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21

Montag, 17. Oktober 2005, 22:32

Hallo Heike

Zitat

Also ein Darmkrebs verursacht Metastasen an der Leber. Also schwimmen diese Dinger durch das Blut, warum sollten sie sich ausgerechnet an der Leber anhaften? Jedoch andere Organe werden verschont?


Ja, das ist für mich auch noch ein Rätsel in der "wissenschaftlichen Medizin".
Wenn es doch sooo viele "Primärkrebse" gibt, warum dann nur eine handvoll Organe, an denen eine Metastase entsteht?

Zitat

Das verstehe ich auch noch, doch warum läßt es das entarten nur an der Brust, Hoden, Lunge usw. zu?
Das Blut versorgt alle Zellen, doch Krebs tritt nur an einer bestimmten Stelle oder Organ auf?


Meinst du jetzt die Erklärung der "wissenschaftlichen Medizin" dazu?
Die gibt leider (noch) nicht....

Und das mit dem nicht-gefundenen Primärtumor bezog sich auf befallene Lymphknoten in der Brust/Achsel.

Hallo Irene

Warum das Herz selbst keinen Tumor entwickelt, konnte ich auch noch nicht zufriedenstellend herausbekommen.
Es gibt da Thesen, die sich mit der spirituellen Sicht beschäftigen und das erklären können, aber die "wissenschaftliche Medizin" hat dazu keine Erklärung, soweit ich weiß.

lg
Nux
Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu unserem Wissen von der Natur.
(Augustinus)

22

Montag, 17. Oktober 2005, 22:42

Zitat

Original von Irene
Könnte mir irgend jemand erklären, warum es keinen Herzkrebs gibt, wo doch da die ganzen kleinen Krebszellen andauernd durchgepumpt werden? LG Irene


Das ist eigentlich nicht schwer - weil dort die Fließgeschwindigkeit des Blutes besonders hoch ist und es am besten durchgespült wird. Wie Du es in Deiner Frage bereits sagst : weil sie durchgepumt würden und sich deswegen nicht in Ruhe irgendwo anlagern können - was in kleinen Blutgefäßen mit geringer Fließgeschwindigkeit und hoher Verästelung viel leichter geht. (Das könnte übrigens der Grund sein, warum manche Organe besonders häufig von Krebs befallen werden - insbesondere die Leber. Auch die Lunge hat besonders fein verästelte Blutgefäße, wegen der Sauerstoffaufnahme, oder ?)

Allerdings ist diese Anfrage auch umgekehrt in Richtung NM interessant : wenn im entsprechenden Hirnareal des Herzen sich ein Hamerscher Herd bildet, müßte Krebs im Herzen möglich sein.

LG, Reinhard

PS.: Ich finde es fein, ENDLICH ganz offen Für und Wider bezüglich der NM diskutieren zu können, ohne dass jemand gleich die Treue zur einzig wahren Lehre einfordert.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Reinhard« (17. Oktober 2005, 22:46)


23

Montag, 17. Oktober 2005, 22:50

RE: Metastasen

Zitat

Original von Waltraud
Ich glaube nicht, dass ich es soweit geschafft hätte, hätte man mir erzählt, dass ich Zellen im Blut hätte, die darauf hinweisen, dass ich womöglich Metastasen bekommen könnte. Vielleicht ist tatsächlich die Überzeugung, dass man wieder gesund werden kann, dass Krebs eben kein Todesurteil bedeutet, ein ganz ausschlaggebender Faktor für das Überleben. Herzliche Grüße Waltraud


Liebe Waltraud,

das ist ein ganz entscheidender Faktor : die NM vermittelt Zuversicht und Gelassenheit - die SM meist Panik und Hektik.

LG, Reinhard

24

Montag, 17. Oktober 2005, 22:56

Übrigens - im Anschluss an Tania : sollten Krebszellen im Blut sein, würde dies noch nicht wirklich die NM widerlegen. Das schließt ja nicht aus, dass sich Krebs nur in dem Körperbereich entwickeln kann, der durch einen entsprechenden Konflikt beeinträchtigt ist. (Das sage ich deswegen, damit man nicht alles und jedes verteidigen muss, was Dr. Hamer gesagt hat - aus Sorge, dass bei der Entdeckung einzelner Fehler das ganze NM-Gebäude sich in Luft auflöst.)

Reinhard

25

Montag, 17. Oktober 2005, 22:59

Lieber Reinhard

Zitat

Original von Reinhard
PS.: Ich finde es fein, ENDLICH ganz offen Für und Wider bezüglich der NM diskutieren zu können, ohne dass jemand gleich die Treue zur einzig wahren Lehre einfordert.


Was meinst, du wohl, wie es mir dabei geht? ;)

Schön, dass endlich ein offenes und freies Forum für diverse Sachen geschaffen wurde! :)

Und zum Herzen:
Es gibt da einmal die Durchblutung des Arbeitsmyocards, die in der Tat nicht sehr lange dauert.
Aber was ist mit den Herzkammern, in denen sich das Blut sammelt, bis es wieder ausgestoßen wird?
Gerade dort ist doch der Kontakt gegeben.

Wenn ich mal bedenke, dass es nur 0,3 Sekunden braucht, bis ein Stoff in der Lunge per Diffusion ins Blut gelangt......

lg
Nux
Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu unserem Wissen von der Natur.
(Augustinus)

26

Montag, 17. Oktober 2005, 23:00

Zitat

Original von Irene
Hallo Nux, Hallo Heike

Zitat

Doch vom Darm bis zur Leber durch läuft das Blut noch ander Organe, die nehmen keinen Schaden


Könnte mir irgend jemand erklären, warum es keinen Herzkrebs gibt, wo doch da die ganzen kleinen Krebszellen andauernd durchgepumpt werden?
LG Irene


Hallo Irene
Ganz einfach, verstehen tut es kaum einer.
Herz ist absoulutest oder großes Yang, sprich Energie.
Wie oft gibt es Krebs am Dünndarm, an den Gefäßwänden?
Tschüß Heike
Leben ist ganz einfach, was das Leben so schwer macht, ist der Mensch selber

27

Montag, 17. Oktober 2005, 23:01

Zitat

Original von Reinhard
Übrigens - im Anschluss an Tania : sollten Krebszellen im Blut sein, würde dies noch nicht wirklich die NM widerlegen. Das schließt ja nicht aus, dass sich Krebs nur in dem Körperbereich entwickeln kann, der durch einen entsprechenden Konflikt beeinträchtigt ist.


Die "wissenschaftliche Medizin" geht ja davon aus, dass täglich viele (die Angaben schwanken da) Krebszellen im Körper entstehen.
Und doch bekommt man nicht immer Krebs.

lg
Nux
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28

Montag, 17. Oktober 2005, 23:09

Krebs und Metastasierung aus schulmedizinischer Sicht

Ich möchte in die laufende Diskussion nur ein paar Eklärungen der universitären Schulmedizin über Krebs und Metastasierung zusammenfassend (und damit nicht vollständig) wiedergeben.

Beim Krebs handele es sich um "Entartungen" von Zellen, die ihre Eigenschaften insbesondere hinsichtlich des Beginns eines ungehemmten Wachstums verändern. Diese Zellwucherungen können Tumore ("Schwellungen") bilden. Dadurch würden durch infiltratives Wachstum ("bösartiger Krebs") andere Gewebe zerstört, durch nicht infiltratives Wachstum (an sich "gutartige Tumore") u.U. lebenswichtige Organe in der Funktion durch Verdrängung beeinträchtgt. Die Krebserkrankung schädige den Organismus des Erkrankten ferner durch Auszehrung. Das schnelle Tumorwachstum verzehre Energie und Substanz. Es komme auch durch die schlechte Versorgungslage im Tumor selbst und in seiner Umgebung zum Absterben von Gewebe mit entsprechenden Problemen ("giftige" Stoffwechselprodukte).

Die "Entartung" einer Zelle starte erst durch mehrere in Kausalität miteinander verknüpfter Faktoren. Die genetische Information für die Zellveränderung könnte nach einer Mutation erst gerade entstanden sein oder unerkannt in der Zelle geruht haben, ebenso eingebaute Gene von z.B. Viren. Diese "Krebsgene" müßten aber erst angeschaltet werden. Dabei können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, Umweltgifte, Nahrungsgifte, zusätzliche virale Infektionen, chronische Entzündungen, physikalische Ursachen (z.B. Röntgenstrahlung, Lichtstrahlung ect.), aber auch der körpereigene Hormonstatus und Medikamente. Es werden außerdem genetische familiäre Dispositionen für verschiedene Krebsarten und der Einfluß der Alterung diskutiert.

Die "Entartung" und Vermehrung einzelner Zellrassen geschehe in einem Organismus angeblich vergleichsweise recht oft. Nun habe das körpereigene Immunsystem die Rolle, diese laut Schulmedizin oft dysfunktionalen und gefährlichen Zellen zu identifizieren und auszuschalten. Oft scheint das zu gelingen, da die genetischen Zellveränderungen auch mit Veränderungen an den Erkennungsstellen der äußeren Zellmembrane einhergehen können und damit die Antigenität sich verändert. Das Immunsystem sehe sich dann offenbar in der Lage, die Zellen leichter als fremd zu erkennen. Die Schulmedizin sieht den Einfluß der Psyche, da sie ihn nicht messen kann, zwar in irgendeiner Form für gegeben an, kann aber den Einfluß bei der Entstehung und Überwindung von Krebs kaum abschätzen.

Schulmedizinische Überlegungen gehen davon aus, dass die meisten "Primärtumoren" sich in die nähere und weitere Umgebung verbreiten, ganz nah durch direktes Wachstum, etwas weiter durch Verpflanzen von Tumorzellen an verschiedene Orte auf unterschiedliche Weise, lymphatisch oder hämatogen. Ein gleichzeitiges Auftreten zweier Tumore wird aber z.B. in der weiblichen Brust nicht als ausgeschlossen betrachtet.Es gibt inzwischen schulmedizinische Überlegungen, dass Brustkrebs eine "Systemerkrankung" des betroffenen Menschen ist.

"Die Verschleppung" der Tumorzellen geschehe durch Körperflüssigkeiten, in denen abgetrennte Tumorzellen schwimmen könnten. Das gilt für die Lymphe, das Blut und das Nervenwasser. Bei bestimmten "Blutkrebsarten" (Leukämien) entstünden die entarteten Zellen im Knochenmark und produzierten dort im Stammzellbereich die dann massenhaft zirkulierenden Leukämiezellen, die sich dann wieder an anderen Stellen des Knochenmarks ansiedeln könnten.

Nach schulmedizinischer Auffassung werden Krebszellen, die in der Lymphbahn transportiert werden, an filternden und mit immunkompetenten weißen Blutzellen (Lymphozyten) besetzten Lymphknoten zunächst aufgehalten. Sie werden dort unschädlich gemacht oder entfalten sogar dort ihr Wachstum und bilden "Lymphknotenmetastasen". Bei der Verschleppung der Zellen im Blut würden die zunächst im Blutstrom liegenden Organe besonders gefährdet sein. Das venöse Blut aus dem Darm- und Verdauungsbereich kommt zur "Entgiftung" und zur Entnahme wichtiger Nähr- und Aufbaustoffe zunächst in die Leber und daher käme es, dass Darmtumoren häufig Lebermetastasen nach sich ziehen würden. Durch Metastasierung entlang der Nervenwasserströme könnten Hirntumoren sich ins Rückenmark weiterverbreiten. Schließlich soll es noch bei massiver Irritation des Tumors z.B. durch direkte operative Berührung bei der Ablösung von Krebszellen zur Aussaat von Metastasen kommen.

Die Möglichkleit der Entwicklung von Zweittumoren statt Metastasen als Folge z.B. einer Bestrahlung oder giftigen Chemotherapie wird inzwischen von der Schulmedizin anerkannt. Dass das Immunsystem auf die massive psychische Verunsicherung der Kranken suboptimal reagiert, ahnen die Schulmediziner zumindest. Doch obwohl ja die Psychosomatik inzwischen älter ist, als die ersten grausam aggressiven Chemotherapieprotokolle z.B. in der Leukämiebehandlung, an der anfangs viele Kinder starben, nimmt die offizielle somatische Schulmedizin die herausragende Wirkung seelischer (und biologischer) Konflikte bei der Krebsentstehung kaum zur Kenntnis. Für Spontanheilungen selbst für aussichtslos gehaltener metastasierter Karzninome hat sie nur ein Achselzucken übrig. Man versteht es nicht oder sucht nach einem allgemeingültigen Faktor, der sich so sicher nicht finden läßt.

Dass die Schulmedizin mit ihrem Kausalitätsdenken, in dem die Tumorzelle den Schlüssel bildet und das Milieu, in dem sie gedeiht, weniger ernst genommen wird, alles versucht, um alle Tumorzellen zu vernichten, ist ja bekannt und soll hier nicht weiter ausgebreitet werden.

LG, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)

29

Montag, 17. Oktober 2005, 23:10

Zitat

Original von Nux
Die "wissenschaftliche Medizin" geht ja davon aus, dass täglich viele (die Angaben schwanken da) Krebszellen im Körper entstehen. Und doch bekommt man nicht immer Krebs. lg Nux


Das wiederum passt auch zur NM : wir erleben ja auch täglich kleine Konflikte, die wir schnell lösen - also bloss ein paar Krebszellen, und kein großer Tumor.

LG, Reinhard

30

Montag, 17. Oktober 2005, 23:59

Lieber Reinhard,

Zitat

Der wesentliche Punkt dabei war, dass eine körperfremde Krebszelle sich nicht einnisten und vermehren könnte, sondern abgestoßen würde.

Mit derselben Argumentationsweise sagt die NM ja auch, daß die Transplantation von Rückenmark sinnlos sei (wegen des Abstoßungsprozesses).

Noch mal zu Krebszellen im Blut:
Wenn es nun gar keine Krebszellen im Blut gibt, nistet sich nichts ein und es wird auch nichts abgestoßen. Das ist für mich die einfachste Antwort auf die Frage der Vernachlässigung der Untersuchung von Blut.
Eine Krebszelle im Blut, eine Einzelzelle, müßte doch mal sichtbar gemacht werden können, fotografiert und veröffentlicht. Außerdem, wenn einige Krebsarten Löcher, Nekrosen hervorrufen, wie sollen denn Löcher durchs Blut wandern :rolleyes:
Es ist ja schon mal schön, daß die Wissenschaft versucht, diesen Schwachpunkt der SM nachträglich zu untermauern.
Liebe Grüße Irene

31

Dienstag, 18. Oktober 2005, 00:48

Irene : Mit derselben Argumentationsweise sagt die NM ja auch, daß die Transplantation von Rückenmark sinnlos sei (wegen des Abstoßungsprozesses).

Reinhard : Bei der Bluttransfusion wird völlig anders als bei der Stammzellentransplantation vorgegangen - man kann sie deswegen auch nicht in einen Topf werfen. Bei einer Blutgabe muss lediglich die Übereinstimmung der Blutgruppe stimmen - sonst nichts. Bei einer Stammzelltransplantation hingegen wird die Übereinstimmung der Genetik überprüft.

1. Absolut vorrangig ist die Transplantation von tumorfreiem eigenem Zellmaterial des Patienten. Hier spielt die Abstossung von körperfremdem Material keine Rolle, weil keines verwendet wird.

2. Wenn dies nicht möglich ist, wird die Genetik von Geschwistern überprüft. Wenn die nicht passen, werden nicht-verwandte Spender gesucht deren Genetik möglichst genau passt - und da ist es sehr unsicher ob ein Spender überhaupt gefunden werden kann. Die Abstoßungsproblematik bei der allogenen Transplantation ist der SM durchaus bewusst - deswegen werden hier anfangs meines Wissens nach auch immunsupprimierende Substanzen verabreicht - was bei der Gabe von Blutkonserven hingegen niemals gemacht wird. Zufällig eine Blutkonserve mit Krebszellen zu bekommen, die genetisch zum Empfänger passen hat eine geringere Wahrscheinlichkeit als die, einen Lotto-Sechser zu machen.

Dass die Stammzellentransplantation grundsätzlich funktionieren kann - das weiß ich, da ich Menschen kenne, die sie hinter sich haben. (Wobei die Nebenwirkungen sehr schlimm sein können.)

Das ist jetzt übrigens kein Plädoyer für eine Stammzellentransplantation - sondern eine Klarstellung, warum der Vergleich mit einer Bluttransfusion unzulässig ist.

Irene : Noch mal zu Krebszellen im Blut : Wenn es nun gar keine Krebszellen im Blut gibt, nistet sich nichts ein und es wird auch nichts abgestoßen. Das ist für mich die einfachste Antwort auf die Frage der Vernachlässigung der Untersuchung von Blut. Eine Krebszelle im Blut, eine Einzelzelle, müßte doch mal sichtbar gemacht werden können, fotografiert und veröffentlicht. Außerdem, wenn einige Krebsarten Löcher, Nekrosen hervorrufen, wie sollen denn Löcher durchs Blut wandern :rolleyes:

Reinhard : Ich kann Deiner Argumentation nicht folgen. Lebende Krebszellen sind keine Löcher. Im Tumor selbst entstehen Nekrosen und Löcher, weil die dortigen Zellen abgestorben sind. Hier sprechen wir hingegen über die Möglichkeit, ob lebende Krebszellen im Blut transportiert werden können. Warum aus anderen Gründen als von der NM vermutet die Untersuchung von Blutkonserven auf vorhandene Krebszellen unterbleiben kann, habe ich oben dargelegt.

LG, Reinhard

Zitat : Ob es Sinn macht, so winzige Absiedelungen mit molekularbiologischen Methoden nachzuweisen – wenn noch gar nicht feststeht, ob der Körper sie nicht selbst entdeckt und zerstört – ist derzeit Gegenstand der Forschung. Wissenschaftler und Mediziner beobachten daher sehr kritisch, dass nicht wenige Firmen pauschale Tests zum Nachweis von einzelnen Tumorzellen aus dem Blut anbieten, obwohl der Stellenwert dieses Nachweises für jede einzelne Krebsart und für jede einzelne Patientensituation noch längst nicht feststeht.

aus : Metastasierung

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Reinhard« (18. Oktober 2005, 14:49)


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32

Dienstag, 18. Oktober 2005, 01:28

Liebe Tanja

Zitat

Original von Tania

Vielleicht ist die Voraussetzung für einen ernsthaften Erklärungsversuch, dass man diese Patienten und ihre Konfliktmuster und Lebensthemen kannte.

Tania :)


Das war nicht so gemeint, dass ich wissen möchte, was die für einen Konflikt hatten! ;-) Ich wollte nur nachfragen, was es denn sonst noch für schlüssige NM-Erklärungen gäbe, wenn Diagnoseschock und schulmedizinische Behandlung wegfallen.

Irgendjemand hat ja unterdessen geschrieben, dass selbstverständlich auch mehrere Konflikte gleichzeitig sich im Körper zu Krebs manifestieren können.

Dann wäre eben wieder die Frage, warum man denn dann per Gewebeprobe feststellen kann, dass z.B. ein Lungenkrebs in die Leber metastasiert hat.

Übrigens hab ich gerade in meiner weiteren Bekanntschaft eine ältere Dame, wo der Primärtumor trotz aufwendigster Untersuchungen nicht gefunden wird. Sie hat Leber- und Lungenmetastasen. Gemäss Krankenhaus müssten die Lebermetastasen aus dem Unterleib stammen. Aber da hat der Gynäkologe trotz aller Sorgfalt nichts gefunden.

LG
Bea
The purpose of life is joy; its basis is freedom; its result is growth.
ABRAHAM - HICKS

33

Dienstag, 18. Oktober 2005, 23:13

Lieber Reinhard

Zitat

Irene : ... Außerdem, wenn einige Krebsarten Löcher, Nekrosen hervorrufen, wie sollen denn Löcher durchs Blut wandern :rolleyes:

Zitat

Reinhard : Ich kann Deiner Argumentation nicht folgen. Lebende Krebszellen sind keine Löcher. Im Tumor selbst entstehen Nekrosen und Löcher, weil die dortigen Zellen abgestorben sind.


Bisher habe ich es so vertanden: auch Nekrosen laufen unter Krebs . Und das bedeutet Zellminus, in Abhängigkeit zur Keimblattzugehörigkeit. Es entstehen also keine Löcher im Tumor, sondern im Organ selbst. Da sehe ich einen gewissen Widerspruch zu dem o.g. Zitat.
Lieben Gruß
Irene

34

Dienstag, 18. Oktober 2005, 23:23

RE: Krebs und Metastasierung aus schulmedizinischer Sicht

Lieber Michael

Zitat

Ich möchte in die laufende Diskussion nur ein paar Eklärungen der universitären Schulmedizin über Krebs und Metastasierung zusammenfassend (und damit nicht vollständig) wiedergeben.


Deine Ausführungen zeigen einerseits, daß es einen Haufen Theorien gibt, wofür ganze Forschergenerationen gearbeitet haben. Ich staune über Deine Kenntnis.
Andererseits sagen 5 oder 6 Professoren im Spiegelartikel von vor einem Jahr zum Thema Krebs:
"Im Wesentlichen seit 25 Jahren Forschungsstillstand."

Was bedeutet vor diesem Hintergrund unsere Diskussion hier? Was bedeutet es, daß bei neulich erwähnter Diskussion um SM und NM der anwesende Prof. nicht klipp und klar sagen kann: Ja, es gibt den Nachweis, daß Krebszellen im Blut vorhanden sind? Das frage ich mich.
Lieben Gruß
Irene

35

Dienstag, 18. Oktober 2005, 23:50

Zitat

Original von Irene
Bisher habe ich es so vertanden: auch Nekrosen laufen unter Krebs . Und das bedeutet Zellminus, in Abhängigkeit zur Keimblattzugehörigkeit. Es entstehen also keine Löcher im Tumor, sondern im Organ selbst. Da sehe ich einen gewissen Widerspruch zu dem o.g. Zitat. Lieben Gruß Irene


Liebe Irene,

Das ist das Sprachproblem zwischen SM und NM - die NM hat Begriffe der SM übernommen, verwendet sie aber mit anderer Bedeutung. Das führt naturgemäß zu Missverständnissen.

In der SM werden ausschließlich Zellen mit abweichender Genetik dem Krebs zugeordnet - genauer hat dies Michael schon dargestellt (während die NM zB. auch entzündliche Prozesse dazu zählt.)

Nekrosen können in der SM auch unabhängig von Krebs entstehen - einfach dadurch, dass Zellen im oder am Körper absterben. Da natürlich auch Krebszellen absterben, gibt es auch Nekrosen in Zusammenhang mit Krebs. Nekrosen sind aber nicht Krebs, sondern können eine Folgeerscheinung von Krebs sein. Der Abtransport größerer Mengen von abgestorbenen Krebszellen durch das Blut kann zu dem sehr gefährlichen Tumorfieber führen.

Die Löcher entstehen hauptsächlich im Tumor selbst. Und zwar dadurch, dass der Tumor wächst und der Kern des Tumors nicht mehr ausreichend versorgt wird und deshalb abstirbt. Die SM bezeichnet niemals Zellminus als Krebs - immer nur Zellplus.

In Organen entstehen durch Krebs aufs erste keine hohlen Löcher - im Gegenteil : durch das überschiessende Wachstum der Tumore werden die Organe aufgebläht - zB. bei der Leber.

Richtige Löcher (mit Leere) entstehen dadurch, wenn Krebs zB. die Magenwand durchwächst und dann durch die Chemo schnell abgebaut wird. Das Loch in der Magenwand bleibt - die füllende Tumormasse verschwindet.

Insoferne wäre es wünschenswert, wenn die NM eine völlig eigenständige Fachterminologie entwickeln würde. Durch die Verwendung von Termini der Schulmedizin mit veränderter Bedeutung sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Wenn zB. jemand nach der NM korrekt sagt, er habe Krebs ausgeheilt, hatte nach der Terminologie der SM aber lediglich eine Entzündung - dann dient das natürlich nicht der Vertrauensbildung. Aus Sicht der SM wurde dann erstens eine falsche Diagnose gestellt und zweitens eine erfolgreiche Krebsheilung vorgetäuscht, wo ohnehin nur ein leicht behandelbarer entzündlicher Prozess vorgelegen ist.

LG, Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Reinhard« (18. Oktober 2005, 23:52)


36

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 15:24

Hallo
Wenn ich den Link finde, schicke ich ihn nach.
Man geht davon aus das die Krebzellen nicht so fest mit einander verbunden sind. Wenn sie dann durch das Blut schwimmen stellen sie ein Protein her, so bekommen die Krebszellen Eigenschaften wie die Lympho.... und so können sie durch die Gefäßwände gehen und sich in den neuen Organ einnisten.
Scheinen ja richtige Verwandlungskünstler zusein.

Was nun Heike vermutet, das Blut überträgt Informationen aber keine Zellen.
Der Krebs wird mit Blut und Nährstoffen versorgt und gibt Stoffwechselprodukte auch ab.
Am Ende ist es nur eine Information und sie wird solange transportiert bis ein Organ bedarf hat.
Kommt es überhaupt zu Krebs, ist schon der ganze Organismus geschwächt, so ist es auch kein Wunder wenn nach und nach alle Organe befallen werden.
Ähnlich wie an einen Haus, egal ob das Dach kaputt, Fundament einen Schaden hat, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis das Haus zerfällt, Stück für Stück.
Versteht ihr wie ich es meine?
Beispiel Darm und Leber, beide sind Entgiftungsorgane.
Man sollte vielleicht auch mal die Funktionsweisen der einzelnen Organe wo sich Metastasen bilden betrachten.
Tschüß Heike
Leben ist ganz einfach, was das Leben so schwer macht, ist der Mensch selber

37

Mittwoch, 19. Oktober 2005, 21:14

Hallo Hier ist der Link, mal sehen ob ich es hin bekomme.hier entlang

Nun mal gucken, ob es funktioniert.
Tschüß Heike
Leben ist ganz einfach, was das Leben so schwer macht, ist der Mensch selber

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38

Sonntag, 14. Dezember 2008, 00:31

Zweittumoren oder Metastasen? Ein Fall leidvoller, erfolgloser Krebstherapie

Zitat

Original von Nux
Sooooooo

Mal wieder ein kleiner Exkurs von mir in die neue Medizin und schon wieder eine Sache, die mir nicht wirklich schlüssig ist.

b) Es gibt auch keine Metastasen, denn wie könnte ein vom Althirn gesteuerter Tumor, der in der konflikt-aktiven Phase Zellvermehrung macht (z.B. Brustdrüsentumor) Zellen aussenden, die sich dann plötzlich an anderer Stelle des Körpers, z.B. im Knochen, in ein Nichts verwandeln könnten, da Knochenkrebs in der konflikt-aktiven Phase ja Zell-Tod bedeutet, also Löcher im Knochen?!

c) Es gibt nur Zweit- und Dritt-Karzinome, die meist durch iatrogene (ärztlich ausgelöste) Diagnose- und Prognoseschocks hervorgerufen werden oder durch die panikauslösende derzeitige Therapie. Der typische Anschlußkonflikt ist z.B. der Todesangstkonflikt bei einem Patienten, der eine schlechte Prognose erhält.

( http://www.neue-medizin.de/krebs.html )


Kein Beweis für die Neue Medizin-Theorie, aber doch wieder einmal ein zufälliger Befund aus einem tragischen Schicksal eines Jünglings, über dessen frühen Krebstod - er wurde keine 18 Jahre alt - es eine Memorienseite der Familie im Internet gibt. Ich zitiere aus der dort verzeichneten Erkrankungs- und Behandlungsgeschichte:

Zitat

Aus einer Erinnerungsseite im Internet

M. B.

M. B., geboren am 08.07.1990, ist ein Junge dessen Schicksal es nicht gut mit ihm meinte. Vor einigen Jahren wurde bei ihm das erste Mal Krebs diagnostiziert. Nachdem er sich einer Chemo-Therapie unterzogen hatte war er geheilt, für ene Weile.

Kurz darauf hatte man bei ihm erneut Krebs gefunden und er musste sich wieder behandeln lassen. Leider wurde der Krebs auch dieses Mal nicht ganz beseitigt und wuchs bald darauf erneut. Die Chance auf eine Heilung durch eine Stammzellen-Transplantation war sehr gering.

M. hatte sich daher dafür entschieden, die Zeit die ihm noch bleibt vor allem mit seiner Familie zu geniessen. Nach Monaten voller Qualen starb M. am 29. Oktober 2006 an seinem beschissenen Krebs.

Ruhe in Frieden

M.'s Geschichte


Febr. 2002:

M. wird nach verschiedenen "Fehldiagnosen (Sportverletzung, Zerrung...) zur Erstellung eines CTs (Computertomographie) in die "Röhre" geschickt.

Diagnose: Ewing Sarkom im rechten Unterschenkel (Tibia = Schienbein). Sofortige Einlieferung (gleicher Tag! ) in das Aachener Universitätsklinkum.

Erster Kontakt dort mit einem Orthopäden der M. sowie uns mit den Worten begrüsste: Dein Bein ist weg und es geht um Dein Leben! Dieser Mann sollte seinen Job aufgeben, und es als "Abrissbirne" versuchen.

Weitere Diagnosen und Behandlungen von Seiten des Orthopädischen Bereiches wurden von uns als Eltern in Absprache mit den Onkologen abgelehnt.

Beginn einer Chemotherapie über einen Gesamtzeitraum von ca. 11 Monaten mit Unterbrechung durch Operative Entfernung des Tumors, was nichts anderes hiess als: 8 cm des Schienbeines wurden entfernt.

Dank Unterstützung der Onkologie in Aachen wurden wir auf die Orthopädie der Uniklinik Münster aufmerksam gemacht, die sich auf Kinder mit Knochentumoren spezialisiert haben.


Juli 2002:

M. wird durch uns nach Münster gebracht zur Tumor-OP;

Ich verstehe bis heute nicht wie jemand so mutig sein kann sich in eine solche OP zu begeben, mit dem Wissen was danach auf ihn zukommt.

Sein Bein wurde erhalten in einer 12 stündigen Operation.

Es folgten 4 Wochen Aufenthalt in der Uniklinik Münster die eine sehr schmerzhafte Erfahrung für unseren Sohnemann war.


August 2002 :

zurück nach Aachen zur Vorsetzung der Chemotherapie.

Schwere Wundheilungsstörungen (bedingt durch Chemotherapie).


Januar 2003:

Ende der Behandlung mit Diagnose = Krebsfrei


Auf geht es nach Hause; Jetzt muss das Rechte Bein heilen, viel Trainiert werden und bald kann er wieder gehen. Wenn auch nur an einer Krücke aber immerhin, nach 11 Monate nicht gehen dürfen.....!


August 2005:

Nach einigen Fehldiagnosen die schlimme Gewissheit: 2. Krebserkrankung B-ZELL-LYMPHOM.


September / Oktober 2005:

M. ist nur im Krankenhaus leidet unter schwerer Mucositis von den Chemos.


Bis Januar

6 Chemoblöcke, Therapie zu Ende alles scheint OK.


Februar / März 2006:

M. muss sich von den Strapazen der Therapie erholen obwohl er noch schlapp ist, geht er 1 Woche zur Schule. Später bekommt er wieder Probleme z.B. Schmerzen in den Füssen.


28.03.06:

REZIDIV hat Bauchraum und Niere befallen. Wir müssen uns entscheiden zwischen Hochdosischemo & Stammzellrückgabe und palliative Therapie. Obwohl die Chance auf Heilung gering ist wählen wir die Hochdosis.


April / Mai 2006:

Zur Vorbereitung auf die Hochdosis und um zu sehen ob die Chemo noch wirkt

bekommt M. 2 Chemoblöcke durch normale Zugänge in die Adern. Der Hickman-Katheder wird erst kurz vor der Hochdosis wieder rein operiert.


01.06.06

Beginn der Hochdosis, M. ist supertapfer bis zur stationäre Entlassung aus der Einzelhaft


26. 06 06

kurz nach seinem Geburtstag hat M. wieder Probleme z.B. Doppelbilder sehen. Gehirnwasser und Knochenmark sind ok aber der Tumormarker im Blut steigt.


August

2.TES REZIDIV wieder Niere etc.

Nur noch eine palliative Behandlung ist möglich. Noch geht’s M. ganz gut und wir hoffen auf eine möglichst lange, gute zeit.


September / Oktober

Gesundheitliche und seelische Achterbahnfahrt mit Tendenz nach unten.


29.10.06

M. Stirbt…

Wir sind froh, dass er wenigstens zu Hause friedlich einschläft aber auch sehr traurig…


Quelle Erinnerungs-Seite


Dieses Einzelschicksal wird den Streit zwischen Neuer Medizin, nach der es nur Zweit- und Dritttumore gibt, aber keine Metastasen und der Schulmedizin, nach der es beides gibt, nicht entscheiden. Aber es zeigt, welches Martyrium nicht der Krebs allein, sondern vorallem auch die Behandlung und deren Folgen bedeuten kann, beginnend mit der unsensiblen "Aufklärung" eines Arztes im Holzhammerstil ("Abrissbirne") über die Operationen und die nebenwirkungsreiche Chemotherapie, die auch nach schulmedizinischer Ansicht für den Folgekrebs (B-Zell-Lymphom) mit Metastasierung verantwortlich sein kann.

Im Nachherein kann man sich immer fragen, ob der Jugendliche ohne diese zerstörerische und hochgiftige Krebstherapie länger und besser oder kürzer und besser gelebt hätte oder ob der Krebs für besondere Qualen gesorgt hätte. Hätte man es bei der Operation belassen oder sie radikaler durchführen sollen? Wer weiß das schon? Es gibt ja Leute, die Krebs und Chemotherapie und Krebs ohne Chemotherapie überlebten.

Wie sich die Einzelnen auch immer entscheiden werden. Der Krebs, seine Annahme oder der Kampf dagegen und seine Behandlung haben viel mit den innersten, den spirituellen und seelischen Fragen eines Menschen zu tun und sein Wachstum, seine Reifung und sein Schicksal nehem in diesen Auseinandersetzungen Gestalt an. Dafür benötigt der Mensch die ihm zugemessene Zeit und Manche "wählen" eine längere, schwerere Zeit, manche eine kürzere Zeit. Manche beschäftigen sich mit dem Krebs auch schon Jahre vor dessen Bestätigung mit "Vorsorgeuntersuchungen", manche ignorieren diese schulmedizinischen Ideen und Empfehlungen und leben "glücklich" damit bis zur Entdeckung oder zum seligen Ende ohne alle Scherereien.

Wie auch immer. Der frühe Tod eines Jugendlichen, an dem sich die Heilkunde in allerbester Absicht austobt und am Ende doch nichts ausrichtet und nichtmals mit Gewissheit sagen kann, ob die Krebstherapie das Leben verlängert oder gar verkürzt hat, die es aber vermutlich um einige unangenehme Erfahrungen bereichert hat, wird immer als besonders tragisch empfunden und hinterläßt bei Angehörigen und Freunden ungleich mehr leidvolles Erinnern und schwer zu tröstendes Trauern, als das würdevolle Ende eines lebenssatten alten Menschen.

LG, Michael
Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr findet mich dort. (apokryph. Evangelium nach Thomas)