Hilfe bleiben. Eine Patientin erzählte mir in der Sprechstunde, sie habe sich von einem Schulmediziner aus heller Angst gegen jede Grippe impfen lassen und hoffe, dass in den nächsten vier Tagen keine gefährlichen frühen Nebenwirkungen auftretzen, denn vor diesen hätte sie auch Angst. Dabei sei sie normalerweise bei einer homöopathischen Ärztin in Behandliung, die auch ganz cool reagiert und von der Impfung abgeraten habe. Die Patientin hatte gefragt, was denn dann passiere, wenn sie sich mit "Schweinegrippe" anstecke und die Ärztin habe gesagt, dann kriege Sie sie halt und könne sich bei Beschwerden wieder bei ihr melden, dann könne man homöopathisch etwas machen.

Letztlich besteht die medizinische Hilfeleistung bei Seuchen seit der Pest in der besonderen menschlichen Anteilnahme der Ärzte und Pflegenden, die mehr Widerstandskraft und Selbstheilungspotential mobilisiert, als die magischen Rituale mit irgendwelchen Wunderarzneien bis heute zur Impfung und antivialen Medikamenten, die weder nebenwirkungsfrei noch garantiert wirksam sind, zumal sich die Viren immer wieder mit erstaunlichen genetischen Veränderungen und Resistenzentwicklungen anzupassen wissen. Doch auch der moderne Hokuspokus, auf dessen Schutzwirkungen gläubige Wissenschaftler vertrauen, verhindert nicht, dass Ärzte und Schwestern zum Teil aus Ansteckungsfurcht ethische Werte wie die moralische Pflicht zum ärztlichen Beistand im Erkrankungsfalle hintanstellen. Das tun beileibe nicht alle, wie das Zeugnis der homöopathischen Ärztin zeigt. Die Erfahrungen aus Pestzeiten geben den Helfern, die sich noch zu den Patienten trauen, übrigens recht, da engagierte Pestärzte und Pfleger zwar auch von der Seuche betroffen waren, aber weniger oft zu Tode kamen, als ihre Patienten. Es wird eher ein psychoimmunologischer Faktor gewesen sein, als die Schnabelmaske und der große schwarze Umhang, der heute von Mundschutz, Haube, Kittel und Latexhandschuhen abgelöst wurde.

Doch moralisch argumentieren impf- und medikamentengläubige Ärzte und die oberste "Hygienepolizei" der Gesundheitsämter auch heute, jedoch ganz anders herum,wenn sie ohne Nachweis eines sicheren Schutzes und ohne eine wirklich seriöse wissenschaftlich Abwägung des Nutzen-Risiko-Profils moderner, aus dem Boden gestampfter Massenimpfungen und Medikamentenverteilung behaupten, dass ärztliche Kollegen, die nicht impfen und die sich selbst nicht impfen lassen, das Leben ihrer Patienten gefährden, weil sie zur seuchenartigen Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten wie der "Schweinegrippe" beitragen. Daher würde ich im einen wie im anderen Fall auf ethisch-moralische Argumente verzichten und stattdessen einfach feststellen, dass es Menschen mit mehr oder weniger vielen irrationalen Ängsten gibt und die Gefahr besteht, diesen zum Opfer zu fallen, in denen man ihnen unreflektiert und passiv erliegt oder contraphobisch aktiv den Knüppel aus dem Sack gegen vermeintliche Feinde holt und auf den Lukas drischt, statt sich mit seiner Irrationalität und seinem Angstpegel zu beschäftigen, ein psychoimmunologischer Dreh- und Angelmechanismus unserer natürlichen körperlichen Krankheitsabwehr.

Michael
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Freitag, 20. November 2009, 23:40

Schädigungspotential nach Schweinegrippenimpfung ist unerfasst

Zitat

Original von Michael
...Eine Patientin erzählte mir in der Sprechstunde, sie habe sich von einem Schulmediziner aus heller Angst gegen jede Grippe impfen lassen und hoffe, dass in den nächsten vier Tagen keine gefährlichen frühen Nebenwirkungen auftretzen, denn vor diesen hätte sie auch Angst. Dabei sei sie normalerweise bei einer homöopathischen Ärztin in Behandliung, die auch ganz cool reagiert und von der Impfung abgeraten habe. Die Patientin hatte gefragt, was denn dann passiere, wenn sie sich mit "Schweinegrippe" anstecke und die Ärztin habe gesagt, dann kriege Sie sie halt und könne sich bei Beschwerden wieder bei ihr melden, dann könne man homöopathisch etwas machen...


Panik aller Orten

Die Schweinegrippenpanik grassiert weiter. In die Kinderklinik würden Kleinbusladungen Kinder vorgefahren, die von den dortigen Medizinern auf Schweinegrippesymptome untersucht werden sollen, berichtete eine Assistenzärztin. Der Test zum Nachweis von H1N1-Viren ist schon längst ausgegangen. Es gibt keine seriösen Zahlen hinsichtlich der Verursacher der saisonalen Fieber- und Atemwegserkrankungen mangels verlässlicher Nachweiskriterien. Auch die Information, dass bereits an die 30 Menschen in Deutschland an Schweinegrippe gestorben sein sollen und knapp 54.000 infiziert seien, ist hoch spekulativ. Allrerdings mehren sich Meldungen über zahlreiche Nebenwirkungsverdachtsmomente und auch die Patientin aus der Sprechstunde, die ängstlich hoffte, die ersten vier Tage nach der Impfung lebend zu überstehen - denn in diesem Zeitraum starben die vier schwedischen Impflinge - hatte Nebenwirkungen mit Lähmungsgefühl in den Armen verspürt. Immer wieder berichten mir Leute von zum Teilernsthaften Krankheitsgefühl nach Grippe- und Schweinegrippeimpfung. Ein gestandener Mann, Bauarbeiter und hart im Nehmen, war vierzehn Tage nach Grippeimpfung krank und tagelang bettlägerig. In all den Jahren, in denen er sich nicht gegen Grippe impfen ließ, hatte er durchschnittlich vier Tage im Jahr eine leichte Erkältung ohne Arbeitsausfall.

Unterschiedliche Anwendung der "Logik"

Aber es passt nicht in das Bild der Mediziner, die Impfungen befürworten, dass man nach Impfungen schwer erkrankt. Und doch kommt es vor, nach den Erfahrungen der Geimpften häufiger, als die Ärzte es wahr haben wollen. Das gilt auch für die Tiermedizin. Nach Ansicht der Tierärzte soll man seine großen und kleinen Haustiere gegn eine wachsende Anzahl von Tierkrankheiten impfen. Einer erfahrener, älterer Hunde- und Pferdehalter, der mit der Impferei ganz aufgehört hat, nannte als Grund und findet sich da mit einigen Tierfreunden nicht allein: Jeder seiner vielen Hunde aus verschiedenen Rassen, die er impfen ließ, starb an Krebs, doch nicht die ungeimpften. Also sagt die Erfahrung der Anwender: Impfen kann krank machen, schwer krank sogar und häufiger, als man ahnt. Und nach der gleichen Logik, nach der ein schon vorher an mehreren Erkrankungen leidender Mensch dann an Schweinegrippe gestorben sei, wenn ein Virusnachweis erfolgt sei, müsste man annehmen, dass jemand, der kurz nach der Impfung stirbt, an der Impfung gestorben sein müsste. Aber solche zeitlichen Folgen begründen noch keinen kausalen Zusammenhang.Tatsächlich sollen in Schweden vier bis fünf Menschen nach der Impfung gestorben und über 200 erkrankt sein. Und in Deutschland gibt es einen bekannten Fall und bis zu sieben werden daraufhin überprüft.

Betroffene berichten von Beschwerden nach der Impfung

Es gibt aber nicht nur die Langzeitfolgen nach irgendwelchen Impfungen oder gar denVerdacht von Todesfällen, es gibt auch viele zunächst leichtere Akutbeschwerden. Aber nicht nur die auffallend wenig publizierten und dennoch vorkommenden Zwischenfälle und Erkrankungen nach den Impfungen machen mich skeptisch. Ich habe durchaus in meinem Umfeld Beobachtungen von unerwünschen immunologischen und neurologischen Reaktionen nach Impfungen anstellen können. Es gab Kopfschmerzen, Fieber, Rötungen, lokale Schmerzen, erneutes Aufflackern lokaler Entzündungen an anderen Körperstellen, schwere grippale Infekte, Durchfälle und einmal sogar ein Lähmungsgefühl in beiden Armen sowie Herzstolpern und Herzrasen. In all diesen Fällen kam es zu Arbeitsausfällen durch Krankmeldungen und die Beschäftigten blieben zuhause. Keine einzige dieser möglichen Nebenwirkungen wurde bislang gemeldet.

Nebenwirkungen werden den Ärzten nicht berichtet oder von diesen nicht ernst genommen

Obwohl Ärzte im Prinzip verpflichtet sind und auch dazu aufgerufen werden, jegliche Krankheitssymptome, die zeitlich nach Impfungen auftreten, zu registrieren und bereits bloße Verdachtsfälle auf Impfnebenwirkungen zu melden, unterbleibt dies regelmäßig. Zum einen gehen sehr viele Patienten nicht zum Arzt. Sie gehen davon aus, dass es Nebenwirkungen gibt und tolerieren die meisten. Daher wird das wahre Ausmaß der Nebenwirkungsspektren öffentlich unbemerkt bleiben. Andere Patienten fürchten, sich lächerlich zu machen und für Simulanten oder Hypochonder mit einer psychischen Störung gehalten zu werden. Ärzte suggerieren denjenigen, die bestimmte Symptome beklagen, sie hätten sie sich durch das Studium des Beipackzettels oder aufgrund impfkritischer Berichte nur eingebildet. Besonders mein Klientel psychisch belasteter Menschen wird von den Hausärzten und somatisch tätigen Schulmedizinern oft nicht richtig ernst genommen.

Ärzte haben Hemmschwellen - deshalb werden viele Verdachtsmomente ausgeblendet

Als nächstes muss die Selektionsschwelle der Ärzte überschritten werden, wenn wirklich mal Symptomschilderungen an ihre Ohren gelangen. Auch die Ärzte gehen zunächst davon aus, dass es leichtere Nebenwirkungen des öfteren gibt und bei schweren Krankheitszeichen suchen sie zunächst einmal nach "natürlichen" Ursachen und unterstellen sie auch zumeist, da sie gelernt haben, dass echte Impfschäden extrem selten sein sollen. Da diese aber entgegen häufiger ärztlicher Vermutung zumeist keine spezifische Symptomatik aufweisen, werden sie oft nicht als Impffolge erkannt und erfasst. Aus diesem Grunde werden Gesundheitsveränderungen, die zeitlich nach einer Impfung auftreten, meistens nicht registriert oder als "normal" interpretiert.

Würde sich ein Arzt einen schweren Impfschaden eingestehen, käme das einer Katastrophe gleich - daher kann nicht sein, was nicht sein darf

Dazu kommt die enorme psychologische Scheu des Arztes, resultierend aus seinem schlechten Gewissen, einer Impfung, die er seinen Patienten als sicher empfohlen und daher vielfach mit nur rudimentärer, summarischer Aufklärung vielfach verabreicht hat, für potentiell schädlich zu halten und sei es auch nur in ganz seltenen Fällen. Ein ernsthafter Impfschaden an einem gesunden Patienten, den der Arzt eigentlich schützen wollte, ist für diesen zweifellos eine berufliche wie menschliche Katastrophe und für den betroffenen Patienten natürlich eine Tragödie! Der Arzt hing ja an dr Ideologie, dass Impfen schützt und der Tod oder Schaden eines Ungeimpften das vermeidbare Drama ist, weswegen er Impfskeptiker für verrückt und verantwortungslos erklärt. Doch nur ein solches Trauma ernstester Nebenwirkungen bringt hartnäckige Wirklichkeitsverbieger oft zum kristischen forschen, sekeptischen Abwägen und schließlich zur Umkehr von einem risikoreichen, nur vermeintlich sicheren Pfad!

Die Wissenschaft versagt mangels Geld und durch ideologische Verblendung. Deshalb gibt es keine wissenschaftlich fundierten Risikoabschätzungen

Denn an dem bisherigen Stand der Wissenschaft kann sich der Schulmediziner nicht wirklich orientieren, da er auf Ideologie und nicht auf objektivem, genügend statistisch abgesicherten Wissen beruht. Eine wirkliche wissenschaftliche Auswertung der Folgen von Impfungen und der Folgen von unterlassenen Impfungen in einer so genannten Pandemiesituation müsste also eine Fülle von Daten einschließlich des kompletten Gesundheits- und Immunitätsstatus zufällig ausgewählter Personen umfassen, die während einer Influenza- oder Schweinegrippeepidemie geimpft bzw. nicht geimpft werden. Anschließend müssten mindestens über ein Jahr lang bis zur nächsten Grippesaison oder am besten sogar über zwei oder drei Jahre lang jeder Krankheitsfall und jeder Todesfall registriert und wissenschaftlich untersucht werden.

Die Lobbyisten haben die Gesellschaft und die Wissenschaft fest in der Hand

Nur nach solch einem wissenschaftlichen Untersuchungsaufwand sind verlässlichere, valide Daten darüber zu erwarten, ob geimpfte Menschen durch die Impfung länger und gesünder leben als Ungeimpfte, ob Kranke von einer Impfung profitieren, ob Impfungen in eine Inkuationszeit eines Infektes mehr schaden als im gesunden Intervall usw. Diese Untersuchungen benötigen eine genaue Planung, viel Zeit und sind aufwendig und teuer und das öffentliche Gesundheitswesen hat kein Geld für solche Ausgaben, die vielleicht nur Unglück verhindern helfen, mit denen man aber nichts verdienen kann. Geld für solche Forschung haben nur die mit jährlichen Milliardengewinnen prosperierenden Pharmaziekonzerne, doch von denen, die Grippemittel und Impfstoffe auch weiterhin verkaufen wollen und auf die nächsten Epidemien und Pandemien hoffen, ist keine objektive wissenschaftliche Haltung zu erwarten, wie gefälschte Studienergebnisse der Vergangenheit nahe legen, mit denen schädliche, ja sogar tödliche Arzneimittelrisiken vertuscht und bewusst Menschleben vernichtet wurden.

Es ist keine Verschwörungstheorie, dass es kein politisches und wirtschaftliches Interesse der Herrschenden an der Wahrheit gibt

So kommt es leider, dass das Risiko der derzeitigen Pandemieimpfung auch nach der Verabreichung von Millionen Impfdosen wissenschaftlich völlig unabschätzbar bleiben wird. Das dadurch zweifellos sehr hohe spekulative Moment z.B. bei der Abschätzung der Dunkelziffern geht dann in der von Lobbyisten maßgeblich finanziell beeinflussten veröffentlichten Meinung natürlich zu Lasten der Impfskeptiker, die in Bausch und Bogen in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gedrängt werden sollen. Der weltweite Menschenmassenversuch nach einer leichtfertig veränderten Pandemiedefinition der WHO wird daher bedauerlicherweise keine wirkliche Chance beinhalten, objektiv Nutzen und Risiko von Impfungen zu untersuchen.

Der Statistiktrick mit der "Übersterblichkeit" definiert die "Influenza" zum tödlichen Monster

Schon jetzt sind nach Millionen Impfdosen zehntausende Menschen mehr oder weniger schwer erkrankt und tausende Impflinge gestorben. Das wäre natürlich auch ohne Impfung zu erwarten gewesen, da Menschen erkranken, im Herbst und Winter hierzulande eher, als im Sommer und natürlich auch sterben. Es werden auch dieses Jahr wieder die "Übersterblichkeitszahlen" ermittelt. Das sind Zahlenspekulationen, die zum einen eine angenommene normale Sterblichkeit - z.B. im Sommer - als Ausgangspunkt annehmen und zumanderen die "Übersterblichkeit" - eben die in der kalten und nassen Jahreszeit - als die Zahl der Toten, die über dem Sommerschnitt liegen - als Differenzsumme ermitteln. Man spricht aber nicht korrekterweise von einer Sommer- und Wintersterblichkeit, sondern die Gesundheitsämter vieler Industrieländer der Nordhalbkugel gehen einfach davon aus, dass die seit langem beobachtete höhere saisonale Sterblichkeit in den kälteren, nasseren Monaten der dunkleren, herbst-winterlichen Jahreszeit, die bis ins Frühjahr greift, der Influenzasaison anzulasten ist und behaupten deshalb ohne weiteren Nachweis, dass in der so genannten Grippesaison 6.000 bis 10.000 Tote in Deutschland auf das Konto der "normalen" Grippe gehen, Jahr um Jahr!

Viele Faktoren können die Differenz der Sommer- und Wintersterblichkeit bewirken - und nicht alle sind "natürlich", sondern ebenfalls gesellschaftlich bedingt!

Die Menschen sterben also nicht deshalb eher bzw. statistisch häufiger im Winter, weil sie sich weniger bewegen, ungesünder essen, weniger Licht abbekommen und zu deprimierteren Gefühlen neigen, früher am Abend Alkohol kippen, mehr in der Wohnung rauchen, saisonale Arbeitsplatzprobleme mit Entlassungen verkraften müssen, diverse Atemwegserkrankungen durch feuchtkühle Witterungslagen begünstigt werden, rheumatische Beschwerden ansteigen bzw. sich verschlimmern, mehr Feinstäube und Rauchgase aus den Heizungen und dem motorisierten Verkehr bei Inversionswetterlagen die Atemluft der Ballungsgebiete verpesten, mehr Umweltgifte einschließlich Schimmelpilze in den Räumen, die die Menschen nun seltener verlassen, auf den Organismus einwirken, sich mehr Unfälle durch Regen, Stürme, Laubfall, Glätte auf den Straßen und Wegen ereignenmit akuten oder protrahierten Krankheits- und Todesfolgen, mehr schädliche und unnütze Medikamente von Antidepressiva bis Antibiotika gegen Befindlichkeitsstörungen und banale Infekte verschrieben und eingenommen werden, nein, ausschließlich die Grippeviren der Sorte Influenza sollen Schuld an der "Übersterblichkeit" sein, eine durch nichts bewiesene Behauptung!

"Yes, we can?" - Schweinegrippe-Notstands-Obama hat auch nicht mehr Durchblick und weniger Angst

Die Situation in Deutschland ist daher auch weiterhin - vermutlich gewollt - extrem unübersichtlich und wir sind vom Erkennen irgendeiner Wahrheit so weit entfernt wie nur möglich. Ich nehme nicht an, dass es weltweit anders aussieht. Auch Schweinegrippe-Notstands-Obama hat nicht mehr Durchblick und weniger Angst mit seinem "We can"! Yes, but what? Ist Aktionismus, sind Notstandspläne die richtige Antwort? Das globale Unwissen hindert nicht daran, dass kopflose Politiker und Gesundheitspolizisten jeden Tag so weiter machen, wie bisher, nach dem Motto, wenn alles unklar ist, müssen wir einfach ganz schnell noch viel mehr tun. Doch weder die Massen potentieller Impflinge noch die Produzenten des bereits bezahlten Impfstoffes tun immer gleich synchron mit. Für die Massenimpfung fehlte anfangs das Interesse der verunsicherten Leute und nach dem fortgesetzten medialen Schüren von Ängsten zeitweise der Impfstoff. Das ist sehr ärgerlich für die obersten Impfbefürworter aus den Gesundheitsämtern und den ihnen sekundierenden Gesundheitspolitiker aller Parteien bis hin zu den Grünen (!), wie man deren Pressemitteilungen entnehmen kann.

Sollten wir das Gesundheitswesen noch militärischer orgsanisieren?

Der preußisch denkende Behördenmediziner in Gesundheitsämtern und Impfzentralen hätte sich sicher eine besser durchgeplante Sanitätsversorgung im Kriegsmedizinstil gewünscht und wer bei dem zeitweise herrschenden Chaos mehr Ordnung in die öffentliche Gesundheitspolitik hinein bringen möchte, denkt angesichts der Unwägbarkeiten und um von den wahren logistischen wie wissenschaftlichen (=logischen) Schwierigkeiten abzulenken, schon mal laut über politisch-gewaltsame Lösungen vorbei an der Verfassung nach, nämlich über eine allgemeine Impfpflicht in Fällen nationaler Epidemien oder weltweiter Pandemien. Dass die Fragen des Nutzens und der Risiken nicht geklärt sind und nur eines klar ist, dass nämlich die enorm ansteigenden Kosten für diese Belastungen des öffentlichen Gesundheitswesens von allen Bürgern über das Steueraufkommen und die steigenden Versicherungsbeiträge aufgebracht werden müssen und zwar für die Impfung wie für die daraus resultierenden ununtersuchten Folgeerkrankungen, stört die Heilsstrategen keine Sekunde. Der Militär fragt auch nicht nach den Kriegskosten, wenn er seine Schlachten schlagen will, sondern beruft sich auf den "Verteidigungsnotstand".

Bezahlbare Medizin statt Bezahlen der Multis für medizinisches Elend

So hätte auch Obama aus dem Land der unbegrenzten Pharmamultimöglichkeiten vermutlich besser jeden Schweinegrippedollar in ein suffizienteres und gerechteres Gesundheitswesen in den USA mit bezahlbaren Krankenversicherungsbeiträgen z.B. durch abwählbare Schwachsinnsleistungen investiert, statt mit Notstandsformulierungen noch mehr öffentliches Geld in den Rachen der grippegemästeten multinationalen Konzerne des medizinischindustriellen Komplexes zu werfen. Diejenigen, die aus dem rechten Lager Obama in dreister Manier wahlweise Kollektivismus nach dem Muster der Nazipolitik oder des Kommunismus vorwerfen, weil er eine bezahlbare Krankenversicherung anstrebt, streben in Wahrheit den Fortbestand des internationalen kapitalistischen Kollektivismus auf dem Gesunheitssektor an, der bedeutet, dass teuerste Medizin mit massenhaftem schädlichen Einsatz von Medikamenten und Impfungen mit moralischem oder behördlichen Zwang und aufgrund unwissenschaftlicher Lügen gestützt auf Beiträge und öffentliche Mittel der Masse der Bevölkerung als heilsam verkauft wird, während sie in Wirklichkeit Körper, Geist und Seele und der Gesellschaft schaden.

"Gemütlich" krank Feiern, statt sich das Gemüt krank reden Lassen - derzeit noch ein Privileg für Beamte, Lehrer und Schüler!

"Gemütlich" sieht es dagegen an der realen Krankheits-Front aus, woman es sich noch leisten kann, malein wenig krank zu sein, ohne dass die Wirtschaft bisher ernsthaft Schaden erleidet, denn den Schaden tragen nur die Beschäftigten auf ihren eigenen Knochen, in dem sie erkältet weiter arbeiten, um ihren Job nicht zu verlieren oder in dem sie von der saisonal höheren Arbeitslosigkeit mit betroffen sind. Beamte sind oft gesünder, als normale Arbeitnehmer und leben länger besser. Daher sind wie jedes Jahr um diese Zeit zwar weniger die Betriebe, aber z.B. in großem Umfang die staatlichen Schulen entvölkert. Den nicht kündbaren Beamten fällt es leicht, sich krank zu melden. Es gibt Schulen, in denen die Hälte der Lehrer fehlen und über fünfzig Prozent Unterrichtsausfälle gemeldet werden. Auch ist konsequenterweise oft die Hälfte der Schüler immer wieder mal krankheitsbedingt abwesend. Gelernt wird eh nicht viel in dieser Zeit, so mein Eindruck. Das aber ist eigentlich das Erfreuliche und Gesundheitsfördernde, denn wer sich krank fühlt, kuriert sich am besten aus, schont sich und bleibt im Bett oder bewegt sich etwas an frischer Luft - warm eingepackt und ohne große körperliche Belastung und pflegt die Gesellschaft mit seinen Lieben.

Impfungen jetzt in der unklaren Situation sind Wahnsinn

Es ist m. E. ein völliger Wahnsinn, in diese unklare Situation mit im Einzelnen unbekannter Immunitätslage bei Inkubationsgefahr mit Schweinegrippe, Influenza oder anderen Infekten, für die Nachweismöglichkeiten fehlen bzw. nicht in Betracht gezogen werden, zu impfen, egal ob gegrn Schweinegrippe oder Influenza. Es ist möglich, dass das Impfen in den Infekt,womöglich in eine beginnende Schweinegrippe oder Influenza hinein, eine heftige Reaktion und eine Überdorderung des Immunsystems nach sich ziehen könnte. Würde dieser Massenimpfversuch seriös und unabhängig untersucht und ausgewertet werden, ließen sich manche Risiken sicher beweisen. Doch das scheint nicht erwünscht.

Wer krank ist, soll sich auskurieren und nicht in Panik oder Hektik verfallen - das wäre rationales Verhalten im Einklang mit Körper und Seele

Etwas Gutes hat die Hysterie für die Erkrankten, zumindest die Privilegierten unter ihnen, nämlich Schüler und vorallem Lehrer (im Gegensatz zu den MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen): Sie können sich eine gute Woche mit dem Grippeverdacht auskurieren und das ist für das körperliche Gleichgewicht sicher immer wieder mal wichtig und richtig. Bei mir war die ganze Familie mit leichtem bis mittelschwerem Infekt erkrankt und die Schüler ein paar Tage zuhause in pflegerischer Obhut - ohne Impfungen und homöopathisch versorgt - und alle bis auf mich blieben ein bis drei Tage zuhause. Für Angehörige des Gesundheitswesens gibt es zur Zeit wenig Möglichkeiten, sich seiner Beistandspflicht zu entziehen und "krank" zu feiern. Wir können uns bestenfalls krank arbeiten, krank ärgern oder krank lachen - Letzteres zweifellos die gesündseste oder angenehmste Alternative.

Michael
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24

Freitag, 1. Januar 2010, 19:48

Impfpolitiker haben - zum Glück - versagt

Sogar in einer Demokratie sollen Politiker offenbar führen und wollen das auch. Im Fall der "Schweinegrippe" und der von der WHO durch Veränderung der Richtlinienen leichtfertig ausgerufenen "Pandemie-Warnung" ist es wohl so, dass unsere Politiker von der WHO und den Pharma-Lobbyisten "vorgeführt" wurden und von der eigenen Angst und der Furcht vor dem Volkszorn und der Massenpanik, die sie selbst mit Hilfe der Medien geschürt haben, in die Irre geführt versucht haben, dass Volk zum Konsum der unsinnigen, allein in Deutschland hunderte Millionen Euro teuren Impfung zu verführen.

Doch das Volk hat sich trotz anfänglicher Panik und den Naseführerereien von Lobbyisten, Politikern und Medien eines Besseren besonnen und hat die Impfung überwiegend zurück gewiesen, obwohl die Regierung von höchster Stelle aus nichts unversucht ließ, Impfwillige zusammen zu treiben, um ihren Großeinkauf von Impfstoffen aus Steuergeldern als Genietat des Jahrzehnts zu zu feiern. Der frisch gebackene FDP-Gesundheisminister Rösler schickte im Auftrag seiner CDU-Kanzlerin Merkel für teuer Geld offenbar völlig willkürlich Dankesbriefe an Ärzte (z.B. einen kliniischen Kinderpsychiater, der überhaupt nichts mit Impfungen zu tun hat) und dankte für deren Einsatz zugunsten der Impfung und zur Verbreitung des Impfgedankens.

Das Volk ließ das am Ende alles kalt. Auf dem Gipfelpunkt der geschürten Panik haben sich etwa 5% der Zielgruppe impfen lassen, vorallem werbewirksam gewisse Politiker und notorische Impfbefürworter sowie Verängstigte im Gesundheitswesen. Soldaten wurden quasi zwangsgeimpft, denn mehrere Bundeswehrangehörige versicherten mir, dass in der Truppe quasi Impfzwang besteht. Bis jetzt sollen sich etwa in Niedersachsten 10% der Zielgruppe impfen gelassen haben. Geplant war, mindestens 30% der Bevölkerung zu impfen, für die man Impfdosen für zwei Injektionen bestellt hatte, obwohl inzwischen bekannt wurde, dass eine einfache Impfung ausreichend sein soll.

Nun wollen die Landes- und Gesundheits-Politiker, denen es nicht gelingt, die überflüssigen Impfdosen etwa in die Ukraine oder Entwicklungsländer zu verkaufen, da die dieses Zeug zwar gerne haben wollen, aber umsonst, die Impfstoff produzierenden Firmen zum Verzicht auf die Erfüllung der für sie lukrativen Verträge bewegen. Aber die werden denen was husten.

Während die Politiker sinnlos Volksvermögen verschleuderten und die Bürger die Impferei inzwischen verschmähen, verläuft die "Schweinegrippe" gewohnt harmlos. Es wird zwar behauptet, dass einige Leute an "Schweinegrippe" gestorben sind, aber der Beweis steht aus. Stattdessen wird bekannt, dass die Verstorbenen in der Regel andere gesundheitliche Probleme hatten und vermutlich in deren Folge verstorben sind bzw. die "Grippe" wohl nur dazu kam.

Was allerdings bei dem sonst üblichen Geschrei der impfbefürwortenden Epidemilogen und Hygienefachleute nicht einleuchtet, ist, warum plötzlich eine Durchimpfung von 30 % der Bevölkerung ausreichen soll, Epidemien zu verhindern oder zu stoppen? War das nicht auch eine Farce und Augenwischerei zur Verdummung der Bevölkerung? Doch zum Glück haben die Impfpolitiker versagt.

Zur Rechenschaft gezogen wird vermutlich keiner. Sie haben ja nur im Sinne der kollektiven Angst und des Profits gehandelt und beides ist in der Demokratie salonfähig. Die Politiker hätten, wenn der Plan geklappt hätte, davon profitiert, weil man sie für klug weit- und umsichtig gehalten hätte und sie bei genügend Impfungen hätten behaupten können, die "Schweinegrippe" eingedämmt zu haben. Und die Ärzte hätten vom Nimbus ihrer heroischen Schulmedizin profitiert und natürlich die Pharmaindustrie durch Milliardengewinne und eine wohlfeile Werbung für ihre menschheitserhaltende Wichtigkeit.

Michael
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25

Mittwoch, 10. Februar 2010, 15:43

Hallo,

die Chefin der WHO hat sich noch nicht gegen Schweinegrippe impfen lassen. Möchte es aber jetzt nachholen:
http://www.bwr-media.de/schweinegrippe/a…cht-geimpft.php

Was soll man davon halten? :pill

Viele Grüße,
Ronja

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26

Mittwoch, 10. Februar 2010, 15:58

Zitat

Original von Ronja
Hallo,

die Chefin der WHO hat sich noch nicht gegen Schweinegrippe impfen lassen. Möchte es aber jetzt nachholen:
http://www.bwr-media.de/schweinegrippe/a…cht-geimpft.php

Was soll man davon halten? :pill

Viele Grüße,
Ronja

Man könnte denken, dass jemand ihr und ihrem Führungsstab zwar genug geboten hat, um die Pandemiewarnungskriterien aufzuweichen, womit die Impfstoffhersteller die Geschäfte ihres Lebens gemacht haben, aber bis heute noch nicht genug, um sich selbst das Risiko einer Impfung zuzumuten. Oder war die Dame bisher einfach tapfer und edel und ließ allen den Vortritt und schützt sich erst jetzt, nachdem offenbar wird, dass Millionen Impfsosen nicht benötigt und abgerufen werden?

LG Michael
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27

Montag, 3. Januar 2011, 23:55

Neues vom Schwein? Aber nein, aber nein!

Im Westen nichts Neues, auch nicht vom Schwein. Der Verlauf hat es allen Unkenrufen zum Trotz bewiesen: "Schweinegrippe" verlief harmlos, eine der harmlosesten Grippen, die wir je hatten und das beste Geschäft der Impfstoffhersteller, seit man denken kann. Vermutlich war die leichte Schweinegrippe ein natürlicher Heilungsversuch nach schwereren Grippeformen. Der Erreger will auch nur leben, nicht töten.

Zitat

spiegel.de vom 3.1.2011

H1N1-Virus

Im April 2009 warnte die WHO vor einem neuartigen Grippevirus mit Millionen möglicher Infizierter. Eine gigantische Impfkampagne rollte an. Doch die Seuche verlief glimpflich. Weltweit starben 16.500 Menschen, weit weniger als an der üblichen saisonalen Grippe. Im Sommer wurde die Pandemie für beendet erklärt - doch nun gibt es neue Opfer.


Doch Schweinegrippe war bislang ein schlechtes Geschäft für die Gesundheitspolitiker, die auf Anraten ihrer Seuchenmediziner teuren Impfstoff horteten und nicht los werden. Sie haben sich tüchtig lächerlich gemacht. Der vergammelt jetzt in den Depots, wenn er nicht bald genutzt wird, denn niemand will ihn haben. Keiner will sich mehr impfen lassen und kein Land will das Zeug kaufen. Die Produzenten wollen das Zeug nicht zurücknehmen und wollten die Bestellungen nicht stornieren.

Zitat

"merkur-online" vom 1.7.2010

[SIZE=3]Schweinegrippe-Impfstoff bald unbrauchbar[/SIZE]

Gilching - Viele Apotheker sitzen noch auf Unmengen von Impfstoff gegen die Schweinegrippe. Stefan Hartmann hat noch 1500 Dosen auf Lager und spart nicht mit Kritik am Ernstfall-Management


Die Pharmaindustrie hat ihr Geschäft gemacht, der Steuerzahler muss dafür bluten. Denn nach der "panischen" Diskussion, so Hartmann, über die Gefahren und Risiken der Schweinegrippe hätten die Bundesländer letzlich die Finanzierung für die Beschaffung des Impfstoffes übernommen.

Niemand habe jedoch damit gerechnet, dass sich der Großteil der Bevölkerung nicht habe von der Panik anstecken lassen. Die meisten hätten eine vorbeugende Impfung abgelehnt. Nun sitze Deutschland auf etwa 30 Millionen Dosen um Wert von 210 Millionen Euro - und im Oktober sei das Verfallsdatum des Impfstoffs erreicht.


Eine kleine Hoffnung bleibt aqber noch, denn Millionen Impfdosen werden angeblich erst im November 2011 verfallen: Da könnte noch was gehen in eineinhalb Grippesaisons, doch nur, wenn es gelingt, die Angst vor der Seuche noch einmal herauf zu beschwören:

Zitat

"General-Anzeiger Bonn" vom 8.10.2010

[SIZE=3]Schweinegrippe: Impfstoff verfällt[/SIZE]

Von Bernward Klein

Bonn. Im Kampf gegen die Schweinegrippe haben die Bundesländer im vergangenen Jahr 34 Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix gekauft. Große Teile davon liegen seither ungenutzt auf Lager und werden spätestens im November 2011 ihr Verfallsdatum erreichen. Dann muss der Impfstoff vernichtet werden. Ungeklärt ist die Frage, wer für die Kosten aufkommt. Es geht um eine Summe zwischen 245 und 250 Millionen Euro. Die Länder wollen, dass der Bund bezahlt.
...
Die aktuelle Finanzierungsfrage ist damit nicht gelöst. Unwahrscheinlich ist jedoch, dass die Länder noch etwas von dem Impfstoff Pandemrix loswerden und damit die Kosten senken können. Internationale Verkaufsverhandlungen brachten keinen Erfolg. Angesichts des milden Verlaufes der Grippewelle bestand keine Nachfrage mehr.

Und auch in Deutschland werden die Lagerbestände an Pandemrix wohl nicht mehr zu verimpfen sein. Zwar rechnet das Robert Koch-Institut damit, dass das Schweinegrippevirus H1N1 in der kommenden Grippesaison "in Deutschland wahrscheinlich dominieren wird". Doch ist bereits der saisonale Impfstoff so zusammengesetzt, dass er gegen die drei aktuell am häufigsten auftretenden Grippevirustypen, auch H1N1, schützt. Eine Impfempfehlung nur gegen die Schweinegrippe gibt die Ständige Impfkommission daher nicht. Konsequenz: Niemand braucht Pandemrix.

So lagert das Präparat, das eine impfmüde Bevölkerung großteils links liegen ließ, seinem Verfallsdatum entgegen. Ob der Bund oder die Länder die Rechnung begleichen, ist nur eine Frage der Kostenstelle: Zuletzt zahlt der Steuerzahler.


Da scheint den Impfbefürwortern in ihrer schwärzesten Stunde ein kleiner Zufall zu Hilfe zu kommen, das Unglück zweier Patienten der Göttinger Universitätsklinik, ein Kleinkind und ein kranker Mann. Als sie starben, so die Presse, die sich sogleich darauf stürzte oder die mit der Nase von den Medizinern darauf gestoßen wurde, um es ja überall zu verbreiten, war das Schweinegrippevirus irgendwie mit im Spiel. Von einem positiven Nachweis ist die Rede. Das voreilige Urteil stand sofort fest: "Zwei Menschen an Schweinegrippe gestorben!" Anders geht es auch nicht, will man die Impfstofflagerbestände doch noch los werden.

Zitat

[URL=http://www.dw-world.de/dw/article/0,,14749949,00.html]"Deutsche Welle"[/URL] vom 3.1.2011

Gesundheit

[SIZE=3]Zwei Tote durch Schweinegrippe [/SIZE]

Lange hatte man nichts mehr von der Schweinegrippe gehört. Jetzt sind in Niedersachsen zwei Menschen gestorben, die mit diesem Virustyp infiziert waren. Steht eine neue Erkrankungswelle bevor?


Beim niedersächsischen Gesundheitsministerium ist von "tragischen Einzelfällen" die Rede, und auch das Robert-Koch-Institut in Berlin, die Regierungseinrichtung zur Überwachung von Krankheiten, erklärt, die Lage sei nicht mit der von 2009 zu vergleichen. Anders als damals verfüge man jetzt über einen Impfstoff.

Dennoch: Wie das Sozialministerium in Hannover am Montag (03.01.2011) mitteilte, sind in der Göttinger Uniklinik ein dreijähriges Mädchen und ein 51 Jahre alter Mann gestorben. Bei beiden war der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 nachgewiesen worden. Dieser Virustyp hatte bereits im Herbst und Winter 2009/2010 in Deutschland zu rund 250 Todesfällen geführt.

Schwere Vorerkrankungen

Ob die Schweinegrippe bei dem 51-Jährigen die Todesursache war, lasse sich nicht genau bestimmen, erklärten die Ärzte. Der Mann habe schwere chronische Vorerkrankungen gehabt. Dagegen sei das Mädchen am 28. Dezember eindeutig an der Viruserkrankung gestorben. Vorerkrankungen seien bei der Dreijährigen nicht festgestellt worden. Auch die Geschwister des Mädchens hatten sich mit der Schweinegrippe infiziert. Bei ihnen war die Infektion aber nicht so schwer, so dass sie aus der Klinik entlassen werden konnten.

Die Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert-Koch-Instituts (RKI) hatten damit gerechnet, dass der Erreger auch in diesem Winter wieder in Deutschland auftritt. Nach Angaben des RKI wurde nach dem Verebben der Pandemie bereits Mitte Oktober erstmals wieder ein Schweinegrippe-Fall registriert. Zwischen Oktober und Mitte Dezember seien in Deutschland mindestens 32 Fälle nachgewiesen worden.

Impfung empfohlen

An den Folgen der normalen Grippe sterben in Deutschland jedes Jahr tausende Menschen. Die Experten raten daher nach wie vor zu einer Schutzimpfung. Der Grippeimpfstoff schützt in diesem Jahr nicht nur gegen Erreger der normalen Influenza, sondern auch gegen die Schweinegrippe. Empfohlen wird die Impfung vor allem älteren Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranken und erstmals auch Schwangeren.

Die Schweinegrippe hatte sich 2009 von Mexiko aus über die ganze Welt ausgebreitet. Rund 18.500 Menschen starben. Bei dem Erreger handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

Grippeviren sind sehr wandlungsfähige Erreger. Rasch können neue, gefährliche Typen entstehen. Die Viren entwickeln sich etwa in Tieren und springen auf den Menschen über.

Autorin: Eleonore Uhlich (mit dpa,afp)


Inzwischen wurde immerhin bekannt gegeben, dass wenigstens der Mann an einer zuvor bekannten chronischen Grunderkrankung gelitten haben soll. Von dem Kleinkind war das bisher nicht bekannt. Doch weshalb landet es in einer Universitätsklinik? Schließlich weiß man auch um das hohe Risiko von Intensivbehandlungen einschließlich der Gefahr, sich so genannte "nosokomiale Infektionen" mit gegen viele Antibiotika multiresistenten Problemkeimen auf Krankenstationen, insbesondere Intensivstationen einzuhandeln. Sie können über Beatmungsschläuche, Gefäßzugänge und Blasenkatheter oder über Haut und Schleimhäute eindringen. Erst kürzlich gab es den Skandal mit verunreinigten Infusionen, die den Tod von Säuglingen durch Sepsis in der Mainzer Uniklinik hervorrief.

Zitat

"focus.de" vom 1.9.2010

Verkeimte Infusion

[SIZE=3]Mainzer Babys sind auf dem Weg der Besserung[/SIZE]

Den Kindern an der Mainzer Uniklinik, die eine mit Bakterien verunreinigte Infusionslösung bekommen hatten, geht es besser. Den Hersteller der Lösung trifft Experten zufolge keine Schuld.


"Sowohl hinsichtlich ihrer Grunderkrankung als auch hinsichtlich des akuten Entzündungsgeschehens ist der Verlauf stabil beziehungsweise hat sich verbessert“, teilte die Klinik am Mittwoch mit. Drei Kinder waren gestorben, nachdem sie am 20. August die verkeimte Nährlösung erhalten hatten. Insgesamt hatten zehn Babys und ein älteres Kind die Infusion erhalten.

Die Bakterien waren laut Staatsanwaltschaft durch einen Riss in einer Glasflasche in die Lösung gelangt. Der Herstellungsprozess der Infusionslösungen in der Apotheke der Uniklinik ist am Wochenende wieder aufgenommen worden, wie es eine externe Expertenkommission empfohlen hat. Sie hat dem Betrieb „absolut regelkonformes und einwandfreies“ Arbeiten bestätigt.


Ein kleiner Riss in der medizinischen Sicherheit mit verheerender Wirkung. Ob solche Fehler auch bei der Impfserumherstellung vorkommen können, wenn im Schnellverfahren hunderte Millionen Impfdosen produziert wurden?

Die Botschaft des Landesgesundheitsamtes Niedersachsen in Sachen Schweinegrippeimpfung ist seit den beiden Göttinger Fällen klar und im Sinne des dringend nötigen Abbaus vom Verfall bedrohter Überkapazitäten eingelagerten Schweinegrippenimpfstoffes: Man solle keine Panik schüren, doch Ältere und Leute mit Vorerkrankungen sollten sich impfen lassen. Ein kluger Rat: wenn Ältere mit gefährlichen Neben- oder Nachwirkungen erkranken, kann man fast immer eine Vorerkrankung finden, die dann Schuld sein könnte, bei denen zuvor schon Kranken ist das selbstredend bereits der Fall.

Die Sache ist nämlich nach einer sehr simplen Grippemediziner-Logik sehr einfach: Stirbt ein Mensch, bei dem man relativ zeitnah einen Kontakt mit dem Schweinegrippevirus nachweisen konnte, ist er natürlich an Schweinegrippe gestorben. Hat ein Impfling anschließend Beschwerden und trägt Schäden davon, muss es von irgendeiner anderen unerkannten Erkrankung kommen. Denn wir wissen dank der Ärzte und der Medien: Grippe ist tödlich, Impfung ist harmlos und schützt, wie das ja auch der oben zitierte Pressetext nahelegt. Ach ja: am besten schützt Einfalt, vorallem, wenn man dann auch noch ein fröhliches Herz hat. Man stirbt dann auf jeden Fall sorglos glücklich.

Nehmen wir ein ganz groteskes Beispiel, um zu illustrieren, wie absurd Beschuldigungen gegen ein "Mördervirus" wie Grippe oder Schweinegrippe sein könnten: Hätte etwa der Fall des in einem Münchner S-Bahnhof gestorbenen Dominik Brunner, der zum Schutze erpresster Jugendlicher zwei Schläger [URL=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,716008,00.html]zum Kampf herausfordete[/URL], so eine "glückliche Wendung" nehmen können, wenn die Obduktion nicht nur sein krankes, schwaches Herz, an dessen Versagen Brunner bei all der Aufregung gestorben ist, gefunden hätte, sondern auch das Grippevirus?

Zitat

"focus.de" vom 17.7.2010

Obduktion

[SIZE=3]Brunner starb an Herzversagen[/SIZE]

Dominik Brunner hat an einem Herzfehler gelitten. Dies soll nach der Prügelattacke in München-Solln zu seinem Tod geführt haben. Die Auswirkungen des Obduktionsbefunds auf den Prozess sind noch unklar.


„Sein Herz ist stehengeblieben“, sagte die Sprecherin der Münchner Staatsanwaltschaft, Barbara Stockinger, dem „Münchner Merkur“ vom Samstag. Ein Herzfehler oder Herztod von Dominik Brunner sei in der Anklageschrift nicht erwähnt. Das Ergebnis der Obduktion werde erst in den kommenden Prozesstagen erörtert, wenn die Rechtsmedizin ihr Gutachten erstattet. Die juristischen Konsequenzen würden erst danach.


Doch nach einem Grippevirus hat man wohl nicht gesucht. Die Richter haben dann schließlich geurteilt, Brunner ist ermordet worden und verurteilte die Schläger deshalb, obwohl die von dem Herzproblem nichts wussten, wie wahrscheinlich Brunner selber nicht. Eigentlich ist das ja ein Versäumnis der Obduzenten, denn Grippeerkrankungen werden durchaus mit Beeinträchtigung der Herzreizleitung in Zusammenhang gebracht und könnten Kammerflimmern auslösen oder Myokarditis könnte eine Herzvergrößerung verursachen.

Zitat

"zeit.de" vom 6.9.2010

Urteil

[SIZE=3]Hohe Haftstrafe für Mord an Dominik Brunner[/SIZE]

Wegen Mordes und Körperverletzung sind die Angeklagten im Mordprozess Dominik Brunner verurteilt worden. Die Verteidigung will gegen die hohen Strafen Revision einlegen.


Das Urteil des Landgerichts München I war mit Spannung erwartet worden: Würde der Richter der Einschätzung der Staatsanwaltschaft folgen, wonach die beiden mutmaßlichen Täter den Manager Dominik Brunner aus Rache ermordeten? Oder stellte er sich auf die Seite der Verteidigung, die von Mord nichts wissen will, sondern stattdessen von Körperverletzung mit Todesfolge, allenfalls von versuchtem Totschlag ausgeht? Nach der Urteilsverkündung ist klar: Der Argumentation der Verteidiger ist das Gericht nicht gefolgt.
...
Die Angeklagten hatten den Manager Dominik Brunner am S-Bahnhof München-Solln geschlagen und getreten, nachdem er sich schützend vor eine Gruppe Schüler gestellt hatte. Der Mann wurde als "Held von Solln" zum Synonym für Zivilcourage. Doch nach den insgesamt zwölf Prozesstagen gab es berechtigte Zweifel, ob das reine Gut-Böse-Schema funktioniert. So starb der 50-Jährige nicht unmittelbar an seinen Verletzungen, sondern an einem Herzanfall. Als sicher gilt auch, dass der Manager als Erster zuschlug. Manche der mehr als 50 Zeugen sahen ihn sogar als Angreifer in Kampfposition.


In dem Fall eines Grippevirusfundes bei der Obduktion wäre es dann wohl kurios geworden: Die Ärzte hätten gesagt, Brunner ist an der Grippe oder der Schweinegrippe (Schweinegrippe war da auch schon, nämlich seit Frühjahr 2009, erfunden) gestorben und die Richter hätten darauf bestanden, er ist ermordet worden, weil er zusammen geschlagen wurde. Er hatte seine Kräfte überschätzt. Was sagt das unbetrügliche Herz dazu? Nachdem der Verstand schon aufgegeben hat, kann es auch bald einpacken.

Nun sollte man mit Menschenleben nicht spaßen und keine Satiren schreiben. Daher meine Bitte an Presse und Pillendreher: Lasst die Schweinegrippe ruhen in Frieden. Sie ist eigentlich eine Ente, eine, die allerdings einen Ringelschwanz und einen langen Rüssel hat. Daran kann leider immer wieder mal irgendwer ziehen. Und dann stinkts ganz gewaltig...

Michael
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Sonntag, 4. Dezember 2011, 13:10

Das Ende der Schweinegrippehysterie: Impfstoff für 130 Mio. € verbrannt

Zitat

Original von Michael
Im Westen nichts Neues, auch nicht vom Schwein. Der Verlauf hat es allen Unkenrufen zum Trotz bewiesen: "Schweinegrippe" verlief harmlos, eine der harmlosesten Grippen, die wir je hatten und das beste Geschäft der Impfstoffhersteller, seit man denken kann. Vermutlich war die leichte Schweinegrippe ein natürlicher Heilungsversuch nach schwereren Grippeformen. Der Erreger will auch nur leben, nicht töten.


Die "Lachnummer" mit der Durchimpfung der gesamten Bevölkerung mit "Schweinegrippenimpfstoff" findet ihr endgültiges Ende im Feuerofen einer Müllverbrennungsanlage:

Zitat

Bericht aus stern.de vom 29.11.2011

130 Millionen Euro landen im Brennofen

Im Kampf gegen die Schweinegrippe kauften die Bundesländer tonnenweise Impfstoff. Doch die große Nachfrage blieb aus. Das Mittel wurde zum Flop - und landet jetzt als Müll im Heizkraftwerk.
...
Vor zwei Jahren wäre dieses Szenario undenkbar gewesen. Als im Frühjahr 2009 der Virus H1N1 von Mexiko über die Welt zog, bekamen es die Menschen überall mit der Angst zu tun. Fußballstadien blieben leer, Schulen wurden geschlossen. Wer öffentlich hustete, wurde misstrauisch beäugt. Spätestens als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Krankheit im Juni zur globalen Pandemie erklärte, rief die ganze Welt nach einem Impfstoff, der den Erreger stoppen könnte.

Auch die deutschen Bundesländer orderten vorab Millionen Impfdosen beim britischen Pharmakonzern Glaxosmithkline (GSK). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trieb den Bestellprozess voran. Erklärtes Ziel der Regierungschefin: Jeder, der es will, soll sich vor der neuen Grippe schützen können. Die Operation Schweinegrippe sollte damit zur größten Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik werden.

Als der Impfstoff Ende Oktober zur Verfügung stand, wurden Arztpraxen anfangs förmlich überrannt. An manchen Orten waren die Dosen in null Komma nichts verbraucht. Doch der Ansturm hielt nicht lange an. Denn auf einmal wurde deutlich: Die neue Grippe verlief viel milder als befürchtet. Zudem war es bei Impfungen zu Nebenwirkungen gekommen. Viele Menschen verzichteten deswegen auf die Immunisierung.

Bundesländer bleiben auf den Kosten sitzen
Dabei blieb es auch, als Bundesregierung und Ärzte im Winter die Bürger eindringlich zum Impfen aufriefen. Schon da zeichnete sich ab: Der Impfstoff wird zum Ladenhüter. Auch, weil nur noch eine Dosis pro Person nötig war. Anfangs war man von einer Zweifach-Impfung ausgegangen.

"Für die Bundesländer war das ärgerlich", sagt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Sachsen-Anhalt. Sie blieben auf Kosten von 239 Millionen Euro sitzen. Zwar konnten sie den Konzern GSK von anfangs 50 Millionen bestellten Impfdosen auf 34 Millionen herunterhandeln. Doch davon blieben 28,7 Millionen übrig. Die Krankenkasse kamen aber nur für Dosen auf, die auch genutzt wurden.

In den vergangenen Monaten lief das Haltbarkeitsdatum ab – das Mittel gegen die Schweinegrippe war damit zum Restmüll verkommen. Rund 12,7 Millionen Impfdosen haben die Bundesländer in Eigenregie vernichten müssen. Sie waren an Mediziner und Gesundheitsämter verteilt worden. Die Paletten, die jetzt in Magdeburg verheizt werden, stammen aus einem zentralen Lager der Länder.
...


Die gute Seit daran: Da sich die Bevölkerung nicht sehr lange Bange machen ließ und daher nicht noch massenhaft zum Impfvieh wurde, sondern mit den Füßen ("schnell weglaufen") gegen die Panikimpfung abstimmte, blieben auch Nebenwirkungen und Langzeitschäden durch diese "Schutzimpfung" in der durch Politiker und Presse geschürten Schweinegrippe-Hysterie in der Breite aus. Von denen, die sich impfen ließen, klagten allerdings Einige über Nebenwirkungen

Die vorhersehbar schlechte Seite: Weit mehr als die hier angegebenen 130 Millionen Euro Steuergelder wurden sinnlos verheizt und verbrannt. Die 130 Millionen € beziffern bei weitem nicht alle Kosten, etwa für Transport und gekühlte Lagerung, für Propagandakampagnen und Bezahlung von Personal für die Logistik etc. Möglicherweise hat dieser wohlfeile Impf-Hype zugunsten der Pharma- und Impflobby mehr als eine Milliarde Euro alleine bei uns gekostet.

Verbrannt ist auch das Vertrauen in die medizinische Wissenschaft, Behörden, Politiker und Pharmahersteller. Für die Zukunft wäre es nur gut, aus diesem Desaster zu lernen und Vernunft walten zu lassen. Doch die saisonalen Grippeimpfkampagnen sind pünktlich mit dem Herbstbeginn wieder aus der Mottenkiste geholt worden; ein alljährliches Ritual wie Adventskalender und Christbaum. Angst ist jedoch nie eine gute Beraterin, wenn man sie zur Handlungsmaxime nimmt und seine Ängste lediglich ausagiert.

Michael
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