Das menschliche Immunsystem im 21. Jahrhundert

Vorbemerkung / Voraussetzungen

Im postindustriellen Informationszeitalter Zeitalter der sollte man denken, dass wir aufgeklärt sind. Eine hochtechnisierte Medizin, die uns bereits genetisch verändern kann und für alles eine Impfung oder ein Medikament sucht, suggeriert uns, dass alles irgendwie machbar ist, egal wie sehr wir gegen unsere innere Natur leben.

Und entdecken wir ein scheinbar neues Virus oder eine neue Art von Grippe, werden trotzdem die alten Seuchenängste wach, die aus Zeiten stammen, als viele Menschen auf engem Raum unter schlechten hygienischen Verhältnissen lebten, in denen Armut, Unterdrückung, abergläubische Ängste, Gewalt und Krieg an der Tagesordnung waren.

Und dann vergessen wir, dass die Menschheit von ihren vorgeschichtlichen frühmenschlichen Ahnen bis heute in der Natur und durch die Natur dank ihres natürlichen Immunsystems überlebt und sich zum erfolgreichsten Raubtier an die Spitze der Nahrungspyramide vorgearbeitet hat, wo es nur noch sich selbst gefährlich werden kann.

Die alte und neue Angst vor der Natur und vor dem anderen

Und gerade jetzt erwischt sich der Mensch wieder dabei, wie er die Natur dämonisiert und Angst vor den kleinsten, mikrobiologischen Lebensformen entwickelt, der er Immuntechnologie, gentechnischer Impfmedizin und künstlicher Intelligenz zu Leibe rücken will. Und bis dahin wollen die Regierungen durch drastische Quarantänemaßnahmen und alles, was die Natur nicht vorsieht, Zeit gewinnen, als gehe es um die Existenz der Menschheit.

Und dabei machen sie ihren Bürgern Angst vor dem Nebenmenschen und sich selbst: jeder könnte eine Brutstätte von tödlichen Mikroben oder noch kleineren Viren sein. Das Echo der alten Pest klingt wieder durch die Jahrhunderte zu uns in die Moderne herüber. Abgesehen von den durchsichtigen Macht- und Gewinninteressen weniger Global Player in Politik und Wirtschaft ist es psychologisch gesehen vermutlich vor allem eine der häufigen dynamischen Rückschwankungen nach allzu unbedachten Überbetonungen eines extremen Prinzips. Und so bewegen wir uns ja immer zwischen Polen.

Historischer Rückblick / Ausblick

Jahrzehnte ging es darum, nach Kolonialismus, Imperialismus und Kapitalismus die vierte ungezügelte Ausdehnung eines globalisierten absoluten Wachstumsprinzips voranzutreiben. Zu dieser vierten Phase gehören die Informationstechnologie mit dem schnellen Internet (5G), ein globalisiertes Weltwirtschaftssystem in der Hand multinationaler IT- und Chemie-Unternehmen, medizinische Gentechnik zur Selbstoptimierung des Menschen und künstliche Intelligenz.

Dies soll zur fünften Phase, einer Weltregierung führen, die alle Schwächen menschlicher Unvollkommenheit durch ein lückenloses Kontroll- und Korrektursystem ausmerzt. Sie bekämpft gleichzeitig „Innenschäden“ wie die biologische, mentale und psychische menschliche Unvollkommenheit wie „Außenschäden“, nämlich das bisherige Ausmaß von Umweltzerstörung und Klimawandel.

Dies führt zu sechsten Phase, nämlich der Beendigung von Kriegen als Bandenkriege, nationale Kriege, Migrationskriege und Raubkriege und führt zur Kontrolle einer sich wieder zahlenmäßig verringernden produzierenden und konsumierenden Menschheit unter einer die Politik kontrollierenden Wirtschaftselite, die nicht mehr nach einer relativ plumpen Maschinen-Rationalität operiert, sondern nach digital verfeinerten und lernfähigen Algorithmen für eine neue Ebene rationaler Steuerung, die intraneuronal appliziert und implantiert werden kann und auf Phase sieben vorbereitet, der Kolonisation des Weltalls.         

Überleitung

Was wir bei all dem über unsere Euphorie und deren Kehrseite, der Angst, zu vergessen scheinen: so effizient und gleichzeitig holografisch umfassend ganzheitlich, wie unser verrücktester Traum eines Biocomputers mit künstlicher Intelligenz, funktionieren wir Menschen bereits im interaktiven evolutionären Prozess zwischen dem Makrokosmos Erde und Sonnensystem, den Makroorganismen unserer Flora und Fauna inklusive des Makroorganismus Mensch und dem Mikrokosmos unserer mikrobiellen Umwelt und Innenwelt.

Und der Schlüssel für die Erfolgsgeschichte, die die Menschheit damit gesamthaft seit gut 7 Millionen Jahren schreibt, liegt unter anderem in unserem genialen natürlichen Immunsystem und in unserem Gehirn, solange es mit der Biologie geht und nicht dagegen.

Gesundheits- und gesellschaftspolitische Diskussionen

In den ideologisch verhärteten Diskussionen über den Weg des Menschen, seiner Gesundheit und den Weg seiner Gesellschaftssysteme vergessen wir, uns unsere Grundlagen so umfassend und zugleich auch wieder einfach wie möglich anzuschauen, aber nicht in der Vereinfachung, dass wir nur einen Pol ansehen und hier durch eine Manipulation einen Erkenntnisdurchbruch erwarten.

Schauen wir also nur Richtung Krankheitsgefahren und versuchen wir uns freizuimpfen oder so lange einzusperren, vergessen wir, in Richtung der Voraussetzungen für Gesundheit und Lebendigkeit zu schauen, um zu verstehen, wie Leben funktioniert, statt nur zu erforschen, wie man den Todeszeitpunkt ein bisschen hinausschiebt.    

Gerade in dieser Zeit macht es also wieder Sinn, in die Mechanismen ineinander verschränkter Regelkreise zu schauen, die sich in Millionen Jahren Evolution komplex entwickelt haben und bei jeder Manipulation achtsam zu sein, insbesondere wenn man das Ganze nicht versteht. Dennoch liegt die Wahrheit über das, was nun zu tun ist, eben auch nicht mehr in einer Richtung, denn der Mensch hat sich schon sehr weit von der Natur entfernt, hat schon einige irreversible Veränderungen in seiner Umwelt und seiner Innenwelt geschaffen und ist nicht mehr ausschließlich ein Naturwesen, sondern ein Kulturwesen auf dem Wege zu einem biotechnischen Hybrid.

Als Naturwesen wäre die Menschheit heute nicht mehr so ohne weiteres in der Lage, als Massengesellschaft die Folgen seiner Industrialisierung und Denaturierung ohne drastische Einschnitte oder angemessene technische Hilfen zu überleben.

Salutogenese und Heilkunde: die freie Wahl

Daher sollten dem Menschen mehrere Referenzsysteme und darin auch eine Wahlmöglichkeit zur Verfügung stehen: möglichst natürliche Ernährung, viel Kontakt mit der freien Natur, viel Bewegung an Lust und Licht, positive psychologische und soziale Beziehungserfahrung in echter, körperlicher und seelischer Präsenz, spirituelle Erfahrungsräume, Naturheilkunde sowie heilsame Rituale und gleichermaßen eine verfeinerte, technisch anspruchsvolle, minimalinvasive intelligente Medizin.

Es geht darum, sich mit dem zu beschäftigen, was Körper, Seele und Geist „von Natur aus“ benötigen und nicht nur mit dem, was uns unter einem verengten Blickwinkel defizitär, überfällig und verbesserungspflichtig erscheint und dann am besten noch bei anderen, statt bei uns selbst. Welches Ziel, so müssen wir uns fragen, hat für uns heute die „Salutogenese“: geht es primär um die Bekämpfung von Krankheiten? Wenn wir von „Abwehrkräften“ sprechen, könnte man das denken. Oder geht es um den Erhalt der Gesundheit? Genau da leistet unser integriertes „Immunsystem“ einiges.

Ganz zurück geht nicht mehr oder will auch fast niemand

Die freie Wahl etwa natürlicher Heilmittel und auch die Erweiterung der Heilkunde in jede Richtung sowohl energetisch als auch pharmakologisch und mikrochirurgisch benötigen wir auch deshalb, weil wir uns mit Beginn der industriellen Revolution in eine unumkehrbare Richtung entwickelt haben. Fast niemand will zurück in agrarische, vorindustrielle Gesellschaften oder gar in die Steinzeit, aber viele wollen ein Leben mit der Natur, auch der eigenen Inneren, und technische Annehmlichkeiten wie das virtuelle und tatsächliche Weltreisen miteinander verbinden.

Und es ist auch nicht mehr ohne vermutliche Nebenwirkungen möglich, der alten volksmedizinischen Empfehlung zu folgen, einfach regelmäßig „ein bisschen Dreck“ zu essen, also mineralische Erde samt Humusbakterien, um sich gesund zu halten, denn wir würden damit gleichzeitig alle möglichen Gift- und Schadstoffe zu uns nehmen und nicht nur die Mineralien und Vitalstoffe aus der Erdkruste, die unsere Vorfahren aus den Pfützen schlürften und auf die die Enzyme unseres „Bio-Motors“ angewiesen sind.

Trotzdem: unser Körper ist ein Stück Natur

Dennoch ist es wieder an der Zeit, uns klar zu machen, dass wir aus der Natur stammen und unser Körper meistens und besonders zu Beginn ein funktionierendes Stückchen Natur ist, gerade auch im Hinblick auf seine immunologische, gesundheitserhaltende Ausstattung.

Ich will das im Folgenden zugunsten der Verständlichkeit etwas vereinfacht darstellen und verzichte darauf, jeden Mechanismus bis ins Kleinste zu erklären. Es gibt da auch für die Wissenschaft durchaus noch Geheimnisse zu enträtseln. Über das wunderbare Immunsystem könnte man mehrere Bücher schreiben und es gibt unzählige wissenschaftliche Abhandlungen zu allen möglichen Aspekten, aber das würde es für die meisten nicht verständlicher machen.

Natürliche Immunkompetenz von Anfang an     

Die meisten von uns kamen als Kinder mit intaktem Immunsystem zu Welt und zusätzlich mit einer „Erstausstattung“ einiger plazentagängiger mütterlicher Antikörper. Das Immunsystem findet sich in unterschiedlichen Organen.

Auch intakte äußere Barrieren wie eine gesunde Haut mit dem Säureschutzmantel und einer normalen Hautflora, eine gesunde Darmflora, das so genannte Mikrobiom, die Salzsäure-Barriere im Magen, natürlich antibiotisch wirkende Enzyme z.B. in der Tränenflüssigkeit, im Speichel und die Schleimzellen der Schleimhäute und Flimmerhärchen der Luftwege haben wichtige Schutzfunktionen. Auch die Milz ist ein wichtiges lymphatisches Organ des Immunsystems.

Das lernende oder adaptive Immunsystem erreicht seine optimale Wirksamkeit in der Jugend und schwächt sich im Alter jenseits der Sechzig ab. Im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter können überschießende Immunantworten, z.B. Allergien und Fehlregulationen wie Autoimmunerkrankungen zum Problem werden.  

Im Knochenmark werden die wichtigen weißen Blutkörperchen hergestellt, die in den Blut- und Lymphbahnen zirkulieren und fremde Zellen wie Bakterien, Parasiten oder Pilze oder auch Krebszellen direkt angreifen und zerstören und solche, die nach Kontakt mit fremden Stoffen, so genannten Antigenen, Antikörper herstellen, die die Antigene für die Fresszellen markieren oder auch selbst angreifen und schädigen. Diese spezialisierten Abwehrzellen reifen in den Lymphfollikeln heran, die sich in besonders großer Zahl unter den Schleimhäuten vom Rachen bis zum Darm befinden, aber auch in den Filterstationen der Lymphknoten.

Immunkompetente Zellen regulieren über verschiedene Immunmodulatoren und Zytokine in der Blut- und Zwischenzellflüssigkeit das Abwehrgeschehen, was sich dann symptomatisch durch lokale Schwellungen, Rötungen und Schmerzen und systemisch z.B. durch Fieber zeigt. Im Thymus lernt das Immunsystem die Toleranz gegenüber eigenen Körperzellen und baut potentiell autoaggressive Immunzellen ab.

Umweltkontakt tut not

Dieses komplexe Abwehrsystem wartet darauf, sich in Auseinandersetzung mit der Umwelt zu schulen und zu perfektionieren. Durch Kontakt mit der mikrobiologischen, chemischen und physikalischen Umwelt erschafft unser angeborenes lernfähiges unspezifisches Immunsystem zusätzlich eine spezifische immunologische Kompetenz und erwirbt mit gebildeten Antikörpern eine meist anhaltende Immunität gegen alle zumindest in größeren Mengen potentiell schädlichen „Erregern“ wie Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten und gegen andere Stoffe aus der Umwelt und der Nahrung, mit denen wir in Kontakt kommen.

Kontakt mit unserer mikrobiologischen Umwelt ist also sehr wichtig. Die wichtigsten Kontaktorte sind die Schleimhäute des Mundes und Verdauungssystems, der Atemwege und dann die Haut. Beim Durchtritt durch den natürlichen Geburtskanal bekommt das Baby eine erste Besiedlung mit natürlichen Mikroorganismen der so genannten Scheidenflora der Mutter. Je gesünder und natürlicher die Scheidenflora durch gute Ernährung, Hygieneverhalten und Vermeidung von zu häufigem Antibiotikakontakt ist, desto wertvoller ist diese erste natürliche „Impfung“ für das Kind. Kaiserschnittgeborene „beschmiert“ man damit heute nachträglich. 

Die frühe Immunstimulation stammt allerdings nicht nur aus der Scheide. Etwas angewidert schrieb der Heilige Augustinus: „Inter faeces et urinam nacimur“, d. h., dass wir selbst nach Einläufen durch das Auspressen von Darm und Blase unter der Geburt eine Portion Ausscheidungen zur ersten „Hautpflege“ mitbekommen und damit auch einen Satz mütterliche Darmflora. Ist diese wiederum natürlich und gesund, ist das ästhetische Problem des guten Kirchenvaters ein biologisches Geschenk für unsere immunologische Erstausstattung. Komplettiert wird diese durch die Hautkeime der Mutter beim Stillen. Das Starterset ist somit übertragen. Den Rest holt sich das Kind, indem es alles in den Mund nimmt.

Vorteil des natürlichen Stillens und der Muttermilch

Stillen ist nicht nur natürliche Bionahrung vom ersten Lebenstag an. Es fördert die Mutter-Kind-Bindung unter anderem biochemisch durch das Bindungshormon Oxytocin und sorgt für ein Urbedürfnis, nämlich Geborgenheit, das wir später, wenn wir davon nicht genügend genießen durften, durch eine Überdosis Sicherheit zu kompensieren versuchen. Stillen erfüllt also emotionale und soziale Bedürfnisse. Aber es ist auch gut für das Immunsystem und zwar direkt, nicht nur vermittels der Psyche.

Mit dem heute wieder trotz der gespeicherten fettlöslichen Giftstoffe im mütterlichen Organismus sehr empfohlenen Stillen kommen nämlich auch in der Muttermilch vorhandene „trinkbare“ Antikörper in das Kind. Mit diesem weiteren „Nestschutz“ überträgt die Mutter nach den diaplazentaren Antikörpern nachgeburtlich die immunologische Kompetenz, die ihr Abwehrsystem in der Auseinandersetzung mit vielen potentiellen Krankheitserregern erworben hat, auf ihr Kind. Nach dem Abstillen muss das Kind auch diese spezifischen Antikörper selbst mittels spezieller weißer Blutzelle herstellen. Dazu ist es notwendig, mit der entsprechenden mikrobiologischen Welt im Kontakt zu sein.

Kinderkrankheiten

Dadurch erklären sich die so genannten „Kinderkrankheiten“ im Zusammenhang mit bestimmten Viren und Bakterien, die ich alle noch selbst kennengelernt habe.

Aufgrund der hohen „Durchseuchung“ in der kindlichen und jugendlichen Bevölkerung bekam vor einigen Jahrzehnten beinahe jedes Kind nach dem Abstillen und bis zum Erwachsenwerden Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Windpocken, Mononukleose, Herpes. Danach hatte man bei vielen dieser Infektionskrankheiten eine lebenslange Immunität.

Manche können u. a. bei stärkerer vorübergehender Abwehrschwäche auch in etwas veränderter Form wieder auftreten, gerade bei den Herpes- und Varizellen-Viren oder bei den Scharlachbakterien.

Einige Krankheiten waren hinsichtlich von zurückbleibenden Schäden oder einer höheren Sterblichkeit risikobehafteter, als andere, wie etwa Pocken, Tuberkulose, Diphtherie, Polio, Tetanus und einige bakterielle Kehlkopf- und Lungenentzündungen bzw. Hirnhautentzündungen.

Infektionskrankheiten und Wohlstand oder Elend

Es zeigte sich, dass eine gute Ernährungslage im Frieden in Zeiten des Wohlstandes mit sauberem Wasser, guten Wohnverhältnissen und einer ausreichenden, aber nicht übertriebenen Hygiene dazu beitrugen, dass Kinderkrankheiten meist gut überstanden wurden, häufig sogar mit nur wenig Symptomen, so dass schwere, gar tödliche Verläufe selten waren.

So konnte man aus den Statistiken der Gesundheitsbehörden einen deutlichen Rückgang aller Infektionskrankheiten nach dem Krieg ablesen, noch bevor Impfungen gegen sie erfunden und massenhaft eingesetzt worden sind. Diese Kampagnen verursachten allenfalls eine kurze Plateauphase, bevor die Häufigkeitskurve ihren Weg nach unten unbeirrt weiter fortsetzte, proportional zur Überwindung von Mangel und Not.

In den sogenannten Entwicklungsländern gibt es noch ein starkes Wohlstandsgefälle zwischen Eliten und allgemeiner Bevölkerung und natürlich zwischen diesen Ländern und den Industrienationen und derzeitigen Gewinnern der Globalisierung. Zudem können in der Übergangzeit durch die Beseitigung traditioneller Lebensweisen die Errungenschaften der Wohlstandsgesellschaft nur teilweise imitiert werden.

Die Traditionen als natürliche psychosoziale Ressourcen brechen weg, die Umwelt und Natur verändern sich durch Ausbeutung, die natürlichen Lebensgrundlagen einer angepassten Agrarwirtschaft gehen unter dem Druck einer industrialisierten Landwirtschaft zur Viehfutterproduktion für die reichen fleischgemästeten Nationen verloren, es kommt durch Übernutzung mit verschwenderischen Bewässerungssystemen, Entwaldung, Monokulturen, einseitiger Mineraldüngung und Pestizide zu Versteppung, Dürren, Vergiftung und Versalzung der Böden, Humusverlust, Erosion, Unfruchtbarkeit, Wüstenbildung und dann natürlich zu Hunger, Armut, Verteilungskriege, Migration.

Und zu den unverändert stark vorhandenen bekannten Infektionskrankheiten kommen neue durch Vordringen des Menschen in immer entlegenere Naturreservate und das Jagen und Essen seltener Tiere, mit denen der Kontakt zu einer noch nicht an den Menschen gewöhnten Mikrobiologie erfolgt, womit das Risiko für gefährliche neue Erkrankungen steigt wie Ebola, Lassa usw.

So ist verständlich, dass aus den relativ armen und bevölkerungsreichen Drittweltstaaten in Afrika oder aufstrebenden bevölkerungsstarken Schwellenländern mit ihren Riesenstädten und urbanen Slums immer wieder neue bakterielle und virale Krankheitsherausforderungen bekannt werden, die allerdings in aller Regel zunächst diese strukturschwachen und ärmeren Länder mit höheren Opferzahlen bedrohen, obwohl sie dann in den reicheren Ländern immer wieder mal für Panik sorgen, meist unbegründet.

Die politische-ökologkische Dimension des Ganzen

In zentralistisch und autoritär regierten Gesellschaften ergeben sich durch solche Ereignisse willkommene Möglichkeiten, die Bürger stärker im Sinne der Regierung zu kontrollieren und dem „Virus der freien Gesellschaftsordnung“, das dem Wohlstand gerne folgt, den Kampf anzusagen. Das haben inzwischen auch die politischen und wirtschaftlichen Eliten der schwächer werdenden „alten“ Demokratien begriffen und nutzen Gesundheitsgefahren über die Regulation von Randproblemen, um Kontrolle und Einfluss zu vermehren.

So guckt man einseitig nach Stickoxiden und Kohlendioxid, deren menschengemachter Anteil nach Modellrechnungen wenig zum Klimawandel beitragen, berücksichtigt aber zu wenig die geballte Giftfracht aus Nano-Staub, Mikoplastik, Pestiziden und Pharmazeutika, chemischer Wetterbeeinflussung, Elektrosmog, Abholzung, Zerstörung der Humus-Mikrobiologie, Gefahren des radioaktiven Abfalls.

Neue Gärung, altbekannte Phänomene

Ehemalige Protestbewegungen, die vor gut vierzig Jahren, also mehr als einer Generation für Frieden, Umweltschutz und Bürgerrechte auf die Straßen gingen und sich in Öko-Parteien organisierten, verwandeln sich jetzt als bürgerlich-intellektuelle Grüne im Panikmodus einer Fortschritts- und Gesellschafts-verunsicherten Mittelschicht mit der Endzeitrhetorik der aktuellen Jugendbewegung „Fridays for Future“ unter heimlicher Lenkung älterer politischer Interessen in die Vorboten einer Bewegung für eine Klima-, Öko- und Gesundheitsdiktatur, haben also eine neue politische Notstands-Agenda.

Die Moralisierer bilden eine kritische Masse mit den Autoritären wie schon zu den mittelalterlichen Endzeitstimmungen, als Kreuzzüge, Seuchenzüge, Ketzerbewegungen und die Inquisition für Dynamik in den gärenden Gesellschaften sorgten, was im Ergebnis immer erst mehr Leid, Not und Chaos verursachte.    

Was nützt unserem Immunsystem, was gefährdet es?

Die positiven Auswirkungen von Wohlstand, Sattheit und Frieden weisen auch darauf hin, was unserem Immunsystem auch noch gut tut und was ihm schadet. Jede Form von Stress über längere Zeit, insbesondere solcher, der mit Existenzängsten verbunden ist, schadet dem Immunsystem enorm.

Dazu gehört jede Form von Not und Leid, Hunger und Armut, niedriger sozialer Stand, soziale und psychische Ausgrenzung und schlechte Behandlung, Einsamkeit, Einschüchterung von Kindern, harte Erziehung mit Methoden der Ängstigung und Bestrafung, körperliche und seelische Verletzungen.

Auch Überarbeitung, zu wenig Schlaf- und Ruhephasen einseitige Überlastungen oder Arbeit in ´z.B. chemisch belasteten geschlossenen, künstlich ventilierten und beleuchteten Räumen stellen Risikofaktoren für unser Immunsystem und Erkrankungen dar.

Auf der Ebene der chemischen Irritationen ist unser Körper trotz eines angeborenen Entgiftungssystems nämlich anfällig für chemische und biologische Giftstoffe. Eingeatmet aus der Luft, mit dem Wasser und der Nahrung aufgenommen oder aus „Pflegeprodukten“ und Medikamenten über die Haut aufgenommen, werden diese Stoffe zum Teil Jahrzehnte in verschiedenen Geweben und Organen abgelagert und entfalten dort ihre chronische Giftwirkung.

Auch die moderne Medizin und Pharmazie mit ihren Medikamenten für die Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten oder durch Einsatz von Antibiotika und Anabolika bei der Tiermast können eine problematische Giftfracht für unser Immunsystem darstellen. Dazu kommen Gifte durch Agrarchemikalien als Düngemittel oder Pestizide gegen Unkräuter und Schädlinge im Dienst einer ökonomischeren, industrialisierten Landwirtschaft mit riesigen Monokulturen.

Die aus der Agrartechnik und der Lebensmittelchemie hervorgehende hochverarbeitete Industrienahrung ist für unseren Stoffwechsel durchaus giftig, denn sie besteht aus einem Übermaß an Zucker, Stärke, tierischen Eiweißen und gehärteten (Trans-) Fetten, Geschmacksstoffen, Konservierungsstoffen und anderen Chemikalien sowie viel zu vielen „toten“ Kalorien mit zu wenigen oder künstlichen Ballaststoffen.

Mit diesen Belastungen und sozialem Dauerstress in einer nach ökonomischer Effizienz designten industriellen Massengesellschaft ergeben sich neue Risiken auch für unser Immunsystem, andere, als Armut und Kriege uns gebracht haben. Unsere Lebenserwartung stieg, aber wir erreichen unser relativ hohes Alter mehr oder weniger chronisch krank.

Falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Chemie, Medizin, sozialer und Arbeitsstress hinterlassen Spuren. Wir leiden an Herzkreislauferkrankungen, Lungenerkrankungen, Verdauungsstörungen, Stoffwechselstörungen, Skelett- und Muskeldegeneration, nervlichen Störungen, Krebs, Demenzen und, besonders prägnant hinsichtlich einer Fehlsteuerung in unserem Immunsystem, an Autoimmunerkrankungen, Allergien und zunehmend an einem Mastzellenaktivierungssyndrom.

Das meiste sind relativ moderne Erkrankungen, die mit dem Lebensalter in den entwickelten Ländern zunehmen und dort, wo der Ernährungs- und Lebensstil der Industrienationen die traditionellen Lebensweisen ablöst. Frappierend ist, dass einige dieser Probleme bei immer jüngeren Menschen und auch Kindern registriert werden.

Wir brauchen nicht nur ein starkes Immunsystem, sondern eines, das auch gut koordiniert und konditioniert ist. Obwohl unser Immunsystem durch die Natur in Millionen Jahren evolutionär ausreifte und sich bewährt hat, sonst gäbe es uns ja gar nicht mehr, wollte die moderne Medizin mehr gegen Krankheiten tun, nachdem man kaum mehr für die Gesundheit tun kann, solange man natürlich lebt.

Die zivilisatorischen Risiken einer Massengesellschaft und die in dem Bereich positiven Erfahrungen der industriellen Effizienzsteigerung standen bei der Erforschung und Herstellung von technischen Möglichkeiten Pate.

Immunsystem und die Impfidee

Nach bescheidenen wie offensichtlich desaströsen Anfängen im Rahmen der frühen Pockenimpfungen hat die naturwissenschaftliche, krankheitsorientierte Schulmedizin daher vor über hundert Jahren mit dem heroischen Versuch begonnen, durch immer häufigere und vielfältigere Impfungen bei immer jüngeren Kindern gegen alle möglichen als krankheitsverursachend eingestuften viralen und bakteriellen Erreger flächendeckend zu impfen.

Es wurden also massenhaft so genannte Antigene, also abgeschwächte oder abgetötete Viren und Bakterien oder deren Bestandteile, mit diversen organischen und anorganischen Chemikalien als Zusatzstoffe direkt in den Körper, in die Blutbahn, gespritzt, zumeist also unter Umgehung des normalen Infektionsweges. Die durch die weißen Blutzellen daraufhin erzeugten Antikörper versprachen zumindest eine zeitlich begrenzte Immunisierung. Mehrfache Booster-Impfungen und Auffrischungen sind aber nötig.

Impfbefürworter und –skeptiker im Konflikt

Die Schulmedizin und die Impfstoffproduzenten schwören auf das Konzept und die Politik und das Gesundheitssystem verordnen es strikt. Kritiker weisen auf Risiken und Impfschäden hin und bringen sie u. a. mit Zusatzstoffen, fremden Zellkulturen, der Häufigkeit und Wiederholung, dem frühen Impfungsbeginn oder damit in Zusammenhang, dass ein junges Immunsystem sich bei kombinierten Mehrfachimpfungen mit einer Vielzahl von Antigenen gleichzeitig auseinandersetzen muss, was sehr viel immunologischer Stress bedeutet.

Kritiker sind umso unbeliebter, je mehr wieder eine neue Angst vor  Infektionskrankheiten in modernen Informationsgesellschaften um sich greift. Auch Angst geht über die Medien heute „viral“ und schwächt, sodass sie auch gezielt als Herrschaftsinstrument zur Vermarktung wie zur „hybriden Kriegsführung“ eingesetzt wird.

Ziel der Impfbefürworter sind verpflichtende Impfungen für alle zur Erzeugung einer so genannten „Herdenimmunität“. Ziel der Impfskeptiker ist die Freiwilligkeit und ein Moratorium zu einer gründlichen wissenschaftlichen Erforschung des Nutzens und aller Risiken.

Ob die Geimpften gesünder sind, als die Ungeimpften, wird derzeit leider nicht wissenschaftlich ermittelt, sondern ideologisch. Und unglücklicherweise kostet Forschung immer Geld und wird meist staatlich oder lobbyfinanziert und Auftraggeber scheuen sich nicht, Einfluss zu nehmen.

Unterstützung für ein natürliches Immunsystem

Dennoch dürfte aus dem Vorangestellten klar sein, dass die Erfahrung und die Natur uns lehren, wie wir auch weiterhin das Immunsystem besonders auch unserer Kinder von Anfang an unterstützen können, sich auch weiterhin in unserer mikrobiologischen, chemischen, physikalischen, klimatischen und sozialen Umwelt zu bewähren. Die Schlüssel sind Kontakt mit der natürlichen Umwelt und die Vermeidung von zu viel und zu häufigem chemischen, medikamentösen, physikalischen, psychologischen und sozialen Stress.

Wir sollten zudem möglichst wenig gegen das Leben unternehmen und Antibiotika, Antimykotika, Virustatika, Immunsuppressiva nur im Notfall und nicht prophylaktisch verwenden. Auch alle anderen pharmakologischen Chemotherapeutika und selbst Phytotherapeutika sind nicht nebenwirkungsfrei und sollten wir nur mit Bedacht verwenden und Desinfektionsmittel gehören eher in ein Krankenhaus als ins Babyzimmer und in die Umwelt.

Babys sollten am besten gestillt werden. Die Nahrung sollte biologisch vollwertig sein, möglichst nicht sehr industriell verarbeitet, ohne künstliche Süße und Geschmacksstoffe und ohne oder mit wenig Lebensmittelchemie. Wir sollten auch auf physikalische Strahlungsquellen (z.B. Internet) achten, besonders in der Ruhe und Schlafenszeit.

Wir brauchen frische Luft, viel Bewegung in der freien Natur mit möglichst unterschiedlichen natürlichen Klima- und Lichtreize. Das hält unseren Körper reaktionsfähig. Er ist ursprünglich für das Leben im Freien konzipiert. Wir sind keine aufgestallten Haustiere und verkriechen uns dennoch den ganzen Tag in Wohnungen und Büros mit Kunstlicht, Heizung und Klimatisierung und fahren in geschlossenen Fahrzeugen hin und her.

Mikronährstoffe und Vitamine falls nötig gezielt ergänzen

Wenn das nicht reicht und die natürliche Nahrung oder die saisonalen klimatischen Verhältnisse es erfordern, können hochwertige biologische Mikronährstoffe und Vitamine unterstützen. Es handelt sich um hochwertige Nahrung, die unter anderem unsere Darmbakterien, das Mikrobiom, unterstützt, denn ohne eine gesunde Verdauung geht gar nichts.

Es sind keine Medikamente oder Wundermittel, auch wenn z.B. Vitamin C, Vitamin D3 und Antioxidantien unsere Abwehr effektiv unterstützen können. Der gesunde Körper benötigt einfach einige Stoffe, wie essentielle Fettsäuren, z.B. Omega-3, bestimmte Aminosäuren und Vitamine, Spurenelemente wie z.B. Eisen, Selen, Mangan, Zink, Kupfer, auch relativ viel Magnesium. Andere Stoffe wie Natriumchlorid, Kalzium, Kalium, Phosphat sind meist genug vorhanden, gelegentlich sogar zu viel.

Bei der Ermittlung eines Bedarfs können Ernährungsfachleute und versierte Heilpraktiker und Ärzte hilfreich sein, allerdings ist hier auch Eigenverantwortung gefragt und es gibt mittlerweile allgemeinverständliche Literatur.

Psychoimmunologie 

Als ärztlicher Psychotherapeut liegt mir die Psychoimmunologie am Herzen. Das gesunde Immunsystem wurzelt in unserem Darm und ist gleichzeitig über den Vagusnerv und dessen Sonnengeflecht (Solar Plexus) mit unserem Nervensystem verknüpft. Stärkerer psychischer, nervöser Stress ist vom Säuglings- bis zum Greisenalter ein Anschlag auf unser Immunsystem. Stress führt durch Übersäuerung zu einem krankmachenden Milieu.

Was zur Harmonie führt, einschließlich einer geregelten Lebensweise im Biorhythmus mit ausreichend Erholung und Schlaf, hilft uns. Im Schlaf verdauen wir und entgiften besser, übrigens nicht nur auf Stoffwechselebene sondern auch im Gehirn. Durch ausreichend Schlafkönnen wir Bluthochdruck und Übergewicht besser vermeiden und das Immunsystem unterstützen.

Die richtige Arztwahl

Für den ersten Kontakt unserer Kinder mit dem Arzt gilt: wähle vorzugsweise Heilkundige, die freundlich, offen, zugewandt, aufmerksam und sogar liebevoll und ermutigend sind. Man erkennt sie auch daran, dass sie keine Angst machen oder Drohungen aussprechen und nicht überraschend gewaltsam die Grenzen des Kindes überschreiten und dadurch Traumata setzen.

Diese heilsame ärztliche Zuwendung finde ich persönlich wichtiger für unser natürliches Immunsystem, als nur darauf zu achten, einen lückenlos geführten Ausweis über ein durchgeimpftes Kind präsentieren zu können.

Medizin als Quelle von möglicher Traumatisierung

Während nämlich emotionaler und sexueller Missbrauch in unseren Gesellschaften das aktuelle Aufdeckungsthema mit zunehmendem Mobilisierungspotential in den letzten zwanzig Jahren seit einer vertieften Beschäftigung der Traumaforschung mit den Ursachen für viele seelische Störungen der Einzelnen wie der Gesellschaft geworden ist, wird noch viel zu wenig darüber nachgedacht, welche Traumatisierungen unser moderne Medizinsystem mit verpflichtend gemachten ständigen medizinischen Untersuchungen und Impfungen vom frühen Säuglingsalter bis zum Erwachsenwerden bereits in der Kindheit anrichten können. 

Die moderne Schwangerschaft und Geburt

Und wenn wir genau hinsehen, beginnt es bereits vor der Geburt, technisch und potentiell traumatisierend zu werden: Bei Müttern und Vätern, die sich mit den technischen Hilfen der Reproduktionsmedizin bemühen, Eltern zu werden. Bei den Schwangeren, deren Schwangerschaft immer genauer und intensiver aus Angst vor Risiken und wegen möglicher Behinderungen überwacht wird. Bei den Gebärenden, die fast nur noch in Krankenhäusern unter Hightech-Überwachung entbinden können und neuerdings sogar gezwungen werden, wegen der allgemeinen Corona-Angst unter einem Mundnasenschutz zu hecheln, was schon in Einzelfällen zu Traumatisierungen mit Erstickungsangst geführt haben soll.

Das moderne Sterben

Und das gleiche vollzieht sich am Ende des Lebens, wenn der eben noch Ersatzteil- und Medikamenten-versorgte Greis plötzlich hochbetagt multimorbide, dement oder auch einfach nur leidens- und lebensmüde in der Einsamkeit des Heimes oder einer medizinischen Abteilung halb betäubt alle medikamentösen, chirurgischen und intensivmedizinischen Angebote der Klinik ausprobieren musste, solange sie damit verdienen kann, um dann doch überraschend und nichtsdestotrotz elendig „viel zu früh“ oft weit jenseits der Achtzig zu versterben, in Corona-Zeiten auch ohne ein letztes Lebewohl seiner engsten Verwandten.

Lebensfroh und lebenssatt

Als wir Menschen uns anschickten, die Erde zu besiedeln und unser Bewusstsein die Fähigkeit entwickelte, angesichts des erkennbaren Todes unseres Körpers das Leben zu in Ehrfurcht vor den Rhythmen und der Wiederkehr der Natur zu feiern, war der Beginn unseres Lebens für uns und unsere Eltern doch häufig hoffnungsvoll und lebensfroh und unser Ende nicht selten lebenssatt oder doch ergeben und friedvoll. Zumindest schien das zu gelten, solange wir uns nicht zunehmend einem mit dem Wachstum unserer Völker einhergehenden Nebenbeschäftigung so sehr widmeten, dass sie auch mal ein paar Jahre zur Hauptbeschäftigung zu werden schien: dem Krieg.

Angst und Sucht sind nicht die Lösung

Heute sind wir dabei, in unserer Angst vor dem Tod das Leben zu bekriegen und damit wird es schwer, noch unseres Leibes Lebens froh und nach einem erfüllten Leben zufrieden und satt zu werden und dann auch ohne Reue gehen zu können. Um das Dilemma nicht zu merken, machen wir aus jedem biologischen Bedürfnis eine Sucht: aus dem Essen, Trinken, Atmen, Arbeiten, Denken und natürlich aus dem Sex. Hier wäre mehr Rückkehr zur Natürlichkeit nicht nur wünschenswert, sondern lebenserhaltend.

Lernen wir von der Natur, von der Natur unseres Immunsystems. Es führt keine sinnlosen Kriege, es sei denn, es wurde vergiftet und greift den eigenen Körper an. Es praktiziert Wandel durch Annäherung. Es ist auf innere Weise rational, bereitet sich vor, ruht sich aus, wenn es nichts zu tun gibt. Es lernt in einer inneren Vernunft, die unsere Technik noch längst nicht erreicht hat und die künstliche Intelligenz möglicherweise auch nie gefahrlos erreichen wird.      

Michael M. Schlicksbier-Hepp, 15.06.2020

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