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Dienstag, 28. April 2009, 12:54

"Hey, ihr Schweine, was macht ihr da?“ - Nur noch Schweinesülze im Kopf!

[SIZE=3]„Hey, ihr Schweine, was macht ihr da?“

Nur noch Schweinesülze im Kopf! - Eine kritische Kommentierung der aktuellen Berichterstattung über die „Schweinegrippe“ als Plaidoyer gegen Panhysterie[/SIZE]

Sterblichkeit in allen Varianten

Menschen sterben. Sie tun das, weil sie sterblich sind und meist zu einem Zeitpunkt, den sie bewusst oder unbewusst wollen, wie Sterbeforscher herausgefunden haben. Weil es oft so unbewusst ist, wenn auch mit gar nicht so schwer identifizierbaren Glaubenssätzen und psychokulturellen Anpassungsreaktionen verbunden, gilt es den Apologeten eines vordergründigen Bewusstseins und einer oberflächlichen Rationalität wahlweise als Blasphemie oder Zynismus: Sozialpolitiker und Reformer halten genauso dagegen wie Wachstumsfanatiker unter den Wirtschaftsbossen und Globalisierungsgewinnlern, während sie versuchen, die globalen Umwelt, Wirtschafts- und Bevölkerungskatastrophen für ihre Kapitalmärkte zu monetarisieren, die sich allerdings momentan selbst kannibalisieren und das Geld schneller verbrennen, als die Waldfrevler Regenwälder und die Fabriken und Kraftwerke fossile Brennstoffe. Menschen sterben selten am Alter selbst, sondern zumeist früher an Unfällen, Gewalttaten und auch an Krankheiten. Menschen sterben in den reichen Ländern an Diabetes, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfällen, Krebs, am Rauchen und Verfetten, an Bewegungsmangel, in den armen Ländern immer noch an Tuberkulose, Malaria, AIDS, Durchfallerkrankungen, Kinderkrankheiten. Beschuldigt werden Parasiten, Bakterien und Viren und neuerdings in den wohlhabenden Ländern die wieder trotz Wohlstand und Überernährung zunehmend desolate Immunitätslage vieler Menschen durch chronische Vergiftungen mit Umwelttoxinen, Stress und sogar bei uns: "neue Armut".

In seinem globalen Schweinekoben stirbt der Mensch am Menschen, am Stress
Ja, die Menschen sterben an Stress, an Armut, an schädlichen Arbeits- und Lebensbedingungen, für die unser Körper evolutionär nicht konstruiert wurde. Und obwohl Entwicklungsminister, Bildungsminister und Gesundheitsminister schon in den UNO-Gremien das Ende der Armut und der Seuchenzüge planen und voraussagen, halten sich die Menschen nicht daran. Ihre Ressortkollegen in den einzelnen Staaten, die Finanzminister, Wirtschaftsminister und Kriegsminister pellen sich sowieso ein Ei auf hehre internationale ethische Ziele und die Außenminister, Ministerpräsidenten und Staatschefs versuchen diese Kakophonie mit unverbindlichen Nettigkeiten zu übertönen, wenn sie nicht ganz unverblümt in ihren nationalen und hegemonialen Rivalitäten schwelgen und dem vermeintlichen Gegner mit Krieg, Vertreibung und Auslöschung drohen wie zu Abrahams Zeiten und wie im „modernen“ Iran und Israel, um zwei besonders rührige weltpolitische Protagonisten zu benennen. Da Menschen einander in größeren Mengen offenbar spinnefeind werden, einander beneiden und ständig Rivalitäten aus Eifersucht schüren, werden sie schnell einander über. Sie versuchen einander zu überwachsen und stehen am Ende vor der Frage, nicht ob sondern wie sie einander kannibalisieren sollen. Sie tun es wie die Hausschweine in ihrem engen Schweinekoben, die sich vor ihrem Verhungern oder Verfaulen mit dem Kadaver ihres Artgenossen von diesem nähren und sogar in der industriellen Haltung auch ohne existenziellen Grund von ihren Mästern dazu gezwungen werden, vom Menschen ausgesonderte Tiernahrung zu verdauen. Sind wir hingegen keine geopolitischen Kannibalen? Obwohl die derzeitige und noch stärker befürchtete Überbevölkerung unseres Planeten rechnerisch ernährungspolitisch bis heute kein wirkliches Problem darstellen sollte, verhungern Millionen chancenlos in den Entwicklungsländern, aufgefressen von den prosperierenden Schwellenländern und abgegrast vom Energiehunger der Bewohner der „entwickelten Welt“ mit ihrem neuerdings geförderten Agrarspritverbrauch und ihrer Massentierhaltung. Nein, wir fressen unsere Artgenossen nicht direkt, aber das, was sie ohne uns zu fressen hätten, stopfen wir in die Masttiere, in die Tanks und in unsere Mägen.

Ungerechtigkeit und Krieg
Ja, Menschen sterben an Ungerechtigkeit, an Krieg. Der ungerechte Welthandel in der Hand der reichen Nationen, der multinationalen Konzerne, der Banken und „Heuschrecken-Fonds“ führt einen unerklärten Krieg gegen den armen Teil der Menschheit, bedroht nun aber in einer entfesselten autoaggressiven Dynamik nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ auch den Wohlstand der Bürger, von deren Staaten diese Art des Denkens und Wirtschaftens sowohl mit Gewalt als auch politisch subtil ihren Ausgang nahm und zwar vermehrt nach den beiden Weltkriegen des zwanzigsten Jahrhunderts. Neben diesem unerklärten Krieg, der sich von der offenen kolonialistischen und imperialistischen Aggression mit klaren Fronten in terroristische Scharmützel zwischen weltweit operierenden militärischen Eingreifstruppen, organisierter internationaler Kriminalität und internationalen Terrornetzwerken aufzulösen beginnt, gibt es auch den offenen Krieg, den ständigen militärischen Konflikt sowohl in Form von Großkriegen wie in der Art ständiger jahrzehntelanger Stellvertreterkriege mit teils offenen, teils bürgerkriegsähnlichem Verlauf in armen, wirtschaftlich instabilen aber ressourcenreichen Krisenregionen der Welt, wo Öl, Gas, Diamanten, Gold, Uran, Stahlveredelungsmetalle, Eisen, Kohle und Bauxit zu holen sind, aber unter tropischer Sonne auch Futtermittel, Drogen und Energiepflanzen angebaut werden können. Ursachen dieser Kriege sind wie seit Jahrtausenden Verteilungskämpfe um Macht und Einfluss auf Ressourcen, auf Menschen, Nahrung, Wasser, Energie. Also haben wir seit Jahrtausenden eine Menge zu beklagen, zu betrauern, zu beweinen und die heiligen Bücher der Menschheit sind voll von diesen schmerzlichen Klageliedern. Wir sollten also Erfahrung haben im Umgang mit Leid sowie mit den menschlichsten Reaktionen darauf, wenn wir uns einmal entschlossen haben, die Waffen, die Angst, das Misstrauen beiseite zu legen: Mitgefühl, Nächstenliebe, Solidarität.

Welt ist, was wir wissen und glauben: der Einfluss der Informationsgesellschaft
Was wir aber vor Jahrtausenden noch nicht hatten ist neben der „Masse Mensch“ die globale Informationsvermarktungsindustrie, die Nachrichten als „Wahrheiten“ verkauft und ihr größtes Geschäft mit angeblichen Tatsachen macht, die so real sind, wie die Kapitalströme in den Börsen, die nicht mehr aus Geld und realen Werten bestehen, sondern aus Psychologie und digitalen Zahlen: Die digitale Welt ist eine IT-Welt, die Realität besteht weniger aus „Realien“ als aus Nachrichten, aus mentalen Konstruktionen beispielsweise, aus konstruierten „Wahrheiten“. Somit existiert nur, was man weiß bzw. zu wissen glaubt. Dieses Prinzip trifft sich gut mit den aktuellen wissenschaftlichen Ideen über die Mechanismen der Krebsentstehung, über die „Ansteckung“ und den Verlauf von so genannten Infektionskrankheiten, über die Gegenwehr durch Immunisierung oder gezielte toxische Zerstörung von Krankheitserregern oder entarteten Zellen. Die Medizin ist längst eine Gläubige der Informationswissenschaft geworden und trifft sich damit ohne es zu wollen mit den von ihnen verteufelten Homöopathen, Bioenergetikern und Kybernetikern unter den systemischen Familientherapeuten, denen eines gemeinsam ist, nämlich dass die richtigen Informationen mit ihren Impulsen dafür sorgen, dass ein Organismus sich auf eine anpassungsfähige Homöostase einschwingen und mit seiner Umwelt in einem lebenserhaltenden Austausch sein kann. Nur sehen die Biologen und Biochemiker unter den wissenschaftlichen Medizinern nur die Teile der Informationsphysiologie am Werk, die sie sehen und als materielle Einheit messen können, beschäftigen sich also bis in die atomaren Strukturen der Gewebe nur mit dem grobstofflichen Anteil, während andere angeregt durch die moderne Quantenphysik oder uraltes esoterische Spekulationen und Erfahrungswissen auch den feinstofflichen, nur noch schwingenden, energetischen Teil der Welt in den Fokus nehmen, die sich materialisieren und entmaterialisieren kann.

Alte und neue Seuchenfurcht sorgt für Gruseln und Gewinne
In diese Phase der Welterklärung, der globalen Probleme mit Katastrophenankündigungen in allen dem Menschen zugänglichen Bereichen der Kulturen, Wirtschaften, der Finanzen, der Nahrungsmittelproduktion und Verteilung, der Energiegewinnung und Ressourcenverteilung, der Umwelt- und Klimabedingungen und schließlich der Definitionsmacht über die globalen Informationsströme mittels Medien und Internet, platzen dann zunächst voyeuristisch aufgemachte und goutierte Horrorszenarien von ominösen Krankheitsausbrüchen, die sich alsbald in einer globalisierten Welt zunächst medial und dann mittels internationaler Turboreisewege über den Flugverkehr mondial in Pandemien, weltweite Seuchenzüge, verwandeln können. Hatte vom Mittelalter bis in die Neuzeit die Schreckenskunde von der Pest die zivilisierte Welt in Panik und Weltuntergangsstimmung dem kulturellen und wirtschaftlichen Chaos und der menschlichen Verrohung entgegen taumeln lassen, ist es seit dem Ende des ersten Weltkrieges mit Beginn der so genannten Spanischen Influenza, die weltweit mehr Opfer gefordert haben soll, als die Waffen, das Horrorwort „Grippe“, das die moderne Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzt. Erst waren es die Vögel, die die Vogelhaltergesellschaften in Asien mit ihren Suppenküchen bedrohte, uns aber die Freilandherden von Nutzgeflügel monatelang aus Angst vor Wildvögeln in dunkle Ställe sperren ließ, wo sie seitdem dahin vegetierten wie kaum besser in den Käfigen Chinas und Vietnams. Jetzt sind es die Schweine, dem Menschen sehr viel artverwandter und außer bei muslimischen und jüdischen Köstlern mit ihren strengen Speisevorschriften beliebte Fleischlieferanten, die ausschließlich zum Verzehr bei den Armen in deren Elendsquartieren einzeln und eng bei den sie später essenden Familien gehalten werden, in den reichen Ländern zur industriellen Verwertung und zum Verzehr in Massentierhaltungsbetrieben, von denen es zur industriellen Massenschlachtung und Massenverwertung geht. Und gerade diese Schweine, die nach unserem pro Kopf Schweinefleischverzehr eigentlich unsere ganze Fett und Muskelmenge herstellen können müssten, sollen uns nun über ein mutiertes Schweinegrippevirus, dass die meisten Schweine im Gegensatz zur Tötungsfabrik auch noch überleben, gefährlich werden, so gefährlich, das wir es über die Artgrenze hinweg in uns aufnehmen, daran erkranken, es an andere Menschen weitergeben und daran sterben können? Unglaublich! Empörend! Katastrophal! Phantastisch! Grotesk! Total verwirrend! Und in seiner verkürzten Logik totaler Quatsch! Denn obwohl man weiß, dass in Schweinen Grippeviren vorkommen - wo eigentlich nicht nach Vögeln und Menschen -, hat man gerade diese Mutation, vor der die Weltmedien seit dem 24.4.2009 hysterisch warnen und wegen dem die WHO am Abend des 29.4. die zweithöchste Pandemie-Warnstufe 5 ausgerufen hat, noch in keinem Schwein gefunden, sondern angeblich nur bei ein paar Dutzend Menschen. Es zeige nur zu einer Hälfte Schweinverwandtschaft, zu einem Viertel werde es menschlichen und zu einem Viertel Vogelwirten zugeordnet, wie die Medien erst seit dem 30.4. durchsickern lassen. Aber es wäre nicht der Mensch, der sich dieser „Informationen“ annimmt, wenn er nicht auch daraus einen Gewinn machen und aus dem Gruseln Profit ziehen wollte. Die politischen Profiteure suchen heute mit den Mitteln der Wissenschaft nach Schuldigen, nach Brunnenvergiftern und die wirtschaftlichen Profiteure suchen nach Absatzmärkten für ihre Nachrichten, ihre Untersuchungskitts und ihre Medikamente und Impfstoffe. Irgendwas gibt es immer zu verdienen, oder?

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,621316,00.html]spiegel.de[/URL] vom 27.4.2009

[SIZE=3]Roche prüft Steigerung der Tamiflu-Produktion[/SIZE]

Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche prüft eine Produktionsausweitung seines Grippemedikaments Tamiflu. Die Herstellung des Mittel benötige allerdings rund acht Monate, sagte eine Sprecherin des Basler Konzerns am Montag. "Wir haben immer betont, dass das nicht über Nacht geschehen kann", sagte eine Sprecherin. "Deshalb ist es so wichtig, dass Staaten vor dem Ausbruch einer Pandemie vorbereitet sind."

Ganzer Text: [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,621316,00.html]spiegel.de[/URL]


Grippe-Reibach der Pharmaindustrie
Diese Idee der staatlichen Vorbereitung mit Horten der teuren und keineswegs ungefährlichen oder nebenwirkungsfreien Grippemittel Tamiflu hatte man schon Ende 2005 auf dem Hype der Vogelgrippefurcht. Auch damals machten die Medien Angst und peitschte die Presse die Politiker vor die Kamera. Und die kauften und der Tamiflu-Hersteller Roche machte den Reibach und vermutlich auch die Firma GlaxoSmithKline mit Relenza. Die WHO empfahl den Mitgliedsländern zur Pandemieprophylaxe für 20 Prozent ihrer Bevölkerung Virustatika zu beschaffen. Bei sechs Milliarden Menschen könnten die Unternehmen theoretisch 1,2 Milliarden Behandlungsdosen auf Vorrat verkaufen, zumindest aber für die eine Milliarde Wohlhabenderen der Welt wenigstens 200 Millionen Dosen für gut 14 Milliarden €. Und natürlich verfallen die nicht gebrauchten Medikamente irgendwann einmal, wenn man die Vorschriften ernst nimmt. Bekanntlich wurde nichts aus der Vogelgrippepandemie. Die Medikamente lagern und altern immer noch. Verkauft werden Tamiflu-Packungen zu jeweils 10 Kapseln von 30, 45 oder 75 mg Oseltamivirphosphat für 22,50 € (45 mg) bzw. 35,20 € (45 u. 70 mg) in bundesdeutschen Apotheken. Für die vorgeschriebene Behandlung mit zwei täglichen Gaben über 10 Tage wären zwei Packungen nötig. 30 g Tamiflu-Pulver zur Herstellung der Lösung für 10 Dosen a' 75 mg Oseltamivirphosphat kosten ebenfalls 35,20 € in Deutschland. Man kann sich denken, was man mit dem Stoff verdienen kann, wenn die Arzneimitteleinlagerung für die Behandlung eines Menschen 70,40 € einbringt! Das Influenza-Inhalationsmittel Relenza (Zanamivir) der Firma GlaxoSmithKline, das sich zur Behandlung kaum bewährt hat, aber für 10 bis 28tägige Expositionsprophylaxe empfohlen wird, bringt 33,57 € pro Packung mit 5 x 4 Einzeldosen a' 4 mg. Es werden bei Grippe bis zu 20 mg am Tag empfohlen, als Postexpositionsprophylaxe täglich zwei Inhalationen über 10 bis 28 Tage. Auch das bringt Kohle, dem Patienten unter Umständen aber besonders als Asthmatiker gefährliche Atemwegsverkrampfungen. Ein Schelm wäre natürlich, wer den verantwortlichen Bossen der Arzneimittelindustrie Gewinnsucht und zu wenig Interesse an der Gesundheit ihrer Mitbürger unterstellte oder gar den Zehntausenden Mitarbeitern, die sich auch nur um ihre Arbeitsplätze sorgen müssen in der heutigen Zeit. Nein, man muss nichts Böses unterstellen, wenn man gleichzeitig darlegt, dass es so nicht geht und ungezügelter Kapitalismus und wirkliche Sorge um Gesundheit und gesunde Umweltbedingungen miteinander nicht in Übereinstimmung zu bringen sind.

Zitat

Aus stern.de vom 21.12.2005

[SIZE=3]Grippemittel Tamiflu - Ein Fest für die Pharmakonzerne[/SIZE]

Verkaufsrenner Tamiflu

Das vom Pharmakonzern Roche in Basel produzierte Mittel, das angeblich gegen jeden Gippetyp hilft, ist zum Verkaufsrenner geworden. Es soll als einziges Medikament wirksam sein, wenn ein Mensch sich mit dem gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 infiziert. Allerdings trat schon ein Tamiflu-resistenter H5N1-Stamm bei einem vietnamesischen Mädchen auf.

Kritiker sehen in Tamiflu daher eine "Beruhigungspille für Leute, die Angst haben vor der Vogelgrippe". Sehr beruhigend allerdings sind die Umsätze für den Hersteller Roche: Von Januar bis September 2005 seien neun Mal mehr Packungen Tamiflu verkauft worden als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Verglichen mit einem durchschnittlichen Monat war der Absatz im August und September 25 Mal höher.

Der Hersteller Roche bestätigt diese aus Beobachtungen der Arzneimittelverkäufe gewonnenen Zahlen nicht. Ein Sprecher bezifferte den Umsatz des Mittels im ersten Halbjahr weltweit aber mit 374 Millionen Euro, was einer Steigerung von 357 Prozent gegenüber 2004 entspräche.

Ganzer Text: stern.de


Diese seit fast dreieinhalb Jahren eingelagerten Medikamentenmassen sollten allmählich mal verbraucht werden, könnten sich die Pharmalobbyisten denken. Diejenigen, die die staatliche Gesundheitskontrolle zu verantworten haben und teure Steuergelder in den "Schutz" investieren ließen, könnten es schade finden, dass die Drogen verfallen, zumal Resistenzentwicklungen anlässlich der Vogelgrippe berichtet wurden, die vielleicht zur späteren Nutzlosigkeit des Mittels führen können, wie stern.de am 21.12.2005 in unserem Zitat ausführte. Die Hersteller und Vertreiber hingegen möchten neue Dosen verkaufen und hätten nichts gegen die Räumung der alten Lagerbestände einzuwenden. So eine Schweinegrippeepidemie ist mit Pandemiefurcht gewürzt die beste Werbung, die man sich in so einem Pharmaunternehmen vorstellen kann. Zum Glück erfindet sich das Grippevirus immer neu und der gutgläubige Mensch geht ihm auf den Leim! Und so trommeln die Medien den Landesvätern und -Müttern bereits auf das Gewissen ein: Manche haben vor dreieinhalb Jahren gut vorgesorgt und den WHO-Empfehlungen Folge geleistet, für 20 Prozent ihrer Bürger Medikamente einzulagern. Andere insbesondere in Norddeutschland wie Niedersachsen, Bremen unde Hamburg aber auch die Baden-Württemberger waren sparsamer mit unseren Steuergeldern - und unvorsichtiger, so jedenfalls der Tenor des "Darmstädter Echo" in einem Online-Artikel:

Zitat

Aus echo-online.de vom 29.4.2009

KEINE GRÖSSERE NACHFRAGE verzeichnen Darmstadts Apotheker derzeit nach dem Grippe-Medikament Tamiflu. Das könnte sich ändern Die Schweinegrippe hat Deutschland erreicht.

In Bayern sind derweil wie in den meisten Bundesländern für 20 Prozent der Bevölkerung Medikamente wie Tamiflu und Relenza für den Notfall eingelagert, wie es die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt.

Soviel haben auch Hessen, Berlin, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und das Saarland vorrätig, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa am Dienstag bei den zuständigen Gesundheitsministerien ergab. Nordrhein-Westfalen hält sogar Medikamente für rund ein Drittel seiner Einwohner bereit. Deutlich niedrigere Quoten melden dagegen die Nordländer Niedersachsen, Bremen und Hamburg sowie Baden-Württemberg.

Die Medikamente waren im Zuge der Vogelgrippe und der bereits damals von Experten beschriebenen Pandemie-Gefahr angeschafft worden. Darüber hinaus verfügen auch Krankenhäuser und Apotheken über die antiviralen Medikamente. Unklar ist derzeit, wie gefährlich das Virus wirklich ist.

Ganzer Text: echo-online.de


Und so heizt die WHO trotz einer in diesem Zusammenhang wohl kaum noch ernst zu nehmenden Vernunftmahnung mit der zweithöchsten Alarmstufe und einem Aufruf, Medikamente zu produzieren und zu lagern, die Panik und den Medikamentenwahn auch noch an, als gäbe es keine wichtigeren Aufgaben im Rahmen der Weltgesundheit und der Welternährung zu bewältigen:

Zitat

Aus badische-zeitung.de vom 30.4.2009

[SIZE=3]WHO ruft zweithöchste Pandemie-Warnstufe aus[/SIZE]

WHO-Generaldirektorin Chan mahnte, es sei nun Zeit, entschlossen zu handeln. «Es ist wichtig, die ganze Geschichte zu erzählen und das sehr ernst zu nehmen.» Phase 5 sei ausgerufen worden, weil es sich ganz offensichtlich um eine anhaltende Übertragung von Mensch zu Mensch in zwei Ländern einer Region handele. «Das erleben wir jetzt in Mexiko, und die Informationen der US-Behörden zeigen das auch», sagte sie. Gleichzeitig warnte sie vor Panik. «Wir sollten es nicht übertreiben. Wir brauchen eine gewisse Ebene der Ruhe, damit wir das auf rationale Weise bewältigen können.»

Chan appellierte an alle internationalen Organisationen wie die Weltbank sowie an die Pharmaindustrie und die Forschung, alle Kapazitäten bereitzustellen, um eine Pandemie zu vermeiden. Die WHO rief auch zur verstärkten Produktion von Antigrippemitteln und zu weiteren Vorsorgemaßnahmen etwa im Gesundheitswesen auf.

Ganzer Text: badische-zeitung.de


Trotz medialer Überflutung mit Börseneffekt: Keine verlässlichen Zahlenangaben
Ja, die Schweinegrippefurcht füllt einigen fürstlich das Säckel. Während die Aktienkurse bestimmter Pharmahersteller also in die Höhe schnellen, etwa die des Tamiflu-Herstellers Roche oder des Relenza-Herstellers GlaxoSmithKline, deren Präparate als wirksame Antigrippevirenmittel angepriesen und derzeit erneut und vermehrt gehortet und geordert werden, während die Ölmultis gerade wegen weniger verkauften Flugbenzin Absatzeinbrüche verzeichnen, ist die in den Medien verbreitete medizinische Faktenlage ganz im Gegensatz zu den reißerischen Horrormeldungen über das „tödliche Virus“ und die Pandemiegefahr merkwürdig dünn. Und tatsächlich heißt es ganz verschämt mit einem einzigen Satz in der anschwellenden Gefahrenberichterstattung: "Unklar ist derzeit, wie gefährlich das Virus wirklich ist." Aber wen stört das, wenn sich Nachrichten auch viel besser mit Andeutungen und reißerischen Meldungen über beliebig heraus gegriffene Zahlen verkauft werden? Mich wundert allerdings nicht, dass als wissenschaftliche "Experten" angepriesene Mediziner mit harten Fakten derzeit zumeist noch zurückhaltend zitiert werden, denn jeder, der mit angemessener wissenschaftlicher Skepsis an eine solche Seuchenthematik herangeht, wird sich hüten, zu den widersprüchlichen Zahlenveröffentlichungen, die dem propagandistischen „Bodycounting“ der Kriegsberichterstattung ähneln, die nicht einmal die Bezeichnung „Statistik“ verdienen, dezidiert Stellung zu nehmen. Und so sind die erhältlichen Verlautbarungen von wissenschaftlich tätigen Ärzten und medizinischen Seuchenhütern kryptisch. Im Spagat zwischen dem offenbar politisch und beruflich wichtigen Nachweis ihrer Wichtigkeit und Professionalität einerseits und dem ängstlich besorgten Aufklärungsbedürfnis der mit Sensationsberichten verunsicherten Bürger und ihrer politischen Führung orakeln sie mit politisch korrekter Uneindeutigkeit: man könnte auch Hühner- oder heutzutage besser Schweineknochen in die Luft werfen und daraus die gegenwärtige Wahrheit und die Prognose für die Zukunft lesen wollen. Man kann durchaus den Hühnerknochen glauben schenken, das ist nicht dümmer, nur unmoderner, als zu glauben, dass Medien etwas anderes als "Nachrichten" verkaufen, nämlich die "Wahrheit". Die gibt es nicht zu kaufen und nicht zu lesen. So ist das. Aber das unverantwortliche Jonglieren mit Erkrankungszahlen und Todesfällen mit der Unterstellung, dass sie „wahrscheinlich“ durch das mutierte Schweinegrippevirus verursacht wurden, heizt die Spekulationen an und bewegt natürlich die Gemüter der Menschen. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, auch wenn diese Spekulationen von höchst offizieller Seite wie Sprechern von Behörden und Ministerien durch immer neue Zahlenspiele gefüttert werden, die dann veröffentlicht werden, auch wenn teilweise wieder zurück gerudert werden muss:

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,621844,00.html]spiegel.de[/URL] vom 29.4.2009

In Mexiko stieg die Zahl der wahrscheinlich an dem Virus gestorbenen Menschen indes auf 159. Weitere Krankheitsfälle wurden unter anderem aus den USA, Kanada und Costa Rica gemeldet. Der mexikanische Gesundheitsminister José Angel Cordova setzte die Zahl der bestätigten Todesfälle durch Schweinegrippe hingegen von bislang 20 auf sieben herab. Er verwies darauf, dass für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur in sieben Fällen die Kriterien erfüllt seien. Bislang hätten die Gesundheitsbehörden 2498 mögliche Infektionen mit Schweinegrippe gezählt, sagte Cordova. Von den Patienten seien 1311 noch im Krankenhaus.

Ganzer Text: [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,621844,00.html]spiegel.de[/URL]


Während also die einen in Mexiko von „wahrscheinlich sprechen“, heißt es in den USA über einen Todesfall nur, dass ein „möglicher“ Zusammenhang besteht. Aber was ist nicht alles „möglich“? Möglich ist eben beinahe immer fast alles. Es ist allerdings sicherer, mit dieser Einstellung Lotto zu spielen als "Russisch Roulette":

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,621844,00.html]spiegel.de[/URL] vom 29.4.2009

In den USA stieg die Zahl der bestätigten Erkrankungsfälle auf 66. Im Bundesstaat Kalifornien rief Gouverneur Arnold Schwarzenegger den Notstand aus, betonte aber, es bestehe kein Anlass zu Alarmismus. Im Bezirk Los Angeles überprüften die Behörden einen Todesfall, der möglicherweise in Zusammenhang mit der Schweinegrippe stehen könnte. In einem weiteren Todesfall wurde H1N1 als Ursache ausgeschlossen. US-Präsident Barack Obama forderte den Kongress auf, rund anderthalb Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Schweinegrippe zu bewilligen.

Ganzer Text: [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,621844,00.html]spiegel.de[/URL]


Deutschland beschäftigt sich mittlerweile mit einem „nachgewiesenen Fall“ in Hamburg und einem Verdachtsfall in Bayern. Zwangsquarantänemaßnahmen für zurückkehrende Urlauber werden auf den Flughäfen vorbereitet. Über die Hamburger Patientin heißt es in einer Internetquelle ([URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8041726-Schweinegerippe-in-Deutschland-bestaetigt,articleset=8043048,page=0.html]gmx, 29.4.2009[/URL]) „Die junge Frau sei sofort mit den entsprechenden Medikamenten behandelt worden. Es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.“ Da wird vermutlich nicht lange gefackelt und die Tamiflu-Lösung in den Schlund geflößt.

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,621844,00.html]spiegel.de[/URL] vom 29.4.2009

…Die Schweinegrippe ist in Deutschland angekommen. Nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums hat sich ein Verdachtsfall bestätigt - das Robert-Koch- Institut habe in Untersuchungen eine Infektion bei einem Patienten aus der Nähe von Regensburg festgestellt. … Außerdem gibt es in Bayern zwei weitere Verdachtsfälle…

…Im Fall einer jungen Frau aus Hamburg sind sich Virologen laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" bereits sicher, dass es sich um das Virus vom Typ H1N1 handelt. Das endgültige Testergebnis soll am Mittag bekannt gegeben werden. Die Frau wurde am Dienstagmorgen mit hohem Fieber und anderen typischen Symptomen ins Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) eingeliefert. Der Verdacht auf Schweinegrippe sei "hochgradig", zitiert die Zeitung den Leiter der Virologie des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin Stephan Günther: "Sie passt in das Raster".

Wie die Klinik mitteilte, hatte sich die Frau in Mexiko aufgehalten und war nach der Landung in Düsseldorf nach Hamburg zurückgekehrt. Sie wurde im Krankenhaus isoliert, untersucht und mit Medikamenten behandelt. Es gehe ihr den Umständen entsprechend gut, hieß es.

Ganzer Text: [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,621844,00.html]spiegel.de[/URL]


Statistiken, die keine sind und bislang äußerst dünne medizinische Faktenlage
Wenn die Zahlen schon nicht stimmen können und sich ständig verändern, können auch die Epidemiologen nur spekulieren und das tun sie auch fleißig. So wie es aussieht, sind also relativ Wenige der mit grippeähnlichen Symptomen Erkrankte mit dem mutierten Virus in Berührung gekommen und noch weniger von den Verstorbenen, deren Zahl jetzt nach unten korrigiert wurde. Darüber hinaus sterben vermutlich täglich Hunderte im Umfeld der Megacity Mexiko an allen Arten von Krankheiten, dazu an Drogen, Giften, Unfällen, Verbrechen. Auch andere Erkrankungen verlaufen mit "grippalen" Symptomen und zum Teil werden auch andere Influenzavieren dafür verantwortlich gemacht oder sogar zufällig gefunden. Im Gegensatz zu Europa sei nach Aussagen einiger Experten in Mexiko gerade noch "Grippesaison". Vermutlich zeigen dann viele oder gar die meisten akuten Erkrankungen bei lange vorgeschädigten Menschen schließlich eben Symptome wie bei einer stärkeren Erkältung mit Fieber, Husten, Schnupfen, Herzkreislaufproblemen, Atemnot, Austrocknung etc., bevor die eine oder andere Erkrankung dann auch mal zum Tode führt. Hätte man jetzt nicht medienwirksam das mutierte Schweinevirus gefunden, eine von vermutlich Dutzenden Mutationen jeden Tag, hätte man das Ganze nicht „Schweinegrippe“ nennen können. Dadurch wird aber nicht bewiesen, dass ein konkreter Todesfall durch den Schweinegrippevirus verursacht wurde. Offenbar ist es bereits im „Schweinewirt“ so, dass viele Tiere mit einem zumindest verwandten Virus leben, Einige mit grippeähnlichen Symptomen erkranken und wiederum Manche davon mit "Grippeerscheinungen" sterben, ob unmittelbar durch das Virus oder nicht, das ist schwer zu sagen oder gar zu beweisen. Die Wissenschaft ventiliert Hypothesen darüber, dass es in bestimmten Spezies ständig einen Pool von bestimmten Grippeerregern bzw. Influenzaviren gibt, die sich verändern können und dann auch einen Artensprung durchführen. So gibt es Influenzaviren in Vögeln, Schweinen und Menschen. Zum Teil können sie untereinander über die Spezies ausgetauscht werden. Und es gibt theoretische medizinische Modelle darüber, wie ein Virus zu seinen Wirtszellen gelangt, sie infiziert, seine Erbinformationen einschleust, neue Viren produzieren lässt und die Zelle anschließend schädigt bzw. zerstört und wie die körpereigenen Abwehrmechanismen auf Viren und infizierte Zellen reagieren. Damit ist noch nicht konkret ausgesagt, was ein bestimmtes zumal verändertes Virus genau macht. Um einen kausalen Zusammenhang zwischen einer Virusinfektion und einem Todesfall festzustellen, müsste bei einem Opfer das Virus selbst bzw. die akute immunologische Reaktion des Organismus auf ein bestimmtes Virus nachgewiesen werden sowie typische pathologische Veränderungen an den Organen, deren Versagen zum Tode führte, die nach medizinischer Lehrmeinung auf die Gewebszerstörungskraft des Virus zurück gehen, z.B. schwere akute Lungenentzündungen und Herzmuskelentzündungen, sodass entweder diese Zerstörungen oder die Krankheitsreaktionen des Körpers mit zu hohem Fieber, Gerinnungsproblemen und Schocksymptomen über Herz-Kreislaufversagen, akute Herzrhythmusstörungen aufgrund Beeinträchtigungen des Reizleitungssystems, Nierenversagen nach Schock, Blutungen nach Gerinnungsstörungen und Ateminsuffizienz durch die Lungenentzündung letztlich zum Tode führen. Auszuschließen wären andere Ursachen, die vorher oder gleichzeitig mitwirkten bzw. ausschließlich für einen tödlichen Ausgang verantwortlich gemacht werden können, und zwar sowohl ohne zusätzliche Grippeinfektion oder auch bei jeder anderen hinzukommenden Belastung. Dazu benötigt man letztlich nicht nur die diversen Laboruntersuchungen, sondern auch Gewebeentnahmen und letztlich eine Obduktion der Verstorbenen. Wo aber genaueste Untersuchungen und aussagekräftige Zahlen fehlen, bestimmen schmerzliche Einzelschicksale das Meinungsbild. Wer würde nicht mitfühlen, wenn eine mexikanische Besuchsfamilie ein knapp zweijähriges Kleinkind unerwartet verliert, in diesem Fall offenbar mit akuten grippalen Infektanzeichen und einem Virusnachweis. Für Panik sind plakative Berichte über solche tragischen Fälle gut, für eine Statistik reicht das nicht:

Zitat

Aus rp-online.de vom 30.4.2009

[SIZE=3]Erstes US-Todesopfer ist ein Baby[/SIZE]

zuletzt aktualisiert: 30.04.2009 - 02:30 VON FRANK HERRMANN

Washington. Am Mittwochmorgen wurde die traurige Nachricht bekannt. Ein 23 Monate alter Junge ist das erste Todesopfer der Schweinegrippe, das die USA zu beklagen haben. Das Kind stammt aus Mexiko, bereits in der Nacht zum Montag ist es in einem Krankenhaus der texanischen Öl- und Raumfahrtmetropole Houston verstorben. Wie es hieß und in welchem Landstrich es zu Hause war, wollten die Behörden zunächst nicht mitteilen. Bekannt dagegen sind Bruchstücke der Krankheitsgeschichte.

Am 4. April war der Junge mit seinen Eltern über den Rio Grande in die Vereinigten Staaten gekommen, um Verwandte zu besuchen. Die Familie passierte eine Fußgängerbrücke, die das mexikanische Matamoros mit seiner texanischen Zwillingsstadt Brownsville verbindet. Täglich laufen und fahren Tausende über diese Brücke – ein kleiner Grenzverkehr, wie er typisch ist für die dicht besiedelte Region an der Golfküste. Am 8. April klagte das Kind über hohes Fieber. Am 13. April wurde es in eine Klinik in Brownsville eingewiesen, wo der untersuchende Arzt sofort einen Eiltransport nach Houston veranlasste. Nach allem, was man bislang weiß, stellten die Mediziner erst dort, im Texas Children's Hospital, die alarmierende Diagnose: Schweinegrippe, Virus H1N1.

Quelle: Rheinische Post. Ganzer Text: rp-online.de


Wissenschaftlichkeit ist auch heute noch vielerorts fern der ärztlichen Behandlungsrealität
Tragische Einzelschicksale könnte ich einige erzählen, ganz ergreifend und unwissenschaftlich, auch eines von einer kinderärztlichen Intensivstation, auf der z.B. ein türkischer Säugling nach zunächst akutem fiebrigen, dann offenbar leicht verschlepptem (vermutlich) viralem Brechdurchfall starb und zwar nicht am Erreger und nicht an den Symptomen, sondern weil er trotz einer kinderärztlichen Vorstellung schließlich viel zu spät völlig ausgetrocknet vom Notarzt eingewiesen und quasi schon sterbend in die Intensivstation gebracht wurde. Wiederbelebung, Beatmung und Kreislauf stabilisierende Maßnahmen mit intravenöser Flüssigkeitszufuhr retteten das Kind nicht, sondern verursachten nur noch eine finale Hirnschwellung und das eben im 20. Jahrhundert bei gut ausgestattetem Gesundheitssystem mit Hightech-Medizin. Ich erinnere mich an diesen Einzelfall vor fast 22 Jahren noch ziemlich genau, weil ich nie wieder eine solche Trauerbekundung auf einer Intensivstation erlebt habe, wie bei dieser türkischen Familie und nie wieder eine übrigens ebenfalls türkischstämmige Kollegin so abgekämpft und traurig in Tränen aufgelöst vorgefunden habe, wie nach dem vergeblichen Kampf um das Leben dieses Säuglings, für den ich mir als Zivildienst leistender Assistenzarzt selbst eine Doppelschicht verordnet hatte, um die Kollegin zu unterstützen, statt in die Weihnachtsfeiertage zu gehen, weil zu diesem Zeitpunkt auch ein weiteres Kind mit dem Tode rang. Solche Dinge passieren und sie sind scheußlich. Aber sie eignen sich nicht dazu, Politik zu machen und Propaganda. Das ist respekt- und pietätlos. In den Entwicklungsländern sterben jedes Jahr Millionen Kinder an den Folgen von fiebrigen Darminfektionen mit Brechdurchfällen infolge Flüssigkeitsverlusten, ohne dass eine Lobby in unseren Ländern das Problem der strukturellen Armut bei den Entscheidungsmächtigen wirkungsvoll bekannt machen und bekämpfen kann. Das unsaubere Wasser, das man den Kranken in den benachteiligten Weltregionen nicht genügend schnell nachliefern kann, ist aufgrund von Hygieneproblemen und Wassermangel meist die Infektquelle. Bei einer hochfieberhaften grippeähnlichen Erkrankung eines reisenden Kleinkindes oder gar Säuglings kann sich aber auch bei uns unter ungünstigen Umständen ein ähnliches Unglück immer wieder abspielen, sogar in einem "zivilisierten Land“! Oft führt der Flüssigkeitsverlust durch Durchfall, Erbrechen verbunden mit zu wenig Flüssigkeitsaufnahme und sehr hohem Fieber über 40°C zu der lebensgefährlichen Situation, die sich durch zu späte und dann eventuell auch zu rasche intravenöse Flüssigkeitszufuhr noch verschärft.

Ich weiß noch, wie wir als Ärzte unter optimalen Bedingungen auf normalen Infektionsstationen in der reichen Bundesrepublik gearbeitet haben. Wir haben zwar Proben genommen, aber eigentlich nach angenommenen wissenschaftlichen Wahrscheinlichkeiten versucht, möglichst effektiv symptomatisch zu behandeln und das mit vielen verschiedenen für wirksam gehaltenen Medikamenten. Solange es sich unter Normalbetrieb durchhalten ließ und die Patienten kooperierten, versuchten wir aus medizinischer Neugier eine Menge Proben zu gewinnen. Bezüglich Besserung und Heilung ging es aber letztlich mehr um die „Klinik“, das Befinden, die symptomatischen Erscheinungen und die Gesamthomöostase des Organismus des Erkrankten, die wir materiell und manchmal sogar ganz fortschrittlich psychosomatisch zu verbessern suchten. Unter schlechteren Bedingungen mit weniger guter Ausstattung durch Fachpersonal, Untersuchungsmethoden und –möglichkeiten und durch weniger Zeit und Räumlichkeiten wegen vermehrtem Krankenandrang müssen wissenschaftliche diagnostische Maßnahmen zusätzlich reduziert und muss nach dem klinischen Gesamtbild rascher und auch auf Verdacht hin gehandelt werden. Die Exaktheit der Beobachtung und somit die Diagnostik verwischt sich. Als Arzt und Krankenschwester hat man das Bedürfnis, möglichst viele Patienten so rasch wie möglich gebessert in häusliche Pflege zu schicken um weitere schwerere Fälle aufzunehmen. Ist irgendeine Erkältungswelle im Lande und sprechen die obersten Seuchenhüter der Gesundheitsbehörden das Zauberwort Influenza oder Grippe aus, ist auch der einzelne Arzt geneigt, diese Möglichkeit sofort in sein Kalkül einzubeziehen und auch ohne Nachweis entsprechend tätig zu werden, weiß er doch noch mehr, als dass es positive Erregernachweise ohne Krankheit gibt, dass es Krankheiten ohne oder mit misslungenem Erregernachweis gibt, die trotzdem aussehen, wie eine Grippe. Aus diesem Grunde werden die Ärzte in Mexiko die Leute auch einfach behandeln und auch ohne positiven Schweinevirusnachweis je nach Symptomen, die sie als wichtig einschätzen, wie eine Grippe, auch wenn sie letztendlich dann doch keine ist. Fast hat man den Eindruck, dass die sich gerne etwas wissenschaftlicher gebenden Ärzte in Deutschland oft enttäuscht sind, wie selten es ihnen auch in einer „Grippesaison“ gelingt, eine echte Influenza lückenlos nachzuweisen. Da kann man sich die neugierige Erregung gemischt mit etwas Angst schon vorstellen, die sich in den Infektionsmedizinern breit macht. Und diese arbeiten auch bei den wenigen Fällen, die sie bisher mit „Schweinegrippe-Verdacht“ isolieren durften, nach der Probeerhebung (Auswurf, Speichel, Blut, Urin, Stuhl) „ex iuvantibus“ und geben umgehend ihre Mittel: Wenn es hilft, das heißt, dem Patienten geht es egal ob trotz oder durch das Medikament nach Gabe besser, ist das für sehr Viele der „Beweis“ der erfolgreich behandelten Grippevirusinfektion. Klappt es nicht, dass sich der Patient sehr bald, signifikant oder überhaupt erholt, ist es für Viele dennoch eine Grippe, nur eben eine schwere oder eine zu spät behandelte oder der Patient ist zusätzlich auch noch anders krank. Wer also die Diagnose aus der Therapie heraus erstellen will und durch die Wahl seiner Therapie eigentlich schon davon überzeugt ist, hier ins Schwarze zu treffen, lässt sich selten umstimmen und eines anderen belehren.

Verhältnismäßigkeit und Nutzen der Antigrippemaßnahmen stehen in Zweifel
Macht man sich das vorher Gesagte bewusst, nämlich die im Grunde vollständige Unklarheit über das tatsächliche Vorhandensein eine epidemischen oder gar pandemischen Grippeproblems größeren Ausmaßes, wissenschaftliche Unklarheiten über ätiologische und medizinische Faktoren zur Grippeerkrankung und deren zweifelsfreier Diagnostik, Unklarheiten über einen nachweisbaren stichhaltigen therapeutischen Effekt durch prophylaktische Impfungen oder durch postexpositionelle Virustatikabehandlung mit Tamiflu und Relenza bei gleichzeitiger Kenntnis von schädlichen Nebenwirkungsmöglichkeiten insbesondere einer vorgesehen massenhaften Anwendung dieser Substanzen in einer Art größtem Feldversuch, muss man sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit und Verantwortbarkeit der vorgeschlagenen und eingeleiteten Maßnahmen gefallen lassen. Dabei geht es nicht nur um gigantische Verschwendungsmöglichkeiten von Steuermitteln, also Volksvermögen und gravierende Beeinträchtigungen des Warenwirtschaftsverkehrs, des Reiseverkehrs und der individuellen bürgerlichen Freiheiten zugunsten einer beschworenen, aber nicht analysierten, erfassten und verstandenen beinahe schon mythisch überzeichneten Gefahr, während wiederum wenige Wirtschaftszweige, nämlich Chemie- und Pharmaunternehmen und der medizinisch-industrielle Komplex durch solche eine Katastrophenwerbung einseitig prosperieren. Es ist tatsächlich die Frage, ob sich im Prinzip durch solche Maßnahmen nur ein Menschenleben retten lässt oder dass sich gar mehr Menschenleben retten, als sich durch die Maßnahmen gefährden und schädigen lassen. Denn begibt man sich wieder auf eine falsche Fährte und verschwendet seine Ressourcen am falschen Ort, werden die gravierenderen Missstände, die seuchenartige Erkrankungen, Gesundheitsgefährdungen und frühe und hohe Sterblichkeit z.B. in den Ballungszentren und Mega-Citys der Schwellenländer wie Mexiko nicht als viel ursächlicher erkannt und nicht mit der gleichen Vehemenz und Gründlichkeit angegangen, wie man sich jetzt generalstabsmäßig auf einen angeblichen Seuchenzug vorzubereiten sucht, bei der es, wen wundert es, letztlich auch um die Abschottung und den Schutz der reichen Länder, ihrer Bevölkerungen und ihrer Wirtschaftskraft geht.

Zitat

Aus freiepresse.de vom 2.5.2009 nach AFP

[SIZE=3]Schweinegrippe offenbar ungefährlicher als Spanische Grippe[/SIZE]

CDC-Vizedirektorin Anne Schuchat betonte, es werde weitere Ansteckungsfälle geben, allerdings sei der Verlauf bei der Mehrheit der Erkrankungen bisher mild. "Es ist wirklich wichtig, dass wir abwägen und mit Gegenmaßnahmen nicht mehr Schaden anrichten, als das Virus selbst", sagte Schuchat.

Ganzer Text: freiepresse.de


Die humanitären und ethischen Zielsetzungen werden bei den Gesundheitsakteuren zwar immer wieder behauptet, müssen allerdings angesichts ihrer lobbyistischer Verbündeter und deren Markt-, Werbe- und Forschungspraktiken auch bezweifelt werden, wobei die Medien mit ihren tatsächlich für die individuelle wie kollektive Gesundheit und die Wirtschaft gefährlichen Nachrichtenkampagnen, mit denen sie ihre apokalyptischen Szenarien verkaufen, keinerlei Hilfe sondern ausschließlich Schaden stiften, sofern es den Konsumenten dieser Botschaften nicht gelingt, bis in die Tiefen des Unbewussten stoische Gleichgültigkeit gegenüber Verunsicherungen und innerliche Gelassenheit und Ruhe zu bewahren. Und für die Mitteilung, deren Wert ebenfalls umstritten ist, dass man sich öfter mal die Hände waschen soll – im Vorortslum eines Zwanzigmillionen-Molochs ein netter Witz – benötigt man keinen Zeitungsbericht. Es wäre aber vielleicht hilfreich und erhellend, wenn die Gutmeinenden unter den Bürgern und Politikern ab und zu von den Medien die tatsächlichen wirtschaftlichen und politischen Missstände auf diesem Planeten, z.B. auch in Mexiko-City und in anderen Ballungsgebieten, in denen Millionenfach krasse Armut mit einer oft kleiner werdenden konsumorientierten Mittelschicht und wenigen einflussmächtigen Reichen zusammentreffen, unter die Nase gerieben würden und dies vielleicht in Form von tatsächlich funktionierenden Verbesserungen und Veränderungen, da Deklamieren und Jammern erfahrungsgemäß auch bei Verantwortlichen auf taube Ohren stößt, sobald sie Kritik zu erkennen meinen. Solche tatsächlichen Verbesserungen lassen sich aber nur durch einen gerechten Welthandel, Entwicklungshilfe zur Selbsthilfe und Verbesserung von Ernährungssituation und Hygienestandards erzielen. Nur dann werden nicht viele Millionen an Unterernährung und Durchfällen sterben. Die Hightechmedizin der Medikamenten- und Impfgläubigen geht einen anderen Weg: Sie entwickelt Impfungen gegen Rotaviren als Enteritiserreger für Säuglinge in den wohlhabenden Ländern.

Schlechte Umfeldbedingungen in Mexiko-City und Gesundheitsstress für Fernreisende
Was kann man schon jetzt zu den sozialen und urbanen Lebensbedingungen z.B. in der Metropole Mexiko-City sagen, von der die Beobachtungen ausgegangen sind, die nach Zusammenfassung unter der derzeitigen Bezeichnung „Schweinegrippe“ vielleicht dank entsprechender Berichterstattung die unrühmliche Umbenennung in „Mexiko-Grippe“ erfahren werden, wie man da und dort schon liest Die Voraussetzungen für ein gesundes Leben sind im Ballungszentrum Mexiko Stadt nicht besonders vorteilhaft. So ist Mexiko-City ein 20 Millionenmoloch mit Slums, Müllbergen, schlechten Hygieneeinrichtungen, extremer Luftverschmutzung und tropischen Klimabedingungen. Die ärmeren Menschen weisen Fehlernährungen und chronische Vergiftungen auf, werden von Ärzten nicht, schlecht und sogar falsch behandelt und haben einer Vielzahl von so genannten Infektionserregern und Parasiten zu widerstehen, außerdem chronischen Atemwegserkrankungen und Reizungen durch die schlechte Luft. Ihr Verdauungssystem muss chemisch und mikrobiologisch bedenkliche Lebensmittel vertragen. Die Trinkwasserqualität ist vielerorts mit der bei uns gewohnten nicht vergleichbar. An den Arbeitsplätzen werden Vorschriften nicht eingehalten, die Arbeiter kommen mit Giften und schädlichen Stoffen öfter in Berührung als bei uns. Soziale Verelendung, Verbrechen, Geschlechtskrankheiten, Alkohol- und Drogenkonsum und weniger Möglichkeiten, sich bei Erkrankungen auf Kosten einer Krankenkasse auszuruhen und medizinisch versorgen zu lassen, runden das Bild einer insgesamt desolaten Gesundheitssituation in Megacitys mit starken sozialen Unterschieden und Spannungen. Für Fernreisende wiederum gilt, dass auch sie ihr Immunsystem starken Belastungen aussetzen mit raschen Ortswechseln über Klima- und Zeitzonen zusammengepfercht in engen Flugzeugröhren, in denen Klimaanlagen die Luftwege austrocknen und die Atemluft der Passagiere zirkulieren lassen, ungewohnter Kost und einem mehr oder weniger stressigen Geschäfts-, Urlaubs- oder Liebesprogramm. Ob und welche Symptome, die in den Medien nur sehr ungenau beschrieben werden und einer mehr oder weniger fieberhaften allgemeinen Erkältung oder im schlimmsten Fall einem hochfieberhaften akuten Infekt mit vor allem Lungenbeteiligung entsprechen, durch ein Grippevirus welcher Herkunft auch immer hervorgerufen worden sind, lässt sich aus den Erscheinungen und der Anamnese nur vermuten, nicht beweisen und sagt nichts darüber aus, weshalb ein individueller Patient gerade jetzt diese Erkrankung „produziert“. Neben den Einzelschicksalen, um die es sich nach wie vor handelt, werden Massenphänomene nicht nur durch die Verbreitung spezieller als Krankheitserreger definierter Viren und Bakterien bestimmt, sondern inklusive der Immunitätslage Einzelner wie von Gruppen auch durch soziale und psychologischer Umfeldfaktoren, die eine Gesamtbereitschaft der Krankheitsanfälligkeit Einzelner und einer Gruppe bedingen und damit ein morphogenetisches Feld besonderer Art konstruieren können. Die Informationspolitik ist dabei für die Auslösung von Massenphänomenen über soziale und psychologische Vektoren und Modulationsmechanismen nicht unbedeutend und kann stärkend oder schwächend in Erscheinung treten. Doch diese Phänomene lassen sich leider weder im Reagenzglas noch auf dem Seziertisch unmittelbar untersuchen und die Herstellung eines Zusammenhangs als einem geistigen Erkenntnisakt durch meinetwegen auch statistischer Auswertung von Erfahrungen ist ebenso spekulativ, wie manche infektiologischen und epidemiologischen Modelle trotz detaillierter Erkenntnisse auf molekularbiologischer Ebene. Und in Krisenzeiten, auch wenn sie wie so oft hauptsächlich herbei geredet werden und somit zunächst zu einer mentalen und psychologischen Krise werden und gehören und noch nicht zu einer materiellen und physiologischen, werden eben rasche Konklusionen und unmittelbares Handeln von den in Panik versetzten Massen und ihren politischen Krisenmanagern verlangt und nicht gründliches Nachdenken und Forschen. Also tut auch der Wissenschaftler so, als wisse er alles über das, was er da so „schaftelt“ und kommt dem öffentlichen Zwang nach, vielleicht selbst allmählich verunsichert und panikanfällig, endlich vorzeigbare Ergebnisse im Sinne von wirksamen Gefahrenbekämpfungsstrategien zu präsentieren und dazu Erklärungen, warum alles so ist wie es zu sein scheint.

Hochzeit für politische Krisenjongleure und Zauberlehrlinge: wissen sie, was sie tun?
Doch lest selbst, was die Medien Panik und Katastrophenstimmung schürend weiter verbreiten und wie man sich mit den üblichen Politikersprüchen von Barack Obama bis Ulla Schmidt mit der eigentlich unwillkommenen Weltuntergangsangst in Zeiten globaler Absatz- und Wirtschaftskrisen in pflichtgemäßen Beruhigungs- und Durchhalteparolen übt, die sich die politisch korrekte Balance mit Besorgnisabsonderungen als Tribute an die Gesundheitspolitiker Pharmazeuten und Medizinerlobby halten müssen, da diese auch wirtschafts- und meinungsmächtigen Angstkanalisierungsinstitutionen zwar in der Sache wenig Ahnung und oder aber keine reale Chance auf heilsame Beeinflussung haben, die aber dermaßen den öffentlichen und wissenschaftlichen Meinungsdiskurs bestimmen, dass an ihren zementierten Glaubenssätzen kein für vernünftig gehalten werden wollender Mensch vorbei kommt oder sich in der Ketzerabteilung verlachen und politisch oder beruflich drangsalieren lassen muss. Man fasst sich ans Hirn, während sich die Schweinegrippe in den Gehirnen der Medienprofis und ihrer Konsumenten festsetzt. Ein Psychologe mit Sinn für die Konstruktion einer guten literarischen Story würde sich über diese gekonnte Mischung aus Fakts und Fiktion, aus Psychologie, Phantasie und Pandemiefurcht, aus Angst und Zuversicht, Ratio und Sentiment freuen und gratulieren: Hier werden Bestseller geschrieben sogar mit so tollen Einfällen wie die Explosion eines Schweinegrippevirenbehälters in einem Schweizer Zug und das mit ungeahnten Auswirkungen auf die Gemüter: Denn wenn die Informationsgesellschaft die Realität bis in die molekulare Struktur konstruieren kann, kann sie analog zu den von Rupert Sheldrake postulierten „morphogenetischen Feldern“ Informationen wie Krankheiten bzw. die nötigen energetischen Kodierungen für deren Auslösung auch ohne einen Virusvektor einfach über Glaubenssätze übertragen: Wir wissen, das Menschen eingebildet krank sein können oder gesund und dass man eine Börsenspekulationsblase psychologisch platzen lassen kann mit allen materiellen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und das ohne eine vorherige materielle Bewegung. Zauberei? Ja, aber die des einundzwanzigsten Jahrhunderts und die wirkt sozusagen global. Und wissen die modernen Zauberlehrlinge eigentlich, was sie da tun?

Zitat

Aus Ärzte Zeitung online, 27.04.2009 09:00 von dpa

[SIZE=3]Zahl der Grippetoten in Mexiko steigt weiter[/SIZE]

Mexiko-Stadt/Washington/Genf (dpa) - Die Zahl der Grippetoten in Mexiko ist auf 103 gestiegen. Dies
sagte Gesundheitsminister José Ángel Córdova am Sonntagabend im mexikanischen Fernsehen. Wie viele der Opfer durch den mutierten Schweinevirus H1N1 infiziert waren, sagte Córdova nicht


Bisher war der Virus bei 20 der Todesfälle nachgewiesen worden. Der Minister berichtete zudem, dass im ganzen Land 1614 Grippekranke in Hospitälern behandelt werden. Über 60 Prozent der Patienten seien auf dem Weg der Besserung.

Die USA riefen am Sonntag den Gesundheitsnotstand aus. Im Fall der Schweinegrippe werden damit beispielsweise staatliche Lagerbestände an Antiviren-Medikamenten zur möglichen Verteilung vorbereitet.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach von einem Gesundheitsnotfall internationalen Ausmaßes. Sie zeigte sich aber auch davon überzeugt, dass die Welt dieses Mal besser auf die drohende Epidemie vorbereitet sei als etwa bei der Vogelgrippe in Asien.

In den USA gab es bis zum Sonntag 20 bestätigte Krankheitsfälle, davon acht Schüler eines Privatgymnasiums in New York - keiner der US-Patienten war bis dahin gestorben. In Kanada gab es sechs bestätigte Fälle.

Der Direktor der Gesundheitsbehörde CDC, Richard Besser, sagte am Sonntag bei einer Pressekonferenz, es würden in den USA weitere und dabei auch ernstere Erkrankungen erwartet. Bisher sind alle bestätigten Fälle in den USA glimpflich verlaufen, das heißt, alle Erkrankten sind genesen, während in Mexiko Menschen an der Schweinegrippe starben. "Wir werden ein breiteres Spektrum der Krankheit sehen", sagte Besser. "Die Krankheit wird sich weiter ausbreiten. Wir betrachten dies als einen Marathon."…

Ganzer Text: Ärzte Zeitung online von dpa


Auf das Ergebnis dieses „Marathons“ bin ich schon gespannt. Die Amerikaner sehen’s sportlich. Eine gelungene Mischung von „hochgefährlich“ und „wir machen das schon“. Dabeisein ist eben alles in einer globalisierten Welt. Wenn unsere Bürger dabei und informiert sein wollen, benötigen sie natürlich Expertenwissen. Die dpa bietet Gesundheitsinformationen des Robert-Koch-Instituts in Berlin an:

Zitat

Aus einem [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8046744-Fragen-und-Antworten-zur-Schweinegrippe,articleset=8043048,page=0.html]gmx-Text[/URL] von dpa vom 26.4.2009 und bei badische-zeitung.de vom 28.4.2009

[SIZE=3]Fragen und Antworten zur Schweinegrippe[/SIZE]

Berlin (dpa) - Das Schweingrippe-Virus ist in der Regel harmlos, kann sich aber wie jetzt in Mexiko zu einem gefährlichen Erreger wandeln. Die folgenden Fragen und Antworten basieren auf Informationen des Robert Koch-Instituts in Berlin.


Was ist die Schweinegrippe?
Die Atemwegserkrankung ist bei Schweinen sehr verbreitet, gewöhnlich sterben aber wenige Tiere daran. Die Viren vom Subtyp A H1N1 wurden erstmalig im Jahr 1930 isoliert. Wie alle Grippe-Viren verändert sich auch dieses ständig. In den vergangenen Jahren sind unter anderem die vier Subtypen entdeckt worden. Wie sich die aktuelle Grippe weltweit entwickelt, wissen die Experten noch nicht.

Welche Symptome treten beim Menschen auf?
Die Symptome sind ähnlich denen der saisonalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit sowie Husten. Einige Menschen, die mit Schweineinfluenza-Viren infiziert waren, berichteten über Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Kann man durch den Verzehr von Schweinefleisch erkranken?
Die US-Gesundheitsbehörde CDC geht davon aus, dass Schweinegrippe- Viren nicht durch Nahrungsmittel übertragen werden und weist darauf hin, dass ein Erhitzen von Schweinefleisch auf 72 Grad Celsius die Viren sicher abtötet.

Wie wird Schweinegrippe verbreitet?
Die Viren können direkt von Schwein zu Mensch (aber auch von Mensch zu Schwein) übertragen werden. Bisher sind Infektionen beim Menschen in erster Linie durch direkten Kontakt zu Schweinen erfolgt. Der aktuelle Ausbruch in Mexiko zeigt, dass man inzwischen auch von einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung ausgehen muss. Dies geschieht auf gleiche Weise wie die gewöhnliche Grippe-Infektion vorwiegend über Tröpfchen.

Welche Medikamente stehen zur Verfügung?
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat erste Hinweise, dass die neueren Grippemedikamente Tamiflu (Wirkstoff Oseltamivir) und Relenza (Wirkstoff Zanamivir) bei der aktuellen Schweinegrippe wirksam sind.

Gab es in der Vergangenheit bereits Ausbrüche dieser Grippe?
In Amerika gab es im Jahr 1976 in New Jersey einen Ausbruch unter Soldaten. Vier Soldaten erkrankten an einer Lungenentzündung. Es gab einen Todesfall. Die Übertragung erfolgte von Mensch zu Mensch.

Ganzer Text: [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8046744-Fragen-und-Antworten-zur-Schweinegrippe,articleset=8043048,page=0.html]gmx[/URL] von dpa und bei badische-zeitung.de


Man gibt sich auch in Deutschland vorbereitet und beruhigt vorerst die Bevölkerung:

Zitat

Aus einem [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8049056-Hintergrund-Der-Nationale-Pandemieplan,articleset=8043048.html]gmx-Text[/URL] von dpa vom 27.4.2009 und bei stern.de vom 27.4.2009

[SIZE=3]Hintergrund: Der Nationale Pandemieplan[/SIZE]

Berlin (dpa) - Zur Abwehr einer außergewöhnlich gefährlichen Grippe gibt es in Deutschland einen Nationalen Pandemieplan.


In der Zeit vor einem Ausbruch bei Menschen - der sogenannten Interpandemischen Periode in den Phasen 1 und 2 - untersuchen Experten zum Beispiel die Wirksamkeit von Medikamenten und stellen die Kapazitäten für die Impfstoff-Produktion sicher. Außerdem werden Empfehlungen für eine nationale Informationsstrategie ausgearbeitet.

Auf dem Alarmplan der WHO steht die Welt mit Blick auf die Schweinegrippe derzeit auf Stufe 3. Im deutschen Pandemieplan wird diese Phase als "Isolierung eines neuen Influenzasubtyps bei einem Menschen" beschrieben. Sie ist vor allem durch verstärkten Informationsaustausch nationaler und internationaler Stellen gekennzeichnet. Erst in Phase 4 - "Stark lokalisierte Infektionen bei wenigen Menschen" - werden Krisenstäbe im Bundesgesundheits- und im Innenministerium einberufen.

In der "Pandemischen Warnperiode" der Phase 5, wenn "Lokalisierte Mensch-zu-Mensch-Übertragung" festgestellt ist, kann eine Kontrolle des Reiseverkehrs angeordnet werden. In Phase 6, wenn es eine "zunehmende und fortdauernde Übertragung in der Allgemeinbevölkerung" gibt, sollen Impfstoffe und Medikamente verteilt werden.

Ganzer Text: [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8049056-Hintergrund-Der-Nationale-Pandemieplan,articleset=8043048.html]gmx[/URL] von dpa und bei stern.de


Was dieser Text nicht wiedergibt, sind die seuchenpolitischen Überwachungs- und Zwangsmaßnahmen, die die Hygieniker für das vermeintliche Allgemeinwohl mit seuchenpolizeilichen Mitteln durchsetzen wollen. Schwierig für eine Welthandelsnation dürfte die Unterbrechung des Waren- und Personenverkehrs sein. Doch die „Experten“ schüren weltweit Befürchtungen, dass es genau so weit kommen könnte:

Zitat

Aus einem [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8043574-Experten-Potenzial-fuer-weltweite-Ausbreitung,articleset=8043048.html]gmx-Text[/URL] von dpa vom 25.4.2009 und bei stern.de am 25.4.2009

[SIZE=3]Experten: Potenzial für weltweite Ausbreitung[/SIZE]

Genf (dpa) - Das in Mexiko grassierende gefährliche Grippevirus könnte sich nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit ausbreiten und damit zu einer Pandemie werden.


Die WHO berief am Samstag in Genf eine Dringlichkeitssitzung ihrer Infektionsexperten ein. Wenn das Gremium die Gefahr eine über Mexiko hinausgehenden Verbreitung der Infektion sieht, könnte es Reise- oder Handelsbeschränkungen empfehlen.

Die Lage verändere sich ständig und sei nur schwer wissenschaftlich zu erfassen. Bisher sollen in Mexiko mehr 60 Menschen gestorben sein, die Zahl der Erkrankten wird auf fast 1000 geschätzt. Auch in den an Mexiko angrenzten US-Staaten Texas und Kalifornien traten Krankheitsfälle auf. Unter anderem wird ein mutiertes Virus, das die Schweinegrippe auslöst, für die Infektionen verantwortlich gemacht.

Auch das Robert Koch-Institut in Berlin schließt nicht aus, dass sich das derzeit in Mexiko grassierende gefährliche Grippevirus in andere Länder ausbreitet. "Die Fälle, die wir in Mexiko und den USA haben, zeigen, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragbar ist", sagte Institutssprecherin Susanne Glasmacher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Wir sind im Gespräch mit den Bundesländern, um Empfehlungen für Flughäfen zu geben."

Es gehe darum zu klären, wie mit möglichen Verdachtsfällen umzugehen sei. In Deutschland seien die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig.
Fest stehe: "Einen Impfstoff kann es natürlich bei einem neuen Virus nicht geben." Für eine Prognose, wie sich die Schweinegrippe entwickeln werde, sei es noch zu früh. "Es ist zu wenig über die Situation bekannt."

Ganzer Text: [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8043574-Experten-Potenzial-fuer-weltweite-Ausbreitung,articleset=8043048.html]gmx[/URL] von dpa und bei stern.de


Hilfloses Agieren oder verantwortungsbewusstes gesundheitspolitisches Handeln? Am meisten Handeln die Nachrichtenbörsen: Eben mit Nachrichten und die machen vor Europa nicht halt:

Zitat

Aus einem [URL= http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8042928-Schweinegrippe-erreicht-Europa,articleset=8043048,cc=000000185900080429281xvFFm.html]gmx-Text[/URL] von dpa und von faz.net vom 28.4.2009 und von welt.de vom 27.4.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe erreicht Europa[/SIZE]

Madrid (dpa) - In Europa gibt es einen ersten Schweinegrippefall. In Spanien sei bei einem kürzlich aus Mexiko zurückgekehrten Studenten das mutierte Schweinegrippevirus vom Typ H1N1 nachgewiesen worden, teilte Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez in Madrid mit.


Nach Experten-Einschätzung wird sich das Schweinegrippevirus auch nach Deutschland ausbreiten. "Ich denke, wir können davon ausgehen, dass wir das Virus auch bei uns bald sehen werden", sagte der Virologe am Paul-Ehrlich-Institut, Michael Pfleiderer, am Montag dem Bayerischen Rundfunk. Er warnte aber vor Panikmache. Man habe es zwar mit einer weltweiten gesundheitlichen Bedrohungslage zu tun. "Das heißt aber nicht, dass wir das Ganze in dunklen bis schwarzen Farben malen sollen."

Normale Hygienemaßnahmen reichten zur Vorbeugung aus, sagte der Viren-Experte am Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe. Zudem seien "die Gesundheitsbehörden bis auf die kleinste lokale Region vorbereitet". Impfstoffe gegen das Virus gibt es noch nicht. Derzeit werde aber untersucht, inwieweit die vorhandenen saisonalen Grippeimpfstoffe eine schützende Wirkung haben könnten. "Unsere stärkste Waffe sind die antiviralen Arzneimittel, mit denen man spezifisch Influenzainfektionen auch mit diesem H1N1-Virus behandeln kann - und davon gibt es hinreichend Vorräte."

Auch die skandinavischen Gesundheitsbehörden untersuchen erste konkrete Verdachtsfälle auf die Schweinegrippe.

Ganzer Text: [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8042928-Schweinegrippe-erreicht-Europa,articleset=8043048,cc=000000185900080429281xvFFm.html]gmx[/URL] von dpa und bei faz.net und welt.de


Na also: Keine Panik, normale Hygienemaßnahmen reichen aus. Also spuckt Euch nicht an! Und dann gibt es da ja noch die „stärksten Waffen“: „antivirale Arzneimittel“. Und natürlich, der alte Hut der erwiesenermaßen auf einen mutierten Grippevirussubtypen immer zu spät kommende "aktuelle" Grippeimpfstoff wird erneut wieder hervorgezaubert. Es gibt aber auch den gesunden Menschenverstand, ein ausgewogenes Leben mit weniger Stress, eine positive Grundeinstellung und ein die Hoffnung auf ein geübtes, nicht von Chemie und Medikamenten belastetes Immunsystem. Wenn es da nicht den filmreifen Supergau gäbe, der aus einem Katastrophenfilm über Killerviren entstammen könnte und Zeugnis davon ablegt, wie sorglos im konkreten Fall Wissenschaftler eigentlich wirklich sind: Also macht mal keine Panik:

Zitat

Aus einem [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8041726-WHO-wegen-Grippe-besorgt-Alarmstufe-erhoeht,articleset=8043048,cc=000000185900080417261CXR6w.html
]gmx-Text[/URL] von dpa und Nordbayerischer-KURIER.de vom 28.4.2009 und maerkischeallgemeine.devom 28.4.2009


[SIZE=3]WHO wegen Grippe besorgt - Alarmstufe erhöht[/SIZE]

Lausanne (dpa) - In einem Schweizer Zug ist am Montagabend ein Behälter mit Schweinegrippenviren explodiert. Es bestand nach Angaben der Behörden aber keine Ansteckungsgefahr, wie es am Dienstagmorgen hieß.


Die Viren des Grippestamms H1N1, der die Schweinegrippe überträgt, waren für das Nationale Grippe-Zentrum in Genf bestimmt. Es handelte sich aber nicht um den mutierten Stamm, der in Mexiko bereits bei mindestens 20 von 149 Grippetoten nachgewiesen wurde. Bei der Explosion des mit Trockeneis gefüllten Behälters wurden zwei Menschen leicht verletzt, bestätigte die Kantonspolizei Waadt.

Ein Genfer Angestellter hatte am Montagabend in Zürich acht Fläschchen abgeholt, um sie per Zug nach Genf zu bringen. Fünf davon enthielten die Schweine-Viren, in drei weiteren war Nukleinsäure. Die Fläschchen waren luftdicht verpackt und wurden mit Trockeneis-festem Kohlendioxid gekühlt. Allerdings war das Trockeneis in dem Transportbehälter irrtümlicherweise falsch platziert worden. Es taute auf, in der Verpackung entstand ein Überdruck. Schließlich explodierte das Paket kurz vor dem Bahnhof Freiburg (Fribourg).

Vor Lausanne wurde der Zug für mehrere Stunden auf ein Abstellgleis gestellt. Die 61 Passagiere, die im betroffenen Bahnwagen saßen, wurden rund eine Stunde beobachtet, bis eine Ansteckung vollständig ausgeschlossen werden konnte.

Ganzer Text: [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8041726-WHO-wegen-Grippe-besorgt-Alarmstufe-erhoeht,articleset=8043048,cc=000000185900080417261CXR6w.html]gmx[/URL] von dpa und bei Nordbayerischer-KURIER.de und maerkischeallgemeine.de


Ich stelle mir gerade mit Vergnügen vor, wie ich als Passagier auf diese einstündige „Beobachtung“ reagiert hätte und was diese Beobachter wohl gemacht hätten, wenn ich mich einfach zu meiner eigenen Sicherheit oder um nicht in Stress zu geraten, aus dem Staub gemacht hätte. Es könnte ein gelungener „terroristischer Gag“ sein, ein Päckchen mit angeblichen Erregern als „Biowaffe“ in einem Zug explodieren zu lassen. In diesem Fall waren die Täter die Transporteure für die Wissenschaftler…

Zitat

Aus BT-NEWS.de Badisches Tagblatt/dpa vom 28.4.2009

[SIZE=3]WHO wegen Grippe besorgt - Alarmstufe erhöht[/SIZE]

Genf (dpa) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen wachsender Risiken durch die Schweinegrippe ihre Alarmstufe erhöht. Auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) schließt eine weltweite Ausbreitung der in Mexiko aufgetretenen Schweinegrippe nicht aus.

Die ab sofort geltende Alarmstufe 4 bedeutet, dass die Gefahr einer Ausbreitung der Infektionskrankheit (Pandemie) gewachsen ist. Dies sagte der amtierende WHO-Generaldirektor für Gesundheitssicherheit und Umwelt, Keiji Fukuda, am Montagabend in Genf nach einer Sondersitzung einer Expertengruppe. Alarmstufe 4 heißt, dass ein neues Grippevirus von Tieren auch Menschen infizieren kann und von Mensch zu Mensch übertragen wird. Bei der höchsten Stufe 6 wird von einer weltweiten Ausbreitung des Virus, also von einer Pandemie ausgegangen. Bisher galt die 3. Stufe. ...

Bundesgesundheitsministerin Schmidt sagte der «Bild»-Zeitung: «Es kann eine weltweite Grippewelle geben. Ich mache mir Sorgen, hoffe aber, dass meine Sorgen grundlos bleiben.» Die SPD-Politikerin fügte hinzu: «Wir sind gut vorbereitet. Bund und Länder, Ärzte, Krankenhäuser und Rettungsdienste wissen genau, was sie im Ernstfall zu tun haben. Es gibt einen ausgearbeiteten Pandemieplan, der auch funktioniert, wie die Abstimmung der letzten Tage zeigt.»

Sie räumte ein: «Einen direkt gegen den neuen Virus wirkenden Impfstoff gibt es noch nicht. Der müsste noch entwickelt werden. Aber selbst die Weltgesundheitsorganisation hat die Entwicklung nicht empfohlen. Den Ländern ist empfohlen worden, sogenannte antiviral wirkende Arzneimittel vorzuhalten. Diese Arzneimittel können nach Kenntnissen in den USA helfen.»

Schmidt ergänzte: «Im Fall einer Pandemie bleibt nichts anderes übrig, als das öffentliche Leben auf das notwendige zu beschränken. Es versteht jeder, dass es keine Großveranstaltung mit 70 000 Besuchern geben kann, wenn durch Infektion Tausende angesteckt werden könnten.» ...

In den USA verdoppelte sich die Zahl der bestätigten Schweinegrippefälle von 20 auf mindestens 40, allein 28 der Patienten waren Schüler an einem New Yorker Privatgymnasium. US-Präsident Barack Obama sprach von einem Grund zur Besorgnis, jedoch keinem Grund zu Alarm. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg sagte, es handle sich nur um eine leichte Form der Grippe. Alle Patienten seien auf dem Weg der Genesung. ...

In Mexiko war der Erreger bisher bei mindestens 20 der Gestorbenen gefunden worden. Im ganzen Land werden nach Regierungsangaben fast 2000 Grippekranke in Kliniken behandelt. Nachgewiesen wurde das mutierte Virus jedoch erst bei 172 Menschen. Die Regierung von Mexiko-Stadt erwog, das Wirtschaftsleben der 20-Millionen-Metropole vorübergehend ruhen zu lassen, um die Virus-Ausbreitung zu hemmen.

Ganzer Text: BT-NEWS.de von dpa


Ja, die Ulla Schmidt und der Barack Obama müssen natürlich etwas sagen, zu dieser Schweinerei. Ob sie wirklich den Durchblick haben oder einfach öffentlichkeitswirksam mit der verlangten Mischung aus „staatsmännischer“ Souveränität und glaubwürdiger professioneller Besorgnis versuchen, den medialen Eiertanz zu bestehen, den sie leider nicht mehr anführen können? Die Medien führen die Politiker vor, nicht umgekehrt, auch wenn Politiker die Medien benutzen.

Zitat

Aus stern.de /dpa vom 28.4.2009

[SIZE=3]Epidemiologe warnt vor Panik bei Schweinegrippe[/SIZE]

Bakum (dpa) - Auch nach einem ersten Schweinegrippefall in Europa hat der Seuchenexperte Thomas Blaha von der Tierärztlichen Hochschule Hannover vor Panik gewarnt. Es müsse aber Sorge dafür getragen werden, dass sich das Virus nicht verbreite.


"Es ist eine Menschengrippe", erläuterte Blaha. Das Virus habe aber auch genetische Elemente von Geflügel- und Schweineviren, daher sei auch eine Ansteckung von Schweinebeständen denkbar.

Blaha forderte Vorsichtsmaßnahmen, um eine Einschleusung des Virus in Tierbestände zu vermeiden. "Die Landwirte müssen gewarnt werden, es muss mehr Vorsicht geübt werden beim Betreten der Bestände, beim Besucherverkehr." Angst vor dem Verzehr von Schweinefleisch müsse derzeit niemand aber haben.

Wer vom amerikanischen Kontinent nach Europa komme, solle auf Symptome einer Erkrankung untersucht werden, gegebenenfalls auf einer Quarantänestation isoliert und behandelt werden.

Ganzer Text: stern.de /dpa


Wie schwingt der Zwang, wie schwingt die Angst?
Hört, hört. Es gibt zwar keinen Grund zur Panik, aber eventuell einen Grund für eine Isolation und Behandlung in einer Quarantänestation? Ist da dann der freie Wille des Patienten ausgeschaltet und er muss antivirale Pillen schlucken? Und sind diese Quarantänestationen so steril, dass die gefürchteten nosokomialen Infektionen mit den antibiotikaresistenten Krankenhauskeimen ausgeschlossen sind? Welchen vernünftigen und gesunden Menschen kriegt man heute freiwillig in ein Krankenhaus? Nur solche, die man mit Angst oder Gewalt zwingt. Und neue Nachrichten regen neue Furchtwellen rund um den Globus an:

Zitat

aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,621608,00.html]spiegel.de[/URL] vom 28.4.2009

[SIZE=3]NEUE KRANKHEITSFÄLLE

Schweinegrippe erreicht Nahost und Neuseeland[/SIZE]

In Ostasien gibt es den ersten dringenden Verdacht, Israel und Neuseeland bestätigen Infektionen: Nach Amerika und Europa erreicht die Schweinegrippe neue Weltregionen, die WHO hält eine Eindämmung der Seuche für derzeit kaum möglich. Hessen erwägt nun, die Flughafenkontrollen zu verschärfen.


Jerusalem/Seoul/Frankfurt - Die Schweinegrippe zieht mit beeindruckendem Tempo von Kontinent zu Kontinent. Israel hat am Dienstag die erste Infektion bestätigt: Ein 26-jähriger Mann sei mit der Krankheit aus Mexiko zurückgekehrt, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Dienstag. Bei einem weiteren Mann bestehe der Verdacht einer Ansteckung. In Neuseeland wurde das gefährliche Virus vom Typ A/H1N1 bei gleich elf Menschen identifiziert, erklärte das Gesundheitsministerium.

Auch in Asien gibt es einen ersten Verdachtsfall: In Südkorea wurde eine Frau nach einem Mexiko-Aufenthalt positiv auf den Schweinegrippe-Erreger getestet, wie die zuständigen Behörden mitteilten. Die abschließenden Tests stünden aber noch aus. Derzeit befinde sich die 51-Jährige in Quarantäne. Auch die 315 anderen Insassen des Flugzeugs, mit dem die Frau aus den USA nach Südkorea zurückgekehrt war, würden untersucht.

In Deutschland wurden am Dienstag drei neue Verdachtsfälle bekannt. Dabei handele es sich um ein Ehepaar und einen Mann aus Süddeutschland, wie das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Bei zwei Patienten sei die Wahrscheinlichkeit allerdings gering, dass sie an Schweinegrippe erkrankt seien. ...

Ganzer Text [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,621608,00.html]spiegel.de[/URL]


Informationvektoren: Virus oder News
Ich glaube, die Krisenmanager sind dabei, sich ein Eigentor zu produzieren. Wenn es stimmt, dass das ständig mutierende Virus nichts anderes als ein Informationsvektor ist – einer unter vielen – und es eine Vielzahl von grippeähnlichen Erkrankungen mit und ohne dieses Virus gibt, ist es wichtig, wie sicher man mit Informationen aller Art umgeht. Informationen sind Schwingungen, Klang-, Licht- und Elektronensignale. Sie werden von den Körperzellen und auch vom Gehirn aufgenommen. Nachrichten sind auch nichts anderes. Manche „Schwingungsmedikamente“ wie Homöopathika sollen in der Lage sein, die „Lebenskraft“ des Organismus anzuregen und Heilungsprozesse anzustoßen, damit sich der Kranke wieder auf ein gesundes Energieniveau einschwingen kann. Andere grobstoffliche Medikamente mit nachweisbaren Giftmengen, Chemotherapeutika, können den Organismus auch dabei stören, seine gesunde Eigenschwingung problemlos wieder zu finden. Psychische „Verunreinigungen“ mit Dissonanzen, die Kakophonieschwingungen extern geschürter Ängste z.B., die auf eine innere Besorgnisbereitschaft treffen, schwächen die psychische und physische Widerstandskraft des Menschen und torpedieren sein Immunsystem nachhaltig. Man kann letztlich an seinen Befürchtungen genauso sterben und Schaden nehmen, wie an einem Virus. Es ist viel zu einfach, einem Virus die Fähigkeit anzulasten, einen Menschen umzubringen. Das sieht man auch bei der angeblichen Schreckensmeldung vom 1.5.09:

Zitat

aus faz.net vom 1.5.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe

Erste Ansteckung innerhalb Deutschlands[/SIZE]


01. Mai 2009 In Bayern hat es die erste Mensch-zu-Mensch-Ansteckung mit der Schweinegrippe innerhalb Deutschlands gegeben. Die Krankheit wurde bei einer Krankenschwester aus Niederbayern nachgewiesen, die selbst nicht in Mexiko war. Laut einem Sprecher des Landratsamts Landshut steckte sich die Frau offenbar beim Kontakt mit einem 37-jährigen Mexiko-Reisenden aus dem Landkreis Regensburg an, der im Krankenhaus Mallersdorf behandelt worden war. Mittlerweile sei die Frau wieder gesund ...

...Die Zahl der Erkrankten stieg am Donnerstag rund um den Erdball deutlich, insgesamt wurden bisher 13 Todesfälle registriert: 12 Menschen in Mexiko, einer in den Vereinigten Staaten. Die WHO gab am Abend weltweit 236 Patienten an, nach 148 am Vortag. Mindestens 27 Infizierte leben in Ländern der Europäischen Union. ...

Ganzer Text faz.net


Kaum angesteckt, ist die Krankenschwester schon wieder gesund. Wie schnell das also geht. Virologen und Bakteriologen träumten zwar schon früher den unrealistischen Traum, potentiell krankheitsverursachende oder schädliche Mikroben und Viren auszurotten, viele Realisten wussten aber, dass das nicht funktionieren wird, diesen Teil des Evolutionsgeschehens der menschlichen Kontrolle zu unterwerfen. Im Gegenteil, Eingriffe des Menschen bei der Probengewinnung und Impfstoffherstellung mit exotischen Materialien und Tieren (grüne Meerkatze), das Ausbringen von genmanipulierten Pflanzen und das Einbringen von genetisch veränderten Viren und Bakterien in Impflinge sind durchaus risikoreich und haben unabschätzbare Folgen. Solche gefährlichen Eingriffe des Menschen in unsere mikrobiologische Umwelt betreffen aber auch das unvorsichtige verschwenderische Ausbringen von Antibiotika gegen harmlose Infekte und bei der Mast in der Massentierhaltung, das dafür verantwortlich ist, dass sich immer mehr Resistenzen gegen Antibiotika bei Bakterien durchgesetzt haben. Ja die Massentierhaltung selbst birgt eine hohe Gefahr für die unnatürliche Entwicklung potentiell gefährlicher, also sehr veränderter, unangepasster Erreger bzw. Virentypen mit ungewöhnlichen Eigenschaften in einer Art Turboevolution. Diese wird begünstigt durch die sehr geringe Reproduktionszeit der Viren und durch die extrem große Anzahl von Individuen auf engstem Raum unter artfremden Lebensbedingungen, also z.B. einige Hunderttausend Stück Geflügel auf einer Geflügelfarm womöglich noch in enger Nachbarschaft zu einem Schweinemastbetrie mit Massentierhaltung von einigen Zehntausend Schweinen. Der natürliche Evolutionsprozess hingegen, bei dem sich sich selbst fortentwickelnde Mikroorganismus und Makroorganismen in ihren Artgerechten Lebensräumen durch Berührung und Kooexistenz einander annähern und aufeinander einstellen, lässt sich kaum künstlich heilsam modifizieren und die Immunitätsschulung durch künstliche komplexe Impfungen mit all ihren Begleitstoffen verwirren das Immunsystem womöglich mit einer Vielzahl von eher künstlichen Stimuli. Passieren hingegen Wilderreger, wenn man überhaupt dieser infektiologischen Theorie beitreten mag, mehrere Makroorganismen einer Wirtsspezies, findet allmählich eine Anpassung des Erregers zu weniger Virulenz, Pathogenität und Mortalität statt - er wird also "weniger gefährlich" und "krankmachend" - und eine Anpassung der Immunitätslage der Wirtspopulation, in der diese Mikroorganismen endemisch zirkulieren. Über diese Vorgänge informierte - aus schulmedizinischer Sicht - bereits 1976 der britische Mikrobiologe Prof. Cedric A. Mims in seinem 1981 in Deutsch veröffentlichten Buch: "Infektion und Abwehr, Auseinandersetzung zwischen Erreger und Makroorganismus" recht anschaulich, sodass ich dieses Buch als Vorbereitung meiner Einsätze auf Infektionsstationen las. Von daher wäre es also gut, wenn ein vermutlich sowiso schon relativ ungefährlicher Erreger von vielen Wirten aufgenommen und überstanden wird, weil sich die Erreger besser anpassen können und die Wirte, die ihr Immunsystem schulen, auch. Ziel der Organismen ist, zu koexistieren, nicht zu töten, jedenfalls nicht, wenn nicht noch andere Gründe für das Abtreten eines bestimmten Individuums sprechen, sei es biologisch und/oder spirituell. Zum Sterben benötigt ein Organismus auch heute noch einen äußeren Grund, sonst geht es nicht und ohne den Tod geht es heutzutage auch noch nicht.

Virale "Vernunft" und mikrobiologischer Nutzen gegen überspannte Phantasie von naiven Seuchenwarnern
Dabei hat der Tod eben nicht das Gesicht der mittelalterlichen Pestzüge, auch wenn dieses Bild immer wieder hervorgerufen wird. Aber so einfach machen es sich die Informationsverbreiter der modernen Gesellschaft: Etwas sehr komplexes wird brutal simplifiziert, damit es der Naive schlucken kann. Die meisten Viren reagieren viel „vernünftiger“, eben „biologischer“ als der Mensch mit seinem ängstlich hypertrophierten Ego-Bewusstsein. Das biologische Interesse der genetischen Information in einem Virus ist Existenzsicherung, Weitergabe, Weiterentwicklung. Es benötigt dazu Wirte mit Stoffwechsel. Das allein belegt schon: massenhafte Umbringen dieser Wirte liegt also aus der Sicht der biologischen Evolution niemals im Interesse eine Virus oder eines Bakteriums. Daher passen sich auch durch Neumutationen entstehende Subtypen sogar relativ rasch an ihre Wirte an, solange diese ansonsten gesund in natürlicher Umwelt ohne Immunschwäche leben, um mit ihnen weiter zu leben, was im Einzelnen sogar die Herstellung von Impfstoffen erschwert, die rechtzeitige Herstellung von Grippeimpfstoffen sogar verunmöglicht, ob es die Pharmaindustrie und die Gesundheitspolitiker nun gerne zugeben möchten, oder nicht. Das lässt sich sogar epidemiologisch statistisch belegen: Angeblich gefährliche neue Varianten verlieren ihre anfängliche „Virulenz“ und Aggressivität und schalten auf Koexistenz. Viren und Bakterien sind die immer jungen Frühformen des Lebens auf der Erde und haben uns zu dem gemacht, was wir sind. Bis heute kommt kein komplexer Organismus ohne die Hilfe von Bakterien aus und selbst unsere Nahrungsproduktion wäre ohne eine Vielzahl dieser Helferlein recht armselig so ohne Brot, Kuchen, Wein, Bier, Essig, Käse, Joghurt, Buttermilch, Sauerkraut und andere Sauerkonserven. Wie sich übrigens die nach der so genannten Spanischen Grippe über die Welt fast lückenlos verbreitete Impfwut gegen Alles und Jedes auf die Gesamtfähigkeit des menschlichen Organismus, in Zusammenhang mit neben dem eigentlichen Antigen eingebrachten giftigen und immunologisch aktiven Begleitstoffen, mit der Umweltverschmutzung und der vor allem frühzeitigen und in den Blutweg eingetragenen Impfungen, mit den natürlichen mikrobiologischen Herausforderungen umzugehen, auswirken wird, ist eine spannende Frage. Ist der Mensch insgesamt immunologisch fitter, körperlich gesünder und so besser geschützt, mit Infektionserregern umzugehen, oder ist das Gegenteil der Fall? Und was sagen uns die zunehmend diagnostizierten heimtückischen Autoimmunerkrankungen und Krebsleiden, die auch eine mikrobiologische, genetische und immunologische Seite haben und natürlich eine Psychosomatische? Etwas tun können wir hier vor allem auch für die Psychohygiene, für den Umgang mit unseren Urängsten wie mit unseren künstlich gezüchteten Ängsten, mit denen besonders die Medien spielen!

Sexy Infektion – eine weitere Exkursion in die Evolutionsbiolologie
Es ist nicht nur so, dass Diejenigen, die Wein, Käse, Brot und Parmaschinken genießen wollen, an den mikrobiellen Helfern nicht vorbeikommen, abgesehen davon, dass sie ohne ihre Darmbakterien, die ihnen, der Umwelt oder der Hygiene auch mal einen Streich spielen können, gar nicht lebensfähig, geschweige denn immunkompetent wären. Wir verdanken den Mikroorganismen evolutionäre Ideen, ohne die sich keine so genannten höheren Pflanzen und Tiere entwickelt hätten. Sex ist so eine evolutionäre Idee und zwar nicht nur der gemeinhin als lustvoll wahrgenommene äußere Handlungsteil, der nach biologisch-psychologischer Überprüfung der Empfänglichkeit des auserkorenen Sexualpartners während des Geschlechtsaktes z.B. bei den höheren Tieren „Infektionshandlungen“ imitiert, die den Viren oder den Insekten abgeguckt sein könnten. Bei den Säugetieren penetriert ein Penis eine vorgesehene Kontakthöhle, Vagina genannt, bereitet im schleimigen Milieu durch stimulierende Bewegungen die Öffnung tieferer Tore vor und stößt das infektionsfähige Eiweiß- und Zellejakulat in einen anderen Organismus, der durch seine biologischen Unterschiede als Empfängerorganismus mit „weiblich“ gekennzeichnet, während der infizierende Organismus als „männlich“ definiert wird. Geschickter weise hat die Evolution auch innere Vorgänge nach dem Infektionsmodell gestaltet, damit aus dieser äußerlich manchmal wie eine Gewalttat imponierenden Begattung auch eine wirkliche Infektion mit neuem Leben werden kann: Die Organismen haben schon infektionsfähige bzw. empfängliche Zellen konstruiert, die zur Sicherheit für den aus der Vereinigung entstehenden Organismus nur die auf die Hälfte reduzierte Erbinformation enthalten, damit daraus eine ganz neue Kombination zu einem Ganzen werden kann. Die In die weibliche Vagina durch den Muttermund und die Gebärmutter eindringenden Spermien wandern in die Eileiter mit dem einzigen Ziel, als erste eine empfängliche, noch nicht befruchtete, also noch infizierbare Eizelle zu erwischen. An deren Hülle wirft der Eindringling seinen Ruderschwanz ab, lässt die Infektionsmasse, also seine Erbinformation, sein Genom, aus dem Spermienkopf treten und schickt die brisante biologische Fracht, die zu einem neuen Individuum führen kann, in den Kern der Eizelle, wo die Genome sich vereinigen und beginnen, Tochterzellen zu produzieren und sich zu teilen, die allerdings auch die Information besitzen, als Organismus von zunehmender, wachsender Komplexität zusammen zu bleiben. Ja, so sexy kann eine Infektion sein. Und ohne ständige Veränderungen der Erbanlagen, ohne Mutationen, die wir unter anderem auch viralen Einflüssen verdanken können, würde die Evolution kaum epochale Fortschritte erfinden, genauso, wie natürlich sich verändernde Bedingungen oder „Pannen“ auch zu evolutionären Ladenhütern und Auslaufmodellen oder früher schon, vor der Serienreife, zu Ausschuss führen. Man könnte also angesichts dieser Szenarien durchaus Bewunderung empfinden und Ehrfurcht vor dem großen wie dem kleinsten Leben. Aber warum sollte es dem Infektionsprinzip und seinen Trägern anders gehen, als dem Sex. Je nach Bedürfnis, Verfassung und moralischer Einstellung der urteilenden Betroffenen wird das Phänomen lustvoll oder mit Abscheu beurteilt, manchmal auch ganz nüchtern. Sex kann eben den einen beglücken und beim anderen Leid hervorrufen und das nicht nur, wenn frau sich dabei einen Infekt, eine Schwangerschaft abholt, die bekanntlich weder eine Geschlechtskrankheit, noch ein Schnupfen ist, denn „etwas schwanger“ gibt es im Gegensatz zu ein „bisschen krank“ nicht.

Apokalyptische Visionen globaler Katastrophenszenarien finden wieder Gläubige
Die Zeit ist unglücklicherweise wieder reif für globale Katastrophenszenarien, wie ich mit den einleitenden Kapiteln zur aktuellen Nachrichtenschau darlegen wollte. Die globalisiert vernetzte und dennoch ungerecht in arm und reich aufgeteilte Menschheit ist reif für weltweite Verunsicherungen und Krisengeschrei: Die Finanzmärkte brachen ein und bescheren eine weltweite Rezession mit Verminderung des Wachstums der Weltwirtschaft. Was dem Ökosystem Erde möglicherweise eine kleine Verschnaufpause beim Raubbau an unseren Ressourcen und der Giftverpestung unserer Umwelt gönnt, beschert den Menschen von unseren obersten Wirtschaftlenkern bis zum untersten schikanierten Hartz-IV empfangenden Arbeitslosen schlaflose Nächte und schürt alte Feindbilder aus Angst und Missgunst. Produktion sinkt. Handel sinkt. Beschäftigung sinkt. Autozulassungen sinken. Geldwert sinkt, Menge steigt. Preise steigen. Kurzarbeit steigt. Firmenbankrotte steigen. Neuverschuldung steigt. Wohlstand sinkt. Vertrauen sinkt. Wir brauchen wieder eine Krise, die wir bewältigen können, einen Kampf, in dem wir siegen können, einen Krieg, den wir gewinnen können… In Irak und Afghanistan Stagnation. Am Horn von Afrika Stagnation. Bei der Eindämmung der von US-Präsident zu „Schurkenstaaten“ deklarierten nach dem Atom geilenden Staaten Iran und Nordkorea trotz Obamas Scharmoffensive Stagnation. Bei mit dem Westen verbündeten islamischen Staaten im Kampf gegen den Terrorismus innere Revolten. Die Zeit ist reif für eine mentale Depression der Gläubigen, die ausschließlich auf materialistische, ökonomische Zahlen schwören, die trotz eines Bewusstseinswandels zu qualitativem Wachstum seit den siebziger Jahren immer noch nur quantitativ denken können.

Mit der Grippe im Hirn geben wir unseren Geist auf
In solchen Zeiten können destabilisierende Denkweisen negative Auswirkungen bis in die Gesundheit des Einzelnen wie der Widerstandskraft einer ganzen Gruppe entfalten. Diese Denkweisen werden von den Medien und den Informationsströmen im Internet bedient und sind weltweit am Werk. In ähnlicher Weise waren vielleicht 100 Millionen Menschen nach der moralischen und wirtschaftlichen Katastrophe am Ende des Ersten Weltkrieges anfällig für das tödliche Prinzip, das hinter der so genannten Spanischen Influenza stand und Millionen Menschen in einer Grippe-Pandemie hinweggerafft haben soll. Wenn also eine moralische, wirtschaftliche und politische Depression am Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts in einer überbevölkerten Welt mit florierenden globalen Existenzängsten und Zukunftssorgen ähnlich oder schneller um sich greift, wie nach einem Weltkrieg, der die vermeintlich ethisch und moralisch hoch gerüsteten christlichen „Bruderstaaten“ mit ihren Kaisern, Königen und jungen Demokratien ins Verderben zog, dann können sich die heute Lebenden auf was gefasst machen. Und das hat eben nicht nur mit ein paar mutierten Schweineviren zu tun, die sich auch im Schweine verzehrenden Menschen ganz wohl fühlen, wenn der Mensch dem Schwein ein Wolf und dem Mensch ein Schwein geworden ist. Das hat etwas mit unserer vollständigen Aushöhlung und Reduktion auf bloße Fremdinformationen zu tun, mit denen wir unser manipuliertes, scheinbar fröhlich konsumierbares aber in Wahrheit oft wenig glückliches Leben steuern lassen, während wir selbst nicht mehr wissen, um welche Mitte wir eigentlich schwingen sollen, wenn unsere Welten aus den Fugen geraten. Das tut sie aber um so mehr, je mehr wir alles glauben, auch zu wissen glauben und je weniger wir uns mit uns, unserem Sein, unserem Körper, unseren unmittelbar Nächsten verbunden fühlen. So werden wir auch anfällig für jede Art von Aberglauben, ob er sich als wissenschaftlich tarnt oder religiös motiviert ist. Aus religiös motivierter Philosophie gibt es nur einige wenige Kernsätze, die man ohne Bedenken auch heute als allgemeingültig und modern bezeichnen kann, wie die buddhistische Lehrmeinung, dass Unwissen, also Dummheit zu Wünschen verführt und zur Abwehr reizt und so das Leid verursacht. Ja, wir leiden eigentlich nur an unseren Ängsten und an unserem Wunschdenken. Doch auf diese Weise kommt die Dummheit auch in die Politik und so werden die Dummen Politiker. Ob sich die UNO- und WHO-Schreier von der Pandemie-Gefahr vorgestellt haben, welche Giftsuppen Nationalisten und Fanatiker nun aus Seuchenhysterie und religiösen Vorurteilen brauen? Sie sollten ihren Blick nach Ägypten lenken, ein Staat, der im Nahen Osten eigentlich als einer galt, der zu einer gelasseneren, kooperativen Politik auch mit den nicht gerade sehr friedensbereiten israeilischen Regierungen bereit zu sein schien:

Politische Hassadeure und religiöse Fundamentalisten kochen ihr eigenes Schweinesüppchen
Und so kommt die ägyptische Regierung in dem überwiegend muslimischen Land auf die skurrile Idee, die ca. 250.000 Schweine (in anderen Medien werden Zahlen bius 350.000 ganannt) der koptischen Minderheit des Landes aus Furcht vor der Schweinegrippe zu schlachten, sozusagen als "Sündenböcke" oder "Sündenschweine" obwohl man den „Schweinegrippevirus“ bisher noch in keinem Schwein gefunden hat:

Zitat

aus freiepresse.de nach AFP-Meldung vom 29.4.2009

Aus Furcht vor einer Ausbreitung der Schweinegrippe hat Ägypten die Schlachtung sämtlicher Schweine im Land angeordnet.

Mit der Tötung der Tiere solle sofort begonnen werden, erklärte der ägyptische Gesundheitsminister Hatem el Galbali. In Ägypten gibt es etwa 250.000 Schweine, die von der Minderheit der koptischen Christen gezüchtet und verspeist werden. Im Islam gelten Schweine als unrein.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann die Schweinegrippe durch das Verspeisen von Schweinefleisch aber nicht auf den Menschen übertragen werden.

Ganzer Text freiepresse.de


Ob die ägyptische Regierung aus mangelnder Information und mangelndem Wissen handelte, oder ob sie populistische Strömungen unter den 90 Prozent Muslimen Ägyptens gegen die 10 Prozent Christen aus der älteren Glaubensrichtung der Kopten, die in ihrer Sprache das Erbe der Pharaonen bewahren, bedienen wollten, können wir nicht wissen. Beide Entscheidungsgründe würden demnach auf „Dummheit“ basieren. Aber vielleicht gibt es einen dritten Grund? Auch Ägyptens Führung informiert sich wie Barack Obama oder Angela Merkel aus dem Internet oder über Berater, die das Internet verfolgen. Printmedien sind heutzutage zu langsam. In „Echtzeit“ wollen die Politiker informiert sein, um ihre Analysen, ihre Propaganda, ihre Maßnahmen wiederum in Echtzeit zu verkünden. Eines ist klar: Die globale elektronische Informationsmaschinerie und ihre Manipulationsmacht über die angeschlossenen gläubigen menschlichen Gehirne ist im einundzwanzigsten Jahrhundert, im Zeitalter des Internet, schneller als jedes Virus und schneller als der eigene Verstand, der über ein paar angebliche Informationen, bloße für wahr gehaltene Nachrichten, die Fundamente seinen geglaubten Sicherheiten erschüttert sieht und im wahrsten Sinne Amok läuft, wenn er dazu über geht, aus seinen manipulierten Emotionen, schlecht analysierten Erfahrungen und Wissenssplittern zu handeln. Dieses Handeln muss immer, so lehrte es schon der auch im Westen sehr bekannte indische Philosoph und spirituelle Lehrer Jiddu Krishnamurti, zwangsläufig zersplittert und damit, so zeigt sich, gefährlich einseitig sein. In Ägypten könnte es durchaus sein, dass die koptische Schweinezucht im Zusammenhang mit der Schweinegrippehysterie dank des unüberlegten oder möglicherweise sogar perfiden Handelns der ägyptischen Regierung zu erneuten Ausschreitungen gegen die ungeliebten koptischen Landsleute mit ihren „unreinen Tieren“ führt, denn schon im März und April gabe es - aus anderen Gründen - gwalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Religionsgruppen:

Zitat

aus [URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,411598,00.html]spiegel.de[/URL] vom 15.4.2009

Ägypten

[SIZE=3]Verletzte bei Ausschreitungen zwischen Muslimen und Christen[/SIZE]

Bisher lebten Muslime und die koptisch-christliche Minderheit in Ägypten weitgehend friedlich miteinander. Seit ein Kirchgänger bei einem Messerangriff getötet wurde, ist das anders. Am Samstag kam es zu Ausschreitungen mit mindestens 20 Verletze.


Alexandria – Rund 3000 koptische Christen hatten sich zur Trauerfeier um den 78jährigen Mann versammelt, der am Freitag bei dem Messerangriff getötet worden war. Während des Trauerzugs kam es zu den Ausschreitungen. Wer begonnen hat, ist umstritten. Nach Darstellung der Polizei griffen Kopten muslimische Passanten an und lösten eine Schlägerei aus. Ein koptischer Krankenhausarzt sagte dagegen, ihm sei berichtet worden, die Ausschreitungen seien von muslimischen Passanten ausgelöst worden, die über Protestrufe der Kopten erzürnt gewesen seien. Mehrere Autos wurden nach Angaben der Polizei in Brand gesteckt. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen die Menge ein.

Kirchenvertreter warfen der Regierung vor, die christliche Minderheit nicht ausreichend zu schützen. Sie bezichtigten das Innenministerium außerdem, die Hintergründe der Messerangriffe zu vertuschen, bei denen am Freitag ein Gottesdienstbesucher getötet und mindestens 18 verletzt wurden. In der Erklärung ist von Terror gegen die Kopten die Rede.

Ganzer Text [URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,411598,00.html]spiegel.de[/URL]


Der politische Boden für diese unglaubliche Dummheit war also schon bereitet und tatsächlich springen Islamisten sofort auf den Schweinezug und stimmen sich auf einen "heiligen Krieg" gegen die Schweine ein. Gemeint sind natürlich Menschen, die brennen oder vertrieben werden sollen:

Zitat

aus Badische TageblattBT-online vom 2.5.2009

[SIZE=3]Report: Ägyptens Islamisten hetzen gegen Schweine[/SIZE]

Kairo (dpa) - In der arabischen Welt ist bislang kein einziger Fall von Schweinegrippe registriert worden. Dennoch hat die Krankheit in der Region eine heftige Debatte ausgelöst, die teilweise groteske Züge trägt.

Denn glaubensstrenge muslimische Politiker, aus deren Sicht das Schwein ohnehin ein unreines Tier ist, das man nicht essen darf, wittern nun eine günstige Gelegenheit, um den ungeliebten Ringelschwanzträgern den Garaus zu machen. Dass alle international anerkannte Experten sagen, die Krankheit werde gar nicht vom Schwein auf den Menschen, sondern von Mensch zu Mensch übertragen, ficht sie in ihrer Anti-Schwein-Kampagne nicht an.

«Die Schweinegrippe ist gefährlicher als die Wasserstoffbombe!», warnt die ägyptische Muslimbruderschaft auf einem Gesundheitssymposium in Kairo. Kurz zuvor hat ihre Parlamentsfraktion gemeinsam mit den Abgeordneten der Nationaldemokratischen Partei (NDP) von Präsident Husni Mubarak für eine Empfehlung gestimmt, die vorsieht, dass unter Aufsicht des Landwirtschaftsministeriums binnen weniger Tage alle 350 000 Schweine des Landes getötet werden sollen.

Ganzer Text Badisches Tageblatt BT-online


Was die Ägypter auch nicht wissen, was aber hinsichtlich der möglichen Gefährdungen nicht unwesentlich ist: Die ägyptischen Schweine leben zwar auch relativ eng insbesondere auch mit Menschen zusammen und fressen organische Abfälle des menschlichen Zivilisationsmüll, aber es gibt nicht wie bereits in den USA, auch in Mexiko oder in Deutschland diese extremen und hinsichtlich Seuchenphänomene problematischen riesigen Mastställe der modernen industriellen Massentierhaltung, in denen Schweine ein elendiges Leben in kleinen Gitterboxen Leib an Leib führen. Solche Großmastanlagen können bis zu 50.000 Tiere beherbergen. Mastbetriebe für 80.000 bis 100.000 Tiere werden geplant. Dagegen ist Ägyptens Schweinenanzahl mit ca. 250.000 Tieren eher niedlich.

Mit Brunnenvergifter-Parolen Menschen zu verbrennen ist eine mittelalterliche Taktik: Seuchenpropaganda im Dienste politischer Manipulation der Bevölkerung
In Zeiten der Konfrontation – und in solchen Zeiten leben wir – sind Diffamierungen, die sich bis zu Pogromen steigern können, schnell bei der Hand und Sündenböcke werden für das eigene vermeintliche Elend und die Folgen eigenen Fehlverhaltens gesucht. Die mittelalterlichen Christen haben anlässlich von gehäuft auftretenden Todesfällen in ihren unhygienischen, übervölkerten Städten die jüdische Minderheit als „Brunnenvergifter“ gebrandmarkt und ihnen die Urheberschaft für seuchenartige Ausbreitungen von Krankheiten wie der Pest angehängt, um mit einem wütenden Mob gegen sie vorzugehen. Die Juden wurden, wenn sie nicht oft zu spät landesherrlichen Schutz bekamen, getötet, vertrieben, beraubt. Die Pest blieb trotzdem, bis sich bei den mittelalterlichen Gläubigen die Idee von der eigenen Versündigung gegen die kirchlichen Frömmigkeitsgebote festsetzte und groteske Geißlerzüge durch die pestbedrohten gemeinen zogen. Glücklicherweise hat das Christentum Reformation und Aufklärung erlebt, sodass die im Mittelalter durchaus nicht verachtete wenn auch scholastische Ratio in moderner Form vor den Toren der Religion nicht mehr halt machen musste. Leider befähigte das nur wenige Christen, den modernen Rattenfängern und Manipulatoren der Nationalsozialisten zu widerstehen und wirksam gegen deren ebenfalls völlig irrationales Judenvernichtungsprogramm einzutreten. In manchen Weltgegenden sieht es bei der Frage des politischen-gesellschaftlichen Handelns mit einer Partnerschaft zwischen Rationalität und Religiosität gerade als Antwort hilfloser Verweigerung der überfordernden Moderne erneut wieder heillos aus. Ein pervertierter, radikalisierter Fundamentalislam trifft im Nahen Osten auf säkularisierte, aber ideologisierte Zionisten und fundamentalistische Juden sowie aggressive weltmachtpolitische Interessen von westlichen und östlichen Großmächten und suggeriert einem gläubigen, naiven Volk, dass zur Zeit die Nachteile der Globalisierung durch bleibende Armut spürt, dass es notwendig sei, die muslimische Religion mit den Mitteln des „heiligen Krieges“ bis zum Selbstopfer in Selbstmordattentaten zu verteidigen bzw. ihr zum Sieg über die Welt zu verhelfen. Gleichzeitig mobilisiert das kleine aber schlagkräftige Land Israel mit seiner dem alten Zionismus wie dem neuen Nationalismus treu ergebenen rechtgerichteten Regierung gegen die gefährlichen – früher sagten sie auch die „dreckigen“ – Araber. Bei solchen politischen Umfeldbedingungen spielen die Schweinepestbezwinger der ägyptischen Regierung, die jetzt gegen kulturelle Besonderheiten und wirtschaftliche Interessen ihrer großen christlichen Minderheit vorgeht, mit dem Feuer, auch wenn sie sich in der Ablehnung des Schweins als Nahrungslieferant einmal mit der jüdischen Religion und ihren Speisevorschriften Seite an Seite befindet, was den säkularen israelischen Hängebauchschweinzüchtern seltsam genug vorkommen muss.

Ohne Konzept der Paranoia hilflos ausgeliefert? Schweinsülze im Hirn
Wir haben kein eigenes Konzept, keinen ausreichenden Stand und werden anfällig für jede Ängstigung, Übertreibung. Das trifft sogar oder gerade auf solche Menschen zu, die engen religiösen und kulturellen Vorstellungen angehören, wie das Beispiel der Massentötung von koptischen Schweineherden im überwiegend islamischen Ägypten als "Sündenschweine" zeigt. Diese Anfälligkeit macht uns unsicher, manchmal sogar wild und aggressiv und stachelt uns zur Rivalität an oder, wenn wir uns bereits als globale Verlierer betrachten, zur Resignation. Daher sind solche globalen Verunsicherungskampagnen, ob sie nun die Terrorismusfurcht, die Atomkriegsangst, die Seuchenpanik oder den Amokhorror inszenieren, schädlich für unsere Gesundheit und das Ruhen in uns und in unserer Kraft. Nicht das Virus tötet einen Menschen oder gar ein Volk: Der Mensch gibt seinen Geist auf! Oh Herr gib uns Hirn und bewahre uns vor menschlicher Dummheit! Doch was über die Medien in den Äther gesülzt wird, lässt eher den Schluss zu, dass Viele Schweinesülze statt Hirn im Kopf haben! Das Hirn sollte als bioelektrischer Sender, Empfänger und Speicher ein Vermittlungsorgan sowohl für unsere biologischen, genetisch vermittelten Anlagen als auch für unser geistig-kulturelles Erbe sein und uns mit unseren gedankennahen wie körpernahen Emotionen und Empfindungen verbinden. Dann sind wir denkende und fühlende Menschen. Wenn wir bei den noch zu bekannten Bildern gefühllos bleiben, die vor drei Jahren 2006 während der so genannten Vogelgrippe die massenhafte Beseitigung von Enten und Gänsen zeigten, die lebend in Säcken ins Feuer geworfen oder begraben wurden, kann man uns nur Geist- und Seelenlosigkeit und somit die schlimmste Form der Barbarei und Kulturlosigkeit vorwerfen.

Das Risiko der Massentierhaltung in Schweine- und Putenmastbetrieben
Möglich also, dass unsere Frevel an der Mitkreatur nicht ohne geistige und biologische Folgen bleiben und die Art, wie wir uns bei unserer Fleischbeschaffung an der Tier- und Pflanzenwelt schadlos halten, böse Auswirkungen sogar auf molekularer, viraler und bakterieller Ebene zeitigen. Das mögen manche als Hirngespinste abtun, doch glaube ich nicht, dass unser Tun gegen die Natur unserer Umwelt und Mitwelt ohne Auswirkungen auf unsere Innenwelt bleiben und karmische Gesetze außer Kraft setzen kann. Vielleicht ist es ja den geringen Vorstellungsmöglichkeiten der biologischen Mediziner zum Trotz, die alles aus der groben Materie erklären möchten und für energetische Beziehungen und nichtstoffliche Informationsübertragung wenig Gespür haben, doch so, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist, dass sich einen Körper als Vehikel diesseitiger Erfahrungen schafft und sich in dieser Körperlichkeit mit seelischen Kräften verankert. So wirken geistige Kräfte über Seelische in die Biologie. Andere versuchen die Welt von unten zu erklären, lassen die Biologie gelten und körpernahe Emotionen und hören dann auf, weiter zu denken... Aber selbst diese Biologen und auch Veterinäre denken seit über zehn Jahren z.B. durchaus kritisch über Massentierhaltung unter artwidrigen Bedingungen und mit Medikamenten und Antibiotikaeinsatz. Dies vermindert die Immunitätslage der Tiere und schwächt sie. Es macht sie bei engstem Lebenraum extrem anfällig für "Anteckungen" mit Infektionserregern, deren Neumutationen aufgrund der großen Schar an immungeschwächten Individuuen sich schnell mehrfach in diesem Reservoir durchmischen und vermehren und dann auch die Schranke der Spezies überschreiten können. Inzwischen weiß man auch, dass über Allergene, Gülle, Pestizide, Medikamente und mikrobielle Emissionen Menschen in Landstrichen mit Massentierproduktionsstätten insbesondere bei engerer Nachbarschaft mit gesundheitlichen Risiken zu rechnen haben, die man oft als allergisch interpretierte. Unter solchen Bedingungen und dann eventuell sogar bei engerer Nachbarschaft von Schweine- und Putenmastbetrieben können die natürlicherweise harmlos verlaufenden Veränderungen von Influenzaviren in einzelnen tierischern Wirten auch einmal weniger harmlos sein und werden dennoch schnell vor der Verendung des Tieres weitergegeben und immunologisch nicht entschärft. Ein solches unwägbares Risiko kann man nur hochrechnen

Die richtigen mentalen Konzepte statt "Panhysterie"
Der Mensch entwickelte sich als besondere Art gerade auch unter schwierigen Bedingungen beispielsweise nach Klimaveränderungen wie Eiszeiten weiter, weil er eine anpassungsfähige genetisch-biologische Ausstattung hat, die ihm auch erlaubt, mit Krankheitserregern fertig zu werden und weil er hilfreiche mentale Konzepte hatte, die sich in religiösen Ritualen und spirituellen Praktiken äußerten, um auf eine kulturell sinnvolle Weise mit sehr ursprünglichen Emotionen umzugehen. Eine Wichtige ist Angst. Die Angst spielt auch bei der Furcht vor der "Schweinegrippe" eine Rolle:

Zitat

aus abendblatt.de vom 29.4.2009

[SIZE=3]Forscher: Grippe-Furcht ebbt nach wenigen Wochen ab[/SIZE]

Berlin/Göttingen (dpa) - Die Furcht vor der Schweinegrippe wird nach Ansicht des Göttinger Angstforschers Borwin Bandelow in wenigen Wochen abebben. «Die große Panik lässt nach etwa einem Monat nach», sagte der Professor für Psychiatrie...«Nach vier Wochen fangen sich die Leute wieder. Das ist immer so.» Der Leiter der Göttinger Angstambulanz hat auch die Reaktionen auf die Vogelgrippe, SARS und die Terroranschläge vom 11. September 2001 beobachtet. Den meisten Menschen mache die Schweinegrippe vor allem deshalb Angst, weil sie wie aus dem Nichts aufgetaucht sei und kaum beherrschbar wirke. «Alles, was neu ist, ist bedrohlich.» Neue Gefahren würden in ihrer Bedrohlichkeit überschätzt, bekannte dagegen unterbewertet.

Besonders in Deutschland und anderen Staaten im Norden sei die Angst vor der Grippe groß. Bandelow hat ein Nord-Süd-Gefälle beobachtet: «Menschen im Norden sind im Großen und Ganzen ängstlicher als Menschen im Süden.» Der Forscher führt diese Beobachtung auf genetische Ursachen zurück. «In Zeiten der Völkerwanderung haben im Norden vor allem die Menschen die harten Winter überlebt, die ängstlich waren und darum für die kalten Monate vorsorgten - indem sie Vorräte an Salzfisch, Knäckebrot, Pökelfleisch und Brennmaterial anlegten», erklärte er. «Die weniger ängstlichen sind verhungert oder erfroren, und die Ängstlichen haben sich vermehrt.» Etwa 50 Prozent der Ängste, die ein Mensch habe, seien genetisch bedingt.

Ganzer Text abendblatt.de


Die Ängstlichkeit, von der der Psychiater spricht, ist eine Art Vorsicht, die weniger dazu neigt, sich ständig nutzlose Sorgen zu machen, als dazu, vorzusorgen. Gleichzeitig benötigt der Mensch eine innere Gewissheit und eine Überzeugung über die Sinnhaftigkeit seines Tuns. Auch wenn die heutigen pseudoreligiösen Rituale wie Aufstellen von Alarm- und Impfplänen, Horten von Medikamenten als Zaubermittel und Politikerratsversammlungen genau diese Herstellung eines Gefühls von Sicherheit zum Ziel haben sollen, verraten sie doch auch eine Menge tiefgründiger Furcht, und eine Entfremdung von natürlichen Fähigkeiten der Koexistenz und Beherrschung der Natur auf eine Weise, die Mensch und Natur überleben lässt. Die modernisierte Form der Angst lässt die Menschen so massive Aufrüstungen zur Gegenwehr ersinnen, dass sie damit nur noch den Weg der Beherrschung gehen und den Weg der Koexistenz verlassen. Das ängstliche Gezeter der Gazetten und Online-Medien verrät einen Mangel an Glauben, Visionen, Zuversicht, nach diesem langen Weg der Menscheit weiterhin zu sinnvollen Zielen zu gelangen und ein Überleben in Übereinstimmung mit der Umwelt, aus der wir uns hervor entwickelt haben, zu bewerkstelligen. Gleichzeitig verrät das hartnäckige Ignorieren ökologischer Warnungen durch Industrieproduzenten von Fleisch und die kapitalistische Parlamentslobby der Gesetzgeber einen Mangel an Willen, sich zum Zwecke mikrobiologischer Sicherheit zu begrenzen und sich naturnahen Produktionsarten anzunähern und dabei das eigene Verbraucherverhalten zu verändern. Selbstverständlich gehören auch die Mikroorganismen zu diesen Umweltbedingungen, auf die Ökologen achten. Es ist nebenbei bekannt, dass auch während der Pestepidemien anteilig mehr von den Ärzten überlebten, die sich zwar vorsichtig aber auch zuversichtlich um die Kranken kümmerten, als aus der Gruppe der eingeschüchterten Bürger. Mich interessierte Infektionsmedizin schon als Medizinstudent und ich machte meine Erfahrungen auf einer Hepatitisstation und einer Infektionsstation - immer ohne mich anzustecken und das ohne Hepatitisimpfung. Meine letzte Antibiotikaeinnahme war 1987 Erythromycin, als ich ohne zuvor Keuchhusten gehabt zu haben, auf der Intensivstation einen Säugling mit Keuchhusten behandelte und wegen der schlechten Besetzung der Station keinen sechswöchigen Ausfall riskieren wollte. Heute würde ich nichtmals das machen. Ich bin mental gut vorbereitet und vertraue eher auf die heilungsunterstützende Homöopathie. Ein gute mentale und psychologische Vorbereitung ist seit Zehntausenden von Jahren die erfolgreiche Strategie der Menschheit. Ohne eine solche Vorbereitung und daraus gespeisten Strategie werden wir die modernen Herausforderungen der Armut, der Rivalität, der Überbevölkerung, der Umwelt- und Klimakatastrophen nicht meistern und, wenn es nach den Medien geht, nicht mal so eine kleine "Schweinegrippe". Also: Es gibt keinerlei Anlass zur Panik und Verzweiflung. Im Wissen um das Wesen der Evolution sind solche Krankheitsszenarien keine ernsthafte Bedrohung. Die Menschheit lebt derzeit auch hinsichtlich schon bekannter Krankheitsrisiken sehr viel gefährlicher und risikofreudiger als mit der Grippe und beschäftigt sich klugerweise nicht ständig mit Panikmache. Eine bestimmte Form, jemanden in Angst und Sorge zu versetzen, erzeugt ein schlechtes Gewissen und dieses Wiederrum ist der Motor der Verdrängung, eine neurotische Bewältigungsform, die psychologisch nicht vor Erkrankungsanfälligkeit schützt sondern sogar eher ein irrationales Risiko darstellt. Also ist es wichtig, bewusst das Nötige zu tun, das Unnötige los zu lassen, mentale Vorsorge zu betreiben, ein glaubhaftes Konzept und Vertrauen in das Leben zu haben. Dann kommen in der Regel wenn überhaupt die Krankheiten, die man braucht, um bestimmte psychoemotionale Entwicklungsschritte zu machen.

Michael
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2

Montag, 18. Mai 2009, 23:25

Der Schaden durch die Panik-Kampagne ist beträchtlich!

Zitat

Original von Michael

Zitat

Aus freiepresse.de vom 2.5.2009 nach AFP

[SIZE=3]Schweinegrippe offenbar ungefährlicher als Spanische Grippe[/SIZE]

CDC-Vizedirektorin Anne Schuchat betonte, es werde weitere Ansteckungsfälle geben, allerdings sei der Verlauf bei der Mehrheit der Erkrankungen bisher mild. "Es ist wirklich wichtig, dass wir abwägen und mit Gegenmaßnahmen nicht mehr Schaden anrichten, als das Virus selbst", sagte Schuchat.

Ganzer Text: freiepresse.de


Die von den Gesundheitsministern und Regierenden bedeutender Staaten und der UNO geschürte Schweinegrippehysterie hat sehr viel Schaden angerichtet. Nur wenige Beispiele neben der Tatsache, dass Panik und Verunsicherung die Menschen ergriff: Der islamistische Mob stürzte sich in Ägypten auf die Koptischen Schweinezüchter, die chinesischen Diktatoren sperren Kontaktpersonen von Krankheitsverdächtigen ein und zahlen [URL=
http://derstandard.at/?url=/?id=1242316021605]Kopfgelder für die Denunziation[/URL] von Erkrankten und durch die Wirtschaftskrise astronomisch verschuldete Haushalte werden auch in den Deutschen Ländern dafür verschwendet, die Hersteller der umstrittenen, [URL=
http://www.faktuell.de/content/view/1053/88/]möglicherweise mehr schädlichen[/URL] als nützlichen Medikamente Tamiflu und Relenza reich zu machen, bevor der Patentschutz abläuft oder auf internationalem Druck [URL=
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2005-10/5539688-roche-100-interessenten-fuer-lizenzen-fuer-grippemittel-tamiflu-016.htm]günstigere Lizenzen[/URL] an Drittweltländer vergeben werden müssen und Genericahersteller die Substanzen dort dann billiger herstellen dürfen. Kann man Politiker für soviel Kurzsichtigkeit und Dummheit haftbar machen? Oder die Medienunternehmen, die jede abenteuerliche Phantasie als Nachrichten verkaufen? Wohl kaum. Und der fromme Wunsch, dass sie der Teufel oder die Pest hole, ist erstens keiner und zweitens darf bezweifelt werden, dass einer dieser beiden archetypischen Plagen heute noch aktiv ist. Die Dummheit ist die Pest von heute und übertrifft die Bosheit bei weitem.

Michael
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Donnerstag, 4. Juni 2009, 23:00

Neues aus Absurdistan: "Schweingrippe" in Friesland unter Presse-Anteilnahme angekommen

Da konnte ich es also selbst in meiner Tageszeitung und jetzt auch im Internet lesen:

Zitat

Aus =135269&tx_ttnews[backPid]=624&cHash=de64145c4a]wz-online vom 4.6.2009

[SIZE=3]Schortenser erkrankt an Schweinegrippe [/SIZE]
Ein vierjähriger Junge aus Schortens ist an der Schweinegrippe erkrankt. Derzeit wird das Kind in einem Wilhelmshavener Krankenhaus behandelt.


Von Malte Kirchner

Schortens/dpa - Am Sonntag war das Kind mit Grippe-Symptomen wie Fieber und Halsschmerzen in ein Krankenhaus nach Wilhelmshaven gekommen. Kurze Zeit später wurde das A/H1N1-Virus nachgewiesen.

Die Eltern des Jungen aus Schortens hätten bislang keine Beschwerden, hieß es. Am Montag sei der Vierjährige zur Beobachtung stationär im Krankenhaus in Wilhelmshaven aufgenommen worden, berichtete das Landesgesundheitsamt in Hannover. Das Fieber sei leicht gestiegen, das Kinder liegt von anderen Patienten getrennt.

Dem Jungen gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte gestern Abend der Landkreis Friesland mit. Derzeit werde das Umfeld der Familie nach weiteren Erkrankten untersucht. Einen Kindergarten habe der Junge seit seiner Rückkehr nicht besucht. Für die Allgemeinheit bestehe derzeit keine Gefahr, sagte Pressesprecher Sönke Klug.

Ganzer Text: =135269&tx_ttnews[backPid]=624&cHash=de64145c4a]wz-online


Presse, Bürger und Mediziner sorgen sich: Die "Schweinegrippe" ist in Friesland und Wilhelmshaven angekommen, jedenfalls sollen Tests das ergeben haben. Aber wie in den meisten Fällen geht es dem Betroffenen, einem vierjährigen Kind, das in der Wilhelmshavener Kinderklinik behandelt wird, gut.

Zitat

Aus ad-hoc-news

[SIZE=3]Zustand des an Schweinegrippe erkrankten Jungen weiter stabil[/SIZE]

02.06.2009 | 12:08 Uhr

Wilhelmshaven/Hannover (ddp-nrd). Dem an Schweinegrippe erkrankten Jungen aus Schortens im Landkreis Friesland geht es weiterhin den Umständen entsprechend gut. Bei den Eltern des Vierjährigen wurden nach wie vor keine Symptome der Krankheit festgestellt, wie ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums am Dienstag in Hannover auf ddp-Anfrage sagte. Routinemäßig werde jedoch erneut ein Rachenabstrich der Eltern untersucht. Die Ergebnisse des Tests werden am Mittwoch erwartet.

Der Junge aus Schortens war am Sonntag mit Grippesymptomen in eine Kinderklinik gebracht worden. Bei ihm wurde das Virus A/H1N1 nachgewiesen. Am vergangenen Freitag war das Kind mit seinen Eltern von einer Reise nach New Mexiko im Südwesten der USA zurückgekehrt. Seine Erkrankung ist der erste Fall von Schweinegrippe in Niedersachsen.

Ganzer Text: ad-hoc-news


Schon am 1.6.2009 wurde die Region von der Presse durch die Internetmedien informiert: Der Pfingstgeist kam in besonders erleuchtender Form auf die Friesen herab:

Zitat

Aus nwzonline vom 1.6.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe: Vierjähriger in Wilhelmshavener Klinik[/SIZE]

SCHORTENS - Erstmals ist in Niedersachsen ein Fall der Schweinegrippe aufgetreten. Erkrankt ist ein vierjähriger Junge aus Schortens im Kreis Friesland. Der Junge sei mit seinen Eltern in New Mexico im Südwesten der USA gewesen, teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium am Montag in Hannover mit. Am Sonntag war der Vierjährige mit Grippe-Symptomen wie Fieber und Halsschmerzen in ein Krankenhaus nach Wilhelmshaven gekommen. Kurze Zeit später wurde das A/H1N1-Virus nachgewiesen. ... Der Kreis Friesland berichtete am Montagnachmittag, dem Kind gehe es den Umständen entsprechend gut.

Die Zahl der Infektionen stieg in Deutschland von 28 auf 30. Die Behörden berichteten am Montag noch von einem infizierten US-Bürger, der in einer Leipziger Klinik liegt. ... Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) sagte: "Wir dürfen in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen. Es gilt, vor allem Infektionen schnell zu erkennen." Für Panik bestehe aber kein Anlass. Niedersachsen sei mit einem Pandemie-Plan auf den Notfall vorbereitet.

Die 30 Schweinegrippe-Fälle verteilen sich auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (9), Bayern (7), Sachsen-Anhalt (5), Brandenburg (2), Hessen (2) und jeweils 1 in Thüringen, Hamburg, Baden- Württemberg, Sachsen und Niedersachsen. Todesfälle gab es in Deutschland nicht.

Ganzer Text: nwzonline


Die unter Pandemieverdacht stehenden Erkrankungen, bei denen gelegentlich das neue mutierte Influenza-Virus nachgeweisen wird, verlaufen meist harmloser als die sonst von den Medizinern als Schreckgespenst an die Wand gemalte normale Influenza, die mit Hinweis auf gigantische - eben gigantisch übertriebene - Todeszahlen die Leute jährlich zu Herbstzeiten in die Impfambulanzen der Gesundheitsämter und zu den Hausärzten treiben soll.

Zitat

Aus freiepresse.de vom 2.5.2009 nach AFP

[SIZE=3]Schweinegrippe offenbar ungefährlicher als Spanische Grippe[/SIZE]

CDC-Vizedirektorin Anne Schuchat betonte, es werde weitere Ansteckungsfälle geben, allerdings sei der Verlauf bei der Mehrheit der Erkrankungen bisher mild. "Es ist wirklich wichtig, dass wir abwägen und mit Gegenmaßnahmen nicht mehr Schaden anrichten, als das Virus selbst", sagte Schuchat.

Ganzer Text: freiepresse.de


Wirklich erstaunt war ich dann, als der Chef der Kinderklinik mit dem Pflegedirektor eine Mitteilung an alle Abteilungsleiter und Oberärzte des entsprechenden Krankenhauses per eMail am 2.6.09 herausschickte, in der es u. a. heißt:

Zitat

eMail vom 2.6.09

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wir möchten Sie darüber informieren, daß es dem 4-jährigen Kind, das wegen der "Neuen Grippe (Schweinegrippe) bei uns auf der Infektionsstation aufgenommen ist, gut geht.

Mit seinen Eltern zusammen ist das Kind isoliert auf der Infektionsstation. Von ihm geht keine Gefahr für andere Patienten dieses Krankenhauses aus. Eine entsprechende Mitteilung wurde heute an die Presse gegeben.

Uns haben viele Anfragen von Menschen aus der Bevölkerung erreicht, wie mit dieser Situation umzugehen sei. Das Gesundheitsamt (Friesland und Wilhelmshaven) koordiniert hier alle Maßnahmen und ist auch für interessierte oder besorgte Menschen erreichbar und der geeignete Ansprechpartner.


Ich habe den Kollegen bei dieser Hysteriewelle aus Absurdistan gute Nerven und Erfolg gewünscht und im Falle überschwappender Ängste psychotherapeutische Hilfe angeboten. Denn ich vermute, dass dieses Bulletin an die leitenden Mitarbeiter eine Reaktion auf diverse Nachfragen und Anrufe von Bürgern und Kollegen ist, um einer mutmaßlichen aufbrodelnden Panik zu begegnen. Denn medizinisch und wissenschaftlich sind solche Mitteilungen nicht zu rechtfertigen.

Mal im Ernst: Jedes DEmenti und Abwiegeln irgendwelcher Befürchtungen bestätigt jas im Grunde nur die Ängste und Befürchtungen! Jetzt wird also wegen einer leichten Erkrankung dank der Pressehysterie ein solcher Wirbel der Verunsicherung veranstaltet! Werden wir demnächst in der Presse, im Internet und die entsprechenden Krankenhausmitarbeiter von den betroffenen Abteilungsleitern über jede Erkrankung informiert, bei der irgendwelche Viren und Bakterien gefunden werden, die die Schulmedizin für Auslöser solcher Erkrankungen hält und als potentiell gefährlich bezeichnet?

Bekommen wir also demnächst Bulletins über Hepatitisfälle, Tuberkulose, alle Arten von Durchfallerkrankungen und grippeähnlichen Infekten, von Lungenentzündungen, Hirnhautentzündungen, AIDS, Geschlechtskrankheiten und den berühmt-berüchtigten Krankenhausinfektionen mit den multiresistenten Problemkeimen, die gegen alle möglichen Antiviotika resistent geworden sind und für geschwächte Patienten eine echte Bedrohung aus dem Krankenhaus darstellen sollen? Wo kämen wir da hin? Direkt von Absurdistan nach Panikstan. Und da erscheint sie dann auch schon drohend am Horzizont, die panikstanische Pandemie: will heißen, die Menschheit ist von Auslöschung durch Krankheiten bedroht!

Das gab es schon mal in der Mythologie der alten Griechen. Damals war es die Büchse der Pandora, die die Götter aus Rache für Prometheus (der, der vor-denkt) Vorwitz, den Menschen Wissen und Feuer zu bringen, durch den ahnungslosen Epimetheus (dem der nach-denkt) öffnen ließen. Damals entfleuchten alle darin versteckten Übel und Seuchen und als der Erschreckte die Büchse wieder zuschlug, blieb die letzte der Göttergaben darin: Die Hoffnung. Die Hoffnung verliere ich manchmal auch, nämlich die, dass bei meinen Mitmenschen Verstand einkehrt und sie vorausdenken lernen.

Michael
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Samstag, 6. Juni 2009, 11:11

Ente gut, alles gut: "Manneken Pis" pisst auf "Schweinegrippe"...

Zitat

Original von Michael

Presse, Bürger und Mediziner sorgen sich: Die "Schweinegrippe" ist in Friesland und Wilhelmshaven angekommen, jedenfalls sollen Tests das ergeben haben. Aber wie in den meisten Fällen geht es dem Betroffenen, einem vierjährigen Kind, das in der Wilhelmshavener Kinderklinik behandelt wird, gut.


Wie zu erwarten, ist das Kind weiter in guter Verfassung, wenn nicht putzmunter und außer psychologischen Aspekten wie Furcht vor Ansteckung oder Angst vor unerwarteten Verläufen hat es vermutlich kaum medizinische Gründe dafür gegeben, ein Kind mit mäßigem Fieber und einigen grippalen Anfangssymptomen eine Woche unter Quarantänebedingungen mit beiden Eltern im Krankenhaus zu behandeln. Der Grund war wahrscheinlich einzig und allein der: Es wurde die neue Influenzaviruskombination nachgewiesen. Zumindest wird das so gesagt. Nun musste man die Armen also zwangsläufig entlassen, wie die Bürger heute in ihrer Wilhelmshavener Lokalzeitung "WZ" und auch im Internet lesen konnten:

Zitat

Aus nwzonline vom 06.06.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe: Kind wieder aus Klinik entlassen [/SIZE]

SCHORTENS - Der vierjährige Junge aus Schortens, der Anfang dieser Woche nach der Infektion mit der so genannten Schweinegrippe auf der Isolierstation des Reinhard-Nieter-Krankenhauses in Wilhelmshaven behandelt wurde, ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. „Es geht ihm gut, er ist fieberfrei, so dass ein längerer Klinikaufenthalt nicht erforderlich ist“, erklärte der Leitende Arzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Thomas Liebner.

Angaben, ob damit auch wieder für die Familie der normale Alltag ohne Quarantäne beginnen kann, machten die Behörden nicht.

Ganzer Text: nwzonline


Was man der Presse nicht entnehmen konnte, aber nicht unwahrscheinlich ist, ist eine Behandlung des Symptomträgers und seiner Begleitung mit den umstrittenen antiviralen Influenza-Medikamenten, Tamiflu und/oder Relenza.

Vielleicht wurde sogar das Personal vorsorglich behandelt. Da es hier durchaus gravierende Nebenwirkungsmöglichkeiten gibt, dürfte eine Krankenhausbehandlung mit diesen potentiell gefährlichen Mitteln der Sicherheit des Patienten bei eintretenden Nebenwirkungen dienen.

Worüber sich hierzulande im Ursprungsland des Datenschutzes wohl keiner laut Sorgen macht, ist das Recht der Patienten auch Anonymität und Einhalten der Schweigepflicht, insbesondere wenn sie nicht prominent sind. In diesen Gemeinden ist es ein Leichtes, mit den veröffentlichten Angaben die Anonymität der betroffenen Familie aufzuheben. Das ist schon sehr bedenklich!

Am Ende hatten aber wohl alle, was sie wollten: Die lokale, überregionale und nationale Presse ist dankbar für große Artikel, die das Sommerloch trotz anstehender Europawahl füllen und alle hatten ein wenig Aufregung. Wird das aber der Sache gerecht? Mitnichten!

Doch was könnte man in dieser strukturschwachen Gegend im Nordwesten (Friesland und Wilhelmshaven) noch gutes tun, um die Gegend bekannt zu machen, vielleicht mal nicht durch konjunkturgeschädigte Industrieprojekte und Marine? Da hatte doch ein mexikanischer Politiker eine zündende Tourismusidee:

Zitat

Aus shortnews vom 27.05.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe: "Patient Zero"-Denkmal soll Touristen nach Mexiko locken[/SIZE]

Der Schaden, den die Schweinegrippe dem mexikanischen Tourismus zugefügt hat, ist enorm. Dem Gouverneur der Provinz Veracruz kam nun die Idee, den Spieß umzudrehen: Eine Statue des fünfjährigen "Patient Zero" Edgar Hernandez soll Touristen locken.

Edgar ist wohlauf und mittlerweile völlig gesund. Der Junge soll in Bronze verewigt werden, da "der Ort mittlerweile für Touristen interessant ist. Deshalb werden wir bald die kleine Statue einweihen", so Gouverneur Fidel Herrera Beltran.

Das Denkmal soll an die Brüsseler Brunnenfigur Manneken Pis erinnern und als "Symbol der Hoffnung" gelten.

Ganzer Text: shortnews


Interessant: Das "Manneken Pis", der strullernde brüsseler Knabe, soll Hoffnung ausdrücken. Oder doch besser: Die Lage (des menschlichen Verstandes) ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Was soll man dazu noch sagen. Es ist also ernst gemeint und weder ironisch noch zynisch: also kann es so ernst wohl nicht sein. Also pissen oder scheißen wir auf die Schweinegrippe. Jedenfalls das vierjährige Schortenser "Manneken" kann es, ist es doch ein Junge... Dass das mit dem Denkmal keine Zeitungsente ist, bestätigen auch andere Medien mit ähnlichen, zum Teil älteren Berichten:

Zitat

Aus news.yahoo vom 26.05.2009

[SIZE=3]Denkmal für ersten Schweingrippe-Kranken in Mexiko[/SIZE]

Veracruz (AP) Dem ersten mit dem Schweinegrippe-Virus infizierten Menschen in Mexiko soll ein Denkmal gesetzt werden. Die Bronzestatue des fünf Jahre alten Jungen Edgar Hernandez, der die Krankheit überlebte, solle ein Symbol der Hoffnung sein, erklärte ein Sprecher des mexikanischen Staates Veracruz. Die Skulptur wird in einem Park von La Gloria aufgestellt, dem Heimatdorf des Jungen.

Ganzer Text: news.yahoo


Man darf auf das Schortenser Denkmal für den ersten erkrankten und genesenen Niedersachsen gespannt sein, denn die jüngste Stadt Frieslands verfügt im Gegensatz zu Jever oder Wilhelmshaven noch nicht über all zu viele attraktive Bronzedenkmäler oder Brunnen. Eine zur "modernen Pest" hoch stilisierten Influenza als Tourismusmagnet: Originell sind die Menschen manchmal in ihrer Ambivalenz und überhaupt, was ist das Leben ohne Spaß? Ein Leben mit weniger irrationaler Angst wäre allerdings sicherlich ein Leben mit noch mehr Spaß.

Da Niedersachsen das Land der Geflügelmassenhaltung in Käfigen und riesigen Ställen ist, könnte man eigentlich auch ein Denkmal für die "Lagerpute" und das "Käfighuhn" errichten. Die gesundheitlichen Gefahren, die von diesen umweltgefährdenden Dreckschleudern der Massengeflügelzucht ausgehen, insbesondere hinsichtlich Allergieauslösung und verantwortungslosem Medikamentengebrauch, lassen sich kaum realistisch abschätzen. Und bei der "Vogelgrippe" hatte das Schlachtgeflügelgewerbe doch eine zeitlang wirklich Stress! Das wäre sicher ein Gedenken wert.

Auch das malträtierte Hausschwein, das unter unwürdigen Bedingungen der Massentierhaltung der industriellen Tötung entgegen gemästet wird, sollte vielleicht ebenfalls jetzt schon ein kleines Denkmal bekommen. Immerhin hat es den nicht selbst erworbenen Verdienst, bei der Namensgebung der "Neuen Grippe" Pate gestanden zu haben: "Schweinegrippe". Niedersachsen, ein Land der Denkmäler. Man könnte neue Tourismusstraßen des industriellen Grauens ausweisen und gleich Asse und Gorleben mit in den Wallfahrtskalender aufnehmen. Dann wären alle unsere Sünden in schmucker Weise wohl vereint. Wohl bekomms. "Niedersachsen - immer eine gute Idee", wirbt die hiesige Landesregierung an den Landesgrenzen ihrer Autobahnen...

Michael
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Freitag, 12. Juni 2009, 01:44

Vom Lokalen zum Globalen: Der Medienzirkus hat sie wieder:Die "Schweinegrippe"

Zitat

Original von Michael

Presse, Bürger und Mediziner sorgen sich: Die "Schweinegrippe" ist in Friesland und Wilhelmshaven angekommen, jedenfalls sollen Tests das ergeben haben. Aber wie in den meisten Fällen geht es dem Betroffenen, einem vierjährigen Kind, das in der Wilhelmshavener Kinderklinik behandelt wird, gut.


Nach dem Aprilaufruhr war es im Mai auffällig ruhig um die "Schweinegrippe" geworden. Bei sehr viel langsamerem Anstieg der Erkrankungszahlen als gedacht, wobei viele Zahlen wohl auf Mutmaßungen und nicht auf exakten Tests beruhen, war der Verlauf dieser Erkrankung auch noch sehr viel leichter als bei jeder normalen "Sommergrippe", wie es heute in den Medien hieß. Das beginnende "Schweinegrippe-Sommerloch" wurde dann lokal wenigstens von der dankbaren hiesigen Presse durch einen Behandlungsfall in der Wilhelmshavener Kinderklinik kurzzeitig aufgefüllt und heute erfreute die Zeitung ihre Leser mit einem Fall auf der in Kürze zurück erwarteten Fregatte Sachsen:

Zitat

Aus nwzonline vom 10.6.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe-Fall an Bord der Fregatte "Sachsen"[/SIZE]

WILHELMSHAVEN/ GLüCKSBURG - Der Schweinegrippe-Verdachtsfall an Bord der deutschen Fregatte „Sachsen“ (Heimathafen Wilhelmshaven) hat sich bestätigt. Das Robert-Koch-Institut habe bei einem Soldaten das Virus A/H1N1 nachgewiesen, wie die Marine am Mittwoch in Glücksburg mitteilte. Der Mann sei inzwischen wieder gesund. Auch alle anderen Besatzungsmitglieder seien beschwerdefrei.

Der Soldat war kurz nach Auslaufen aus dem kanadischen Halifax am 22. Mai an Grippe erkrankt. Er wurde umgehend behandelt und isoliert. Die Besatzung erhielt präventiv das Medikament Tamiflu.

Die Fregatte „Sachsen“ wird am Sonnabend in Wilhelmshaven zurückerwartet.

Ganzer Text in nwzonline


Doch vom lokalen Aufreger konnten sich die "Schweinegrippenverantwortlichen" und ihre Berichterstatter jetzt wieder zu einem weltweiten Thema aufschwingen und verkünden panikwirksam die "Pandemie"

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,629863,00.html]www.spiegel.de[/URL] vom 11.6.2009

[SIZE=3]PANDEMIE

WHO ruft höchste Alarmstufe für Schweinegrippe aus[/SIZE]

Fast 28.000 Menschen haben sich bisher mit dem H1N1-Virus angesteckt. Nun hat die Weltgesundheitsorganisation WHO nach Angaben der schwedischen Regierung die höchste Warnstufe ausgerufen. Damit gilt die Schweinegrippe offiziell als weltweite Seuche. Die meisten Erkrankungen verlaufen aber mild.


Stufe 6 - die Pandemiephase - wird ausgerufen, wenn es zu anhaltenden Mensch-zu-Mensch-Übertragungen des Erregers kommt und diese in mindestens zwei WHO-Regionen unabhängig voneinander auftreten. Die Anhebung auf Stufe 6 bedeutet nicht, dass das Virus gefährlicher geworden ist und mehr Todesfälle auftreten. Die meisten Erkrankungen der Schweinegrippe verlaufen nach WHO-Angaben mild und sind nicht tödlich.

Laut WHO-Angaben vom Mittwoch haben 74 Länder insgesamt 27.737 Fälle von Schweinegrippe gemeldet. Mehr als die Hälfte davon traten alleine in den USA auf. 141 Menschen sind weltweit an der Krankheit gestorben, davon 106 in Mexiko und 27 in den USA. ...Auch in Deutschland kam es zu neuen Infektionen: In einer japanischen Schule in Düsseldorf steckten sich 34 Schüler an. Auch in Köln und München traten neue Fälle von Schweinegrippe auf. Bundesweit gibt es damit mehr als hundert bestätigte Fälle.

Ganzer Text in [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,629863,00.html]www.spiegel.de[/URL]


Natürlich ist eine solche Situation mit der entsprechenden werbenden Unterstützung der WHO, die jetzt immer dringender einen Impfstoff fordert, ein gefundenes Fressen für die Impfstoffhersteller. Und während es bei der "normalen" oder "üblichen" Influenza immer hieß, besonders die Alten, Schwachen und Kranken sollten sich impfen lassen, um einen Impfschutz gegen Komplikationen zu haben, heißt es bei der "Schweinegrippe" nun, dass besonders gesunde und junge Menschen betroffen seien. Vielleicht "will" das Influenza A H1N1-Virus nur zur Immunisierung und damit zu einer echten Gesundung der Gesunden und Jungen beitragen, nachdem das durch die Durchimpferei so schwierig geworden ist und nicht die Alten und Schwachen beseitigen? Wie dem auch sei, ein Hochfahren der neuen Impfstoffproduktion lassen sich die Hersteller nicht entgehen:

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,622711,00.html]spiegel.de[/URL] vom 4.5.2009

[SIZE=3]IMPFSTOFF GEGEN SCHWEINEGRIPPE
Roulettespiel mit dem Seuchenvirus[/SIZE]

Von Heike Le Ker

Forscher arbeiten an einem Impfstoff gegen das Schweinegrippe-Virus - fürchten aber, dass H1N1 mutiert. Kann ein jetzt entwickeltes Serum überhaupt vor einer veränderten Version des Erregers schützen?


Die einen beschwichtigen, die anderen warnen - die Bürger sind verunsichert. Während deutsche Forscher schon in der vergangenen Woche erste Zweifel an der Gefährlichkeit der Schweinegrippe hegten, zeigt sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an diesem Montag immer noch besorgt. "Wir hoffen zwar, dass das Virus sich totläuft", sagte WHO-Chefin Margaret Chan. Doch könne eine zweite Schweinegrippe-Welle jederzeit "mit aller Macht" zuschlagen. Und wenn das geschehe, "steht uns ein großer Ausbruch bevor".

Während Chan die Welt schon darauf vorbereitet, demnächst die höchste Alarmstufe 6 auszurufen, wetteifern gleich mehrere Pharmakonzerne um die Entwicklung eines Impfstoffes. Doch bis die Seren in Hausarztpraxen ankommen, wird es Monate dauern. Die größte Sorge der Experten dabei: Das Virus A/H1N1 kann mutieren. Für den Chef des Robert-Koch-Instituts in Berlin, Jörg Hacker, ist die starke Wandelbarkeit des Erbguts des Erregers eine der größten Sorgen.

Wird ein Impfstoff, den Forscher jetzt eilig gegen den derzeit kursierenden Erreger entwickeln, auch gegen eine mutierte Version schützen? Sicher ist das nicht. Denn der Erreger kann sich zum einen durch sogenannte Punktmutationen verändern. Zum anderen kann er sein Erbgut mit dem anderer Viren mischen.

Ersterer Fall passiert jedes Jahr bei der saisonalen Influenza und bereitet Wissenschaftlern normalerweise kein Kopfzerbrechen. Sie sprechen von der genetischen Drift: Meist kommt es zu kleinen, statistisch im Virus verteilten Mutationen. "Mitunter führen sie sogar dazu, dass sich das Virus so verändert, dass es nicht überleben kann", sagt Stephan Becker, Direktor des Instituts für Virologie an der Marburger Philipps-Universität. Diese selbstlimitierende Variante ist zumindest ein Szenario, wie auch der Erreger der Schweinegrippe zum Erliegen kommen könnte.

Ganzer Text in [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,622711,00.html]spiegel.de[/URL]


Was in keiner Berichterstattung zu finden ist: Obwohl bei der hohen Veränderlichkeit des Virus wirksame Grippeimpfstoffe fast immer der Zeit hinterherhinken, kann man, selbst wenn man dann noch an eine Wirksamkeit glaubt, bei diesen im Schnellverfahren massenhaft hersgestellten Impfstoffen, die in dieser jeweils neunen Antigenform noch nicht erprobt wurden, eines nicht ausschließen: Dass es heftige Nebenwirlungen geben kann.

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,621508,00.html]spiegel.de[/URL] vom 28.04.2009

[SIZE=3]SCHWEINEGRIPPE
Pharmakonzerne wetteifern um Influenza-Impfstoff[/SIZE]

Von Christoph Seidler

Die Vorbereitungen laufen: Pharmakonzerne machen sich bereit für die Herstellung eines Impfstoffs gegen die Schweinegrippe. Doch das Projekt ist nicht ohne Risiken - und erfordert eine Entscheidung, die im schlechtesten Fall Menschen gefährden könnte.


Denn bisher gibt es keinen für den Menschen zugelassenen Impfstoff gegen die Schweinegrippe. Mehrere Pharmafirmen stehen derzeit in den Startlöchern. Auch bei Novartis sieht man gute Chancen, einen Impfstoff gegen die Krankheit zu entwickeln. "Unsere Forscher sind sehr zuversichtlich, es ist alles nur eine Frage der Zeit", sagt Konzernsprecher Eric Althoff. Das Schweizer Unternehmen ist mit seiner Tochterfirma Novartis Behring und deren Werk in Marburg nach eigenen Angaben der größte Impfstoffhersteller Deutschlands.

Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE erklärt Becker, warum seine Forscher die Arbeit sogar ohne ein Probe vom aktuellen Virusmaterial beginnen können: "Die WHO hat das Genom veröffentlicht. Wir lassen die Gene nun synthetisieren und stellen daraus ein rekombinantes Virus her." Dieser Erreger wird über die Oberflächenproteine der neuen Variante verfügen, der Rest wird von einem bereits bekannten Virentyp stammen. Das infektiöse Zwitterwesen soll dann bei der Impfstoffentwicklung helfen. Man gehe von einer Entwicklungszeit von drei bis sechs Monaten für einen Schweinegrippe-Impfstoff aus, sagt Novartis-Sprecher Althoff. Virologe Becker mag nicht darüber spekulieren, wann ein Impfstoff fertiggestellt sein könnte. Eine konkrete Zeitangabe würde zu viel Druck aufbauen, so der Forscher. Die Mitarbeiter arbeiteten auf Hochtouren: "Das ist für uns alle eine neue Situation."

Die großtechnische Produktion eines neuen Impfstoffs dauert in der Regel zehn bis zwölf Wochen, sagt Susanne Stöcker, Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) im südhessischen Langen. Doch bis diese Frist beginnt, müssen noch zahlreiche Dinge geklärt werden. Zunächst fehlt der vermehrungsfähige Impfstamm. Doch es gibt noch zahlreiche weitere offene Fragen. So werden sich die Pharmafirmen wohl schon bald entscheiden müssen, ob sie für die Produktion eines speziellen H1N1-Impfstoffs ihre normale Grippeimpfstoff-Herstellung für den kommenden Winter stoppen wollen.

Kurzfristige Vorteile würden dann im schlechtesten Fall mit langfristigen Nachteilen erkauft - wenn in der neuen Grippesaison nicht mehr genügend Dosen des saisonalen Impfstoffs zur Verfügung stehen. "Wir werden so lange nicht mit der saisonalen Herstellung aufhören, bis die WHO eine Pandemie ausruft", sagt Baxter-Forscher Barrett. Innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen müsse man über eine Umstellung entscheiden.

Grundsätzlich gibt es bei der Herstellung des Vakzins zwei Ansätze: Beim klassischen Verfahren kommen Unmengen von Hühnereiern zum Einsatz, die mit einer modifizierten Version des Erregers infiziert werden. Die Eier werden drei Tage lang gebrütet. Später wird das virushaltige Eiklar geerntet und zu verschiedenen Impfstoffen weiterverarbeitet.

Bei einem anderen Ansatz wird das unmodifizierte Virus in Zellkulturen herangezüchtet. Baxter setzt dieses Verfahren ein, bei dem sogenannte Vero-Zellen aus Nierenzellen von Grünen Meerkatzen mit dem gefährlichen Virus vermischt werden. Für einen Impfstoff gegen H1N1 hat die Firma von der Europäischen Arzneimittelbehörde Emea (European Medicines Agency) eine Zulassung erhalten.

Von einem Impfstoff gegen das bereits länger grassierende Vogelgrippe-Virus H5N1 könne man mit diesem Verfahren 1,5 bis zwei Millionen Dosen pro Woche herstellen, sagen Ehrlich und Barrett. Sie verweisen auf die Geschwindigkeitsvorteile, weil bei ihrem Ansatz im Gegensatz zum klassischen Verfahren auch unmodifizierte Viren zum Einsatz kommen können. Das spare acht bis zehn Wochen im Vergleich zum anderen Verfahren. Im "New England Journal of Medicine" (Ausg. 358, Nr. 24) hatten beide Forscher ihre Entwicklung im vergangenen Sommer vorgestellt.

Baxter sagt, dass die Zulassung für den H5N1-Impfstoff im Pandemiefall auch für ein H1N1-Medikament auf seiner Basis gelte. "Das ist ein Kompromiss, den die Zulassungsbehörden eingehen", sagt Ehrlich. Die möglichen Nebenwirkungen bei einer Impfung sind allerdings nicht zu unterschätzen. Baxter musste im Jahr 2004 den Zulassungsprozess für einen ersten Impfstoff auf Zellkulturbasis stoppen: Ein Teil der Geimpften hatte zu hohes Fieber bekommen.

Ganzer Text in [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,621508,00.html]spiegel.de[/URL]


Bei so einer aufkommenden Pandemie-Furcht ergibt sich natürlich die Frage: Wer wird zuerst geimpft? BILD weiß natürlich die Antwort:

Zitat

Aus bild.de vom

[SIZE=3]Schweinegrippe

Notfallplan der Bundesregierung[/SIZE]

Von D. HOEREN

Innerhalb von acht Wochen könnten rund 30 Prozent der Bevölkerung erkranken. Wenn es wirklich so weit kommen würde, wären die Folgen laut Notfallplan drastisch...


• 13 Millionen zusätzliche Arztbesuche

• 370 000 mehr Krankenhauseinweisungen

• 103 000 Influenza-bedingte Todesfälle

Das Papier enthüllt: Nach Ausbruch einer weltweiten Grippeepidemie würde es Monate dauern, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht. Die Vorlaufzeit bis zum Beginn der Impfstoffproduktion dauere „selbst unter optimalen Voraussetzungen“ mindestens drei Monate.

„Zur Herstellung von 80 Millionen Impfdosen für die Erstimpfung der deutschen Bevölkerung werden zumindest weitere 10 Wochen benötigt“, heißt es.

Und wer wird als Erstes geimpft? Laut Pandemie-Plan sollen vorrangig „das medizinische Personal und der zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung notwendige Personenkreis geimpft werden“.

Im Klartext: Ärzte, Schwestern, Pfleger als Erste, danach Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und Mitglieder der Krisenstäbe – insgesamt 4,8 Millionen Menschen. Ob darunter auch Politiker und Minister sein werden, bleibt offen.

Erst danach ist der Rest der Bevölkerung dran. Der Pandemie-Plan: „Anschließend soll anhand epidemiologischer Kriterien die Bevölkerung nach Jahrgängen geimpft werden.“

Ganzer Text in bild.de


Also, ich weiß schon jetzt, dass ich meine Impfdosis gerne der Gesundheitsministerin zur Verfügung stellen werde - soll sie sich doch vergiften - und auch zur Belegung eines Krankenhausbettes in unserer tollen Klinik lasse ich anderen gerne den Vortritt. Wenn es dann so weit ist und ich glaube, ich hätte mich "angesteckt", gönne ich mir lieber ein paar Tage Krankenurlaub, der einen sicher weniger schnell umbringt, als die Arbeit mit den ganzen Panik-Verrückten.

Also dann auf ein fröhliches Impfstoffpanschen in Pandemiezeiten...

LG, Michael
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6

Sonntag, 14. Juni 2009, 20:33

Hallo,

immer diese Panikmache. Endlich seit über 40 Jahren können sie mal wieder eine Pandemie ausrufen. Man traut sich schon gar nicht mehr in der Öffentlichkeit zu niesen oder gar zu husten. Was ist denn jetzt mit dem Rinderwahn und der Vogelgrippe?

Ich gehe mir jetzt mal nach dem Beitrag schreiben die Hände waschen.

Bis dann mal wieder
Ronja :gutwer

7

Montag, 15. Juni 2009, 10:32

liebe ronja,

ich bin ganz deiner meinung - immerhin haben wir keinen krieg, da kann es nicht schaden zumindest anderweitig die menschen im geiste mit dem tode zu drohen!!!

die filme werden immer surrealer und brutaler. aber die ältere generation traut sich leider nicht, die möglichkeit der medien zum gruseln zu nutzen.

der staat kommt hier einfach nur seiner fürsorgepflicht nach. schließlich muss auch das hormon cortisol fließen. bevor es durch die evolution zugrunde geht.

:D LG*susa

werde mit ein paar kisten sagrotan zulegen und ein paar tüten mit mundschutz. so ein mundschutz hilft gleichzeitig gegen vorzeitige bildung von plissee-fältchen um die lippen aufgrund schädlicher uv-strahlung .... apropro ...... ;(
"Eine Erfolgsformel kann ich den Menschen nicht geben, aber ich kann ihnen sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch jedem gerecht zu werden."

Herbert Bayard Swope

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8

Montag, 15. Juni 2009, 19:29

Wie tödlich ist eigentlich die "Schweinegrippe"?

Wieder einmal gibt es die Menschen ängstigende Schlagzeilen, weil ein Mensch innerhalb Europas angeblich an "Schweinegrippe" gestorben ist und zwar in Schottland:

Zitat

Aus [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8333976-Schweinegrippe-Erster-Toter-in-Europa,articleset=8043048,cc=000000185900083339761LpOb9.html]gmx[/URL] vom 15.6.2009

[SIZE=3] Erster Todesfall nach Schweinegrippe in Europa [/SIZE]

London (dpa) - Angesichts des ersten Schweinegrippe-Toten in Europa hat der britische Gesundheitsminister David Burnham vor Panikmache gewarnt. Ein Patient, dessen Alter und Geschlecht zunächst nicht genannt wurden, war am Sonntag in einem Krankenhaus in Schottland an dem Grippevirus H1N1 gestorben.


Er war bereits an einer anderen Krankheit geschwächt, teilte ein Regierungssprecher in Glasgow am Abend mit. "Der Patient war grundlegend erkrankt", sagte er. Er ist der erste Schweinegrippe-Tote außerhalb des amerikanischen Kontinents, wo die Grippeform zuerst aufgetreten war.

Ganzer Text aus [URL=http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/krankheiten/8333976-Schweinegrippe-Erster-Toter-in-Europa,articleset=8043048,cc=000000185900083339761LpOb9.html]gmx[/URL]


Da fragt man sich doch, wenn eine „grundlegende Erkrankung“ vorgelegen hat, wieso dieser Mensch tatsächlich an dem Grippevirus und nicht an der Erkrankung oder den Behandlungsfolgen im Krankenhaus gestorben ist, am Ende gar an Arzneimittelunverträglichkeiten beim Einsatz von Antibiotika und Virustatika?

Zitat

Aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,630405,00.html]spiegel.de[/URL]vom 14.6.2009

[SIZE=3] SCHWEINEGRIPPE Erster Todesfall in Europa[/SIZE]

Die Schweinegrippe hat den ersten Todesfall in Europa gefordert: Nach Angaben der schottischen Regierung ist ein Patient mit Gesundheitsproblemen an dem Virus gestorben. In Deutschland wurden am Wochenende zahlreiche neue Fälle gemeldet.


London/Berlin - Die Schweinegrippe hat das erste Todesopfer außerhalb des amerikanischen Kontinents gefordert: Nach Angaben der schottischen Regierung ist ein Patient in einem Krankenhaus an dem Virus H1N1 gestorben. Er war dort mit neun weiteren Menschen wegen der Schweinegrippe behandelt worden. Das Opfer habe schon vor der Infizierung an weiteren Gesundheitsproblemen gelitten, sagte ein Regierungssprecher. Nähere Informationen wurden bislang nicht bekannt.

Am Sonntag wurde zudem bekannt, dass eine etwa 50-jährige Frau in Kanada an dem Virus gestorben ist. Sie habe vorher an einer chronischen Krankheit gelitten, teilte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums von Québec mit. Es ist der sechste Schweinegrippe-Todesfall in Kanada.

Ganzer Text aus [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,630405,00.html]spiegel.de[/URL]


Neben der Bestätigung, dass das Opfer in Europa andere Gesundheitsprobleme hatte, wird auch über den kanadischen Fall berichtet, dass eine chronische Erkrankung vorgelegen habe. Also, was man weiß ist, dass die Leute vor ihrem Tod chronisch oder schwer krank waren, im Krankenhaus behandelt wurden und man das Virus A/H1N1 gefunden hat. Die Todesursache könnte aber aus medizinischer Logik genauso die schwere Krankheit und das Krankenhaus sein, aber das wollen die Verantwortlichen wohl lieber nicht so hören.

Zitat

Aus faz-net

[SIZE=3] Schottland
Erstes Schweinegrippe-Opfer in Europa war eine Mutter[/SIZE]


14. Juni 2009 Das erste Todesopfer der Schweinegrippe in Europa war vermutlich eine 38 Jahre alte Frau, die erst vor kurzem ein Baby zur Welt gebracht hatte. Wie britische Medien am Montag berichteten, sei das Kind am 1. Juni zwei Monate zu früh geboren worden. Ärzte hatten bisher nur bestätigt, dass das Opfer schon vor der Schweinegrippe-Infektion Gesundheitsprobleme gehabt habe. Die Frau war eine von zehn Patienten, die in dem Krankenhaus im schottischen Paisley nahe der Stadt Glasgow wegen der Schweinegrippe behandelt worden waren. Das Baby hat sich nicht angesteckt, sei wegen der Erkrankung der Mutter aber zu früh zur Welt gekommen.

In Schottland sind derzeit insgesamt 498 Menschen an Schweinegrippe erkrankt. Erst am Sonntag kamen 35 weitere bestätigte Fälle hinzu. In ganz Großbritannien sind es insgesamt mindestens 1250 Fälle. Seit Bekanntwerden der ersten Fälle in Mexiko infizierten sich weltweit fast 30.000 Menschen, mehr als 145 starben. … Deutschlandweit verzeichnet das RKI nun rund 170 bestätigte Erkrankungen.

Ganzer Text aus faz-net


Nach diesen Berichten bleibt ein schaler Nachgeschmack. Am Ende könnte uns die „Schweinegrippe“ noch nützen, um alle Behandlungsfehler und Arzneimittelnebenwirkungen dem Virus anzulasten, getreu der uralten römischen Weisheit: Die Fehler der Ärzte bedeckt man mit Erde. Die Fehler der Reichen bedeckt man mit Gold. (Ärzte werden von der Sonne beschienen, ihre Irrtümer von der Erde bedeckt, oder: Ärzte und Pflasterer decken ihren Pfusch mit Erde zu). Doch im Ernst: Dieser hysterischen Angst vor Infektionskrankheiten mit ihren Epi- und Pandemien liegt die verkürzte Sicht zu Grunde, dass etwas Äußeres den Menschen oder gar die Menschheit schicksalshaft und unbeeinflussbar mit dem plötzlichen Tode bedroht.

Psychologen und Psychosomatiker haben schon lange in verschiedenen Schriften (u. a. Ruediger Dahlke) darauf hingewiesen, dass ein Mensch nicht einfach so krank wird oder aus Zufall an einer bestimmten Erkrankung oder einem bestimmten Unfallmechanismus verstirbt. Zwar übernehmen Krankheiten oder Unfälle die Aufgabe, einen psychisch moribunden oder der Lebenslust verlustig gegangenen Menschen von seinem Leib zu erlösen, dem geht aber eine zumindest unbewusste Einwilligung in einen Sterbeprozess, mag er noch so kurz oder subtil sein, voraus. Und dies gibt es nicht nur als Einzelphänomen, sondern auch als kollektives Ereignis, wobei diese Vorstellung für viele „naturwissenschaftlich“ orientierte Medzininer vermutlich absurd ist. Es ist allerdings auch ziemlich absurd, sich vorzustellen, dass ein Virus mir nichts dir nichts einen ausgeklügelten Powerorganismus wie den menschlichen Körper ohne alles Zutun desselben zu Fall bringt. "Der Tod ist kein Zufall", schrieb schon Hermann Meyer.

Wenn also z. B. Entzündungs- und Infektionserreger an einem Krankheitsgeschehen beteiligt sind, das zum Tode führt, erliegt der Patient in Wirklichkeit einem Verlust an „aggressiver“ Lebensenergie, die andernfalls normalerweise entweder mit einem intakten Immunsystem äußere Erreger kontrolliert und den „Kampf“ zugunsten des Organismus entscheidet oder aber es wendet sich im Falle von autoimmunologischen, autoaggressiven Krankheitsgeschehen das aggressive Abwehrpotential eines Organismus sogar heimtückisch gegen diesen selbst, wie Ruediger Dahlke das in “Aggression als Chance“ beschreibt. Der jungianische Schweizer Psychotherapeut und Physiktheoretiker Gary Bruno Schmid schreibt in seinem Buch "Tod durch Vorstellungskraft. Das Geheimnis psychogener Todesfälle." zwar nur über Todesfälle, die augenscheinlich ohne sichtbare Erkrankung, Unfall oder Selbstmord plötzlich und spontan eintraten, aber wenn das allein schon auf psychischem Wege möglich ist, warum sollte sich das Unbewusste nicht noch besser einer "Krankheit" oder eines "Unfalls" oder gar einer Tötung durch jemanden anderen bedienen können, in dessen bedrohliche Nähe man sich begibt. Der Psychologe und Autor Thorwald Dethlefsen beschrieb solche Szenarien.

Ich komme also wieder zu dem Schluss, dass nicht eigentlich das Schweinegrippevirus tödlich ist, sondern unsere psychoemotionale Einstellung unseren Organismus letztlich chronisch oder akut der Gefahr der Schädigung oder des Todes aussetzt. Eine Angstpropaganda halte ich dabei für einen sowohl bewussten als auch unbewussten potentiellen Schädiger ersten Ranges! Somit ist Psychohygiene die erste Pflicht für eine intakte Immunabwehr und hysterische Angstpropaganda dient der schleichenden Untergrabung sowohl der eigenen wie der kollektiven Kampfkraft. Leider sind die subtilen unbewussten Ängstigungsmechanismen so wirksam, dass es oft zu wenig ist, die Horrornachrichten einfach nur zu ignorieren. Es wäre hilfreicher, neben einem Verzicht auf gewisse Nachrichten, davon überzeugt zu sein, dass man nicht so einfach von Krankheitserregern mausetot gemacht wird. Am Ende stellt sich noch heraus, dass derjenige, der geht, indem er stirbt, unbewusst davon überzeugt ist, dass er was Besseres zu tun hat, als in dem bewussten Körper oder seiner sozialen und psychologischen Situation weiter zu leben und aus seiner subjektiven Sicht hat er ja oft Recht damit.

Michael
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9

Donnerstag, 25. Juni 2009, 19:04

Mediale Gehirnwäsche infiziert zwangskrankes Kind mit Schweinegrippefurcht

Da haben sie es mit vereinten Kräften geschafft, die Medien und die Medizin, nämlich nun auch die geistig Armen mit ihrem geistigen Gift zu infizieren. Ein entwicklungsverzögertes Kind hat in der fünften Klasse noch keine Erkenntnisse über Viren und Bakterien gesammelt, aber fürchtet sie schon. Mit Zwangsgedanken beschäftigt schnappte das Kind die überall hör- und lesbaren Schweinegrippe-Berichte der Medien auf und fürchtet nun, sich anzustecken und der vorgeblich tödlichen Erkrankung zu erliegen, denn andere Infektionskrankheiten kennt es mit Namen gar nicht. Es schluckt seinen Speichel nicht mehr runter, öffnet kaum den Mund zum Sprechen, Atmen oder Essen und spricht daher kaum verständlich. Am liebsten würde es eine Maske vor dem Mund tragen, wie im Fernsehen zu sehen. Es benutzt ersatzweise seinen Ärmel, um dadurch zu sprechen und zu atmen. Und die Hände werden auch gewaschen: immer wieder, gründlich, stundenlang mit Unmengen von flüssiger Seife. Aber wen wundert das. Wenn man auch ganz normale, differenziert denkende Menschen mit den Panikberichten in Angst und Furcht vor der Schweinegrippepandemie versetzen kann, muss das doch bei einem ängstlichen, entwicklungsverzögerten Kind, das zu Zwangsgedanken und Zwangshandlungen neigt, um so leichter gehen.

Michael
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10

Freitag, 31. Juli 2009, 00:51

Wer zahlt am Ende die ganze Schweinerei?

"Schweinegrippe" gibt es jetzt so viel und harmlos - auch wenn vermutlich wie bei der "Influenza" viel mehr behauptet als wirklich positiv getestet wird - dass die Hysteriker sich eigentlich wieder abregen könnten. Aber mit nichten: 600 Millionen bis 2 Milliarden Euro will man in der Bundesrepublik Deutschland für die komplette Durchimpfung der Bevölkerung mit je zwei Injektionen investieren. Als erstes dürfen oder sollen die dran glauben, die für das öffentliche Leben und das Gesundheitssystem wichtig sein sollen, bis zu einem Drittel der Bevölkerung. Derweil streiten sich trotz anderer Verlautbarungen Politiker und Krankenkassen um die Finanzierung der von der Politik angeschobenen Massenimpfaktion.

Wenn die Kassen sich wehren, so meine ich, tun sie es zu Recht. Kein Mensch weiß letztlich wirklich, wie nützlich oder schädlich die Impfung am Ende ist und man darf ihre Notwendiugkeit mit Fug und Recht bezweifeln. Die immer aufgeregten Schulmediziner unserer gesundheitsamtlichen Seuchenpolizei haben schon besorgt darauf hingewiesen, dass die Herstellungskapazitäten der Pharmafirmen leider trotz des erzielbaren Reibachs nicht ausreichen, "normale" Grippeimpfstoffe gegen die saisonale Influenza in genügender Menge für Herbst und Winter herzustellen und auch noch den Impfstoff gegen "Schweinegrippe" in dem geplanten Ausmaß zu produzieren. Man musste sich also entscheiden.

Dabei weisen diese Experten darauf hin, dass die eine Impfung nicht gegen die anderen Viren helfe, die Schweinegrippeimpfung also nicht gegen die Influenza. Ich glaube ja überhaupt nicht, dass es hilft und denke eher, dass die Risiken der Massenimpfung gar nicht abschätzbar sind, im Gegensatz zu den bisher bekannten Risiken der "Schweinegrippe". Aber die Gesundheitsämter glauben das, genauso wie sie glauben, dass die Influenza die gefährlichere Grippe mit jährlich Tausenden von Toten sei (worüber in diesem Forum ja schon ausführlich berichtet wurde).

Ich frage mich daher vorallem, ob es eine Möglichkeit gäbe, nicht zur Finanzierung dieses Unsinns herangezogen zu werden, aber leider ist dieser Panikzug längst abgefahren. Ob die Kassen die Impfung übernehmen und die Kosten über steigende Mitgliederbeiträge weiter reichen oder ob der Staat noch mehr Steuergelder verschwendet und sich noch höher verschuldet: Wir Bürger und Versicherten zahlen alle die Zeche, auch wenn wir die Impfung selber ablehnen. Und dass die Impfung Arbeitsausfälle vermeiden hilft, glaube, wer will. Wer sich krank fühlt und nicht zur Arbeit gehen will oder kann, entscheidet ja nicht die "Schweinegrippe" oder ein Bluttest sondern die Areitnehmer. Und sie tun es auch, wenn sie sich nach den häufigen Impfnebenwirkungen "grippig" fühlen. Das tun nämlich manche und ich habe auch schon erlet, dass sie deshalb zuhause blieben...

Zitat

Aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 28.7.09

[SIZE=3]Kassen zahlen Impfung gegen Schweinegrippe [/SIZE]

Berlin – Die Finanzierung der Impfung gegen die Schweinegrippe ist gesichert. Die Kosten würden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, sagte Klaus Theo Schröder (SPD), Staatssekretär im Bundes­gesundheits­ministerium, am Dienstag in Berlin. Für die gesetzliche Kranken­­versicherung (GKV) gehöre das Impfen der Bevölkerung zu den Pflichtaufgaben, zudem könne sie angesichts eines finanziellen Überschusses von rund einer Milliarde Euro im laufenden Haushaltsjahr die Kosten tragen, sagte Schröder. Die private Krankenversicherung hätte bereits ihre Zusage gegeben, sich an den Kosten zu beteiligen. ...

Verlautbarungen über mögliche Zusatzbeiträge wies Schröder zurück: „Ich kann eindeutig sagen, das ist nicht der Fall.“ Eine entsprechende Ministerverordnung über das weitere Vorgehen soll bis 12. August abschließend entschieden werden. Noch stehe nicht fest, ob es sich in den einzelnen Bundesländern um eine Regelfinanzierung oder einen Finanzierungsmix aus gesetzlichen und privaten Kassen handeln werde.

Noch in diesem Jahr sollen Schröder zufolge die Impfungen gegen das Virus beginnen. Zunächst sollen 30 Prozent der Bevölkerung sowie medizinisches Personal geimpft werden. Die anfallenden Kosten beliefen sich auf 550 Millionen Euro, sagte Schröder. Die ersten Impfseren sollen Ende September oder Anfang Oktober zur Verfügung stehen. Durch die Impfungen könnten Behandlungskosten, die um den Faktor 50 höher wären als die Impfkosten, sowie Arbeitsausfälle eingedämmt werden.

Sollten alle Deutsche geimpft werden, fielen Kosten in Höhe von rund zwei Milliarden Euro an. Deutschland hat laut Schröder einen Anspruch auf zweimal 82 Millionen Impfdosen, um alle Bundesbürger soweit wie möglich zu schützen. Ob weitere Rationen bestellt würden, werde Ende August oder Anfang September entschieden, sagte Schröder. Maximal könnten weltweit rund 4,9 Milliarden Impfdosen in ähnlicher Zeit zur Verfügung gestellt werden.

Der GKV-Spitzenverband hatte am Morgen in Berlin erklärt, die durch die Schweinegrippe ausgelösten Kosten seien derzeit nicht im Gesundheitsfonds einkalkuliert. Die Kassen sehen deshalb auch Bund und Länder in der Pflicht.

„Entziehen sich die Länder, die private Krankenversicherung und Beihilfeträger ihrer Verpflichtung, würde der Fonds entsprechend höher belastet und damit auch die Beitragszahler“, erklärte die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer.

Sie betonte, die Krankenkassen würden „ihren Teil im Kampf gegen die Schweinegrippe übernehmen und sich an den Kosten für eine Impfung beteiligen“. Die Länder müssten sich aber ihrer Verantwortung stellen, „die auf Basis der Pandemiepläne eindeutig zuzuordnen ist“


Michael
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11

Dienstag, 4. August 2009, 10:31

Hallo,

eigentlich mache ich ja einen Bogen um die Schweinegrippe-News, aber heute hat mich per Buschfunk eine Nachricht erreicht. Es kann sein, dass die Sommerferien um zwei Wochen verlängert werden, damit die Leute aus dem Urlaub mit dem Schweinegrippevirus besser erkannt werden können und es keine Massenansteckung in den Schulen geben wird.
:gutwer
Viele Grüße,
Ronja

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12

Dienstag, 4. August 2009, 12:54

Ferienverlängerung dank Schweinegrippe?

Zitat

Original von Ronja
Hallo,

eigentlich mache ich ja einen Bogen um die Schweinegrippe-News, aber heute hat mich per Buschfunk eine Nachricht erreicht. Es kann sein, dass die Sommerferien um zwei Wochen verlängert werden, damit die Leute aus dem Urlaub mit dem Schweinegrippevirus besser erkannt werden können und es keine Massenansteckung in den Schulen geben wird.
:gutwer
Viele Grüße,
Ronja


Liebe Ronja,

was für eine gute Idee der Buschtrommler: Zwei Wochen Ferien für alle, um diesen ganzen medialen und behördlichen Scheiß zu verdauen, d. h. inklusive Urlaub für die Eltern und kostenlose Kinderbelustigung für die Heranwachsenden! Noch nie war eine eingebildete Seuche so sozial und lustvoll.

Hinzufügen möchte ich: Nur impf- und medikamenten-(nebenwirkungs-)freie Ferien machen Spaß und finanziert können sie werden, indem man darauf verzichtet, den einzigen "Kriegsgewinnlern" der Pandemiehysterie, nämlich den Pharmariesen Krankenkassen- und Steuergelder in den Rachen zu schaufeln!

Und in Dankbarkeit möchte ich die nicht vergessen, die uns das zumindest in Form der Namenspatenschaft eingebrockt haben: Zwei Wochen Urlaub auch für alle faulen Schweine und Hinrichtungsaufschub für Schlachtvieh. Stattdessen essen wir mal zwei Wochen vegetarisch zum Entschlacken!

Michael
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13

Dienstag, 4. August 2009, 16:56

Hallo,

aber bitte die zwei Wochen nicht für eine Reise ins Ausland nutzen. Müssen wir uns dann täglich irgendwo melden, dass wir noch im Lande sind?

Ich bin übrigens im chin. Horoskop ein Schwein. Wenn mir das kein Glück bringt, dann weiß ich auch nicht. :frech

Also diese oder nächste Woche entscheiden die Politiker darüber, ob es eine Ferienverlängerung gibt. Dann müßte man aber auch alle Kindergarteneinrichtungen schließen usw. :pill


Liebe Grüße,
Ronja

14

Donnerstag, 6. August 2009, 09:59

Hallo,

eine Freundin von mir arbeitet in einem Altenheim. Vor ein paar Tagen mußte sie an einer Fortbildung "Schweinegrippe" teilnehmen, die von einer Ärztin (fraglich vom Gesundheitsamt) stattfand. Die ganzen Schutzmaßnahmen brauche ich euch ja jetzt nicht aufzählen - sind ja schon zu Genüge aus der Presse bekannt.

Aber was ich ganz interessant fand, dass diese Ärztin auch gegen die Grippeimpfung ist, da man nicht weiß, wie der Impfstoff wirkt. Aber ich denke, dass die Leute, die an dem Impfcocktail arbeiten, genug freiwillige Leute finden, die sich aufgrund der ganzen Panikmache gerne als erster impfen lassen. Wir können ja mal ein paar Politiker vorschlagen und dann wollen wir natürlich öffentlich sehen, wie sie gepickt werden.

Liebe Grüße,
Ronja

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15

Samstag, 22. August 2009, 16:07

Die Impfpäpste informieren im Vorfeld des Massenimpfungsexperimentes

Es soll wohl informieren und beruhigen, was die deutschen Impfpäpste des Paul-Ehrlich-Institutes da gegenüber der Presse verlautbarten und unser Klinikapotheker an uns per eMail weiter gab, aber eine große Portion Skepsis bleibt angebracht und der Hinweis, Verantwortung für sich zu übernehmen, keine Panikentscheidungen zu treffen und sorgsam abzuwägen.

Man sollte bedenken, dass hier zugunsten einiger Pharmahersteller und des Gesundheitsapparates eine gewaltige Feldstudie zum Impfen mit der ganzen Bevölkerung von reichen Industrieländern betrieben wird, die wegen der massenhaften und relativ breiten, unreflektierten Anwendung viele ungeahnte Risiken enthält, über die Viele aber schon längst nichts mehr wissen wollen, die nur noch schreien: "Her mit dem Impfstoff" und denen es gar nicht schnell und weitreichend genug gehen kann.

Der Wissenschaft ist das Risiko an sich schnurz, die erforscht einfach nur die Ergebnisse, wobei klar sein dürfte, dass die Interessensgemengelage der Impfempfehler eine vorurteilsfreie und objektive Bewertung von Nebenwirkungen der Impfung und anderer medikamentöser Anti-Grippe-Maßnahmen nicht zulassen wird, weder von Seiten der Pharmaindustrie außer als Konkurrentenangriff auf einen erfolgreichen Mitbewerber, noch von Seiten der staatlichen Stellen, die die Massenimpfung empfohlen und gefordert haben und für Impfschäden gerade stehen müssten.

Keiner kann z. B. sagen, was passiert, wenn massenhaft Menschen ab Herbst und Frühjahr geimpft werden, die sich schon mit "Schweinegrippe" oder einer anderen Influenza-Art angesteckt und inkubiert haben oder sogar unerkannt daran erkrankt sind oder was passiert, wenn die Ansteckung zwischen den beiden Impfintervallen geschieht, in denen noch kein zuverlässiger Schutz erwartet wird, oder wie der bereits unerkannt natürlich immunisierte Organismus auf die Impfung reagieren würde. Bei Massenimpfungen werden bei einer großen Epidemie oder Pandemie zwangsläufig auch viele unerkannt Erkrankte, Inkubierte oder schon Immunisierte geimpft werden!

All die sonst zu empfehlenden Sorgfaltserwägungen werden unter dem Massenansturm der seit Monaten in Angst versetzten Impfwilligen und aufgrund der ökonomischen Notwendigkeit, die hersgestellten und georderten vielen Millionen Impfdosen zu verbrauchen, sicherlich fallen gelassen werden, als da wären: sorgfältigste Anamnese und Aufklärung, völlige Infektfreiheit, Ausschluss einer Immunität oder bereits unerkannten Erkrankung mittels Laborüberprüfung des Immunstatus, individuelle Abwägung des Impfrisikos gegen das Erkrankungsrisiko.

Niemand weiß zudem, wie der Erreger sich mit der Zeit wieder verändern wird und mit anderen Infuenza-Subtypen interagiert, man weiß lediglich, dass diese Form der Erreger dies regelmäßig tut. Für Wissenschaftler und staatliche Gesundheitswächter ist es allerdings enorm interessant, diese massenhaften Daten der Millionen "Freiwilligen" einer der massivsten öffentlichen Angst- und Impfkampagnen zu erhalten und sie mit Ungeimpften und Erkrankten vergleichen zu können.

Es ist ein generalstabsmäßig geplanter, möglichst viele Individuen erfassender globalisierter Menschenversuch des multinationalen medizinisch-industriellen Komplexes, ein logistisches Meisterstück der globalen Impflobby und Gesundheitsmafia. Im Fordergrund steht das Geschäft und die Erforschung der Fragen, wie das möglichst gut geht. Das Benzin für diesen Erfolgsmotor ist ein Stoff Namens Angst, der sich mit PR-Methoden in fast jedes Gehirn träufeln lässt, um da den Panikmotor anzuwerfen und jedes Restchen Verstand gleich mit zu verbrennen...


Zitat

Gemeinsames Pressebriefing des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts am 06.08.09 in Berlin

[SIZE=3]Statement des Paul-Ehrlich-Instituts zu Impfstoffen gegen die pandemische H1N1-Influenza (Schweinegrippe)[/SIZE]

Gemeinsames Pressebriefing des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts am 06.08.09 in Berlin


* Das Konzept pandemischer Impfstoffe in Europa
* Nebenwirkungsprofile von Influenza-Impfstoffen / pandemischen Impfstoffen
* Schweinegrippe 1976 in den USA – Guillain-Barré-Syndrom nach Impfaktionen
* Zur Impfung von schwangeren Frauen

Es hat in den vergangenen Tagen einige Verwirrung um die Sicherheit und die Überprüfung der Impfstoffe gegen die Schweinegrippe gegeben. Diese wurden ausgelöst durch verkürzte Berichte auf Grundlage teilweise fehlerhafter Aussagen von befragten Gesprächspartnern. Daher bieten wir hier heute einige Informationen zu diesen neuen Impfstoffen, wie sie überprüft und bewertet wurden, was sie auszeichnet und von saisonalen Impfstoffen unterscheidet, was über ihr Nebenwirkungsprofil bekannt ist und auch, welche Informationen für schwangere Frauen zur Verfügung stehen, denen diese Impfung nach Einschätzung der WHO und auch vieler nationaler Behörden, vorrangig angeboten werden soll. Alle bisher vorliegenden Daten aus den verschiedenen Staaten zeigen, dass das pandemische H1N1-Virus, das bei den meisten Menschen immer noch zu relativ milden Krankheitsverläufen führt, bei schwangeren Frauen zu schweren Erkrankungen, Komplikationen und auch auffällig vielen Todesfällen führt. Dies gilt ebenso für chronisch kranke Menschen, auch für sehr junge chronisch kranke Menschen.

In Europa hat man sich schon zu Zeiten der Diskussion um die Vogelgrippe entschieden, als pandemische Impfstoffe ein Modell einzusetzen, das sich in einigen Punkten von dem der saisonalen Grippeimpfstoffe unterscheidet. Diese Unterschiede resultieren aus der Notwendigkeit, dass in sehr kurzer Zeit sehr viele Impfstoffdosen produziert werden sollen, um weltweit möglichst viele Menschen gegen das pandemische Virus schützen zu können. Dies wäre mit den herkömmlichen Grippeimpfstoffen nicht möglich, weil es ausgeschlossen wäre, ausreichend viel Antigen (als wirksamer Bestandteil, auf den das Immunsystem reagiert) zu produzieren.

Das Konzept pandemischer Impfstoffe in Europa

Um überhaupt gegen ein neues, pandemisches Virus eine ausreichende Schutzwirkung erzielen zu können, ist es notwendig, die Menschen zweimal zu impfen, wie man es von der Grundimmunisierung von kleinen Kindern kennt. Allein für Deutschland wären das 160 Millionen Impfdosen – die normale Produktionskapazität ergibt für Deutschland zwischen 20 und 30 Millionen Dosen. Um die Ausbeute zu erhöhen hat man sich entschlossen, die Antigenmenge pro Impfdosis zu reduzieren. Das erfordert aber, dass das Immunsystem unterstützt werden muss, um auf diese geringe Menge reagieren zu können. Aus diesem Grund hat man sich entschlossen, für die pandemischen Impfstoffe eine Verstärkersubstanz (Adjuvanz) in den Impfstoff aufzunehmen. Die klinische Studien im Rahmen der Musterzulassungen, die für vier solcher Impfstoffe mit einem H5N1-Virusstamm schon von der EU-Kommission erteilt wurden, haben gezeigt, dass man mit Hilfe dieser Verstärker die Antigenmenge halbieren, zum Teil sogar auf ein Viertel reduzieren konnte. Da außerdem pro Impfdosis nur ein Virusstamm eingesetzt wird, nicht drei wie beim saisonalen, ermöglicht dieses Konzept also eine vielfache Ausbeute an Impfstoffdosen. Es hat sich außerdem in diesen klinischen Studien gezeigt, dass durch die Verstärker auch so genannte Driftvarianten der Viren erkannt werden. Leichte Veränderungen (Mutationen), wie Influenzaviren sie immer vornehmen, werden daher von diesen pandemischen Impfstoffen abgedeckt. In den genannten klinischen Studien sind Daten von insgesamt rund 8000 Teilnehmern eingeflossen. Die Verfahren für die Musterzulassungen sind reguläre Zulassungsverfahren gewesen, keine beschleunigten Verfahren, wie sie für den Fall einer bereits eingetretenen Pandemie vorgesehen sind. Wobei 'beschleunigt' bedeutet, dass die Verfahrensabläufe optimiert werden, nicht, dass weniger aufmerksam geprüft wird. Viele Arbeitsschritte werden parallel und verschachtelt vorgenommen, und verkürzen so den gesamten Prozess.

Insgesamt betrachtet beruht die Zulassung und Anwendung von Impfstoffen gegen die pandemische Influenza (H1N1) 2009 ("Schweinegrippe") auf der jahrzehntelangen Erfahrung mit saisonalen Grippeimpfstoffen. Bei diesen erfolgt jedes Jahr eine Stammanpassung, d.h. jedes Jahr ändern sich die im Impfstoff enthaltenen Virusstämme – manchmal nur einer, manchmal alle drei. Genau dies passiert nun mit den Impfstoffen, die eine Musterzulassung erhalten haben – der bei der Musterzulassung enthaltene H5N1-Virusstamm wird ausgetauscht gegen den pandemischen H1N1v-Stamm.

Nebenwirkungsprofile von Influenza-Impfstoffen / pandemischen Impfstoffen

Man hat bei der jährlichen Stammanpassung nicht beobachtet, dass sich Art und Menge der Nebenwirkungen von Grippeimpfstoffen geändert haben. Betrachtet man den Zeitraum 2001 bis 2008 so waren die häufigsten Meldungen: Fieber, Kopfschmerzen, Schmerzen an der Impfstelle (Lokalreaktionen), Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Parästhesie (Jucken, Kribbeln, Schwellungsgefühle), Schüttelfrost, Husten, Übelkeit – letztlich also leichte Erkältungssymptome, die zeigen, dass das Immunsystem beginnt zu arbeiten.

Mit einer Änderung des Nebenwirkungsprofils bei den Impfstoffen gegen die Schweinegrippe ist daher nicht notwendigerweise zu rechnen. Die Anpassung der Musterimpfstoffe von H5N1 auf H1N1 bleibt innerhalb eines auch im saisonalen Impfstoff enthaltenen Virussubtyps, wenn auch der Unterschied größer ist als üblicherweise.

Bei allen zugelassenen Musterimpfstoffen wird derzeit der neue Virusstamm entsprechend dem genehmigten Herstellverfahren produziert. Das entspricht der jährlichen Stammanpassung bei den saisonalen Impfstoffen. Sobald nachgewiesen ist, dass auch mit diesem Stamm ein Impfstoff mit gleichbleibender Qualität hergestellt werden kann (Nachweis der konsistenten Produktion) erfolgt die Genehmigung der Stammanpassung für diese Impfstoffe.

Zusätzlich werden klinische Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit auch mit den ausgetauschten Virusstämmen durchgeführt. Dazu reichen bei den saisonalen Impfstoffen etwa hundert Probanden. Für die pandemischen Impfstoffe werden einige hundert Probanden untersucht, insbesondere auch Kinder und Menschen über 60 Jahre. Diese klinischen Studien sollen belegen, dass die genehmigte Dosierung für diesen Stamm ebenfalls optimal ist. Es geht nicht darum, das Nebenwirkungsprofil zu überprüfen. Dieses ergibt sich wie eingangs geschildert aus der jahrzehntelangen Anwendung von Grippeimpfstoffen.

Für die pandemischen Impfstoffe liegen Daten zur Verträglichkeit und zum Nebenwirkungsprofil zusätzlich aus den klinischen Studien für die Musterzulassung vor. Auch zu den verwendeten Adjuvanzien (MF59 und AS03) gibt es schon umfangreiche Daten zur Verträglichkeit.

So ist bereits im Jahr 2000 in Deutschland der Impfstoff Fluad der Firma Novartis zugelassen worden, der eines der Adjuvanzien enthält, die nun auch eingesetzt werden sollen (MF59). Weltweit ist dieser Impfstoff mehr als 40 Millionen mal verimpft worden und es hat sich kein auffälliges Nebenwirkungsprofil gezeigt.

Weiterhin wurden mit MF59 adjuvantierte Influenzaimpfstoffe in klinischen Studien in über 10.000 Erwachsenen ab 18 Jahren und 700 Kindern ab 6 Monaten getestet. Insgesamt lässt sich feststellen, dass adjuvantierte Impfstoffe eine höhere Reaktogenität in Bezug auf die lokale Verträglichkeit im Vergleich zu nicht adjuvantierten Impfstoffen haben, es aber zu keinen lang anhaltenden oder schwerwiegenden Nebenwirkungen kommt. Die vergleichbaren Adjuvanzien der Fa. GlaxoSmithKline wurden mit Influenzaimpfstoffen in klinischen Studien an Zehntausenden von Probanden im Alter von 18-93 Jahren und in einer geringen Anzahl von kleinen Kindern untersucht, ebenfalls ohne auffälliges Nebenwirkungsprofil.

Diese Daten machen deutlich, dass die Anwendung der "Schweinegrippe-Impfstoffe" auf soliden Füßen steht. Ihr Einsatz ist derzeit für Risikogruppen vorgesehen, bei denen schwere Verläufe bis hin zu tödlichen Verläufen auftreten. Daher muss die Risiko-Nutzen-Bewertung positiv ausfallen.

Theoretisch ist nicht auszuschließen, dass die Kombination der Bestandteile der Schweinegrippeviren mit den eingesetzten Adjuvanzien unerwartete Nebenwirkungen auslöst. Die Erfahrung zeigt, dass solche Nebenwirkungen, wenn überhaupt, sehr selten auftreten und in klinischen Studien, die bei neuen Impfstoffen mehrere zehntausend Probanden umfassen, nicht entdeckt werden können. Daher ist die Erfassung und Bewertung von Nebenwirkungsmeldungen während der Anwendung der "Schweinegrippe-Impfstoffe" von besonderer Bedeutung. Sie wird dadurch erschwert, dass bei millionenfacher Anwendung es notwendigerweise zu einem zeitlichen Zusammentreffen von Impfung und Erstauftreten einer Erkrankung kommen wird. Insbesondere bei Erkrankungen, deren Zustandekommen mit den Mitteln der heutigen Medizin nicht erklärt werden kann, gerät dann die Impfung in Verdacht.

Schweinegrippe 1976 in den USA – Guillain-Barré-Syndrom nach Impfaktionen

Immer wieder wird über Probleme mit einem "Schweinegrippe-Impfstoff" berichet, der 1976 in den USA eingesetzt wurde, als man den Ausbruch einer Pandemie befürchtete. Diese Impfstoffe (insgesamt von vier verschiedenen Herstellern) enthielten alle kein Adjuvanz. Ungefähr zwei Drittel dieser Impfstoffe waren Ganzvirus-Impfstoffe, ein Drittel waren Spaltimpfstoffe. Bei der Anwendung dieser Impfstoffe kam es bereits kurz nach Beginn der Impfkampagne zu einem seltenen, aber auffälligen Auftreten von Erkrankungen der peripheren Nerven ("Guillain-Barré-Syndrom", GBS). Während die Epidemie ausblieb, gab es Hinweise, dass die eingesetzten Schweineinfluenza-Impfstoffe mit einem erhöhten Risiko für GBS bei Erwachsenen assoziiert waren. Bei Kindern wurde kein erhöhtes Risiko für ein GBS festgestellt. Insgesamt acht kontrollierte Studien in der erwachsenen Zivilbevölkerung ergaben zwischen 4,9 bis 11,7 zusätzliche Fälle eines GBS auf eine Millionen Impfungen innerhalb von 6 Wochen nach der Impfung. Es wurde jedoch keine Korrelation zwischen dem Auftreten von GBS mit einem spezifischen Impfstoff der vier Hersteller gefunden. Letztlich geklärt werden konnte es nicht, ob ein Zusammenhang mit der Impfung bestand oder nicht.

Um gegebenenfalls diese Nebenwirkung bei den heutigen Schweinegrippeimpfstoffen rasch erkennen zu können, werden weltweit, auch in Deutschland, entsprechende Überwachungssysteme aufgebaut.

Zum Risiko eines GBS nach saisonalen (derzeit verfügbaren) Grippeimpfstoffen sind bisher neun kontrollierte Studien veröffentlicht worden. Mit Ausnahme von zwei Studien, die ein geringfügig erhöhtes Risiko fanden, wurde keine Assoziation zwischen GBS und den saisonalen Impfstoffen festgestellt. Sofern überhaupt ein Risiko für GBS nach saisonalen Grippeimpfstoffen besteht, ist es ausgesprochen gering und würde nicht den Nutzen der Impfung überwiegen. GBS ist in der Fachinformation von trivalenten Influenzaimpfstoffen als Nebenwirkung genannt.

Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden zwischen 2001 und 2008 insgesamt etwas mehr als 40 Fälle von GBS gemeldet, bei insgesamt 1381 Meldungen über unerwünschte Reaktionen. Diese Meldungen zu GBS stammten nur von Erwachsenen, die älter als 59 Jahre waren. Das Paul-Ehrlich-Institut hat zwischen 2001 und 2008 jährlich zwischen 19 Millionen und 30 Millionen Impfstoffdosen freigegeben, insgesamt knapp 200 Millionen Impfstoffdosen.

Zur Impfung von schwangeren Frauen

Klinische Studien werden aus ethischen Gründen nicht mit schwangeren Frauen durchgeführt. Damit bleibt es zunächst grundsätzlich eine Einzelfallentscheidung, ausgehend vom gesundheitlichen Risiko der Frau, ob sie (z.B. gegen Grippe) geimpft werden soll/kann.

Die Weltgesundheitsorganisation hat nun empfohlen, Schwangere vorrangig gegen das pandemische H1N1-Virus zu impfen. Einer der Gründe mag sein, dass in den beiden Pandemien 1918 und 1957 Schwangere ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe (Morbidität) und Todesfälle (Mortalität) hatten. Allerdings ist die Datenlage dafür sehr schwach.

Auch bei der aktuellen Pandemie scheinen Schwangere nun aber besonders gefährdet. Das Risiko scheint mit Dauer der Schwangerschaft zu steigen. Das Risiko der Schwangeren wird ähnlich hoch eingeschätzt wie das der chronisch Kranken. Es gibt dazu eine Veröffentlichung in der Zeitschrift Lancet, in der berichtet wird, dass in den USA innerhalb von zwei Monaten 45 Todesfälle auftraten, davon sechs bei Schwangeren (13%). Alle waren vor der Influenzaerkrankung gesund und entwickelten durch die Infektion eine Viruspneumonie (Lungenentzündung), sowie nachfolgend ARDS (Atemnotsyndrom). Eine der Frauen starb im ersten Trimester, das Kind starb ebenfalls, eine starb im zweiten Trimester, das Kind ist derzeit im Krankenhaus, vier starben im dritten Trimester, die Kinder überlebten.

Auch bei der saisonalen Influenza besteht ein höheres Risiko von Influenza-bedingter Hospitalisierung. Die WHO empfiehlt eine Impfung von gesunden Schwangeren mit saisonalen Grippeimpfstoffen zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft. Diese Impfempfehlung wurde in den USA und Canada übernommen, in Australien werden Schwangere im zweiten und dritten Trimenon geimpft.

Für die in den pandemischen Impfstoffen enthaltenen Adjuvanzien (MF59 und AS03) haben sich in Tierversuchen zur Embryotoxikologie keine Hinweise auf Schädigungen ergeben, weder im Hinblick auf Fehlbildungen oder Fehlgeburten.

Quelle: Gemeinsames Pressebriefing des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts am 06.08.09 in Berlin


LG, Michael
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Samstag, 29. August 2009, 17:05

Ältere sind vermutlich schon natürlich gegen die "Neue Grippe" immunisiert!

Inzwischen wissen die Mediziner der Gesundheitsämter wohl selber nicht mehr, was sie noch Gescheites sagen sollen, während sie weiter die Bevölkerung damit beunruhigen, dass sie sich demnächst bei Hausärzten und in Gesundheitsämtern gegen die "Neue Grippe" impfen lassen sollen und gleichzeitig beruhigende Zahlen und Verläufe veröffentlichen, denn bisher ist in der Tat hier nichts Beunruhigendes passiert. Nach der bisher sehr, sehr milde verlaufenden "Schweinegrippe" verebben derzeit die Erkrankungszahlen. Dafür rüstet sich alle Welt zur Massenimpfung ab Mitte/Ende September. Während Impfkritiker das für absurd halten, behaupten die Ärzte und Impfbefürworter, die zweite Grippewelle werde mit der normalen Influenza zusammen "schrecklich" werden.

Weil es sonst wohl nicht viel zu sagen gibt, spekulierte der ärztliche Gesundheitsamtsleiter in Wilhelmshaven daher gerade in der hiesigen Gazette darüber, warum fast nur junge Leute, Kinder, Jugendliche und sehr junge Erwachsene mit einer Häufung um 18 Jahre herum angeblich an "Schweinegrippe" erkrankten und gibt zur Antwort: Die Älteren hätten sich im Laufe ihres längeren Lebens immunologisch mit einer Vielzahl von ähnlichen Grippeerregern vom Influenzatyp auseinandersgesetzt und offenbar soetwas wie eine Kreuzimmunität erworben, die auch gegen den derszeitigen Influenzatyp, der der Erreger der "Neuen Grippe" sein soll, ausreichend hilft. Warum man dann gerade auch die Älteren impfen soll, kann daher Niemandem mehr einleuchten.

Was also soll dann die künstliche Impfung für eine komplette Bevölkerung? Der Quatsch wird immer offensichtlicher und auch immer weniger zu rechtfertigen noch bevor er angefangen hat: Eine gigantische Verschwendung von Steuer- und Versicherungsgeldern zugunsten einiger Pharmariesen wird in diesem Herbst mit einem unwägbaren Risiko für die Bevölkerung, die in dieser Massenimpfung Versuchskaninchen ist, in Gang gesetzt, ohne dass bisher die vielen kritischen Fragen ausreichend beantwortet werden konnten, etwa was z.B. mit denen geschieht, die in einen Infekt oder in eine beginnende Erkrankung mit "Neuer Grippe" während der Inkubnationsszeit geimpft werden. Am Ende wird man befürchten müssen, dass gerade die Impfung für Nebenwirkungen und einige katastrophale Ausgänge verantwortlich zu machen sein wird!

Michael
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17

Dienstag, 20. Oktober 2009, 23:23

Gibt es eine rationale Haltung? Über die Bedeutung der Angst.

[SIZE=3]Vor dem Massenimpfexperiment. Angstpandemie vor Schweinegrippe?[/SIZE]

Panikberichterstattung und widersprüchliche Aussagen aus Medizin und Politik über eine drohende Schweinegrippepandemie hat den Menschen vor der großen Impfkampagne Angst gemacht. In begrenzten Kontexten ist Angst überlebenswichtig, wenn sie nämlich vor einer tödlichen Gefahr im Hier und Jetzt instinktiv und unerbittlich warnt. Diese sinnvolle, in uns angelegte ursprüngliche Empfindungsfähigkeit unterscheidet sich von unseren zivilisatorischen Ängsten, die aus erlernbaren Gedankenkonstrukten bestehen, aus Vorannahmen, gespeist aus Interpretationen der Vergangenheit, die in die Zukunft projiziert werden und keinen sicheren Handlungsrahmen für aktuelle Aufgaben bieten.

Diese Ängste gehören nicht zum ursprünglichen Rüstzeug, das wir seit Millionen Jahren Menschwerdungsgeschichte erfolgreich für unser Überleben verwenden, sondern zum neurotischen Repertoire des zivilisierten Menschen und rechtfertigen diverse medizinische Behandlungen, die damit eher den Bereich der Psychotherapie erreichen oder bei bescheidenem Realitätsbezug den der Magie. Tiere zeigen ihren ursprünglichen siebten Angstsinn noch, wenn sie dadurch rechtzeitig aufgeschreckt etwa vor einer drohenden Tsunamiwelle ins Landesinnere flüchten und verständige Ureinwohner ihnen aus der Beobachtung folgen, um ihr nacktes Leben zu retten.

In anderen Fällen können sowohl generalisierte Angst, als auch verschiedene Ängste, chronische Sorgen und Befürchtungen psychologisch und für das Immunsystem ausgesprochen schädlich sein. Obwohl die psychosomatische Medizin diese Zusammenhänge kennt, verlegen sich Ärzte und staatliche Hygienebeamte gerne auf eine Drohmedizin mit Panikmache. Politiker schließen sich öffentlichkeitswirksam an, um wie rational handelnde Problemlöser zu erscheinen.

Die geschürten Grippeängste haben längst jeden rationalen Bezug verlassen. Rational ist nur der Geschäftssinn der Impfstoffproduzenten. Die Massenimpfung in der Grippesaison lässt viele Fragen ungeklärt, nämlich die nach nebenwirkungsreicheren Zusatzstoffen, nach Impfen in eine unerkannte Inkubation mit grippeähnlichen Infekten, Zuverlässigkeit des Schutzes usw. Es gibt Mediziner, die einen allgemeinen, jedoch nicht absoluten Schutz gegen Grippe und solche, die eine Wirkung gegen Schweinegrippe aber nicht die gängige Influenza behaupten. Einige halten alles für gefährlichen Irrsinn.

Rational wäre wohl nur Folgendes: Wer keine Angst vor Grippe und Ansteckung hat, sondern seinem Immunsystem und unserer Gesundheitspflege getrost den Umgang mit diesen normalen biologischen Umweltfaktoren zutraut, mache einen Bogen um Impfungen. Sie gehen ihn nichts an. Wer glaubt, einen sicheren Schutz durch Impfungen für ein längeres und gesünderes Leben zu erhalten und kleinere Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen kann, lasse sich mit allem impfen, was diesen sicheren Schutz glaubwürdig verspricht.

Wer in Nebenwirkungen durch Zusammenwirken von Impfstoffen mit ihren Adjuvantien und Fremdeiweißen, dem eigenen Immunsystem und den "Wildviren" sowie eigenen Ängsten ein ernsthaftes Komplikationsrisiko erblickt, prüfe skeptisch, konsultiere viele Ärzte und Wissenschaftler, pendele bei völliger Verwirrung den nächsten Schritt aus (oder frage den Heilpraktiker oder Psychokinesiologen seines Vertrauens) und bemerke so, dass er zweifelnd die Grippewelle ergebnislos tätig und ungeimpft überstanden hat, weil ein Ansatz für eine rationale Antwort erst nach der wissenschaftlichen Auswertung der experimentellen Massenimpfung zu erwarten ist, wenn überhaupt.

Michael
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Samstag, 31. Oktober 2009, 01:37

Konjunktur für Impfstoffhersteller

Die Massenimpfung zunhächst für Personal im Gesundheitswesen hat begonnen. Heute meldeten Betriebsärzte Impfbereitschaft und einige kamen den Aufforderungen, sich impfen zu lassen, nach. Zur gleichen Zeit war im "Rundbrief" der gewerkschaftlichen Ärzteorganisation "Marburger Bund", der mich per eMai am Freitag erreichte, Folgendes zu lesen:

Zitat

MBZ-Woche
MBZ-Newsletter der 44. KW - 24.10. bis 30.10.2009


Schweinegrippe

Impfung rentiert sich


Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Schweinegrippe werden sich vermutlich in engen Grenzen halten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Allianz und des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Das RWI prognostiziert ein gesamtwirtschaftliches Minus von 0,4 bis 1,6 Prozent. Trotzdem werden die Investitionen in die Ausbreitung und Erprobung von Pandemieplänen, die Ausgaben für die Vorratshaltung von Grippemitteln oder die Herstellung von Impfmitteln nicht nur als notwendig, sondern auch als ökonomisch sinnvoll erachtet. Gelohnt hat sich die Impfung jedenfalls für GlaxoSmithKline, dem Hersteller des Impfstoffs Pandemrix, der auch in Deutschland eingesetzt wird. Das Unternehmen erwartet laut Nachrichtenagentur dpa deswegen allein im letzten Quartal dieses Jahres eine Milliarde Pfund (1,1 Mrd Euro) mehr Umsatz.

Weitere Informationen bei der Allianz


"Marburger Bund" und "Allianz" werben zwar für die Impfung, doch kann man sich nach Lektüre dieses Berichtes des schalen Gefühls nicht erwehren, dass eigentlich nur einer auf der Gewinnerliste des ganzen Pandemierummels steht und zwar in Milliardenhöhe: Der Impfstoffhersteller.

Und die verkaufen nicht nur ihr neues Serum gegen "Schweinegrippe", sondern auch die Seren gegen die sogenannte "saisonale Grippe" oder "Influenza". Inzwischen gibt es die Vermutung kanadischer Gesundheitsbehörden, dass die "Schutzimpfung" gegen Influenza die Empfänglichkeit für eine Infektion mit dem Schweinegrippewirus H1N1 erhöhen soll, statt sie ev. sogar zu erschweren, wie einige Befürworter unlängst geworben hatten:

Zitat

Aus focus.de vom 3.10.2009

[SIZE=3]Schweinegrippe

Höheres Risiko durch saisonale Grippe-Impfung?
[/SIZE]

Die vorab bekannt gewordenen Ergebnisse einer kanadischen Grippestudie und die Reaktion einiger Provinzen Kanadas stellen den Sinn von Grippe-Massenimpfungen in Frage.


Derzeit bereitet sich Deutschland auf eine zweifache Grippen-Massenimpfung vor. Seuchenexperten der Pazifikprovinz British Columbia wollen FOCUS zufolge jedoch entdeckt haben, dass die Gabe des saisonalen Grippe-Impfstoffs das Risiko verdoppelt, sich mit H1N1 („Schweinegrippe“) zu infizieren. Laut kanadischen Zeitungsberichten wollen die meisten Provinzen deshalb den normalen Grippeschutz vorerst nur über 65-Jährigen zugänglich machen. Der „unerwartete“ Befund sei „nicht überprüfbar“, solange die Studie nicht vorliege, sagte der Leiter des Marburger Universitätsinstituts für Virologie, Stephan Becker, zu FOCUS.

Derweil gerät auch die geplante Massenimpfung gegen Schweinegrippe in Deutschland zunehmend in die Kritik von Ärzten und Gesundheitspolitikern. Sie helfe nicht den Menschen, sondern nur der Pharmaindustrie. So forderte die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Cornelia Goesmann, lediglich Risikogruppen zu impfen. Eine weitgehende Durchimpfung der Gesamtbevölkerung sei dagegen nicht sinnvoll. Ab Herbst soll in Deutschland der Impfstoff gegen das H1N1-Virus zur Verfügung stehen. Die Bundesländer haben etwa 50 Millionen Dosen bestellt. Bei einer zweimaligen Impfung reicht diese Menge für 25 Millionen Menschen.

Quelle: focus.de


Die logische Konsequenz für die geschäftstüchtigen Impfstoffhersteller kann im Verein mit den hauptamtlichen Panikmachern daher nur die kombinierte Impfung gegen Influenza und "Schweinegrippe" sein. Wer würde sich nicht über einen doppelten Gewinn freuen? Auf jeden Fall wird es ein doppeltes Risiko geben, etwa auch für schwere allergische, anaphylaktoide Zwischenfälle, die z.B. auf das das eingespritzte Fremdeiweis oder Zusatzstoffe erfolgen können.

Mir erscheint außerdem die Schwächung des Immunssystems bei der Abwehr von "Schweinegrippe" durch eine vorangegangene Grippeimpfung gegen saisonale Grippe logisch, denn das Immunsystem wird mit der Abwehr von eingeimpften Fremdkörpern beschäftigt, während vielleicht bereits eine Inkubation mit ähnlichen Antigenen stattgefunden hat. So war es in den Zeiten der letzten Pockenausbrüchen bekannt, dass kurz nach den Epidemieausbrüchen nachgeimpfte (aufgefrischte) Impflinge besonders schwer erkranken und sogar sterben konnten.

Michael
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19

Montag, 2. November 2009, 17:09

Hallo,

ich habe auch noch etwas zum Thema Schweinegrippe gefunden.

Von: Jean-Jacques Crèvecoeur
<promethee@videotron.qc.ca>
Gegenstand: Konferenz für die
Wahlfreiheit in Gesundheitssachen
E: „Nouveaux-Belgique-Bruxelles2“
<promethee@videotron.qc.ca>
Datum: Donnerstag, den 10.
September 2009 10 Uhr 25
Vorbemerkung: ich sende Ihnen diese Email aus eigener Initiative. Ich diene den
Interessen von Niemandem und ich führe diese Aktion unentgeltlich. Außerdem bitte
ich Sie, mich nicht aufs Wort zu glauben. Ich lade Sie einfach ein, Ihr eigenes
Unterscheidungsvermögen zu benutzen. Und Ihre eigenen Schlußfolgerungen zu
ziehen.
Grippenpandemie A H1N1:
Er bleibt sehr wenig Zeit, um Sie zu informieren und um Sie zu mobilisieren. In
einem Monat wird es zu spät sein!
Da es immer mehr bewußte Individuen gibt, habe ich gewählt, mich gänzlich
diesem Dossier zu widmen, um die Lügen und Manipulationen aufzudecken.
Es ist mein Teil des Engagements.
Ich bitte Sie, Ihren Teil dazu beizutragen: verbreiten Sie diese Informationen an
all Ihre Kontakte, über Ihr Blog, Ihre Homepage und Ihre Internet-Adressen. Es
ist Ihr Leben, das auf dem Spiel steht.
Wenn Sie dieses Email direkt erhalten haben, tragen Sie sich ein, um die nächsten
Emails zu erhalten: promethee@videotron.qc.ca
Sehr geehrte Frau,
sehr geehrter Herr,
sehr geehrte Freunde,
Ich hatte Ihnen versprochen, Sie zu informieren. Es ist das, was ich jetzt mache. Bis
zum Erscheinen meines ersten Videobeitrages, schreibe ich Ihnen. Weil es mich
überwältigt. Und weil die Tage gezählt sind. Der Zweck dieses Emails ist ein
zweifacher:
Erstens: ich will Sie an einem außergewöhnlichen Kongreß in Montréal erinnern,
das diesen Samstag, den 12. September von 9 Uhr bis 22 Uhr (Lokalzeit
Montréal) (15 Uhr bis 4 Uhr morgens, europäische Zeit) stattfindet. Dieser Kongreß ist
die erste Konferenz für Wahlfreiheit in Sachen Gesundheit. Als Europäer können
Sie den ganzen Ablauf online verfolgen, direkt und zeitverschoben.
Wenn Sie wissen wollen, welche Themen dieser Kongreß behandeln wird, klicken Sie
bitte auf die Verbindung, welche das Event ankündigt:
http://www.youtube.com/watch?v=NbMWPTM2yhs
Ich kenne die Gesundheits-Politik gut, sowohl in Nordamerika als auch in Europa, und
versichere Ihnen, daß auch Europäer dort viel Informationen finden werden, die
sich auf ihre Verhältnisse anwenden lassen. Einzig sind die Namen der Gesetze
und der Minister verschieden. Aber es sind dieselben pharmazeutischen
Unternehmen, die ihre ungerechten und freiheitsraubenden Gesetze Politikern
auferlegen, die zu Marionetten und Stroh-Männer geworden sind. Wenn Sie begreifen
wollen, was uns in den nächsten Monaten erwartet, bitte nehmen Sie sich die Zeit,
dieser Konferenz zu folgen. Es ist ganz einfach Ihre Gesundheit, Ihre Freiheit und Ihr
Leben, die auf dem Spiel stehen.
Um sich einzutragen, clicken Sie auf der folgenden Verbindung: http://www.telesante.
com/conference_flcs_12sept09_webdiffusion.html
Und wenn Sie noch naiv glauben, daß es die Zwangimpfung nicht geben wird, lade
ich Sie ein, den Versuch zu machen, die Fragen zu beantworten, die ich mich stelle,
seit ich mich mit dem Dossier der Schweinegrippe beschäftige. Dies ist der zweite
Zweck dieses Emails: mit Ihnen einige meiner zahlreichen Fragen und Rätsel in
Verbindung mit dieser berühmten Grippenpandemie H1N1 zu teilen und Sie dann
einzuladen, sie selber zu beantworten und Ihre Schlußfolgerungen daraus zu ziehen.
Ø Wieso hat Frau Bachelot (Gesundheitsministerin in Frankreich), Anfang
Februar 2009 eine Gruppe von Verfassungs-Juristen um eine Stellungnahme
zu folgender Frage gebeten: wäre ein Impfzwang für der ganze Bevölkerung
illegal und verfassungswidrig? Worauf sie die Experten beruhigt haben,
indem sie sich darauf berufen, daß in einer außergewöhnlichen Lage und in
einem staatlichen Notstand es durchaus gerechtfertigt sei, alle individuelle
Freiheit zu unterbinden!
Ø Weswegen hat die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) am 27. April 2009
ihre Pandemie-Definition geändert? Zuvor waren die Kriterien zum Ausrufen
einer Pandemie viel strenger! Jetzt genügt es, daß die Krankheit in zwei Länder
einer selben WHO-Zone identifiziert ist!
Ø Wie kommt es, daß das Patent des Impfstoffes gegen die Schweinegrippe
(H1N1) im Jahre 2007 registriert wurde (lange vor dem Wiederauftreten des
Virus, das seit der bekannten „spanischen Grippenepidemie“ im Jahre 1918
verschwunden war)?
Ø Durch welchen Zufall hatte Präsident Sarkozy am 9. März 2009 die Intuition,
einen Investitionsvertrag über einen Betrag von 100 Millionen Euro für den
Bau einer Fabrik zur Grippe-Impfstoff-Herstellung zu unterzeichnen? Und raten
Sie wo! In Mexiko, gerade dort wo die Pandemie ihren Anfang hatte!
Ø Wieso erinnern keine Medien der Welt und kein wissenschaftlicher Experte
daran, daß an der gewöhnlichen Grippe jedes Jahr zwischen 250.000 und
500.000 Personen sterben, das sind mehr als 1.000 Tote pro Tag (dies sind die
offiziellen Zahlen der Welt-Gesundheits-Organisation)?
Ø Wieso wiederholen die Medien jeden Tag die Meldung, daß das Virus der
Grippe A H1N1 eine Unmenge von Opfern verursachen wird, während die
Tatsachen beweisen, daß es sich um ein einfaches Grippchen handelt
(weniger ernst als die gewöhnliche saisonale Grippe), das nur 2.000 Tote in
mehr als fünf Monaten gefordert hat? Die gewöhnliche Grippe hätte im selben
Zeitraum 200.000 Tote verursacht!
Ø Wieso haben, trotz diesen unbedeutenden Morbiditäts- und Mortalitätszahlen
(2.000 anstelle von 200.000), die Mehrzahl der Länder der Welt phantastische
Aufträge von Hunderte von Millionen Impfstoffdosen gestellt und dies ab dem
Monat Juni 2009?
Ø Anders formuliert, wieso ergreift man ausgerechnet dieses Jahr
außergewöhnliche Maßnahmen, wo die Grippe weniger heftig ist als in
anderen Jahren? Welche Tatsachen rechtfertigen solche Entscheide, während
es nichts Außergewöhnliches gibt?
Ø Warum wurden Ausnahmegesetze (Kriegsgesetze) in den meisten Länder
gerufen (ohne daß der Inhalt dieser Gesetze bekannt gegeben wurde)?
Ø Warum hat der Ministre der l’Intérieur Français alle Reservisten von der
Armee und von der Gendarmerie bereits im Februar 2009 einberufen, wegen
(ich zitiere) „einer ernsten soziale Unruhe, vorgesehen auf Ende Sommer
2009“ (das heisst September)?
Ø Warum wurde die Amerikanische Armee kürzlich auf das ganze Territorium
der Vereinigten Staaten stationiert?
Ø Warum wurden in den letzten Jahren mehr als 800 Konzentrationslager in
den Vereinigten Staaten errichtet (sie stehen im Augenblick leer)? Warum sind
sie durch das FEMA (Federal Emergency Management Agency) verwaltet, das
bei den großen Katastrophen auf dem Territorium eingesetzt wird (wie beim
Hurrican Katrina)?
Ø Wieso wurden Hunderttausende Särge in allen amerikanischen Staaten
deponiert, und warum wurden Gemeinschafts-Gruben in jedem Distrikt
ausgegraben?
Ø Warum haben 600 britische Neurologen am 29. Juli 2009 einen vertraulichen
Brief von der Health Protection Agency (HPA) erhalten, in dem sie eingeladen
werden, besonders auf ein künftiges Ansteigen des Guillain Barré
Syndromes zu achten (schwerste degenerative Nervenkrankheit, oft durch die
Impfungen ausgelöst)? Und warum hat dieselbe Agentur darauf verzichtet, die
Bevölkerung zu warnen, die von dieser Impfkampagne „profitieren“ wird?
Ø Wie kommt es, daß am 5. März 2009 die Firma Baxter 72 Kg Impf-Material
verseucht hat, indem die Viren H5N1 der Vogelgrippe und H3N2 der
gewöhnlichen Grippe vermischt wurden, bevor sie in sechs anderen Ländern
verschickt wurden, während die normalen Sicherheitsverfahren in solchen
Laboratorien einen Unfall dieser Art absolut unmöglich machen? Unmöglich,
außer man tut es willentlich. Das wurde mir von einem Doktor in Biologie
bestätigt.
Ø Warum sagt man uns nicht, daß der Impfstoff gegen die Grippe, den es seit 40
Jahren gibt, nie eine positive Auswirkung gehabt hat auf das Auftreten dieser
Krankheit, im Gegenteil? Eine internationale Studie hat bewiesen, daß die
Geimpften öfter die Grippe erwischen als die Nicht-Geimpften.
Ø Weswegen wird verheimlicht, daß im Jahre 1918, es die geimpften Personen
gewesen sind, die an der spanischen Grippe gestorben sind, und nicht die
Nicht-Geimpfte? Würde das bedeuten, daß sie durch den Impfstoff selbst und
nicht durch die Grippe getötet worden sind?
Ø Wenn die Impfstoffe so wenig Nebenwirkungen haben, wie die
Gesundheitsbehörden erklären, wie erklären sie, daß die Anzahl der an
Multiplen Sklerose Erkrankten in Frankreich von 25.000 auf 85.000 gestiegen
ist, nachdem die Kampagne der Impfung gegen Hepatitis B durchgeführt
wurde?
Ø Weswegen wird verheimlicht, daß alle Epidemien des XX. Jahrhunderts durch
vorherige Impfkampagnen ausgelöst wurden?
Ø Wieso wird im künftigen Impfstoff gegen die Grippe H1N1 ein Zusatz wie
Squalen bewilligt (in einem Verhältnis von über einer Million höher - ich habe
die Berechnungen nachgeprüft, denn ich glaubte nicht daran!), während das
Haus der Abgeordneten es ausdrücklich als verantwortlich für das Syndrom
des ersten Golfkriegs, ein Syndrom, das 180.000 GI’s krank gemacht hatte
(25% der Soldaten) als Folge einer Injektion des Impfstoffes gegen Anthrax?
Zudem ist festzustellen, daß das Squalen von einem Bundes-Richter im Jahre
2004 verboten worden war!
Ø Warum sind die ersten durch die Impfung anvisierten Bevölkerungs-Gruppen
schwangere Frauen und Kinder, während es gewöhnlich die Älteren sind, die
man anvisiert? Sie, heißt es, hätten ein Immungedächtnis der spanischen
Grippe von 1918!!!
Ø Warum wird die Durchführung einer Zwangs-Impfung nicht an Ärzten, sondern
an freiwillige Studenten und Soldaten anvertraut?
Ø Warum wird kein Arzt und kein Spital die Impfstoffe selber dispensieren
können? Befürchtet man gefälschte Ausweise?
Ø Weswegen sagen 50% der englischen Ärzte, daß sie es ablehnen werden, sich
mit dem neuen Impfstoff impfen zu lassen, weil sie kein Vertrauen in den
Vorbereitungsverfahren haben?
Ø Warum wird Tamiflu als antiviral wirksam angepriesen, während alle
Kampagnen mit Benutzung dieses Produktes sich als katastrophal unwirksam
enthüllt haben? Außerdem verursacht dieses Arzneimittel zahlreiche
psychologische und neuronale Störungen, bis zur Auslösung von häufigen
Selbstmorden bei jenen, die davon eingenommen haben!
Ø Wieso erlauben die Gesundheitsbehörden, die eigentlich zu unserem Wohl und
zu unserem Schutz da sind, daß ein neuer Impfstofftyp (es sind ihre Worte)
direkt auf etwa hundert Millionen Versuchskaninchen (das heißt: wir)
eingesetzt wird, ohne daß die normalen Inbetriebnahmeprotokolle respektiert
werden und ohne Unschädlichkeitsgarantie des Impfstoffes?
Ich könnte noch Stunden so weiterfahren. Aber ich höre auf, denn die anderen Fragen
würden immer in derselben Richtung gehen. Ich habe im Augenblick nicht mehr die
Zeit, Ihnen alle Referenzen von Artikeln der öffentlichen Presse (Monde, Le Figaro,
Daily Post, die Sonntagszeitung usw.), der offiziellen Seiten (von OMS, von Baxter,
von Aventis, von Sanofi-Pasteur usw.) und der impfbefürwortenden Wissenschaftler
vorzulegen, die ich befragt und konsultiert habe! Sie werden all das bis Ende des
Monats September auf meinen Internetseiten finden,
Aber ich garantiere Ihnen auf die Ehre, daß alle Fragen, die ich oben gestellt
habe, nur auf die Lektüre offizieller, öffentlich Allen zugänglicher Dokumente
basieren! Es sind keine Behauptungen, Annahmen, Berechnungen von Theoretikern
der großen Verschwörung! Das ist es, was die Dringlichkeit solcher Fragestellungen
ausmacht! Und dann die Schlußfolgerungen zu ziehen, die sich so aufdrängen.
Für meinen Teil habe ich es gemacht. Und ich habe mich deutlich geäußert.
Mit anderen Worten, solange man mich nicht zwingen wird, meinen Mund zu halten,
werde ich Sie weiterhin informieren.
Es gibt hingegen eine Frage, die ich hier stellen werde und die ich auch beantworten
werde, denn viele meiner Ansprechpartner das nicht begreifen (ich haben Hunderte
Emails in einer Woche erhalten!!! Danke jenen, die mich armer Blödmann und
Manipulator geschimpft haben. Danke besonders allen, welche die Information an zig
Tausend Personen in Europa und in Kanada weitergeleitet haben. Danke besonders
all den jenigen, die für mich beten, in diesem Moment. Ich war sehr gerührt und
bewegt.)
Die Frage ist Folgende: wie wird es ein dermaßen gutartiges Virus doch
anstellen, Millionen Personen zu töten? Ha, es ist die Eine-Million-Dollar-Frage!!!
Ja gut, es ist die Geschichte der Pandemien der Vergangenheit, die uns die Antwort
bringt. Das Rezept ist einfach (in zwölf Etappen, bereits im Jahre 1918 erfolgreich
experimentiert):
1. Man meldet, daß ein Herd einer neuen Grippe in Mexiko aufgetreten ist, und daß
es sehr ernst ist, denn es ist ein Tiervirus, das sich auf Menschen übertragen
hat!
2. Man meldet danach 350 Tote in einer Woche, um danach die Abrechnung
richtigzustellen auf 8 Tote. Aber jeder hat in Erinnerung behalten, daß er dort
von Anfang an viele Tote gegeben hat (das erinnert Sie an nichts: am 11.
September man hat uns im Fernsehen 40 bis 50.000 Tote in den Twin Towers
gemeldet, was den Kreuzzug gegen die Kräfte des Übels rechtfertigt - dann hat
man die Anzahl der Toten auf 2.974 revidiert)
3. Man meldet unter großem Einsatz täglicher Werbung, daß dieses schreckliche
Virus sich in unglaublicher Geschwindigkeit auf dem ganzen Planeten
ausbreitet (währenddem andersrum kein Laboratorium der Welt über den
Stamm des Virus verfügt, um nur zu bestätigen, daß es sich wirklich um diesen
Virus handelt und nicht um ein gewönliches Virus – man gibt außerdem zu,
daß die Schweinegrippe kein spezifisches Symptom gegenüber der
gewöhnlichen Grippe aufweist – so, wie machen sie es dann , um die Anzahl
der Fälle zu zählen???)
4. In Anbetracht der geringen Virulenz des besagten Virus meldet man uns, daß
dieses nette Virus (schließlich) mutieren wird, und so sehr bösartig werden wird,
und man weiß daß er an einem bestimmten Datum mutieren wird (jenes des
Auslieferung der Impfstoffe, welcher Zufall!)
5. Während all dieser Zeit bereitet man Produkte in Laboratorien vor, von dem
man sagt, daß sie Impfstoffe seien und in denen man eine Mischung zweier
Stämme von Schweinegrippe, zweier Stämme der Vogelgrippe und ein Stamm
der menschlichen Grippe herstellt (Cocktail mit gewaltiger Sprengkraft, wenn er
in den Körper injiziert wird!). Außerdem fügt man (in größerer Quantität als
normalerweise) Zusätze hinzu (Quecksilber, Aluminium und Squalen), die für
ihre große Giftigkeit bekannt sind.
6. Kurz vor der Auslieferung der sogenannten Impstoffe (die hier in Wirklichkeit
bakteriologische Waffen sind), entflammen sich die Medien, um uns zu
melden, daß es eine Zunahme der Grippenfälle gibt. Obwohl die Ärzte sich nicht
mehr die Mühe nehmen zu prüfen, ob es sich wirklich um dasselbe Virus
handelt, ist das Volk derart hypnotisiert, daß es nicht mehr nachdenkt. Es ist
überzeugt, daß die angekündigte Veränderung dabei ist, sich zu verwirklichen;
7. Man meldet auch, daß alle Impfstoffe nicht sofort verfügbar sein werden, und
daß es Glückliche geben wird, die davon sofort profitieren können und daß
Andere bis zu vier Monate warten müssen, um schließlich den heilbringenden
Impfstoff zu erhalten! Ich stelle fest, daß wir zum jetzigen Zeitpunkt in der
Chronologie der Ereignisse genau hier stehen.
8. Sobald die Auslieferung der ersten bakteriologischen Waffen erfolgt, die als
Impfstoffe getarnt wurden, rennt das gute verängstigte Volk, um sich freiwillig
impfen zu lassen, in eigens dazu vorbereitete Zentren (dazu eingerahmt von
Soldaten). Hier in Kanada tragen sich die Leute auf Wartelisten ein, um mit
Gewißheit unter den ersten Geimpften zu sein!
9. Kurz nach Injektion des Impfstoffes wird das durch die Laboratorien sorgsam
vorbereitete Cocktail die Mutationen und die Vermischung der verschiedenen
Stämme im Körper des Patienten auslösen, so dass die Viren extrem tödlich
werden. In derselben Zeit werden die Zusätze das Immunsystem praktisch
vernichtet haben. Tamiflu wird dann benutzt, um eine Superinfektion zu
verursachen (in mehreren Ländern bereits beobachtete Fälle) die sofort den
Tod dieser Person zur Folge haben wird. Folge: es wird Tausende von Toten
unter den ersten geimpften Bevölkerungen geben
10.Man wird uns dann sagen, daß leider das eingetreten ist, was man befürchtet
hatte: Das Virus hat zu einer tödlichen Form mutiert. Man wird dem Virus und
nicht dem netten Impfstoff, der uns hätte schützen sollen, für den Tod
verantwortlich machen! Eine Panik wird sich in der Bevölkerung breit machen,
die Leute werden fordern, daß man sie sofort impft;
11.In Anbetracht der Gesundheitssituation, angesichts der Unruhen, die einerseits
von denjenigen ausgeht, die mit Gewalt ihren Impfstoff fordern und
andererseits durch diejenigen verursacht werden, welche die
Gesundheitsbehörden des Völkermordes beschuldigen, wird der
Ausnahmezustand im ganzen Land erklärt werden, und die Zwangsimpfung
wird eingeführt
12.Jene, die ablehnen werden, sich impfen zu lassen, müssen sich verstecken oder
während einer genügend langen Zeit verschwinden, außer man läßt sie in den
dafür vorgesehenen Konzentrationslager verschwinden.
Dieses Szenario schreibe ich Ihnen in dieser Nacht des 9. September 2009. Ich
mache es nicht überhaupt nicht aus Herzens-Freude.
Ich weiß, daß einige unter Ihnen mir vorwerfen werden, die Angst voranzutreiben,
die bereits durch die leuchtenden Eliten entsteht, und so schließlich, das Spiel
von jenen zu spielen, die ich anzeige. An dieser Stelle werde ich Ihnen einen Satz
von Christus zitieren (selbst wenn ich keiner Religion mehr zugehöre): „Ihr werdet die
Wahrheit kennen, und die Wahrheit wird aus Euch freie Menschen machen!“
(Johannes 8:32).
Ich biete Ihnen hier eine Synthese von allem, was ich seit fünf Monaten gelesen
habe (darunter zwei Monate zu Vollzeit) an. Meine Ziel ist es, für Sie die
Informationen die uns verheimlicht werden zu entziffern (selbst wenn sie öffentlich
verfügbar sind – machen Sie sich mit Google auf der Suche, Sie werden sehen!),
damit Sie nicht in Panik geraten, wenn die Hekatombe beginnt. Damit Sie
begreifen, welche die wirkliche Ursache von dem ist, was Sie erleben werden.
Was können wir jetzt machen, werden Sie sagen? Im Augenblick ist die Sache, die
mich am Wichtigsten erscheint, daß Sie diese Information an ALLEN Ihren
Kontakten verbreiten. Drucken Sie dieses Email aus, zerschneiden Sie es in
Stücken, wenn es Ihnen zu lang erscheint, geben Sie es all Ihren Freunden und
Bekannten. Wenn Sie Eltern von Schulpflichtigen Kindern sind, bilden Sie sofort
Widerstandsausschüsse gegen diesen Völkermordplan. In drei Wochen wird es zu
spät sein. Und Sie müssen wissen, daß die Schulen unzugänglich gemacht
werden, um Ihre Kinder impfen zu können. Wenn Sie sich nicht jetzt nicht
organisieren, werden Sie am 28. September ohnmächtig sein, wenn der Plan in
Gang gesetzt wird. Sprechen Sie alle Polizeibeamten, alle Gendarmen, die Sie
kennen, denn sie werden von diesem Plan keine Kenntnis bekommen (und sie
werden nicht durch dieselben Produkte geimpft sein, damit sie nicht krank
werden!). Erklären Sie ihnen, daß sie ohne ihr Wissen für ein Genozid gegen die
Bevölkerung mißbraucht werden. Erinnern Sie Sie daran, daß, wenn die Nazis
soviele Personen zu den Lager des Todes deportieren konnten, es nur möglich
war, weil sie von der Hilfe der Französischen Polizei profitieren haben, die nicht
begriffen hatte, was sich ereignete. Gehen Sie auch mit Ihren politischen Vertreter
sprechen, denn die Mehrzahl von ihnen hat keine Ahnung, was vor sich geht.
Verlangen Sie von Ihnen, nicht mitzuarbeiten, den Plan zu sabotieren, die
Bevölkerungskarteien zerstören zu lassen, damit die Zählung der Geimpften und
der nicht Nicht-Geimpften ein Geduldsspiel wird.
Diese Aktivität müßte Ihre vorrängige Tätigkeit werden. Denn die einzige Art,
diesen teuflischen Plan zu verhindern, besteht darin, eine kritische Masse bewußter
Leute zu versammeln. Gandhi sagte doch :„ ein bewußtes und aufrechtes
Individuum ist sehr viel gefährlicher für die etablierte Macht als 10.000
eingeschlafene und unbewußte Individuen.“ Ich bin davon überzeugt.
Hingegen verlieren Sie Ihre Zeit nicht mit den hohen Führungskräften des
Staates, den großen Medien und den durch die pharmazeutischen Laboratorien
bezahlten (gekauften) Experten. Verlieren Sie auch nicht Ihre Zeit mit den
skeptischen, den Anhängern des kleinen Bildschirms, für die das Wort der Medien
das Evangelium ist. Hüten Sie sich sogar vor ihren Reaktionen, denn sie könnten
Sie beschuldigen, sie töten zu wollen, indem sie sie daran hindern wollen, sich
impfen zu lassen.
Und wenn Sie Angst haben, wenn sie mein Email lesen, wandeln Sie diese Angst
in Aktion, in Bewegung um. Es ist immer auf diese Weise, daß die Menschheit
Sprünge in ihrer Entwicklung machte: es ist indem er seine Angst vor dem Feuer in
Beherrschung des Feuers umwandelte, daß der Mensch die Technik erfunden hat.
Hier ist der Einsatz bedeutsam: es ist indem Sie Ihre Angst vor dem Tod
umwandeln, daß Sie zu einer neuen Dimension, zu einer neuen Vibration
Zugang haben. Erinnern Sie Sich daran, daß wir keine materielle Wesen sind, die
geistige Erfahrungen erleben. Wir sind geistige Wesen, die die fabelhafte
Erfahrung der Inkarnation erleben.
Persönlich bin ich mich sehr bewußt, was ich riskiere, indem ich diese Haltung
ganz offen einnehme. Seit einiger Zeit lebe ich mit der Perspektive, daß es sein
könnte, daß ich in den Wochen, die kommen, nicht mehr von dieser Welt bin. Und
ich entdecke eine fabelhafte Perspektive meiner Existenz. Oft habe ich mich die
theoretische Frage gestellt: wenn ich nur noch ein Jahr leben dürfte, welche
Lebenswahl treffe ich noch, damit ich friedlich und gelassen auf den Tod eingehen
kann, und ohne Reue? Heute ist diese Frage nicht mehr theoretisch für mich. Ich bin
mir bewußt, daß viele meiner Werte sich in radikaler Weise umwandeln. Und viele
Sachen, die mir Sorgen verursachten werden derart unbedeutsam…
Und dieser Satz vom Heiligen Matthäus hallt in meinem Kopf wider: „daß Eures Ja ein Ja
sei, daß Euer Nein ein Nein sei“ (Matthäus 5:37).
Werden wir fähig sein, unter Lebensgefahr der Infamie nein zu sagen? Werden wir
fähig sein, Ja zu sagen zu dem, was unsere Seele uns zu machen hinweist?
Werden wir fähig sein, aufrecht zu stehen, ungeachtet des Preises, den wir zu
zahlen haben?
Dies ist das Geschenk, das dieser Pandemieplan uns an diesem Ende des
Jahres 2009 anbietet. Wenn wir die Herausforderung meistern (und ich weiß, daß wir
es können), dieser Impfstoff wird unser philosophischer Stein des Anstoßes werden
und wird uns in Alchimisten umwandeln, um das große Werk zu verwirklichen.
Bleiben Sie aufrecht und bewußt.
Ich grüsse Sie mit dem Herzen.
Jean-Jacques Crèvecoeur
aus Montréal (4 Uhr morgens, diesen Donnerstag, den 10. September 2009)
Übersetzung Dominique Aubry

:cool

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20

Dienstag, 3. November 2009, 01:21

Botschaft eines Wissenschaftlers?

Der Brief von Jean-Jacques Crèvecoeur, eines von Dr. Hamer distanzierten NM-Arztes, liest sich weniger wie der eines Wissenschaftlers, als wie der eines fanatisierten Verschwörungstheoretikers oder eines manisch Getriebenen. Auch wenn eine riesige Geschäftemacherei hinter den Impfkampagnen und Pandemieszenarien steht, eine Borniertheit mancher käuflicher Wissenschaftler und eine Profilneurose von Politikern sowie die ängstliche Naivität der von der Presse in Panik versetzten Bürger und auch wenn es wieder mal ein Nachdenken der Unverbesserlichen über Impfzwang gibt: wo soll das Motiv für die Ausrottung eines Großteils der Produktivbevölkerung in den reichen Industrienationen durch ihre eigenen Eliten einschließlich des Nobelpreisträgers Obama, der sein Töchter angeblich nicht impfen lassen will, mittels "als Impfstoffe getarnter biochemischer Kampfstoffe" liegen? Sollen die wenigen einflussreichen Drahtzieher dadurch die Klimakatastrophen besser überleben? Wollen sie sich wie Piraten plündernd in den ausgestorbenen Städten die Taschen voll Gold stopfen, bevor die nicht geimpften Taliban und ihre Tschadorfrauen über die Meere gerudert kommen, um das entvölkerte Feindesland für den Propheten in Besitz zu nehmen? Das ist absurd und krank!

Mächtige Oligarchenfamilien die die Welt schon jetzt mit ihren internationalen Finanzjongleuren und undurchsichtigen Kapitalgesellschaften über Lobbypolitiker beherrschen, hätten keinen Vorteil von der Ausrottung der Beherrschten. Herrscher ohne Volk und Diener? Ein Zusammenbruch der kapitalistischen Weltordnung durch Börsencrash und neue Weltkriege? Angenommen, irgendeiner von diesen kranken Hirnen würde glauben, man könne die Menscheit durch Ansteckung mit potentiell tödlichen Erkrankungen vernichten und unerkannt gefährliche Lebendimpfstoffe (was Grippeimpfstoffe nicht sind, sie enthalten keine vermehrungsfähigen Viren) durch Massenimpfungen bei einer Milliarde Menschen anwenden: Wie sollten sie sicher sein, dass es funktioniert und dass sie sich selbst vor der sich ausbreitenden Pandemie schützen können?

Es gibt keine absolut tödliche Infektionskrankheit. Einige Individuen überleben die gefährlichsten Erreger und giftige Behandlungsarten. Und es gibt keine sichere Impfung. Todimpfstoffe provozieren auch nach wissenschaftlicher Meinung je nach Reaktionsfähigkeit des Immunsystems, die im Alter abnimmt und je nach Herstellungsart mit oder ohne entzündungs- und immunsystemstimulierenden Adjuvantien nur eine Antikörperbildung in 50 bis 70% der Geimpften und benötigen meist zwei Impfungen. Diese Antikörperbildung wird mit der Immunisierung gleichgesetzt. Bei starker genetischer Veränderung des Virus ist im Verlaufe einer Infektionswelle ist der theoretische Schutz einer Impfung unter Umständen wieder in Frage gestellt. Dies würde bedeuten, dass kriminelle Verursacher einer hochgefährlichen Pandemie mit aggressiven Erregern selbst trotz einer Schutzimpfung mit Todimpfstoff selbst gefährdet wären, einer solchen Erkrankungswelle in einem Prozentsatz von 30 bis 50% zu erliegen.

Wer sollte dieses Risiko auf sich nehmen? Sollten die Drahtzieher in den Entwicklungsländern und unabhängigen Staaten und bei den Islamisten zu suchen sein? Das ist unwahrscheinlich, denn wie könnten sie die Weltmächte und den Uno-Sicherheitsrat so unterwandert haben? Selbst mit einer Milliarde Impfdosen könnte man die Bevölkerung der Industriestaaten und wohlhabenden Länder nicht komplett verseuchen. Vier bis fünf Milliarden Menschen insbesondere in den Entwicklungsländern würden nicht durch Impfungen beeinträchtigt sein. Wäre der Nazivergleich in dem Brandbrief glaubwürdig, müssten die Verbrecher ihren Ausrottungsfeldzug vorallem nach rassistischen und ökonomischen Kriterien planen und Arme, Kranke, Alte und nach ihren kruden Einschätzungen rassisch Minderwertige töten wollen. Auch diese Intention wäre mit dem vom Verschwörungstheoretiker vermuteten Vorgehen der Massenimpfungsbefürworter wohl kaum zu erreichen. Man kann es also drehen und wenden, wie man will, ein solches Verschwörungsszenarium macht keinen Sinn.

:pill
Michael :rolleye
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)